Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Dienstag, 24. Februar 2015

Diese Augen öffnen Türen

Ein Malteser Hundeführer erzählt:
"Mein Hund und ich besuchen häufig bettlägrige Bewohner, manchmal auch Sterbende. Etwas, das mir immer sehr schwerfällt. Die Dame, die wir vor kurzem besuchten, schien schon sehr weit weg zu sein. Die Pflegekraft gab sich alle Mühe, ihre Aufmerksamkeit zu erregen, aber die Bewohnerin - obwohl wach - reagierte nicht. Schließlich rief die Betreuerin: "Sehen Sie, wen ich mitgebracht habe!", nahm die Hand der Dame und legte sie auf den Kopf meines Hundes.
Augenblicklich kam Leben in die Frau: "Ein Hund?" fragte sie und bemühte sich, ihren Kopf zu drehen. Ein Strahlen kam über ihr Gesicht.
"Ein Hund ......!!", sagte sie leise und streichelte das Tier mit zittrigen Händen.
Als wir nach einiger Zeit wieder gingen, rief sie uns nach: "Bis zum nächsten Mal!"

300 Euro für eine Ausbildung
160 Euro Unterhaltskosten für einen Hund im Jahr
30 Euro Impfung gegen Tollwut

Jede Spende zählt.
www.malteser-spenden.de
Spendenkonto: 1012 407
BLZ 370 20500 Bank für Sozialwirtschaft

Ich vermisse dich jeden Tag seither

febr20141

365 Tage ohne deine Schönheit, deine Kraft, deine Stärke und deine Liebenswürdigkeit.
Deine Güte, deine Zärtlichkeit, deine Gerechtigkeit. Deinen Mut und deine Tapferkeit.
365 Tage ohne ein Leben, dass wert wäre, gelebt zu werden.

Trappisten und Trappistinnen

Es ist mitten in der Nacht - zwischen drei Uhr und vier Uhr ist die Dunkelheit am tiefsten, wenngleich auch das Licht des Morgens so nah. In einem Oratorium, einer kerzenerleuchteten Kapelle sitzen sie mit ihren Gewändern, die denen der Engel nachgebildet sind: Sie haben so lange Ärmel, dass sie die Hände jederzeit verhüllen.
Die Brüder und Schwestern sitzen im Kerzenschein vor dem Allerheiligsten und sie gedenken der Ölbergstunde Jesu, jede Nacht. Sie sitzen schweigend und beten für die Menschen, die arbeiten müssen und nicht schlafen dürfen. Sie beten für die Menschen, die nicht schlafen können, besonders, wenn sie krank sind. Sie legen Fürbitte ein für jene, die in dieser schwierigen Stunde, wenn die Nacht am dunkelsten und der Sonnenaufgang so weit weg scheint, sterben müssen. Denn es ist diese Stunde, in der nach der Statistik die meisten Kranken von der Welt scheiden. Schon immer hat man dies gewussst.
Die heikelste Stunde ist nicht die Mitternacht. Sondern da, wo die Nacht am tiefsten und der Tag am nächsten ist.
Die Stunde, in der uns Alpträume oder auch Schlaflosigkeit plagen, selbst wenn wir nicht krank sind.
Und es ist gut zu wissen, dass diese Brüder und Schwestern in genau jener Stunde wachen und beten - für Jesus am Ölberg, für Schlaflose aus Not oder aus Zwang, für Kranke und Sterbende. Sie tun dies im Schein der Kerzen, die sie entzünden - für uns.
Jede Nacht, wie es die Regel gebietet.

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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