das
Klausner-Blog auf twoday.net. Der Klausner der Marienklause in der Abtei Mariawald schreibt dort. Die Abtei Mariawald ist ein Trappistenkloster in der Eifel. Die Trappisten sind vor allem für ihre kontemplative und asketische Lebensweise (strenges Schweigegebot) bekannt - und für einen besonders guten Käse, Trappistenkäse, und ihr Trappistenbier.
ElsaLaska - 13. Okt, 21:23
bin ich nervös. *schüttelt ihre Familienpackung Baldrian*
ElsaLaska - 13. Okt, 20:51
Ein Slogan aus den Achtzigern. Das Umweltbewusstsein war viel höher, das Engagement größer, scheint es mir jedenfalls manchmal.
Irgendwie schien mir die Bereitschaft höher, mal auf eine kleine Bequemlichkeit zugunsten der Umwelt zu verzichten. Alle rannten mit diesen Leinenbeuteln zum Einkauf. Falls man doch mal einen Plastikbeutel an der Kasse brauchte, sprachen einem die Leute an: Das ist aber nicht gut für die Umwelt! Die Verkäuferinnen wiesen einem meistens sowieso drauf hin, dass es auch Papiertüten gäbe. Heute sind sie nur glücklich, wenn sie dir mindestens drei Plastiktüten mitgeben können, obwohl man schon zwei aus einem anderen Geschäft mit dabei hat, in die alles bequem reinpassen könnte.
Die Welt erstickt in Plastiktüten - jedes Jahr werden weltweit eine halbe Milliarde produziert.
ElsaLaska - 13. Okt, 19:52
Ein
eindrücklicher Bericht aus Rangun von einem anonymen Reporter, der sich als Tourist getarnt dort bewegt: Denn politischen Journalisten ist die Einreise verboten.
ElsaLaska - 13. Okt, 19:18
zur Debatte um Eva Herman:
Paranoide Reaktion
Zuvor hatte bereits ein Minister in Hessen die Schirmherrschaft für den katholischen Kongress „Freude am Glauben“ niedergelegt, nur weil Eva Herman dort als Rednerin auftrat. Wie ist es nur möglich, dass die Eliten derart paranoid auf eine Frau reagieren, die lediglich konservative Familienwerte einfordert und das Wohl von Kindern in den Mittelpunkt stellt.
Ist es das kollektive schlechte Gewissen über die Kollateralschäden der Selbstverwirklichung der letzten 30 Jahre? Ist es die Angst, sich auch nur einen Millimeter von der herrschenden Meinung zu entfernen und selber zur Unperson zu werden? Politisch korrekte Meinungsführer in Medien und Politik schließen auf beängstigende Weise die Reihen. Deutschland rückt ein Stück näher an das heran, was Martin Walser die „gestoppte Demokratie“ nannte.
Nein. Es geht darum, was jeder vernünftige Mensch weiß. Also wir brauchen weder Verweise und Hetze auf Naziideologien noch sonst was.
Der springende Punkt ist und bleibt einfach, und da lässt sich nichts schönreden: Wer Kinder verantwortungsvoll erziehen möchte, der muss durchaus mal ein Opfer bringen: Der hat kein eigenes Leben mehr.
Wer es richtig machen will, der gibt sich auf - im besten Sinne natürlich. Der bringt Opfer, ja, der übt auch mal VERZICHT. Er muss, sie muss, wenn was draus werden soll.
Wer auch nur ein einziges Kind hat, der weiß das doch ganz genau. Der Alltag wird ausgerichtet, alle Routinen werden ausgerichtet - also das hoffe ich und wünsche ich jedenfalls allen Beteiligten. Da ist nichts mehr mit Spaß haben und sein Ding machen, da ist ein kleiner, hilfloser Mensch, der fordert, Beachtung möchte, Ansprache haben möchte - 24h 7 days a week. So dass man sich zu einem gewissen Teil aufgibt - egal ob jetzt Mutter oder als zu Hause sorgender Vater. (Weshalb ich ja auch kinderlos bin, ich traue mir diese Aufgabe einfach nicht so zu.)
So. Und das könnte man doch einfach mal zugeben, das es SO IST. Und nicht immer einfordern, dass alles gehen muss: Ego verwirklichen, Spaß haben, alles für mich, die Welt wartet ja nur.
Und dass dieses Problem, heiße ich nicht grad Senta Berger oder so, ein ziemlich großes ist. Und das war es schon im 15. , im 16., im 17. und im 20. Jahrhundert, völlig ohne Nazis, 68er und was weiß ich.
ElsaLaska - 13. Okt, 00:03
_ für mich _ Nobelpreise nachzutragen: Literaturnobelpreis für Doris Lessing und Friedensnobelpreis für Al Gore und diese UNO-Klimaschutzgeschichte.
Beides sehr ungewöhnlich: Doris Lessing gibt rein literarisch eigentlich nicht viel her, vielmehr sind es die Themen, die sie immer wieder bearbeitet hat, die relevant sind - ich hatte ihre Canopus-im-Argos-Zyklen sehr gerne gelesen, aber ehrlich gesagt ist da sprachlich und handwerklich nicht viel passiert, vielmehr sind ihre Ideen und Themen einfach bahnbrechend gewesen. Sie trinkt da auf dem Zeitungsbild einen Gin-Tonic auf den Preis, und das ist völlig in Ordnung.
Friedensnobelpreis: Tja. Wo es doch gar keinen Klimawandel gibt, nach Ansicht einiger Zeitgenossen. Das werden wir dann mal sehen.
Ein wichtiges Signal, nach dem der letztjährige ja so ein Auge auf die Dritte Welt hielt, jetzt die Verleihung an eine Organisation, die nicht auf die Dritte Welt beschränkt agieren soll/muss, sondern global.
Dazu fiel mir noch eine Werbung für ein Regionalbräu ins Auge heute, ein Plakat für ein Bier, das in der Region Heilbronn gebraut wird mit dem Aufhänger: Gegen die Globalisierung sein oder handeln (den Wortlaut weiß ich nicht mehr), kann ganz einfach sein: Regionalbräu XY kaufen. Tja, da ist übrigens wirklich mal was dran.
Ich bin ja sowieso eine große Freundin des Europas der Regionen.
Aber was mir wirklich Sorge macht, ist, dass ich ab Dienstag richtig unterrichten werde (also nicht nur mehr nur Coachen), also ich mach mir keine Sorgen, ich hab einfach nur Lampenfieber vor der ersten Stunde, das ist alles. Aber erstmal ist Wochenende.
ElsaLaska - 12. Okt, 22:59
Ich bin todmüde. Der lange Donnerstag steckt mir in den Knochen, da habe ich über 8 Stunden gecoacht, und was mir wirklich das Genick gebrochen hat war eine Kundin, die ich satte 3 Stunden bearbeitet habe, dass wir einen Lebenslauf ohne auffällige Lücken hinbekommen. Man glaubt es nicht, wieviel Zeit es für eine Bewerbung braucht, selbst wenn schon erste Entwürfe da sind. Den Lebenslauf optimieren, das Anschreiben zielgerichtet formulieren auf eine zuvor online recherchierte Ausschreibung, ein Passbild schießen, mit der Bildbearbeitung gestalten, ausdrucken lassen alles, und - hier gab es mal jede Menge Zeugnisse, das ist eher die Ausnahme - die Zeugnisse kopieren, alles zusammen sortieren, einheften, unterschreiben lassen, versandfertig machen, im Dialog mit dem Arbeitssuchenden bleiben, ihn mit einbeziehen, das geht wirklich nicht in 20 Minuten, obwohl es sich doch nach so wenig anhört. Egal, nach all dem Gerödel und "Ich muss die Zwischenräume vereinheitlichen, das erlaubt die Word Formatierung zwar momentan noch nicht und wird ein Riesengefummel, machen Sie doch derweil mal eine Zigarettenpause" - Es soll ja perfekt werden - danach hat man viereckige Augen und Kreuzweh. Aber ich will echt nicht klagen, ich hatte bisher nur Jobs, bei denen es darum ging, irgendetwas WEGzuarbeiten, damit es halt erledigt ist, hier kann ich am Ende der Session eine oder mehrere Bewerbungsmappen fertig dem Arbeitssuchenden mitgeben zum Einwerfen und mich darüber freuen, jemandem wenigstens in dieser Hinsicht geholfen zu haben. Natürlich - ob es dann zu einer Anstellung kommt oder nicht, da steck ich nicht drin, aber ich habe mein Bestes getan, um eine einwandfreie Bewerbermappe zu erstellen für Leute, die weder die Mittel (PC) noch das Knowhow haben, um sich ädaquat präsentieren zu können.
Und das ist das Besondere an dieser Arbeit. Es geht nicht drum, irgendeinen Arbeitsberg zu minimieren, sondern Menschen individuell zu unterstützen und die Dinge zu optimieren, und das gibt mir, obwohl ich auf dem Zahnfleisch gehe, ein großartiges Gefühl.
ElsaLaska - 12. Okt, 22:45
Dafür, dass nicht jede hasserfüllte persönliche Abrechnung und Schmutzkampagne gegen Frauen und Kinder in Deutschland als "Kunst" und somit als wichtig, gut, wahr, schön und unbedingt verteidigenswert gelten darf.
Wer es nicht schafft, einen SCHLÜSSELROMAN auch tatsächlich verschlüsselt zu schreiben, der sollte lieber beim Journalismus bleiben und nicht auch noch so tun, als sei er ein begnadeter, doch zu Unrecht verfolgter Romancier.
Gegenstimmen dazu bitte auf Zeit.de abladen, da besteht ein Leserforum.
ElsaLaska - 12. Okt, 16:11