Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Samstag, 24. September 2011

Die "B-16" zündet ihre nächste Stufe.

Nach einer klaren Ansage vor Mitgliedern des Zentralkomittees heute am späten Nachmittag durften wird während der stimmungsvollen Feier der Jugendvigil in Freiburg die vielleicht spirituellste, liebevollste und aufmunterndste Predigt des Heiligen Vaters in diesen Tagen hören.

Aber eins nach dem anderen.

Aus der Rede Benedikts anlässlich der Begegnung mit den Kadern vom ZdK:

>>Wir sehen, daß in unserer reichen westlichen Welt Mangel herrscht. Vielen Menschen mangelt es an der Erfahrung der Güte Gottes. Zu den etablierten Kirchen mit ihren überkommenen Strukturen finden sie keinen Kontakt. Warum eigentlich? Ich denke, dies ist eine Frage, über die wir sehr ernsthaft nachdenken müssen. Sich um sie zu kümmern, ist die Hauptaufgabe des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung. Aber sie geht natürlich uns alle an. Lassen Sie mich hier einen Punkt der spezifischen Situation in Deutschland ansprechen. In Deutschland ist die Kirche bestens organisiert. Aber steht hinter den Strukturen auch die entsprechende geistige Kraft – Kraft des Glaubens an einen lebendigen Gott? Ehrlicherweise müssen wir doch sagen, daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt. Ich füge hinzu: Die eigentliche Krise der Kirche in der westlichen Welt ist eine Krise des Glaubens. Wenn wir nicht zu einer wirklichen Erneuerung des Glaubens finden, wird alle strukturelle Reform wirkungslos bleiben.<<

Ganze Rede hier.

Dann die atmosphärische Jugendvigil mit der Weitergabe des "Lichtes der Welt" - die 35.000 Jugendlichen gaben das Licht, das Benedikt vorne unterm Baldachin entzündet hatte, weiter, bis der ganze Platz glühte und schimmerte in der frühabendlichen Dunkelheit.
In dem Moment, als er "Seine" Jugendlichen zu Beginn der Predigt begrüßte, ich schwöre es, wurde Benedikt mit einem Schlag 10 Jahre jünger.

Die Predigt ist eine kleine spirituelle Gemme - nee, eine große, ein hochkarätiger Solitär, um genau zu sein, und sie zeigt klar auf, dass dieser Papst nicht nur gelehrt ist, sondern auch ein wahrhafter, echter pastore, ein guter Hirte, ein Seelenführer. Obwohl sie sich an die Jugendlichen richtete, können auch alte Sünder wie wir großen spirituellen Gewinn daraus ziehen. Danke, Benedikt, für diese Worte der Stärkung und des Ansporns!

Auszüge:

>>Es mag um uns herum dunkel und finster sein, und doch schauen wir ein Licht: eine kleine, winzige Flamme, die stärker ist als die so mächtig und unüberwindbar scheinende Dunkelheit. Christus, der von den Toten auferstanden ist, leuchtet in dieser Welt und gerade dort am hellsten, wo nach menschlichem Ermessen alles düster und hoffnungslos ist. Er hat den Tod besiegt – Er lebt – und der Glaube an ihn durchbricht wie ein kleines Licht all das, was finster und bedrohlich ist. Wer an Jesus glaubt, hat sicherlich nicht immer Sonnenschein im Leben, so als ob ihm Leiden und Schwierigkeiten erspart bleiben könnten, aber stets gibt es da einen hellen Schein, der ihm einen Weg zeigt, der zum Leben in Fülle führt (vgl. Joh 10,10). Wer an Christus glaubt, dessen Augen schauen auch in der dunkelsten Nacht ein Licht und sehen schon das Leuchten eines neuen Tages.<<

[Das Licht wurde immer weiter und weiter gegeben während der Predigt.]

>>Das Licht bleibt nicht allein. Rings herum flammen weitere Lichter auf. In ihrem Schein erhält der Raum Konturen, so daß man sich orientieren kann. Wir leben nicht allein auf der Welt. Gerade in den wichtigen Dingen des Lebens sind wir auf Mitmenschen angewiesen. So stehen wir besonders im Glauben nicht allein, wir sind Glieder in der großen Kette der Gläubigen. Niemand kann glauben, wenn er nicht durch den Glauben der anderen gestützt wird, und durch meinen Glauben trage ich wiederum dazu bei, die anderen in ihrem Glauben zu stärken. Wir helfen uns, einander Vorbilder zu sein, lassen die anderen am Unsrigen teilhaben, unseren Gedanken, unseren Taten, unserer Zuneigung. Und wir helfen einander, uns zurechtzufinden, unseres Standpunkts in der Gesellschaft gewahr zu werden.<<

>>Liebe Freunde, Christus achtet nicht so sehr darauf, wie oft ihr im Leben strauchelt, sondern wie oft ihr wieder aufsteht. Er fordert keine Glanzleistungen, sondern möchte, daß Sein Licht in euch scheint. Er ruft euch nicht, weil ihr gut und vollkommen seid, sondern weil Er gut ist und euch zu seinen Freunden machen will. Ja, ihr seid das Licht der Welt, weil Jesus euer Licht ist. Ihr seid Christen – nicht weil ihr Besonderes und Herausragendes tut, sondern weil Er, Christus, euer Leben ist. Ihr seid heilig, weil seine Gnade in euch wirkt.<<

>>Laßt es zu, daß Christus in euch brennt, auch wenn das manchmal Opfer und Verzicht bedeuten kann. Fürchtet nicht, ihr könntet etwas verlieren und sozusagen am Ende leer ausgehen. Habt den Mut, eure Talente und Begabungen für Gottes Reich einzusetzen und euch hinzugeben – wie das Wachs einer Kerze – damit der Herr durch euch das Dunkel hell macht. Wagt es, glühende Heilige zu sein, in deren Augen und Herzen die Liebe Christi strahlt und die so der Welt Licht bringen. Ich vertraue darauf, daß ihr und viele andere junge Menschen hier in Deutschland Leuchten der Hoffnung sind, die nicht verborgen bleiben. „Ihr seid das Licht der Welt.“ Amen.<< Ganze Predigt hier.

Wie kann nur irgendein Mensch auf dieser Welt, der noch einen lebendigen Funken Seele in sich hat, bezweifeln, dass dieser Mann wahrhaftig der Stellvertreter Christi auf Erden ist, wenn er ihn heute Abend gesehen und gehört hat?

[Update: Hier das Video der Predigt - zuerst via katholon entdeckt. Für alle, die noch Bedenken haben wegen meines letzten Absatzes;-)]

Falsches dope für den Spiegel-Redakteur?

[Update: Die Mittelbayerische Zeitung berichtet auch dazu.]

Kürzlich kam auf SpOn diese kleine, liebevoll ausgeschmückte Geschichte. Eigentlich über die Prinzessin Elisabeth von Thurn und Taxis und deren Buchvorstellung, aber plötzlich tauchte als Statist der Bischof von Regensburg in der Kulisse auf.

Das muss man zuerst nachlesen. Hier.

Die Fin-de-Siècle- Atmosphäre in diesem Restaurant, mittendrin Bischof Müller, ist wirklich fein gelungen.
Nur, dass der Bischof von Regensburg in Wirklichkeit gar nicht vor Ort war.

Auszug aus dem Kommentar auf den Seiten des Bischöflichen Ordinariates Regensburg dazu:

>>Spieglein, Spieglein an der Wand, wer schreibt die Wahrheit hier im Land? Der Spiegel jedenfalls verkauft die verrauchten Phantasien seines Redakteurs als nachrichtenrelevante Tatsache. Da bin ich beruhigt, dass wir den Bischof von Regensburg im Olympiastadion während der Eucharistiefeier fotografiert haben.

Leider kann man Spiegelmärchen nicht einfach stehen lassen und darauf vertrauen, dass jeder klar denkende Mensch das wirre Zeug durchschauen wird. Denn der Spiegel gilt als seriöse Informationsquelle. Und selbst noch nach Jahrzehnten kann man per Stichwort im Spiegelmärchenarchiv die Hinterzimmerphantasien des Spiegelredakteurs nachschlagen. Und wehe, wenn dann mein Nachfolger nicht das Foto aus dem Olympiastadion zur Hand hat. Tut mir leid, Herr Richter, dass ich Ihnen das Thema nicht ersparen kann. Denn wenn es nicht gestorben ist, dann lebt es ohne Ende. <<

Der ganze Kommentar findet sich unter diesem Link.

Aus einem Kommentar von Alexander Kissler

[Update: Den ganzen Kommentar zum Nachhören gibt es online jetzt hier.]


für Radio Horeb von heute Mittag über die Messe im Olympiastadion Berlin.

"... Eine ganz besondere Scheidung der Geister darf nicht unerwähnt bleiben: Bundestagspräsident Norbert Lammert erwies sich als unsouveräner Gastgeber. Er gab sich wenig Mühe, seinen nationalkirchlichen Ehrgeiz, seine eigenen „Kirchenträume“ zu verbergen. Ihm gelang es sogar, im selben Atemzug, die „Trennung von Kirche und Staat“ zu den „unaufgebbaren Fortschritten unserer Zivilisation“ zu rechnen und eben diese Trennung munter zu unterlaufen. In seiner Funktion als Bundestagspräsident forderte er vom Kirchenoberhaupt Kirchenreformen in seinem, im Lammertschen Sinne.
Lammert also, der Katholik und Parlamentarier, Lammert, der Neuübersetzer des Vater unser und einiger liturgischer Messtexte, Lammert, der Unterzeichner eines CDU-Appells wider den Zölibat und zugunsten der Viri probati – eben dieser Norbert Lammert nutzte im Bundestag sein politisches Amt, um in ganz eigener, ganz subjektiver Weise Kirchenpolitik zu betreiben.
Er forderte vom Papst recht barsch „nicht nur ein weiteres Bekenntnis zur Ökumene, sondern einen unübersehbaren Schritt zur Überwindung der Kirchenspaltung.“ Das war – ich kann es nicht anders sagen – taktlos, stillos, würdelos. Und dieselben drei Begriffe treffen auch auf seine Weigerung zu, die Hostie aus der Hand des Papstes als Mundkommunion zu empfangen. Er brach das Zeremoniell, setze sich über die üblichen Bedingungen hinweg und bestand vor aller Augen auf Handkommunion:
Da stand er im Olympiastadion und konnte nicht anders, Norbert Lammert, ein Held der
deutschen Kirche ...."

Aus dem Leitartikel von Guido Horst in DT

Über die Bundestagsrede und deren Inhalt [*lol*]

>>Mit diesem pontifikalen Schuss aus der Hüfte hat der 84-jährige Papst direkt am ersten Tag seines Besuchs für eine Überraschung gesorgt. Man könnte ja glauben, der hohe Gast aus Rom hätte sich in den zurückliegenden Wochen und Monaten herausgefordert und provoziert gefühlt, als aus Deutschland zur Einstimmung in den Papstbesuch nur das übliche Kleinklein zu den zwei, drei sattsam bekannten Reizthemen zu hören war. Doch dann kam Papst Benedikt, ließ sich in rührender Einfachheit zum Rednerpult des Bundestags führen, sah – sicherlich auch die leeren Plätze – und drehte den Spieß herum: Er ist es, der provoziert, der Papst war es, der eine Lektion erteilt.<<

Und weiter:

>>Selbst als es beim Berliner Gottesdienst am Donnerstagabend um das Schlechte in der Kirche ging, legte Papst Benedikt seine Selbstsicherheit und Souveränität nicht ab. Ist es doch gerade die Kirche, die das Heilmittel gegen Sünde und Tod in den Händen hält: Jesus Christus, den Weinstock, der Leben spendet. Es war – Gott sei Dank! – Erzbischof Rainer Maria Woelki, der bei seiner Begrüßung des Papstes im Olympia-Stadion etwas von diesem berechtigten Stolz, in heidnischem Umfeld Christ sein zu dürfen, ausgestrahlt hat. Ansonsten aber wünscht man vielen, die aus berufenem wie aus unberufenem Mund in Deutschland in den vergangenen Monaten über die angeblichen Reformdefizite innerhalb des Katholischen klagen zu müssen glaubten, etwas von diesem Rückgrat, das der Papst bewiesen hat: Nicht die moderne Gesellschaft stellt eine Herausforderung für die Kirche dar, sondern es ist umgekehrt die Kirche, die den säkularen Menschen und Staaten vor eine Herausforderung stellt. Weil sie die wichtigste Frage, die nach Gott, klar beantworten kann. <<

Ganzen Artikel unbedingt hier lesen.

Tagesprogramm in Erfurt und Freiburg für heute

Um 9.00 Uhr Hl. Messe, am Rande des Ereignisses kam es zu einem Zwischenfall - ich schaue nach weiteren Infos dazu. Offenbar schoss ein Mann mit einem Luftgewehr auf einen Sicherheitsbeamten, der Beamte ist nur leicht verletzt - so mein aktueller Stand.
Um 11.50 Uhr fliegt der Heilige Vater nach Freiburg weiter.

14:00 Uhr – Besuch des Freiburger Münsters
14:15 Uhr – Gruß an die Stadtbevölkerung
16:50 Uhr – Begegnung mit Dr. Helmut Kohl
17:15 Uhr – Begegnung mit der Orthodoxen Kirche
17:45 Uhr – Begegnung mit Seminaristen
18:15 Uhr – Begegnung mit dem Präsidium des ZdK [unter dem Motto: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt" - ach ne, da hab ich mich verguckt.]
19:00 Uhr – Gebetsvigil mit Jugendlichen

Mata Hari.

Du würdest Deine Winterlippen
noch mit Schwertgehängen zieren
wenn Du nur könntest.

Die Rüssel Deiner Kriegselefanten
hast Du mit Morgensternen beschwert.
Keine Liebkosungen kennen
die Lefzen Deiner Kampfhunde.

Eine prachtvolle Zeder -
das bist Du -
gen Mittag umglänzt-,
so steht sie
vor geborstenen Toren
gefallener Städte.
Über unser Lager hast Du ein Topasschild gehängt:
Das verzeichnet die Namen Deiner Feinde.

Nicht ohne Dich voll Leidenschaft zu küssen
bin ich aufgestanden -
während Du schliefst-
und fügte den meinen
heimlich hinzu.

Freitag, 23. September 2011

Aus der Reihe: Lammert dissen:

Take this, Mr. Egotripper.

Freitag Abend. Was wirklich wichtig war.

Es geschieht immer ohne vorherige direkte Ankündigung, wenn der Heilige Vater sich mit Missbrauchsopfern trifft. Denn das ist eine Sache zwischen ihm und den Betroffenen - und keine Sache, die in der Öffentlichkeit breitgewalzt werden muss. Es sei denn, die Betroffenen entschließen sich nachher dazu.
Wenn man mich fragte: Es wäre das, was ich mir persönlich wünschen würde.
Wenn man die Redaktion der Süddeutsche fragte, fiele die Antwort wohl genau entgegengesetzt aus.

Also heute Abend hat es stattgefunden. Der Vatikan und die DBK haben eine Erklärung dazu veröffentlicht:

>>Heute Abend hat sich Papst Benedikt XVI. in den Räumen des Erfurter Priesterseminars mit einer Gruppe von Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter getroffen. Anschließend begrüßte er einige Personen, die sich um die Leidtragenden derartiger Verbrechen kümmern.

Bewegt und erschüttert von der Not der Missbrauchsopfer hat der Heilige Vater sein tiefes Mitgefühl und Bedauern bekundet für alles, was ihnen und ihren Familien angetan wurde. Er hat den Anwesenden versichert, dass den Verantwortlichen in der Kirche an der Aufarbeitung aller Missbrauchsdelikte gelegen ist und sie darum bemüht sind, wirksame Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Papst Benedikt XVI. ist den Opfern nahe und bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der barmherzige Gott, der Schöpfer und Erlöser aller Menschen, die Wunden der Missbrauchten heilen und ihnen inneren Frieden schenken möge.<< via kath.net

Ich sag es ganz ehrlich, als ich noch nicht gläubig war, hätte ich so eine Meldung auch für preiswerte Worte gehalten. Seit ich mich bekehrt habe, sehe ich das anders. Und aufgrund meiner persönlichen, vorhergehenden, oft bitteren - dabei nicht zu vergleichenden - Erfahrung weiß ich auch, dass Heilung, Vergebung und Seelenfrieden nicht billig zu haben sind. Wie oft habe ich schon darum mit mir gekämpft. Und wie sehr hätte mir eine Begegnung mit einem solchen Menschen dabei helfen können.
Ich wünsche es allen Betroffenen von Herzen. Und wenn es auch nicht sofort gelingt, dann um so mehr für die Zukunft.

Der Papst in Etzelsbach.

Von 90.000 Pilgern ist die Rede - und so langsam wird das Septembermärchen wahr.

Sicher, bei der ARD und so weiter haben die unzufriedenen " 'Schland-Kirchenreformer" - O-Ton Kommentator L. A. bei mir - weiterhin das Sagen, die dem Papst "was mitgeben wollen", nämlich ihre privaten Egozentrismen und Selbstverwirklichungs-Trips, aber Benedikt hört nicht auf.

Heute Abend hat er auf Maria geschaut. Er hat dies mit den Augen einer gläubigen, demütigen, verständigen und dabei zutiefst dankbaren Seele getan. Wir können nicht in unseren Heiligen Vater hineinschauen, aber dass ihm manchmal auch sieben Schwerter durch die Seele gehen, kann sich jeder vorstellen, der noch über genügend Einfühlungsvermögen verfügt. Und als das Allerheiligste ausgesetzt wurde, hat er sein Scheitelkäppchen abgesetzt, um vor der Gegenwart Gottes anbetend in die Knie zu gehen.

Sicher war das nicht auf allseits bekannte und uns mittlerweile überdrüssig gewordene Gestalten in der deutschen Kirche gemünzt, sondern ausschließlich eine Geste seines persönlichen Glaubens.

Dennoch sei angemerkt, dass ein Marianengraben klafft zwischen dieser authentisch demütigen Frömmigkeit des angeblich "mächtigen" und "autokratischen" Mannes der Kirche und den abgefeimten verbalen und symbolischen Selbsterhöhungen und Selbstinszenierungen eines Küng, einer Uta Ranke-Heinemann, eines Heiner Geißlers und eines Norbert Lammerts, die auch noch im Namen von so genannter Christlichkeit abgezogen werden, die nur als Fassade dient, um sich selbst immer weiter und und weiter vor einer immer müder werdenden Öffentlichkeit ins exaggeriert Empörte hinein zu ejakulieren.

[Dabei fällt mir gerade ein, als Update, wie absolutely stuffed ich eigentlich bin von euch achso GUTEN UND BESORGTEN SELBSTDARSTELLUNGS-CHRISTEN.]

Der Papst in Erfurt.

Zum ersten Teil des Tages fällt mir nicht viel ein, ich meine ja, der Heilige Vater hätte alles richtig gemacht, aber natürlich ist es wieder nicht genug gewesen. Ich habe keine Lust, darauf einzugehen, weil es eben kein gemeinsames Abendmahl geben wird und geben kann - aus dem einfachen Grunde, weil Katholiken eben KEIN Abendmahl feiern.

Jemand hatte dann im deutschen Staatsfernsehen wieder beklagt, dass doch die Not der gemischtkonfessionellen Ehen so groß wäre und man doch die gemeinsame Feier ermögliche müsse deshalb und so weiter und so fort. [Wobei die Möglichkeit der gemeinsamen Feier ja durchaus gegeben ist, nur halt ohne Kommunionempfang.]

Ich führe zwar keine gemischtkonfessionelle Ehe, aber meine Mamma ist protestantisch und geht hin und wieder in die Hl. Messe mit, wenn sich ein Anlass ergibt. Also die Situation ist nicht unbedingt unparallel.
Ich habe sie heute beim Mittagessen gefragt, ob sie denn eigentlich als Evangelische in einer katholischen Messe das Bedürfnis hätte, jedesmal auch noch mit zur Kommunion vor zu gehen.
Ihre Antwort: Auf gar keinen Fall! Erstens aus Respekt - und zweitens bin ich auch viel zu stolz dafür.

Und ganz ehrlich gesagt, fand ich ihre Antwort ziemlich klasse. [Ich wusste auch nicht, dass es bei der EKD noch Traditionistinnen gibt ... Naja ich wusste es schon. Nämlich da, als sie sich wunderte, was denn die Frauen bei uns am Altar eigentlich zu suchen hätten ;-)]

And now to something different.

Als uralte Snake-Plissken-FanIn

snake-plissken1

begrüße ich diesen Beitrag von André F. Lichtschlag natürlich.

Zum Einen. Zum Anderen sagt er darin etwas wirklich Bemerkenswertes - neben der Analogie von Benedikt zu Snake Plissken - sowie dieser Feststellung hier:

>>Der Weg der Christen in diesem Land von der Volkskirche zurück zur Katakombenkirche ist oft beschrieben worden. Er wird mit dem Besuch Benedikts XVI. im Land der Neugläubigen beschleunigt werden, qualitativ und quantitativ. Auch der letzte Mitläufer erfährt in diesen Tagen durch die Mittelstrommedien, was von Otto N. erwartet wird, nämlich den alten Glauben zu verdammen und, sofern noch nicht geschehen, jetzt zu widerrufen.
Millionen Schäfchen folgen artig dem Ruf der Demokraten in Medien und Politik. Diese fühlen sich durch gegenseitige Erbauung jetzt so sicher, dass sie in den hiesigen Stunden ihrer Verkündung kurz auch mal die totalitäre Fratze durchscheinen lassen.<<

In der Tat, ich habe ziemlich viele Fratzen gesehen, gehört und gelesen in den Tagen vor dem Besuch. Sie trugen die Namen Borniertheit, Anmaßung, Unwissenheit, Vorurteil, Hass und Mittelmäßigkeit. Dazwischen aber auch ein paar luzide Stimmen aus Ecken, von denen man es gar nicht mehr vermutet hätte.

Die zentrale Passage, für mich, aber lautet:

>>Die Mediengleichschaltung der vergangenen Tage macht noch etwas deutlich: Kaum ein Bericht erscheint ohne Leser-, Hörer-, Zuschauermeinungen. Alle wollen sie mal die Hostie schänden, jeder darf: Otternasen? Die Institutionen und Autoritäten der Vergangenheit wurden seit 1968 erfolgreich geschliffen, ganz neue Tabus errichtet. Nicht mehr der mittelalterliche Respekt, sondern die völlig fortschrittliche Respektlosigkeit gegenüber dem Heiligen des Andersdenkenden bestimmt den Benimmkanon.<<

Alle wollen sie mal die Hostie schänden. Abgesehen davon, dass ansonsten jeder Konfession und Religion (vielleicht die Zeugen Jehovas mal ausgenommen) der Kotau gemacht wird - was liegt dieser präzisen Beobachtung eigentlich zu Grunde?
Es kann doch nicht nur die Zumutung "antimoderner" Moralauffassungen sein, zu denen selbst eine katholische Theologin, Saskia Wendel, neulich meinte, die Ablehnung von Empfängnisverhütung und Abtreibung gehörten dazu - wenn das im übrigen die Kennzeichen der Moderne sein sollen, dann ist die Moderne frauenfeindlicher als sich jede Ur-Feministin jemals ausdenken konnte, der zumindest an den Anfängen der Bewegung noch ausgesprochen klar war, dass Pharmaka in sich hineinstopfen und sich den Unterleib ausschaben lassen nicht wirklich etwas mit Befreiung der Frau zu tun haben konnten. Oder gestern die empörte junge Frau, die auf der Anti-Papst-Demonstration mitlief: Benedikt solle endlich "sexuelle Vielfalt erlauben!"
Ich weiß nicht, was mit diesen Leuten los ist, ich meine, ich HATTE vor meiner Konversion 25 Jahre "sexuelle Vielfalt" und es wäre mir niemals in den Sinn gekommen, dass jemand wie Johannes-Paul II. sie mir als Nichtkatholikin und Fast-Atheistin hätte wegnehmen können. Wie denn? No chance, Sir. Ich wäre mir vielmehr lächerlich vorgekommen, wenn ich den damaligen Papst in IRGENDEINE Beziehung zu meinem Privatleben gesetzt hätte. Aber das nur als Exkurs.

Nein, es ist vielmehr ein angezüchteter Automatismus, ein antrainierter Reflex der sich offenbar einstellt, wenn der "moderne Mensch" - der nur in den seelenlosen Theorien einiger Soziologen existiert - mit dem wahrhaft Heiligen, dem, das über ihm steht, konfrontiert wird. Ich habe bei Mircea Eliade - in "Das Heilige und das Profane" eine Passage gefunden, die in anderen Worten diagnostiziert, was der Heilige Vater bei seiner gestrigen Rede im Bundestag ausgedrückt bzw. angemahnt hatte.

>>[Doch] erst in den modernen westlichen Gesellschaften hat der areligiöse Mensch sich voll entfaltet. Der moderne areligiöse Mensch nimmt eine neue existentielle Situation auf sich: er betrachtet sich nur als Subjekt und Agens der Geschichte, und er verweigert sich dem Transzendenten [Dass es den "modernen Menschen" trotzdem nicht gibt, erweist sich jedoch alsbald in existentiellen Situationen und Grenzerfahrungen, denen er weiterhin ausgesetzt bleibt und denen er sich weiterhin zu stellen hat. Aber lassen wir Eliade hier ruhig seinen Terminus.] Anders ausgedrückt: er akzeptiert keine Art von Menschlichkeit außerhalb der menschlichen Seinsform, wie sie sich in den verschiedenen geschichtlichen Situationen erkennen lässt. [historischer Relativismus lässt grüßen.] Der Mensch macht sich selbst, und er kann sich nur in dem Maß wirklich selbst machen, in dem er sich selbst und die Welt entsakralisiert. Das Sakrale steht zwischen ihm und seiner Freiheit. [Das Freiheit gehört, folgt man der christlichen Auffassung von Freiheit jedenfalls, in Anführungszeichen gesetzt.]<<

In Bezug zur Freiheit sagte Benedikt XVI. nämlich gestern dieses - und es erscheint mir persönlich jedenfalls zutiefst vernünftig und ganzheitlich:
>>[Der Mensch] ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur, und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur hört, sie achtet und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat. Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit.“<<

Zwischen der von Eliade gemeinten "Freiheit" und dem Menschen steht das Sakrale, das Überweltliche, das in die Welt hineingezogen wird und zugleich über sie selbst hinaus verweist. Es ist, im Zusammenhang mit dieser Sorte "Freiheit", nur folgerichtig also, dass, wie Lichtschlag pointiert bemerkt, "jeder die Hostie schänden will."
In einer Moschee wird gebetet, ebenso in einer Synagoge. Bei einer tibetisch-buddhistischen Meditationsübung kann man es von außen nicht erkennen, ob der Meditierende nun einen so genannten transzendierten Seinszustand erreicht hat oder nicht. Äußerlichkeiten wie das charakteristische Lächeln Buddhas sind kein Zeichen, dass Gott in der Welt ist (sondern vielmehr, dass dieser Mensch es nun irgendwie geschafft hat, sich über sein Tagesbewusstsein in erweiterte Zustände zu erhöhen.)
Sie alle sind nicht "Zeichen, denen widersprochen wird".
Das ist alleine die konsekrierte Hostie, das Allerheiligste Sakrament, die Realpräsenz.
Und dieses Zeichen ist furcht-bar, so terribile, wie im Alten Testament gesagt wird, wenn dort - allerdings von einem Ort - die Rede ist:
Terribilis locus iste - hic domus Dei est et porta coeli. [Gen 28,17]
[Ehr]Furchtgebietend ist dieser Ort - hier ist das Haus Gottes und die Pforte des Himmels.
[Übrigens wurde im Moment, als ich das schrieb, gerade das Allerheiligste ausgesetzt bei der Marienvesper in Etzelsbach. ]

Lange Ausführungen, viele Schlenker und Mäander - kurzer Sinn:
Die Frage, die für mich im Raume steht, ist, wieso sich eigentlich so viele innerhalb der katholischen Kirche selbst so sehr darum bemühen, dieses Zeichen niederzubrechen. Jeder darf?
Ich glaube, da ist Snake "Benedikt" Plissken noch davor.
Und daran wird sich auch nichts ändern, nur weil Norbert Lammert hingeht und sich dem ausdrücklichen Wunsch des Papstes widersetzt, um von ihm die Handkommunion zu erzwingen. Wenn ich das richtig gesehenn habe, ich habe meinen Augen nämlich nicht getraut. Dann gilt: Auch diese Geste war ein Zeichen.
Eines von der entlarvenden und demaskierenden Sorte allerdings.

Aber das geht noch, bevor ich ins Bett falle.

Aus der Ansprache von Benedikt an die Vertreter der jüdischen Gemeinde vom 22. September:

>>Neben diesen lobenswerten konkreten Initiativen scheint mir, daß wir Christen uns auch immer mehr unserer inneren Verwandtschaft mit dem Judentum klar werden müssen. Für Christen kann es keinen Bruch im Heilsgeschehen geben. Das Heil kommt nun einmal von den Juden (vgl. Joh 4,22). Wo der Konflikt Jesu mit dem Judentum seiner Zeit in oberflächlicher Manier als eine Loslösung vom Alten Bund gesehen wird, wird er auf die Idee einer Befreiung hinauslaufen, die die Tora nur als sklavische Befolgung von Riten und äußeren Observanzen betrachtet. Tatsächlich hebt die Bergpredigt das mosaische Gesetz nicht auf, sondern enthüllt seine verborgenen Möglichkeiten und läßt neue Ansprüche hervortreten. Sie verweist uns auf den tiefsten Grund menschlichen Tuns, das Herz, wo der Mensch zwischen dem Reinen und dem Unreinen wählt, wo sich Glaube, Hoffnung und Liebe entfalten.<<

Wieder Link auf die Unermüdlichen von kath.net dazu zur ganzen Ansprache.

cantare

LOL
Ein zauberhafter Kommentar! Danke!
ElsaLaska - 7. Jul, 09:49
Ich finde, da bist du...
Ich finde, da bist du doch noch einigermaßen gut weggekommen....
NeonWilderness - 6. Jul, 19:14
Nur Männer von Rang stellen...
Nur Männer von Rang stellen ohne Umschweife die richtigen...
clamormeus - 5. Jun, 15:26
Freudige Ereignisse...
soll man auch würdigen. Willkommen zurück!
clamormeus - 5. Jun, 15:24
Willkommen zurück…
… wir haben Dich sehr vermisst. … und was ist jetzt...
TheAdmiral - 3. Jun, 11:17

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