Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

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"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

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"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

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"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

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"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

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"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Shit happens.

Es ist an sich schon hinreichend bizarr, ausgerechnet an einem der schönsten Marienfesttage, der Verkündigung des Herrn, als katholischer Priester eine Predigt zu halten, in der die Jungfräulichkeit Mariens bestritten und noch dazu das Ereignis der Menschwerdung Gottes auf ein gewöhnliches Maß heruntergebrochen wird. Bizarr, aber vermutlich kein Einzelfall.
Dass aber nun ausgerechnet Michael Hesemann bei dieser Predigt anwesend war, das konnte Hochwürden nicht wissen, nehme ich jedenfalls an, denn sonst hätte er sie wohl nicht gehalten.
Und das kommt dann von das:

Ein Offener Brief von Michael Hesemann an einen ungenannt bleibenden Pfarrer auf kathnews. Unbedingt ganz lesen. Meine Lieblingspassage ist übrigens diese:

>>Die Übernatürlichkeit der Menschwerdung wie der Auferstehung, lieber Herr Pfarrer, zeugen davon, dass Gott sich in der Geschichte offenbart hat. Wenn wir diese Ereignisse verneinen, als Mythologie abtun, was bleibt dann von unserem Glauben? Dann war Jesus allenfalls, wie es der Koran lehrt, ein Prophet, aber eben nicht das menschliche Antlitz Gottes. Er wäre nur ein ganz gewöhnlicher jüdischer Wanderprediger gewesen. Doch wenn wir alles Übernatürlichen bestreiten, was geschieht dann im Moment der Wandlung, mit der Eucharistie? Sie wäre noch immer Brot, wie man es in jeder Bäckerei findet und Wein aus der Winzerei, nicht Leib und Blut Christi! Die Folge einer solchen Banalisierung ist der Schwund des Glaubens. Wenn Jesus nicht im Tabernakel, in Seiner Kirche präsent ist, dann lohnt es sich nicht mehr, das Messopfer zu feiern. Dann wären die Kirchen zurecht leer, dann hätte der Widersacher Gottes sein Ziel erreicht. Und Sie und wir alle, wir würden unsere Zeit verschwenden. Denn „wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in Sünden ...(dann) sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen“, schrieb Paulus an die Korinther (1. Kor 15,17-19).

Nein, lieber Herr Pfarrer, solch erbärmliche Narren sind wir nicht. Wir glauben, dass Gott sich in der Geschichte offenbart hat. Wir glauben, dass er aus der Jungfrau Maria geboren wurde und dass er am dritten Tag von den Toten auferstand, wie es im Credo heißt. Und wir vertrauen darauf, dass die Evangelisten gewissenhaft aus Augenzeugenberichten zitierten, ganz wie es der hl. Petrus in seinem zweiten Brief behauptet: „Denn wir sind nicht irgendwelchen klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, verkündeten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Größe.“ (2 Pet 1,16)<<
thysus - 29. Mär, 20:19

Michael Hesemann zeigt ja eine bewundernswerte Geduld und liebevolle Nachsicht!
Sein Text ist klar und eindeutig - halt der eines Nicht-Theologen.. Niemand von der Zunft wird ihn ernstnehmen.

ElsaLaska - 29. Mär, 20:23

Versteh ich nicht. Immerhin geht er ja historisch-kritisch an die Sache ran :-)
Norbert (Gast) - 29. Mär, 21:37

Ich finde den Text auch sehr gut. ich finde es auch ehrenwert, dass Herr Hesemann diesen Pfarrer nicht öffentlich nennen will. Ich finde es ehrenwert, aber nicht hinreichend.

Wenn ich mal ausschließe, dass es sich bei Predigten in der genannten Art um einen einzelnen Ausrutscher handelt, muss man doch einfach feststellen, dass ein Priester, der so predigt, nicht tragbar ist. Der hat in dieser Position einfach nichts verloren und meine Linie wäre sehr wohl, einen solchen Fall - in aller Diskretion - den zuständigen Stellen in der Kirche zu melden. Öffentliche Aktionen halte ich auch für untunlich, denn Ziel der ganzen Sache soll ja eine Stärkung der Kirche und ihres Amtes sein.

ElsaLaska - 29. Mär, 22:19

Ich finde es eigentlich nur noch skurril. Bohumil Hrabal hätte an so was seine helle Freude gehabt. Jetzt müssen die Gläubigen schon ihre Priester katechisieren. Was kommt denn nur als nächstes .....Vielleicht sollten sie ja wirklich auch noch gleich die Messfeier übernehmen.
Norbert (Gast) - 29. Mär, 23:06

Skurril ist das in der Tat, man schämt sich dafür, aber was soll man machen. Das darf einfach nicht mehr so weiter laufen.
Volmar (Gast) - 30. Mär, 00:21

@Norbert
Danke für deine Stellungnahme. Ich möchte dir insofern beipflichten, als ich den Satz von den denunzierenden Gemeindemitgliedern für unpassend halte. Vorausgeschickt sei, dass ich die übrigen 99% des Textes von Hesemann sofort unterschreiben würde.
Die Rede vom Denunziantentum halte ich in diesem Zusammenhang für unangebracht weil
- der Begriff des Denunziantentums in der Regel in repressiven sozialen Systemen Anwendung findet
- in diesen durch Denunziation die freie Äußerung von abweichenden Meinungen unterbunden werden soll
- in diesen der Denunzierte in der Regel mit schwerwiegenden Folgen für Leib und Leben zu rechnen hat
- der Denunzierte sich oft bereits in einer unterlegenen Machtposition befindet
- ein Denunzierender oft einen persönlichen Vorteil erwirbt oder aus niederen Beweggründen handelt
- die Rede vom Denunziantentum in der Kirche gern von solchen Personen gebraucht wird, die sich selbst alle Freiheiten herausnehmen, um die Verfechter des depositum fidei und einer kirchlichen Rechtsordnung zu desavouieren.

Dass ich selbst noch nicht zum Schutz der kirchlichen Ordnung aktiv geworden bin, liegt neben meiner persönlichen Feigheit und Trägheit und der scheinbaren Aussichtlosigkeit eines solchen Unterfangens eben auch an der Denunziantenkeule.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 30. Mär, 11:37

@Volmar:
Was würde passieren, wenn dieser Pfarrer namentlich genannt werden würde? Verschiedene Leute würden - ebenso wie in der petition bei den Theologieprofessoren - seine Ablösung fordern. Damit würde mindestens seine wirtschaftliche Existenz vernichtet, wahrscheinlich aber deutlich mehr. Er hätte also sehr wohl mit "mit schwerwiegenden Folgen für Leib und Leben zu rechnen ".Auch wäre das Ziel dieser Maßnahmen "die freie Äußerung von abweichenden Meinungen unterbunden werden soll" ebenso befände sich der Pfarrer "bereits in einer unterlegenen Machtposition". Also treffen mindestens 3 Deiner 6 Kriterien zu...

Ich finde es gut, den Namen NICHT zu nennen. Schließlich betont der Autor, dass es ihm um die Sache geht, nicht darum, die Person zu vernichten.
ElsaLaska - 30. Mär, 11:53

@ksu

Vielleicht möchtest Du bitte zur Kenntnis nehmen, dass der Fall der Theologenprofessoren ETWAS anders gelagert ist. Sie haben ihre Namen nämlich selbst veröffentlicht. Und werden ganz gewiss keine Konsequenzen fürchten müssen, mach Dir keine Sorgen.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 30. Mär, 12:15

@Elsa:
Die Professoren haben ihre Namen freiwillig unter das Papier gesetzt (gehe ich zumindest davon aus). Ob diese Unterschrift Konsequenzen für sie hat, wird sich zeigen. Zumindest werden diese von der petition gefordert. (Das ist dann auch die Stelle, an der ich persönlich Probleme mit der petition habe, aber ich werde mich in diesen innerkatholischen Konflikt nicht weiter einmischen.)
ElsaLaska - 30. Mär, 12:29

@ksu

Vielleicht haben über 14.000 Katholiken schlicht und einfach keinen Bock mehr auf bezahlte Glaubenszerstörung?
str - 31. Mär, 07:37

Also grundsätzlich finde ich es gut, dass der Name nicht öffentlich genannt wird - aber ein Anzeige des Pfarrers beim Bistum sollte schon sein, um sein Treiben zu unterbinden. Die Frage ist nur, würde etwas passieren oder würde das Verfahren im Sande verlaufen. Und dann bin ich nicht mehr ganz so gegen das Öffentlichmachen.

Seine Ablösung zu fordern ist nur legitim, da er in seinem Amt offensichtlich nicht das tut, was er tun soll.

Hier mit "freier Meinungsäußerung" zu kommen ist doch albern. (Und das wußte selbst der Oberaufklärer Kant schon.) KSU, was wäre wenn Du einen Verein gegründet hättest zum in Deinem Nick ausgedrückten Thema und ein Sprecher würde öffentlich erklären: "Kinder sind doch schlagbar"? Gilt da dann auch die Meinungsfreiheit?

Und das ganze "Gefahr für Leib und Leben" zu nennen ist angesichts von Menschen, die wirklich verfolgt werden, grotesk. Und den Memorandums-Professoren ist exakt nichts passiert - und selbst wenn die Kirche, wie es durchaus konsequent wäre, Lehrerlaubnisse hier zurückzöge, würden sie ja leicht fallen - das ganze ist eine Räuberpistole von Beamten, die sich mit der Gloriole des mutigen Rebellen umgeben wollen. Nichts daran war mutig!!!

Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Aber dann muß er auch die Konsequenz ziehen und gehen. Alles andere ist unanständig.
ElsaLaska - 31. Mär, 07:56

Ja, "Gefahr an Leib und Leben" ist wirklich nur peinlich. Eingedenk etwa des Mordes an dem katholischen Christen Shahbaz Bhatti oder dem Schicksal von Asia Bibi (Kirche 2011 sozusagen.)
nerone (Gast) - 31. Mär, 15:31

"Mir geht es um Inhalte, nicht darum, Sie zu kritisieren oder gar anzuschwärzen. Gemeindemitglieder, die ihren Pfarrer denunzieren, verabscheue ich. Sie sind unser Hirte und Sie sind ein guter Hirte. Dafür danke ich Ihnen, deshalb schätze ich Sie, auch wenn ich Ihren Predigten nicht immer beipflichten kann."

Also ich verstehe gar nicht wie ihr auf diese Denunzierdebatte verfallen seid, aber m.E. ist doch die Sache eindeutig. Da ist der Private Hesemann, der sich an seinen Pfarrer wendet, in einer Angelegenheit die ihm herzenswichtig ist. Und er wendet sich an "unseren Hirte und Sie sind ein guter Hirte" (noch Fragen?). " Dafür danke ich Ihnen, deshalb schätze ich Sie,...", reicht das nicht um klar zum Ausdruck zu bringen, dass er den Menschen UND Hirten schätzt, ihm zudem aber zutraut sich den danach ausbreitenden Argumenten zu stellen? Und kann dass nicht dazu führen, dass der private Hesemann damit mehr erreicht, als mit irgendeinem kirchenrechtlichen Verfahren?

Der öffentliche Hesemann versteht seine Auseinadersetzung mit der Predigt als exemplarisch (notwendigerweise, wenn man den Brief durchliest). Diesen Brief zu veröffentlichen ist ein gutes Mittel um eine Diskussion anzustossen, die Art und Weise, in der Hesemann das macht ist würdig!
curious traveller (Gast) - 30. Mär, 09:53

Ach, wie langweilig

... die Predigt von dem Pfarrer, meine ich. Nur, weil man hippe moderne Bibelauslegungen häufig wiederholt, werden sie nicht wahrer. Was habe ich seinerzeit in der Ev. Kirche in der Hinsicht alles ertragen: Da wurde Jesus selbstverständlich nicht in Bethlehem, sondern in Nazareth geboren, da waren mindestens die Hälfte des Textumfangs der Evangelien von der frühen Gemeinde und nicht den Aposteln verfasst worden, da waren nur 30 % der Paulusbriefe wirklich von Paulus (falls der jemals existiert haben sollte) und so weiter... Bemerkenswert ist, dass dafür immer nur Theorien, aber auch nie ein handfester Beweis existierte. Um es banal zu sagen: Da glaubt halt jeder, was er glauben will. In der kath. Kirche kommt natürlich dazu, dass man, wenn man die Gottessohnschaft von Jesus und sein Erlösungswerk leugnet, in der Tat die Eucharistie zum bedeutungslosen Snack herabwürdigt.

Nach 5 Jahren Theologiestudium kann ich sagen: Alles heiße Luft! Beweisen konnte noch nie einer dieser kreativen Ausleger etwas. Zumindest nicht so viel, dass es mich je beeindruckt hätte.

Tiberius (Gast) - 30. Mär, 11:42

Aua, ... das hat aber gesessen!
Imrahil (Gast) - 30. Mär, 13:13

Ich verstehe darüber ja noch was nicht: warum man darüber unbedingt *predigt*.

Also es ist ja das eine, daß Leute unbedingt meinen, mit ihren Erkenntnissen feste Dogmen umstoßen zu wollen. Aber gehen wir mal zum Verständnis davon aus, daß die Dogmen nicht so rüttelfest wären wie sie tatsächlich sind.

Warum predigt man dann so? Warum schreibt man dann nicht seine Positionen wenigstens in ein Papier, um es in einer theologischen Fachzeitschrift zu veröffentlichen? Und wenn man meint, Dinge seien Metaphern: warum verwendet man sie dann nicht wenigstens weiterhin als die geeigneten Metaphern (ich meine damit Metaphern, nicht Vergleiche; sobald ich ein "wie" einfüge in den Satz, ist es nämlich ein Vergleich), wie es dem Hörensagen nach selbst ein Abbé Loisy in den Predigten noch getan haben soll?

Und wenn man schon darüber predigt, warum an dem Fest, an dem das Volk die jungfräuliche Empfängnis feiern und nicht weggeredet bekommen will?

Ich halte übrigens nichts davon, den Ausdruck Denunziation zu vermeiden. Denunziation ist lateinisch für Anzeige. Unabhängig davon, ob man die jetzt für gut befindet oder nicht.
str - 31. Mär, 07:45

"Ich verstehe darüber ja noch was nicht: warum man darüber unbedingt *predigt*.

...

Warum predigt man dann so? Warum schreibt man dann nicht seine Positionen wenigstens in ein Papier, um es in einer theologischen Fachzeitschrift zu veröffentlichen?"

Weil man 1. nicht das theologische Format hat, 2. das in theologischen Diskussionen "kalter Kaffee" ist, 3. weil man aber in seiner Pfarrgemeinde eine Position hat, die einem Respekt und einen grundsätzlichen theologischen Vorsprung verleiht: ein mittelgroßer Fisch im kleinen Teich.

"Und wenn man meint, Dinge seien Metaphern: warum verwendet man sie dann nicht wenigstens weiterhin als die geeigneten Metaphern (ich meine damit Metaphern, nicht Vergleiche; sobald ich ein "wie" einfüge in den Satz, ist es nämlich ein Vergleich), wie es dem Hörensagen nach selbst ein Abbé Loisy in den Predigten noch getan haben soll?"

Weil Metaphern nunmal nicht tragen.

"Ich halte übrigens nichts davon, den Ausdruck Denunziation zu vermeiden. Denunziation ist lateinisch für Anzeige. Unabhängig davon, ob man die jetzt für gut befindet oder nicht."

Sehr wahr! Dieses Sprichwort über den Denunzianten gehört ohnehin zum Dümmsten, das die deutsche Sprache jemals hervorgebracht hat.
Volmar (Gast) - 31. Mär, 14:02

Bedeutungswandel denuntiare-denunzieren

@Imrahil @str
Wenn auch die alten Römer "denuntiare" wertneutral verwendeten, so hat "denunzieren" in der deutschen Sprache nach allen mir verfügbaren Wörterbüchern einen pejorativen Charakter. Würdet ihr euch nach Anzeige einer Straftat (z. B. sexueller Missbrauch) als Denunzianten bezeichnen? Warum kann sich Hesemann mit Abscheu von Denunzianten abgrenzen? Weil ihm jeder darin beipflichten wird, dass Denunziation etwas Verabscheuungswürdiges ist. Ob du, str, das Sprichwort vom "größten Lump im ganzen Land" nun für dumm hälst, halte ich da für irrelevant.
Imrahil (Gast) - 31. Mär, 20:15

Man kann als Aussage hinstellen: "Straftaten anzeigen ist super, aber keine Denunziation; Denunziation ist dagegen verabscheuungswürdig." Warum nicht? nicht weil es nicht stimmt, sondern weil die Kausalität andersherum verläuft. Etwas ist nicht verabscheuungswürdig, weil es Denunziation ist; es wird vielmehr nach dem von Dir bezeichneten Sprachgebrauch als Denunziation bezeichnet, weil es (zumindest angenommenerweise) verabscheungswürdig ist. Und daher kann die Verteidigung nicht so verlaufen: "das ist doch keine Denunziation" - wo man sich in Gedanken unwillkürlich ergänzt: "das zwar nicht, aber so ein kleines bissel davon wohl schon", so wie zwei Bier nicht Alkoholtrinken sind. Die Verteidigung kann gar nicht anders funktionieren als zu sagen: Das ist nicht verabscheuungswürdig, weil. Und ob man es dann Denunziation oder Anzeige nennt ist der berühmte Begriffsstreit, dem ich, pejorativ hinüber herüber, erlaube mich herzlich wenig zu interessieren.
Imrahil (Gast) - 31. Mär, 20:21

und da sollte natürlich noch ein "nicht" in den ersten Satz.
str - 2. Apr, 12:19

Ja, der Begriff "denunzieren" ist pejorativ, aber ...

... eben halt der Begriff.

Das was er ausdrückt, nicht unbedingt. Dann nennen wir es halt anzeigen, denn es geht in dem Fall darum, eine Straftat bei der entsprechenden Stelle anzuzeigen.

Es ist halt meistens so mit unserem dümmlichen Zeigeist, daß die Sache nicht bis zum Ende durchdacht wird. Und dann ist es halt "Denunziation" wenn man die Tat für gut oder nicht so schlimm hält, Anzeige wenn man sie für "ganz ganz böse" hält. So wie man uneingeschränkte Toleranz (=Akzeptanz) ausruft, die aber dann nur für jene gelten soll, mit denen man übereinstimmt.

Hesemann grenzt sich ab, weil er etwas anderes macht und schon von vorneherein den D-Vorwurf nicht für sich gelten lassen will.

Das macht aber den D-Vorwurf doch kein deut besser.

Der grüßte Lump in diesem Land war noch NIE der Denunziant, da gab es immer schon Mörder, Vergewaltiger, Räuber etc.
Frater sejunctus (Gast) - 31. Mär, 00:03

Es ist seltsam: Ich als Evangelischer stimme dem Grundtenor des Briefs von Michael Hesemann und 95 Prozent seiner Aussagen völlig zu. Und ich kenne viele andere, denen es genau so geht. Kann es sein, dass die Bruchlinien etwa zwischen "modern" und "den Grundlagen des Glaubens verpflichtet" längst nicht mehr zwischen den Konfessionen verlaufen, sondern mitten durch sie hindurch? Könnte es sein, dass im klassischen Sinne fromme Katholiken und im klassischen Sinne (so wie es die Bekenntnisse der Reformation auslegen) fromme Evangelische längst mehr verbindet als letztere und liberale "Protestanten"? Die wir glauben, dass Er als Sohn der Jungfrau zur Welt kam, in Seinem Tod die Welt mit Gott versöhnt hat in der Auferstehung den Tod überwand und jetzt zur Rechten Gottes sitzt zu richten die Lebenden und die Toten? Die wir gewiss sind, Ihn leiblich gegenwärtig zu wissen in der Eucharistie? Die wir glauben, dass die eine, heilige, allgemeine Kirche anderes und unvergleichlich viel mehr ist als irgendein Verein zur Förderung guter Werke und zur Steigerung der Lebensfreude? Ich oute mich, ich lese mittlerweile Eure Blogs sehr gern. Nicht, weil ich demnächst katholisch werde, sondern weil ich hier auf Stimmen treffe, in und hinter denen ich etwas höre von dem, was auch mir unendlich wichtig ist, wichtiger als das viele Geschwätz auch in meiner eigenen Ursprungskonfession.

ElsaLaska - 31. Mär, 06:02

Benvenuto und Guten Morgen!

Ich war gerade auf Deinem Blog und habe den Eintrag zur katholischen Liturgie gesehen. Dies hier ist zwar kein Blog über liturgische Missstände, aber ich habe neulich auch gedacht: Wenn ich jetzt schon (das gilt für meine deutsche Gemeinde, nicht für hier in Italien natürlich) mit meiner protestantischen Mamma in den evangelischen Gottesdienst gehen muss, wenn ich mal wieder das Credo mit der Gemeinde aufsagen oder gescheit einen Psalm beten will, dann ist allerdings eine Entwicklung da seit der Liturgiereform bei uns, in der eventuell doch mehr falsch gelaufen ist, als man sich so denkt. (Wobei das nun auch nicht die Regel ist, es gibt immer noch wunderschöne katholische Messen, aber man muss GENAU wissen, wo man hingeht.)
Völlig unabhängig von dem beliebten Streit über "Alte Messe" oder "Neue Messe". Einfach nur ganz nüchtern und sachlich betrachtet.
Da Du zwar anderer Konfession bist, aber Dich zur una sancta im weiten Sinne bekennst, habe ich mir erlaubt, Dich unter "Blogoszese" zu verlinken. Wenn Dir das nicht Recht ist, meldest Du Dich bitte einfach.

PS: Was Deine Beobachtung betrifft, so hast Du Recht.
str - 31. Mär, 09:02

Frater Sejunctus,

neulich ist mir ein Artikel zum "Reformationsjubiläum 2017" unter die Hände gekommen, wo aus protestantischer Sicht u.a. auch zu dieser Frage* Stellung genommen wird.

Jochen Teuffel "Kirche wegrationalisiert" in Confessio Augustana III/IV 2010.

*PS. Ich meinte zur Frage bekenntniswidriger Predigt innerhalb der Kirche.
nerone (Gast) - 31. Mär, 11:44

"Kann es sein, dass die Bruchlinien etwa zwischen "modern" und "den Grundlagen des Glaubens verpflichtet" längst nicht mehr zwischen den Konfessionen verlaufen, sondern mitten durch sie hindurch? Könnte es sein, dass im klassischen Sinne fromme Katholiken und im klassischen Sinne (so wie es die Bekenntnisse der Reformation auslegen) fromme Evangelische längst mehr verbindet als letztere und liberale "Protestanten"?"

Ich lese das und habe ein unbestimmtes Gefühl, dass es beiderseits der Bruchlinie zunehmend unversöhnlich zugeht. Das beobachte ich mit Sorge. Fühlt sich irgendwie alt-testamentarisch an. So nach Kain und Abel - oder so.

War es nicht mal so, oder ist das nicht eine Besonderheit des Katholizimus, dass es ihm gelang viele Glaubensströmungen unter einen Hut zu bringen? Also alles von Mystik bis Vernunft, von Exorzismus bis Beichtgespräch?
ElsaLaska - 31. Mär, 11:56

Ja, natürlich.
Aber nerone, die Jungfrauengeburt und die Auferstehung von den Toten, die Gottesohnschaft Jesu stehen IM CREDO! Das ist unaufgebliches Glaubensgut, auch für EVANGELISCHE. Dann kann ich es gleich lassen mit dem christlichen Glauben. Wieso ist das eigentlich so schwer vermittelbar? Das, was geglaubt wird steht im CREDO. Dafür sind Tausende von Menschen unschuldig in den Tod gegangen. Das ist das Minimum von allem oder positiver ausgedrückt, die Quintessenz. Wenn das nicht mehr geglaubt wird, wozu dann überhaupt noch christlicher Glaube?
Volmar (Gast) - 31. Mär, 13:34

Das weite Herz des Katholischen Kirche

@nerone
Vor einigen Jahren bekamen wir in unserer Pfarrei einen neuen Pfarrer. Vorher hatten wir einen extrem konservativen, von da an einen extrem modernen. Und ich dachte, es hat halt jede Einstellung so ihre Vor- und Nachteile. Und der neue kommt aufgrund seiner rein menschlichen Qualitäten bestimmt besser bei den Leuten an. Und ich dachte weiter, litugisch gesehen, na ja, ist nicht so mein Fall, aber, freuen wir uns doch darüber, dass die katholische Kirche so ein weites Herz hat, und dass die Frage, ob man im Gottesdienst Musikinstrumente benutzen darf, nicht gleich zu Exkommunikation und Verlust des ewigen Heils führt. Und tragen wir auch diesen Pfarrer mit Fassung und Liebe, und opfern wir die Schmerzen halt auf.
Diese meine Einstellung wurde auch nicht dadurch erschüttert, dass es Taufen ohne Credo und heilige Messen ohne Evangelium gab. Ich dachte halt, es muss immer solche und solche geben. Wofür ich diesem neuen Pfarrer dankbar bin, ist, dass ich mich seinetwegen zu fragen begann, was denn eigentlich gilt in der Liturgie. Dass ich das erste Mal in meinem Leben die Allgemeine Einführung ins Messbuch las - und beeindruckt war, was das für ein großartiger Text ist.
Erst danach kam das Umdenken. Als ich feststellte, dass die Manipulation der Liturgie (und damit des Glaubens) nicht das Phänomen eines einzelnen schwarzen Schafes ist, sondern längst die Mehrheit erfasst hat. Ich schätze inzwischen, dass circa 40% der Zelebranten jegliches Bekenntnis zur Gottheit Christi aus der Liturge gestrichen haben. Andererseits gibt es da den konservativen Priester, der meinte, die Liturgie der Hl. Messe mal hier durch ein Angelus nach der Kommunion oder dort durch einen Text aus irgendeiner Privatoffenbarung verbessern zu können, oder den anderen, der die "richtige Übersetzung der Wandlungsworte schon einmal vorweggenommen hat.
Ich hatte den Eindruck von einer generellen Respektlosigkeit gegenüber der vorgegebenen Liturgie und dem überlieferten Glaubensgut. Da die "Gestaltung" der Liturgie offensichtlich eine persönliche Leistung des/der Mitwirkenden darstellte, bestand auch kein Unrechtsbewusstsein.
Wo ist eigentlich Schluss mit lustig?
nerone (Gast) - 31. Mär, 14:54

"Wieso ist das eigentlich so schwer vermittelbar?"

Ich versuche mal eine Antwort. Wahrscheinlich ist es schwer vermittelbar, weil die Gemeindemitglieder die Gemeinschaft für wichtiger erachten als das Bekenntnis. Die Restriktion der Gemeinschaft ist heute sicherlich weitestgehend weggefallen, deswegen ist es ihnen möglich offen zu sprechen. Sie tun es in die Gemeinde hinein, weil sie diese lieber ändern, als verlassen wollen. Das ist vielleicht die andere Seite der Medallie, dass das Christentum in unseren Regionen kulturstiftend ist. Früher, denke ich, konnte man glauben was man wollte, solange man es nur nicht laut sagte. Im katholischen Raum bedeutete das, dass man sich dem Schicksal hingab, dass nach zureden, was andere einem zu glauben lehrten, dann aber im Privaten seinem eigenen Glauben nachging. [Ich sehe in der Heiligenverehrung in Italien dieses Moment (und ich finde das durchaus sympatisch)].
Die Menschen sind heute freier sich gegen die Gemeinde zu entscheiden, sie zu verlassen und sich anderen "Gemeinden" anzuschließen. Manche halten aber fest an der Gemeinde und ihren Strukturen, der Kirche als Sinnstifter oder aber auch als geliebter Architektur in der Heimat- die, die all das was sie nicht missen wollen - und versuchen durch Interpretation nicht vom Glauben ab zufallen. Das Bedürfnis jener, die interpretieren ist ebenso stark wie jenes derer, die sich zum Glauben überzeugt bekennen. Und da tut sich dann der Graben auf. Weil beide Parteien den selben Raum besetzen wollen. und nicht mehr bereit sind nebeneinander zu sitzen.

@Volmar
Grundsätzlich verstehe ich ja den Missmut. Als nach langer Zeit mal wieder eine Messe besuchte, da hat mich dieses ergänzte Gesangsbuch erschrocken. Ich kannte keines der Lieder mehr. Auch jene, die wohl häufiger als ich in die Kirche gehen konnten nur mit sehr schwacher Stimme folgen. Diese neuen Volksliedchen waren nichts mehr für mich.
"Mach hoch die Tor..." und so was - das ist für mich Punk Rock! Da muss man noch richtig ein- und ausatmen.
Ich bin mir aber nicht sicher ob das Handeln, welches du als Respektlos empfindest auch tatsächlich so gemeint ist. Es ist eher so eine Art Verbürgerlichung des Glaubens. Das wird nicht aus Respektlosigkeit gegenüber den Riten gemacht, sondern aus der Hilflosigkeit heraus der identitätsstiftenden Heimat zu entwachsen, ohne dass man das wirklich will.

Eine Frage noch aus Interesse: War der fortschrittliche denn nun wirklich so ein Menschenfreund und der Konservative ein Misanthrop?
ElsaLaska - 31. Mär, 14:59

>>"Mach hoch die Tor..." und so was - das ist für mich Punk Rock! Da muss man noch richtig ein- und ausatmen.<<

Bellissimo! Das ist die Art von Statements, auf die ich sehr sehr abfahre im Kommentarbereich.
Volmar (Gast) - 31. Mär, 19:31

@nerone
"Eine Frage noch aus Interesse...":
Eben nicht. Aber das hatte ich mir verkneifen wollen, um keine Polemik zu bedienen. Doch wenn du mich so direkt fragst...

Ansonsten sind wir, meine ich, recht nahe beieinander. Verbürgerlichung des Glaubens geht schließlich auch mit fehlendem Respekt gegenüber Heiligem (auch Gottesfurcht genannt) einher.
str - 2. Apr, 12:22

"Ich versuche mal eine Antwort. Wahrscheinlich ist es schwer vermittelbar, weil die Gemeindemitglieder die Gemeinschaft für wichtiger erachten als das Bekenntnis."

KEINE Gemeinschaft kann so bestehen.

Eine Gemeinschaft um der Gemeinschaft willen ist nicht nur hohl und dumm, sie wird auch auseinanderfallen. So lange sie eine Gemeinschaft auf Freiwilligkeit ist: die Kirche ist das, die Familie etwa nicht.

Selbst der Kaninchenzüchterverein braucht, um Gemeinschaft zu sein, eben diesen Zweck. Sonst hört er auf, zu sein.

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