Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Kirche 2012.

>>Die Seelsorge an den etwa 200 Katholiken im Gaza-Streifen ist Priestern und Schwestern des argentinischen Instituts vom inkarnierten Wort (IVE) anvertraut. Ein Priester der Gemeinschaft, Pater Paul de Santo, berichtete am Samstag, dass ein Gebäude der Rosenkranzschwestern in Gaza-Stadt durch einen israelischen Luftangriff beschädigt worden sei. Die Schwestern seien unverletzt geblieben, hätten aber in ein benachbartes Gebäude umziehen müssen. Pater Paul berichtet, dass es den Schwestern Mutter Teresas ebenfalls gut gehe. Die von ihnen betreuten behinderten Kinder seien aber in Räume verlegt worden, wo sie vor dem Lärm besser geschützt seien. Den Samstag habe man der eucharistischen Anbetung und einer Messe für den Frieden gewidmet.

Zuvor hatten Schwestern des Instituts von ihren Erlebnissen seit dem Beginn des Konfliktes berichtet. „Obwohl die Pfarrei in einer gefährdeten Zone liegt, geht es uns Gott sei Dank gut“, so die Schwestern. Die Menschen hätten Angst und das öffentliche Leben sei zum Erliegen gekommen. Einer der Christen habe die Schwestern und die Priester gebeten zu bleiben: „Bitte, geht nicht. Wenn Ihr geht, wer bleibt dann bei uns?“ Das haben die Schwestern nicht vor: „Unsere Mission ist es, den Menschen nahe zu sein und ihnen Trost zu spenden. Wir wollen ihnen auch dabei helfen, einen Zugang zu Gott zu finden. Wir lehren sie Vergebung und die Wertschätzung des mit Christus geteilten Leidens.“<< Ganzer Artikel von Oliver Maksan für Die Tagespost hier.

[Und ich muss, wenn ich so was lese, immer an diese ganzen Kirchenhasser-Internet-Kommentare denken, von wegen, die katholische Kirche sei weder noch handle sie christlich (Kreuzzüge! [sic!]) Bla bla. BLA!]
fbtde - 20. Nov, 21:15

ich muss an mein Gespräch mit einem evangelischen Pastor denken. Er hatte sich in seiner Predigt zum Volkstrauertag nur sehr allgemein und verschwommen geäußert. Dabei ist doch klar: Die gegenwärtige Auseinandersetzung löst von dem - zugegeben - sehr langlebigen Konflikt nichts. Und ich bezweifle, dass es beim israelischen Vorgehen ausschließlich um Selbstverteidigung geht. Gewalt ist jedenfalls kein Lösungsweg, sondern verschärft nur die Probleme. Da darf man sich - mit allem Respekt - nicht nur aufs Beten beschränken, sondern muss noch entschiedener als bisher die Stimme erheben gegen das Töten. Und zwar auf beiden Seiten.

ElsaLaska - 20. Nov, 21:38

@fbtde

Die Hammas hat als erklärtes Ziel die Auslöschung Israels. Dagegen ist schlecht zu argumentieren oder zu beschwichtigen - vielleicht verstehen sie tatsächlich nur eine einzige Sprache? Wäre das möglich?
Verstehe mich bitte richtig, dieser ganze Konflikt ist grauenvoll. Immer geht es auf Kosten der Unschuldigen ... hüben wie drüben.
L. A. (Gast) - 20. Nov, 22:03

Frieden ist immer das Wünschenswerteste, aber den müssen beide Seiten auch wollen. Der Hamas aber ist dieser Wunsch sogar verboten:

Hier Artikel 7 der Hamas - Charta

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: 'Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!'“

und Artikel 32:

„Den Kreis des Konflikts mit dem Zionismus zu verlassen ist Hochverrat. Alle, die das tun, sollen verflucht sein. 'Wer immer ihnen den Rücken zukehrt […] zieht sich den Zorn Allahs zu, und seine Wohnung soll die Hölle sein…' (Koran, 8:16)“

Man müßte dann halt die Stimme auch gegen diese Charta erheben, und zwar sehr laut, oder?
L. A. (Gast) - 21. Nov, 00:46

Eine Terrororganisation, (Abkömmling der ägyptischen (!) Muslimbruderschaft) die als Reaktion auf die Tötung einer ihrer Führer aberhunderte Raketen gezielt auf israelische Zivilisten abfeuert, darf nicht in legitimer Selbstverteidigung angegriffen werden?
Was sind Deine Gründe, Israel andere Absichten zu unterstellen?
Die wissen doch selbst, daß jedes in der Tat höchst bedauernswerte zivile palästinensische Opfer seinen Interessen nur schadet.
Was soll Israel tun Deiner Meinung nach, sich an den Raketenhagel gewöhnen, abwarten bis ihr "Iron Dome" zusammenbricht?
ElsaLaska - 20. Nov, 22:12

@L.A.

Oh oh ... In hiesigen Breiten wird man schon für weitaus weitaus weitaus weniger vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof oder wie das heißt gezerrt, wegen "hate speech".

Il capitano (Gast) - 21. Nov, 12:33

Wer daran glaubt, der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern könnte durch das Stillhalten der israelischen Seite beendet werden, könnte ebenso gut glauben, dass die Abschaffung der Polizei oder polizeilicher Ausrüstungen künftig Straftaten verhindern würde. Eine Verhandlungslösung ist nun mal nur dann möglich, wenn beide Parteien einen Weg des friedlichen Miteinanders anstreben. Erklärtes Ziel der Hamas ist allerdings die Vernichtung Israels und der Juden. Soll man darüber allen Ernstes verhandeln?

Im privat-persönlichen Bereich steht es natürlich jedem Menschen frei, sich ohne Gegenwehr umbringen zu lassen oder mit seinem potentiellen Mörder über die Verfahrensweise der Ermordung zu verhandeln. Sinn und Zweck eines Staates ist hingegen vorrangig auch der Schutz seiner Bürger vor der Gewalt Dritter. Dass bewaffnete Attacken auf einen Staat auch nur durch den Einsatz eigener Waffen abgewehrt werden können, ist da wohl einleuchtend, auch wenn man Krieg als solchen ablehnt. Über die Intensität der Abwehr kann man gerne streiten - was sich aus sicherer Entfernung besonders gut macht.

Von der Hamas ist leider nicht zu erwarten, dass sie ihren verbrecherischen Zielen abschwört. Ein einseitiger Gewaltverzicht Israels wäre daher gleichbedeutend mit dem Suizid eines gesamten Volkes. Dies sollte nicht unerwähnt bleiben, wenn man laut die Stimme gegen das Töten erheben möchte.

Imrahil (Gast) - 21. Nov, 13:13

Das ist natürlich richtig...

Man bekommt freilich nur ein Hauch von einem Hauch hier mit. So wäre zum einen die Frage, die sich mir stellt: Bekämpft Israel da eigentlich militärische Ziele - mit einer Aussicht darauf, in diesem Krieg eine tatsächliche Lageverbesserung zu erringen - oder macht es irgendwas anderes?

Daß die Hamas sich wahrscheinlich nicht um den Zivilschutz kümmert und Raketen bisweilen danebengehen, ist klar.
E.T. (Gast) - 21. Nov, 13:23

Il Capitano

Danke, danke für die klaren, deutlichen und total
zutreffenden Worte! So einen grundvernünftigen Kommentar zur Situation Israel/Palästinenser habe
ich (leider) noch nirgends gefunden.
Imrahil: Mein Eindruck: Israel kämpft schlicht und
einfach ums Überleben! Was soll es in einer solchen
Situation sonst noch machen wollen??
Il capitano (Gast) - 21. Nov, 13:32

Die militärischen Ziele liegen im Gaza-Streifen leider inmitten von Wohngebieten. Das Gebiet hat eine Bevölkerungsdichte ähnlich Berlin oder München, die Qassam-Brigaden der Hamas sind mittendrin, zwischen Schulen, Krankenhäusern, anderen öffentlichen Einrichtungen. Und das ist keineswegs unbeabsichtigt, sondern gehört zu deren Taktik. Man könnte es auch 'lebende Schutzschilde' nennen. Zivile Opfer sind seitens der Hamas nicht nur einkalkuliert, sondern als Teil der Propaganda der Hamas quasi gewollt. Hierzulande springt man ja auch gern darauf an.

So sind die gefälschten Fotos im Internet, die bspw. ein von einem angeblichen israelischen Soldaten misshandelten Mädchens zeigen, nicht für die Palästinenser in den Autonomiegebieten gedacht, sondern für ihre hiesigen Unterstützer und die öffentliche Meinung. Anscheinend funktioniert es ganz gut.

Mittlerweile hat sich die Hamas zu dem Anschlag auf einen Bus in Tel Aviv bekannt (rund 20 Verletzte), sechs angebliche Kollaborateure erschossen und eine der Leichen durch die Straßen geschliffen. Mit diesen Menschen zu verhandeln dürfte schwer fallen. Da steckt nichts als blanker Hass dahinter.
Imrahil (Gast) - 21. Nov, 16:20

>>Israel kämpft schlicht und einfach ums Überleben! Was soll es in einer solchen
Situation sonst noch machen wollen??

Volle Mobilmachung ausrufen und mit Heerestruppen im Gazastreifen einmarschieren zum Beispiel (wenn man sich Chancen ausrechnet, vor Ort besser gegen die Raketenschützen vorgehen zu können).

Oder so.

Was ich sagen will: Der Gedanke: "Die haben mit Raketen auf uns geschossen, also schieß ich mal zurück, damit die Leute merken daß ich auch Rechte habe... ohne daß ich irgendeinen Plan hab was das sonst nützen soll..." ist... nun ja... fragwürdig. Ausdrücklich auch wenn man ums Überleben kämpft.

Selbstverteidigung muß, um Selbstverteidigung zu sein, auch etwas nützen. (Oder nicht? nichtrhetorisch!)

Nota bene: Wenn es da dorten echt militärische Ziele *gibt* (dazu zählt auch der Garten, aus dem eine Rakete abgeschossen wurde, wenn man den orten kann) und die Kollateralschäden (bitte beim Wort nicht an die Decke gehen, es hat einen guten lateinischen Sinn) tatsächlich Kollateralschäden sind, wäre die Selbstverteidigung selbstverständlich völlig berechtigt. Wenn die Hamas, mit Absicht oder schlicht wegen der Enge des Raumes, menschliche Schutzschilde gebraucht, ist das ihr und nicht Israels Problem.

Aber ich habe viel zu wenig Information, um beurteilen zu können, ob das der Fall ist. Bei dem Beschuß Syriens kürzlich hieß es jedenfalls, es wurde mehr oder weniger eine militärische Stellung beschossen (ob Rebellen oder Regierungstruppen weiß man nicht), von der feindliche Akte, sprich Raketenbeschuß, ausgingen. Sowas ist natürlich legitim.
Il capitano (Gast) - 21. Nov, 16:44

Der Einmarsch von Bodentruppen würde einen verlustreichen Häuserkampf auf einem nur von Luftbildern und Stadtplänen bekannten Terrain bedeuten. Im Unterschied zur Hamas-Führung muss sich der israelische Staat allerdings für jeden Gefallenen vor seinen Bürgern verantworten. Also verfolgt das israelische Militär das Ziel, die Hamas dort zu treffen, wo es diese am meisten schmerzt, ohne dabei die eigenen Soldaten über Gebühr zu gefährden. Die Ziele der israelischen Luftwaffe sind eben die Abschussorte der Raketen und die von der Hamas und anderen militanten Gruppierungen genutzten Gebäude. Und die befinden sich - wie bereits erwähnt - inmitten von Wohngebieten oder gar in Notlagern, in denen bis zu 80.000 Menschen auf einem Quadratkilometer leben.

Im Prinzip ist die Situation mit der Existenz eines um sich schießendenVerbrechers inmitten einer großen Menschenmenge vergleichbar. Wie würde man seiner habhaft, ohne die Beeinträchtigung anderer Menschen zu riskieren? Eigentlich könnte man nur, um Unschuldige nicht in Mitleidenschaft zu ziehen, den Mörder gewähren lassen ...
Imrahil (Gast) - 21. Nov, 16:54

>>Die Ziele der israelischen Luftwaffe sind eben die Abschussorte der Raketen und die von der Hamas und anderen militanten Gruppierungen genutzten Gebäude.

Einverstanden.
Imrahil (Gast) - 21. Nov, 16:58

Ohne die Strategie jetzt in Frage zu stellen... weil das sicherlich sehr schwierig ist, viele Faktoren eine Rolle spielen usw... nur um die Verwirrung, die bei uns fernab der Situation herrscht, vielleicht ein bißchen zu erklären:

Wenn ein Verbrecher in einer Menschenmenge alle Viertelstunde einen Schuß abgibt, würde man normalerweise nicht jedesmal fünf Minuten später einen einzelnen Schuß auf ihn zurückgeben.

Will damit nicht sagen, daß man da irgendwie exzessiver sein sollte oder müßte... wie gesagt nur die Verwirrung erklären.
Il capitano (Gast) - 21. Nov, 17:11

Es ist ja nicht meine Strategie ;-)

Ich kann hier auch nur zusammenstückeln, was bekannt gegeben wird. Vermutlich wäre die zweite Möglichkeit gegenüber der gegenwärtig angewendeten Taktik ein einziger, gewaltiger Schlag gegen alle bekannten Ziele im Gaza-Streifen. Nur kann Israel eine solche Aktion politisch nicht riskieren. Es ist eben nicht nur ein politischer und militärischer Konflikt, sondern auch ein Krieg um die öffentliche Meinung. Rein militärisch gesehen wäre ein allumfassender Angriff von Land-, See- und Luftkräften gewiss effizienter. Nur kann Israel es sich nicht leisten, ohne noch größeren Druck von außen zu bekommen. Dieses Kalkül spielt aus meiner Sicht dabei eine nicht unbedeutende Rolle.
ksu (Gast) - 21. Nov, 18:49

Was ich nicht verstehe:
Was hat diese "bei den Menschen bleiben" der Schwestern mit den Kreuzzügen zu tun?
Die Schwestern handeln im Sinne Christi, indem sie den Menschen in ihrer Not beistehen, egal auf welcher Seite. Sie handeln also christlich.
Nichtsdestoweniger gab es in der Kirchengeschichte Taten, die nicht im Sinne Christi gewesen sein dürften, also unchristlich waren. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Oder?

ElsaLaska - 22. Nov, 19:09

@ksu

Es gibt ziemlich viele dämlich-flache Internetkommentare von Leuten, die leider sehr wenig über Kirchengeschichte wissen, und in denen zum Beispiel behauptet wird, die Kirche sei nie christlich gewesen und sei es auch heute nicht - und dann kommt eine Palette "Kreuzzüge-Inquisition-Kindesmissbrauch" - letzteres Item verschuldet der Fehlleistungen einiger, leider zu vieler, die aber, wie du richtig bemerkst, auch nichts mit dem zu tun haben, was eben DENNOCH weltweit an Guten durch die Kirche geschieht - alle anderen Items sind streitbar, sollten aber doch nicht allzu pauschal betrachtet werden, sondern mit fundiertem Blick auf die geschichtlichen Fakten, die dazu vorliegen - und vor allem nicht nur mit dem Besserwisserblick der Moderne, wir haben selbst erst seit 1949 ein Grundgesetz und eine mehr oder weniger funktionierende Demokratie - während sich, auch wenn jetzt alle aufschreien, das Prinzip der Menschenwürde erst durch das Konzept der Gottesebenbildlichkeit jedes Menschen aus dem Alten Testament - das ist ebenfalls christlich und ebenfalls vordemokratisch - erst voll entfalten konnte und lange vor 1949 tatsächlich auch entfaltet hat.
Negativ-Vergleich: Scharia heute.
ksu (Gast) - 23. Nov, 12:03

Aber genau auf das Niveau der "viele dämlich-flache Internetkommentare" sollte man sich nicht begeben. Kirche hat über Jahrhunderte viel Gutes bewirkt. Wie andere Religionen wahrscheinlich auch. Auf der anderen Seite gab es Kreuzzüge oder Inqusition oder eben auch Ablaßhande,. die man im historischen Kontext bewerten muss. Oder Scharia, Religionskriege, ...
Lessings Ringparabel faßt es sehr gut zusammen:
Wenn wir auf dieser Welt die Wahrheit nicht wirklich wissen sondern nur glauben können (im Gegensatz zu den meisten hier, bin ich genau davon überzeugt), dann muss man die Religionen nach ihren Auswirkungen beurteilen. Und wenn jeder der drei Söhne sich bemüht, der Welt durch seine Taten zu zeigen, dass sein Ring der Echte ist, dann dürfte es eigentlich keine Scharia, Religionskriege und auch keinen Kindesmißbrauch mehr geben ... :-)
Il capitano (Gast) - 23. Nov, 12:38

Für mich hat Glaube weniger mit Wissen (im Sinne von Erlerntem) zu tun, sondern mit einer tiefen inneren Überzeugung. Der eine hat sie, der andere nicht, bei mir hat es auch ewig gedauert, bis ich sie hatte ;-)

Aber das können andere Kommentatoren ohnehin besser erklären, ich bin eher der ›Experte für das Greifbare‹. In dieser Eigenschaft gebe ich zu bedenken, dass es seit Anbeginn des Christentums keine reinen Religionskriege gab, sondern dass immer auch handfeste politische und wirtschaftliche Hintergründe vorhanden waren. Es ist auch völlig falsch, den Kreuzfahrern die Rolle des Aggressoren und den Muslimen die Rolle des Verteidigers zuzuordnen, denn auf beiden Seiten trugen Schutzmächte den Krieg um die Levante aus. Der weithin bekannte Saladin war bspw. Sultan von Ägypten, nicht von Jerusalem, Edessa oder Tripolis. Und die auf beiden Seiten verübten Gräueltaten galten damals als ›normal‹; man wusste es einfach nicht besser, denn schließlich gab es noch keine Haager Landkriegsordnung und keine Genfer Konventionen.

Bezüglich der schrecklichen Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern wird die katholische Kirche über Gebühr strapaziert. Gewiss, es gab schlimme Fälle, die teilweise leider auch von den Verantwortlichen gedeckt wurden, um sie intern zu klären (was eigentlich dem Prinzip der Kirche entspricht). Dennoch ist es unsinnig, den Papst verantwortlich zu machen. Er kann nicht alles allein erledigen, deswegen gibt es ja die Hierarchien. Überhaupt ist Kindesmissbrauch kein kirchenspezifisches Delikt, sondern diese Straftaten wurden von Personen begangen, nicht von Institutionen. Übrigens müsste man die Institutionen ›Familie‹, ›Verwandtschaft‹ und ›Bekanntenkreis‹ geißeln, denn hier finden die allermeisten Missbrauchsfälle statt. Trotzdem erzeugen unsere Qualitätsmedien immer wieder den Eindruck, die katholische Kirche wäre - u.a. wegen des Zölibats - quasi prädestiniert für Kindesmissbrauch. Hier ist aber eher der Wunsch Vater des Gedankens, in diesem medialen ›Kreuzzug gegen die Kirche‹ ...
L. A. (Gast) - 23. Nov, 13:11

Meine Güte, über Kreuzzüge und Inquisition kann man sich sogar schon auf Wikipedia einen halbwegs differenziert einordnenden Überblick verschaffen. Das sollte doch eigentlich genügen, um dies nach vielen Jahrhunderten der Kirche nicht mehr in diesem anklägerischen Impetus vorzuwerfen. Aber klar, wer glauben will, was man muß, der scheut mögliches Wissen ;-).
Man tut ja geradezu so, als seien die Kreuzzüge die einzigen Kriege dieser Welt in dieser Zeit gewesen!
Und den Kindesmißbrauch als spezifisch kirchliches Charakteristikum zu behaupten, ist schlicht eine Unverschämtheit.
(gleichwohl wiegt das sehr schwer, und die Frage, wie man Leute mit solchen bösen Neigungen zu Priestern weihen konnte und warum man sie z. T. noch deckte, muß geklärt werden).
Und im übrigen muß sich jeder an seinen Früchten messen lassen, nicht nur drei Religionen!
ElsaLaska - 23. Nov, 13:19

@all

Es war glaube ich hier irgendwo - von wegen Wikipedia, L.A., leider wird nicht mal das gelesen - wo einer was von 10 MILLIONEN OPFERN der Inquisition, wenn nicht gar gleich von Milliarden, faselte.
So ein bullshit. In jedem Jura-Erstsemester-Kurs wird heute die Hl. Inquisition historisch richtig eingeordnet als der Beginn des regelrechten Strafverfahrens und die Beendigung der Willkür in diesem Bereich.
Aba nain, die atheistischen Internetnutzer wissen es natürlich VIEL BESSER und VIEL GENAUER und überhaupt ....
L. A. (Gast) - 23. Nov, 14:22

Tja, Elsa, so ist es, leider nicht nur bei manchem Atheisten.
Das sind dann wohl die, die sogar das in dieser Welt leicht wißbare ignorieren, weil sie in ihrem Glauben nicht gestört werden wollen ;-)
ksu (Gast) - 23. Nov, 14:46

"... Hl. Inquisition historisch richtig eingeordnet als der Beginn des regelrechten Strafverfahrens ..."

Vorsicht. Dass man die Inqusition in ihrem historischen Kontext sehen muss, ist unbestritten und auch in meinem letzten Kommentar erwähnt. Mit einem Strafverfahren aus heutiger Sicht hatte sie trotzdem relativ wenig zu tun. Wer einmal als Hexe oder Ketzter angeklagt wurde, der hatte wenig Möglichkeiten, sich zu verteidigen. Er landete häufig auf dem Scheiterhaufen, obwohl er - aus heutiger Sicht - komplett unschuldig war. Auch Folter zum Erzwingen von Geständnissen war wohl durchaus zulässig...

Auch sollte man vorsichtig sein, sich beim Thema Kindesmißbrauch als Opfer der Medien zu positionieren. Opfer sind allein die Kinder, ggf. noch fälschlicherweise Beschuldigte. Punkt. Dass die Vertuschungspraxis zur internen Aufklärung diente, darf ebenfalls bezweifelt werden. Wenn das so gewesen wäre, dann hätte ein solcher Priester nicht eine neue Gemeinde und damit wieder Umgang mit Kindern bekommen dürfen. Auch wenn ein Priester das Zölibat gebrochen hat, dann hatte man von außen das Gefühl, dass die Kirche das vertuschte. Das war so und das ist möglicherweise noch immer so. Man möchte keine Diskussion über das Zölibat, aber man duldet deren Verletzungen. M.E. wird man nicht umhinkommen, mit all diesen Problemen deutlich offener umzugehen...

Aber, um das auch klar zu sagen: Das alles stellt werder die christliche Religion als Ganzes in Frage, noch wertet es die RKK in Vergleich zu anderen christlichen Kirchen ab. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
Il capitano (Gast) - 23. Nov, 14:57

Öhm ... ob ein Priester den Zöllibat gebrochen hat, geht die Öffentlichkeit auch nichts an. Es geht nicht um die Opferrolle der Kirche, es geht um tendenzielle Berichterstattung, in der die Kirche weit über Gebühr mit Missbrauchsfällen in Verbindung bringt. Als Insider weiß ich zufällig, dass mehr als 90 Prozent der Fälle im familiären Umfeld stattfinden, dann kommen Vereine und ganz weit hinten Kirchenleute. In den Medien stellt sich dies leider anders dar. Punkt.
Imrahil (Gast) - 23. Nov, 15:55

@ksu: Keine eigentliche Antwort auf Deine Beiträge, nur so viel...

>>Kirche hat über Jahrhunderte viel Gutes bewirkt. [...] Auf der anderen Seite

Du *könntest* Dir ohne ein Jota Deiner Meinungen preiszugeben durchaus einige Sympathiepunkte hier sammeln, wenn Du schreiben würdest:

"*Die* Kirche hat über Jahrhunderte viel Gutes bewirkt. [...] Auf der anderen Seite "

Schließlich war das ja auch keine Zeitungsüberschrift.
ElsaLaska - 23. Nov, 20:16

@ksu

Ich verstehe jetzt nur nicht, was das Zölibat mit all dem zu tun hat. M. W. ist der Zölibat als "Ideale" Lebensform unserer Priester und übrigens auch unserer gottgeweihten Ordensleute überhaupt nicht irgendwie in einem Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zu sehen, sonst geschähen ja nicht über 90 Prozent der Fälle in Familien. Vielmehr haben wir es mit - und so lauten die Fakten am kirchlichen Gerichtshof - mit homosexuell veranlagten Priestern zu tun, die sich in der Mehrzahl der Fälle ( die Rede ist von fast 80 Prozent) an pubertierenden Jünglingen vergreifen - ich kann nichts für diese wohl empirisch belegbare Aussage, sie steht halt so da. Zweifellos brechen auch diese ihre zölibatären Gelübde und zwar auch noch in einer verbrecherischen Form.
Zweifellos gibt es auch zu viele Übergriffe an Mädchen, etwa an Ministrantinnen, aber das hat wohl weniger mit Zölibat zu tun oder weil grad sonst keine Frau verfügbar wäre - der Pfarrgemeinderat sitzt schließlich voll davon.
Der Otto Normalpriester aber, selbst wenn er sich mal in eine erwachsene Frau verlieben sollte, was schließlich ja auch mal vorkommen kann, wird auch erwachsen mit seinem Gelübde umgehen - oder eben die Konsequenzen ziehen, die Frau heiraten und sich laisieren lassen.
Jesus Christus selbst hat zölibatär gelebt, was ist eigentlich am Zölibat so schrecklich und so schwer zu begreifen, dass es immer wieder niedergeredet und niedergeschrieben werden muss? Weil manche dran scheitern?
Naja, dann können wir theoretisch auch rote Ampeln abschaffen, die werden auch dauernd überfahren;-)
Gerd (Gast) - 23. Nov, 20:54

Es kommt ja auch niemand auf den Gedanken, die Familien als Institution aufzulösen, weil dort über 90 Prozent der bekannten Missbrauchsfälle auftreten. Genauso wenig kommt jemand auf den Gedanken, die protestantischen Pfarrer und Pfarrerinnen die in einer Familie leben unter Generalverdacht zu stellen, weil eben in den Familien über 90 Prozent der bekannten Missbrauchsfälle auftreten. Nein, auf diese absurden Gedanken kommt niemand, KSU eingeschlossen.
ABER DER PHÖSE; PHÖSE ZÖLIBAT!
Der muss diskutiert werden bis zum Erbrechen. Fakten werden ausgeblendet nicht wahrgenommen oder einfach geleugnet, wider besseren Wissens. Dieses Rumgehacke auf die Lebensform die Jesus selber praktiziert hat, ist jämmerlich unterirdisch und zeugt von völliger Ahnungslosigkeit der Kritiker.

Fakt ist: Der Zölibat kann nur gehalten werden, wenn die Priester das tägliche Gebet pflegen. Niemals wird ein Geistlicher sich an Kinder oder Erwachsene vergreifen, wenn er sich in sein Brevier vertieft und somit in ständigem Kontakt zu seinem Herrn und Meister steht. Alle Angriffe gegen den Zölibat haben nur einen Verursacher: Der Satan dem Vater der Lüge. Nichts wird so sehr mit Lügen überschüttet wie das Zölibat. Warum das ganze? Weil der Zölibat die vollkommene Hingabe an den Herrn symbolisiert und vorlebt. Das kann der Teufel auf den Tod nicht ab. So is dat und nich anders.
ElsaLaska - 22. Nov, 21:24

Das Emirat Qatar, so war gestern zu hören,

soll jedenfalls der Hammas 250 Millionen Dollar Unterstützung zugesichert haben, diese Zahl bleibt hier stehen, bis mir jemand - aber gerne doch! - den Gegenbeleg erbringt. Meine Zahl ist aus dem deutschen TV. Aber ich KÖNNTE MICH JA AUCH VERHÖRT HABEN und es waren nur 25 Millionen... Oder was ganz anderes. Ich freue mich wirklich über jede Richtigstellung. Weil ich mich immer noch frage, ob ich mich nicht vielleicht doch verhört haben könnte? Also ohne Gewähr!

Mit 250 Millionen Dollar könnte man sicherlich den kompletten Gaza-Streifen zu einer Luxus-Residenz hochsanieren - oder 250.000 Raketen, oder 250 oder 25, ist mir langsam egal, erkaufen, um damit weiter sinnlos gegen den Staat Israel anzugehen.

PS.: So, hier ist der Link.- Wen wollt ihr eigentlich verarschen, LINKE et al.- ?

http://www.shortnews.de/id/991033/Emir-von-Katar-zu-Besuch-im-Gazastreifen-250-Millionen-Dollar-fur-die-Hamas

Wähwähwäh, wir brauchen die gerechte Umverteilung des Kapitals in Deutschland, predigen teuer gefärbte Damenfrisuren um die Wette, die Diäten in zwei- oder dreistelliger Höhe im Bundestag beziehen. Wäwähwäh, die Menschen im Gaza Streifen DARBEN und leben in Trümmern, predigen irgendwelche miesen Hammas-Gesichter, und kriegen 250 Mille in den ... Rücken geschoben.
Und alles was ich höre, von irgendwelchen saturierten Krücken in Europa, ist, ideologisches und p0litkorrektes, gut bezahltes, bequemes Geschwätz!

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