Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Was auch noch gesagt werden musste

>>Ach ja ... das Leben nach dem Tod in Utøya! Da hat auch einer über seinen Körper entschieden, genauer: über minimale Fingerbewegungen am Abzug seines Gewehrs. Mit allen Konsequenzen kostete dies 67 ausgewachsene Kinder das noch junge Leben. Lara Katharina Fritzsche hat aus den Wunden und Narben der Hinterbliebenen eine Geschichte gemacht, Geld damit verdient und einen Preis gewonnen.
.
Wer dann das Preisgeld an Organisationen spendet, die dafür eintreten, daß Frauen selbst über ihren Körper entscheiden und mit allen Konsequenzen das noch junge Leben von heranwachsenden Kindern bereits im Mutterschoß töten können, ist in meinen Augen verlogen und ehrlos. Was sollen uns die publizistisch so wirksamen dahingedruckten Tränen über den Tod in Utøya, wenn man im gleichen Atemzug die dort ermordeten Jugendlichen schon vor der Geburt prinzipiell "zum Abschuß" freigegeben sehen möchte?

Diese Ehrlosigkeit, diese Verlogenheit übertrifft überdies jene, einen Preis entgegen zu nehmen und sich von einer Institution feiern zu lassen, deren zentrale Anliegen man nicht nur nicht teilt, sondern obendrein bekämpft.<<

Ganzer Kommentar von Pro Spe salutis hier.
Siri (Gast) - 30. Okt, 19:26

Respekt!

Aufrichtigen Dank und tiefen Respekt für den mutigen, politisch absolut inkorrekten Satz: "Was sollen uns die publizistisch so wirksamen dahingedruckten Tränen über den Tod in Utøya, wenn man im gleichen Atemzug die dort ermordeten Jugendlichen schon vor der Geburt prinzipiell "zum Abschuß" freigegeben sehen möchte?"

Genau das ist es nämlich! Eine Frau, die ihr noch nicht einmal geborenes Kind "zum Abschuß" freigibt, ist absolut gleichzusetzen mit dem Herrn Breivik - ja im Grunde noch schlimmer, weil ihr Tötungsopfer sich noch nichtmal wehren kann.

Wir sind dankbar, daß es Orte git, wo die Wahrheit noch beim Namen genannt werden darf!

ElsaLaska - 30. Okt, 19:30

@Siri

Ich bin eigentlich zutiefst überzeugt davon, dass der Verfasser des Beitrages keine Frau in einer für sie subjektiv als persönliche Not empfundenen Situation, in der sie alle Hilfe bräuchte, die sie bekommen kann, aber vielleicht aus allerlei Gründen nicht bekommt und sich deshalb womöglich für etwas Falsches entscheidet, mit einem IRREN MASSENMÖRDER gleichgesetzt sehen wollte.

Er darf mich hier aber gerne korrigieren, wenn er mitliest.

Braut des Lammes (Gast) - 31. Okt, 14:21

Das „man“ in diesem Text bezieht sich meinem Verständnis auf die Organsation, der dieses Preisgeld jetzt zugute kommt wie auch andere solche, die öffentlich auf ein „Recht auf Abtreibung“ eintreten, nicht auf Frauen, die in dieser Frage oft unter einem erheblichen Druck stehen oder handeln. Just my 2 cents.
Fidelis (Gast) - 31. Okt, 15:46

Gab es eigentlich keinen katholischen Journalisten, dem man diesen Medienpreis hätte geben können?

Martin Lohmann zum Beispiel. Der hat in den Medien immer tapfer die katholische Morallehre verteidigt, als die Bischöfe sich weggeduckt haben. Deshalb hat er sogar seinen Job verloren.

Ich denke der wäre doch wirklich ein würdiger Preisträger gewesen. Und man hätte zudem noch sicher sein können, dass das Preisgeld wirklich einem guten Zweck zu gute kommt.

ElsaLaska - 31. Okt, 19:46

@fidelis

Wir haben einige sehr gute katholische Journalisten, das ist richtig.
Die Reportage über Utoya - ich habe sie nicht gelesen - war sicher preiswürdig, davon gehe ich in jedem Falle aus.
Über den persönlichen Anstand des gewürdigten Journalisten, in diesem Falle der Journalistin, weiß man natürlich wenig im Vorfeld.
Im Normalfall geht man davon aus, dass ein Preisträger, der sich von einer Institution angekotzt fühlt, die ihn auszeichnet, den Preis einfach ablehnt.
So hätte das die Kollegin ja machen können. Wenn... nun ja... wenn sie halt mehr Stil hätte beweisen wollen.

Lustiger wäre natürlich, der Katholische Medienpreis würde an Leute verliehen, die den Job von Bischöfen besser und mutiger erledigen. Das ist aber nicht Sinn dieses Preises;-)
Vermutlich gäb es da auch Schwierigkeiten nachher mit den Laudatios bzw. der Preisverleihungsbegründung durch die DBK;-)

Nein, ich muss zwar jetzt lachen, aber zum Lachen ist es nicht.
Man könnte ja eine Alternativen Katholischen Medienpreis ausschreiben, als Gegenveranstaltung;-)

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Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

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