Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Heiligster Leib und heiligstes Blut Christi

So heißt der Feiertag heute wohl aus dem Italienischen übersetzt, also Fronleichnam. Zur 10 Uhr-Messe fand ich mich deshalb in der größten Kirche des Ortes zum Festgottesdienst, mit Leuchtern, viel Weihrauch und viel Prominenz ein. Die vorderen Bänke waren riservato für alle möglichen geistlichen Würdenträger sowie für Malteserherren im dunklen Cape mit Silberstickerei und Damen in roten Mänteln, die ich nicht identifizieren konnte (vielleicht aber Malteserdamen?). Links im Querschiff hatten sich die Polizeivertreter des Ortes in Galauniform mit der Stadtfahne positioniert. Unnötig zu sagen, dass die Kirche brechend voll war.
Der Prozession danach wollte ich mich nicht anschließen, es war mir schlicht zu heiß und mir war schon etwas schwindlig vor Durst und Hunger, deshalb ging ich den mit Blüten ausgelegten Prozessionsweg entlang ins Café und setzte mich draußen an einen Tisch. Die Straße wie leergefegt - logo, der ganze Ort ging ja hinter der Monstranz her - das ist wie gesagt, von gemeindepolitischer Bedeutung, ein Ereignis, das das ganze Städtchen angeht. Also Vortragekreuz, Honoratioren, eine Musikkapelle, Lautsprecher auf Stangen (die grauen Fünfzigerjahre-Teile), und im ersten Drittel des Zuges dann ein prächtiges goldenes Baldachin, unter dem die greisen, würdevollen Priester eine wunderschöne, nicht überladene, klassische Strahlenkranzmonstranz trugen. Natürlich blieb ich nicht touristenhaft sitzen, sondern erhob mich, als sich die Spitze des Zuges näherte. Und selbstverständlich kniete ich nieder, als die Priester mit der Monstranz an mir vorüberzogen.

Einen kleinen Moment lang dachte ich an das Foto, das derweil aus Linz auf uns gekommen ist von einer Fronleichnams-"Veranstaltung" und das ich hier nicht sehen möchte. Deshalb verlinke ich aus Gründen allerhöchster Vorsicht auf Alipius.

Dabei drängten sich meiner schöpferisch-schriftstellerischen Phantasie gar wüste Bilder auf. Etwa, wie die liebenswerten Einwohner dieses zauberhaften Örtchens, falls es einem Priester tatsächlich eingefallen wäre, ein türkisches Fladenbrot in einer Kohlezange ("Moderne Monstranz") durch ihre Straßen zu tragen, ihn aufgebracht ergriffen, übelst misshandelt und danach mit einem Seil um den Hals von den allerhöchsten Ghibellinenzinnen, die ihre Wehrmauern aufzuweisen haben, hinuntergestürzt hätten.

Natürlich würden sie aber nie so etwas tun, da ging meine Schriftstellerfantasie mit mir durch, sondern ihn einfach festnehmen und in die nächste Irrenanstalt einliefern lassen.
alipius (Gast) - 14. Jun, 21:46

Ich find das so toll,...

daß die in Italien zur Fronleichnamsprozession Blüten streuen. Habe ich in Österreich bisher nur in einem klitzekleinen Dürfchen (400 Seelen oder so) gesehen. Aber offenbar ist das auf dem Land in Ö-Reich gar nich so unüblich. Muß wohl öfter mal ins Waldviertel fahren...

P.S.: Nette Schriftsteller-Phantasie! ;-)

Gregor (Gast) - 14. Jun, 22:45

Blütenstreuen...

...ist sogar hier bei uns im heidnischen Berlin zur Fronleichnamsprozession üblich (das machen mit großer Begeisterung die kleineren Kinder).
ElsaLaska - 14. Jun, 22:47

Ich kenn das sogar noch elaborierter, in einem 5000 Seelen Dorf in Bawü wurden jeweils eigene kleine Blumenaltäre pro jedem katholischen Hauseingang von den Bewohnern aufgebaut, also nicht nur der Weg verziert ...
ElsaLaska - 14. Jun, 21:52

Die haben nicht nur gestreut, sondern richtig Bilder ausgelegt, mit Pace! und Tauben und allerlei Brotsymbolen (NICHT Fladenbrot) und ganz vielen HERZEN.
Den ganzen Weg entlang. Sehr sehr schön.

rudolf33a - 14. Jun, 22:15

Dienender Leichnam

... Ob Jesus selbst damit einverstanden wäre, so herumgetragen zu werden ??

ElsaLaska - 14. Jun, 22:18

"Leib des Herrn" - Leichnam bedeutet in seiner alten Etymologie LEIB, nicht Leiche.
Und Fron einfach nur "Herr". Also Leib des Herrn.
Dienender Leichnam ist mit Verlaub, haltlos übersetzt.
alipius (Gast) - 14. Jun, 22:29

Weise auch hin auf:

"Corpus Christi" ("Originaltitel" des Festes) = "Leib Christi (des Herrn)"
rudolf33a - 14. Jun, 22:33

Aha - also heißt das Wort - Leib des Herrn - wie leicht geschehen durch Ungenauigkeiten Mißverständnisse.
Deshalb bitte ich um Entschuldigung.
Und doch bleibt die Frage, ob Jesus mit diesem Umgang mit sich selbst einverstanden wäre ??
ElsaLaska - 14. Jun, 22:38

Bin froh, dass du die Frage nach der Bezeichnung

angeschnitten hattest, viele verstehen sie ja tatsächlich nicht.

Nun, sein Leib in einer kostbaren Monstranz, betende und singende Menschen um ihn herum, die ihn verehren, ganz viele Kinder mit dabei, Blütenblätter auf seinem Weg, über ihm Hunderte von Sriii-Sriiii rufende tollkühne Mauersegler, ich denke, bei der Kreuzigung ging es deutlich unschöner zu? Was meinst du?
rudolf33a - 14. Jun, 22:50

Jesus selbst ist als Auferstandener in den Himmel aufgefahren. In der Bibel finde ich keinen Hinweis, wo Jesus selbst dieses Fest eingesetzt hätte.
ElsaLaska - 14. Jun, 23:05

Dazu muss man wissen, rudolf

dass nach katholischem Verständnis Brot und Wein eben Leib und Blut Christi in REAL sind, sobald sie "gewandelt" werden im Gottesdienst. Das ist völlig im Einklang mit den von Jesu überlieferten Einsetzungsworten beim Letzten Abendmahl im Evangelium ebenso wie mit der Auffassung seiner ersten Apostel und der allerfrühesten Christen.
Hier findest du mehr dazu: http://elsalaska.twoday.net/stories/5547665/
Es ist dir unbenommen, Christ zu sein und nicht der katholischen Auffassung zu folgen.
Die Apostel und Kirchenväter haben das aber so gesehen, und sie kannten Jesus zum Teil noch persönlich. Fronleichnam wird nicht ohne Grund nach dem Fest Christi Himmelfahrt gefeiert. Denn hier werden wir daran erinnert, dass Jesus auch nach seiner Aufnahme in den Himmel, also nach seinem materiell-leiblichen Fortgang, im Moment der Wandlung bei der Hl. Messe für uns präsent ist - realexistent. Vgl. auch: "Ich bin bei euch bis zum Ende der Welt".

rudolf33a - 15. Jun, 00:10

Gedächtnismahl

Jesus sagt zu uns wir sollen uns daran erinnern, daß sein Leib durch die Nägel durchbohrt=gebrochen wurde, daß sein Blut für uns vergossen wurde. Das Abendmahl ist ein Erinnern, daß er seinen Tod für uns erlitten hat. Ich für mich könnte daraus kein Prunkfest machen. Christus war und ist immer ein einfacher, liebevoller und gerechter König seines Volkes.
Er sagt: tut dies zu meinem Gedächtnis. Luk.22,19.

Jeder prüfe sich selbst, wo und in welcher Haltung er am Mahl des Herrn teilnimmt. 1.Korintherbreif 11,Verse 23-34.
ElsaLaska - 15. Jun, 01:03

>>Christus war und ist immer ein einfacher, liebevoller und gerechter König seines Volkes. <<
Richtig. Und genau das haben die katholischen Italiener, die heute mit mir Fronleichnam gefeiert haben, so empfunden. Wolltest du ihnen das vielleicht absprechen? Ich jedenfalls nicht.
"Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank."
[Johannesevangelium, Kapitel 6]
rudolf33a - 15. Jun, 01:43

...

Mir fällt ein, ich habe dich noch nicht begrüßt Elsa, verzeih bitte. Ich möchte dies hiermit nachholen -
Grüß dich Elsa!
Durch das Essen und Triken ewiges Leben zu bekommen. Essen ernährt unseren Körper, der doch einmal sterben wird. Elsa, immer wieder merke ich welch eine Gnade es ist einfach glauben zu können. Es tut mir leid, dir sagen zu müssen, solange ich in der kath. Kirche war, war ich nicht erlöst von meiner Schuld. Die Gefahr die für uns beide hier besteht, ist jene, daß wir hier um das Wort Gottes zu streiten beginnen, und dies ist nicht im Sinne von Jesus, deshalb werde ich hier nicht beginnen mit Bibelstellen zu argumentieren. Es liegt an ihm uns zu ihm zu führen, er ist es der dir und mir aufzeigt, wo jeder von uns steht, er ist es der uns zeigt ob er in unserem Herzen wirklich lebendig ist und wir in seiner Liebe leben.
...
Liebe Grüße sendet dir Rudolf .
ElsaLaska - 15. Jun, 01:55

Grüß dich Rudolf! :-)
Nein, es ist völlig in Ordnung für mich, wenn du mit der katholischen Kirche für dich persönlich nichts anfangen kannst, und da werden uns auch Bibelzitate nicht weiterbringen. Ich kann das sehr gut akzeptieren, dass man Christ ist und der katholischen Kirche nicht folgen möchte und kann, solange ich das Gefühl habe, dass es für dich umgekehrt auch in Ordnung ist, wenn ich halt aus vollem Herzen katholisch bin und sogar froh darum bin, es sein zu dürfen.
Ganz gewiss will ich mich mit dir nicht darüber streiten, was richtig und besser ist.
Das weiß jeder im Herzen selbst.
Der Hl. Franziskus von Assisi wünschte jedem, dem er begegnete, Frieden und Gutes. Pace e Bene. Ich bin zwar keine Franziskanerin in dem Sinne, möchte dir das aber trotzdem wünschen.
Habe mich über deine Kommentare gefreut.
rudolf33a - 15. Jun, 02:02

Gut

Na dann sag ich mal danke -
Wie ich mich kenne wird das nicht mein letzter Besuch hier gewesen sein.
Gute Nacht Elsa.
Mary (Gast) - 16. Jun, 16:25

Sorry, aber wo im neuen Testament steht etwas davon, dass die Apostel das Abendmahl so gefeiert haben wie heute in der katholischen kirche? Ich wüsste nicht, dass die Apostel die Gaben mit Einsetzungworten verwandelt und dass die Gläubigen Brot und Wasser angebetet oder verehrt hätten. Man muss unterscheiden zwischen dem was in der Bibel steht und was sich Gläubige später ausgedacht und erfunden haben.
ElsaLaska - 16. Jun, 19:12

Mary, auch sorry, aber

Die "Einsetzungsworte" mit denen Brot und WEIN - NICHT WASSER, gewandelt werden, sind ein Teil des Neuen Testamentes, sie sind die exakte Wiedergabe der Worte Jesu aus dem Evangelium anlässlich des Letzten Abendmahls: Dies ist mein Leib etc. ... Dies ist mein Blut. Wenn du dort - in den Evangelien nachschaust, findest du auch die Stelle mit dem WEIN. Falls du es nicht auf Anhieb findest, reiche ich die exakte Zitation sehr gerne nach. :-)
Mary (Gast) - 16. Jun, 20:35

Klar, Ich meinte natürlich Wein und nicht Wasser, das hab ich beim Tippen gerade getrunken. *g*
Meiner Meinung nach hat Jesus mit dem Wein und Wasser seinen Sühnetod versinnbildlicht, das sein Körper für uns geopfert und sein Blut für uns vergossen werden wird. Und Jesus sagt, dass wir das Brot zu seinem Gedächtnis brechen sollen um uns eben sein Opfer für uns immer wieder klar zu machen. Ich weiss, das katholische Abendwahl wird anders gesehen, aber in der ganzen Bibel steht nichts davon drin, dass das Mahl so gefeiert wird wie heute in der katholischen Kirche. Es steht soweit ich weiss noch nicht einmal in der Bibel, dass ein Priester das Brot und den Wein austeilen muss.
Tiberius (Gast) - 16. Jun, 21:48

Wie verstehst Du dann folgende Passage aus dem Evangelium nach Johannes?

"Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank."

... mein Fleisch isst ...?
... mein Blut trinkt ...?
... mein Fleisch ist wirklich eine Speise ...?
... mein Blut ist wirklich ein Trank ...?

Reicht es diesem Text zufolge etwa aus, nur daran zu denken, Christi Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken, oder geht nicht klar aus den Worten hervor, daß wir es tatsächlich tun sollen? Oder ist dieser Teil des Evangeliums für manche Christen nicht verbindlich?
ElsaLaska - 16. Jun, 22:47

Oder auch, der - zugegeben - außerbiblische Klassiker

des Apostolischen Vaters, zweiter Bischof von Antiochien, gestorben im Jahre 107, ein Schüler der Apostel Petrus und Johannes, also Urchrist zu nennen und dicht an der authentischen Überlieferung:
Hl. Ignatius von Antiochien (Apostolischer Vater, + 107):

"Von der Eucharistie und dem Gebete halten sie [die Irrlehrer!] sich ferne, weil sie nicht bekennen, daß die Eucharistie das F l e i s c h unseres Erlösers Jesus Christus ist, das für unsere Sünden gelitten hat und das der Vater in seiner Güte auferweckt hat."
[Brief an die Smyrnäer, Kapitel 7]

(Ich hab noch mehr davon.)
rudolf33a - 18. Jun, 13:44

Wort des Lebens

1.Johannesbrief 1.Kapitel Verse 1-3
Johannes beschreibt hier Jesus.
1Das da von Anfang war, das wir gehört haben, das wir gesehen haben mit unsern Augen, das wir beschaut haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens
2 und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, welches war bei dem Vater und ist uns erschienen:
3 was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir euch, auf daß ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsre Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
Jesus Christus ist das Wort des Lebens - Sein Wort - die Bibel ist das Wort des Lebens - sein Leib und sein Blut essen und trinken - ist sein Wort zu lesen in uns aufzunehmen und in unserem Leben umsetzten - Das Gedächtnismahl ist lediglich einer Erinnerung an seinen Opfertod so wie es auch Maria beschreibt, niemals kann ein Brot und ein Wein in den Leib Christi verzauberungsmäßig in den Leib umgewandelt werden.
L.G.Rudolf.
ElsaLaska - 18. Jun, 14:23

Die Wandlung ist keine Verzauberung.
rudolf33a - 18. Jun, 14:31

...

Ich selbst habe es nie nachvollziehen können, was die Wandlung ist. Ich habe es dadurch auch nicht begreifen können.
Gut es ist keine Verzauberung.
Immer mehr und mehr darf ich erkennen, daß es ein Geschenk Gottes ist, ihn erkennen und in sich lebendig haben zu dürfen.
L.G.Rudolf.
Mary (Gast) - 18. Jun, 15:07

Sehe ich genauso wie Rudolf und ich seh auch keinen Sinn darin ein Stück Brot und einen Becher Wein mit einem Verwandlungsspruch in den Körper von Jesus zu verwandeln und den dann real zu essen. Die Urgemeinde hat das auch nicht sogemacht, davons steht jedenfalls absolut nichts in der Bibel. Ehrlich gesagt finde ich den Gedanken schon ziemlich eklig, klingt wie ein Schlachtopfer irgendwie.

Ich kenne Christen, die feiern sogar Abendmahl zuhause mit ihren christlichen Freunden. Sie beten gemeinsam, teilen Brot und Wein miteiander und erinnern sich an das, was Jesus für sie getan hat, sich für uns stellvertretend hinzugeben.
rudolf33a - 18. Jun, 15:09

Für Maria

... Ich bin so ein Christ, wie du sie kennst.
Liebe Grüße und Gottes Segen - Rudolf.
ElsaLaska - 18. Jun, 15:15

Nun ja. Zu der von Tiberius zitierten Passage aus dem Johannesevangelium hatte niemand was anzumerken - nicht, dass ich das erwartet hätte.
Und ja, es ist schön, gemeinsam zuhause miteinander Brot zu essen. Ich will es euch ja auch gar nicht ausreden - und da ihr davon so tief und felsenfest überzeugt seid, schon gar nicht.
Dass der URCHRIST Ignatius so einfach ignoriert wird, gibt mir dann aber doch zu denken. Wenn er sagt, es handelt sich um Fleisch und Blut des Herrn, dann wird es wohl genauer gewusst haben als ihr zwei beiden. Er war, wie gesagt, der Schüler der Apostel Petrus und Johannes.
Tiberius (Gast) - 18. Jun, 15:43

"Ehrlich gesagt finde ich den Gedanken schon ziemlich eklig, klingt wie ein Schlachtopfer irgendwie. "

Christi Fleisch zu essen ist für die Juden ein Gedanke, der, wie man an Marys Kommentar erkennen kann, bis heute nichts von seiner Obszönität verloren hat. Nicht zuletzt deshalb heißt es wohl auch im Evangelium:

"Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.

Christus ist nicht einfach das "Wort Gottes". Er ist das "fleischgewordene Wort Gottes". Die Betonung liegt in diesem Fall auf Fleisch.

Wie gesagt, es mag natürlich sein, daß die Evangelien von manchen nur in Teilen anerkannt werden. Was mich wundert, ist, daß es evangelikale Christen gibt, die auf der einen Seite, die sieben Tage des Schöpfungsberichtes für eine schlüssige Zeitangabe halten, auf der anderen Seite aber, Christi Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken in ein einfaches "lest die Bibel" umdeuten.

Wenn Christus mit seinen Jüngern beim Abendmahl das Brot in seine Hände nimmt und sagt: "Dies ist mein Fleisch", hat er sich da geirrt? Oder wollte er sagen, wenn ihr das nächste mal Brot eßt, dann denkt daran, auch mal wieder in der Bibel zu lesen?
Mary (Gast) - 18. Jun, 17:15

Jesus hat auch gesagt, dass er ein Weinstock ist. Glaubst du deshalb immer, wenn du in einem Weinstock bist, dass das Jesus ist? ;)
Ich nehme das ganze Evangelium ernst aber ich nehme nicht jedes Wort von Jesus wörtlich, wenn er es aus meiner Sicht bildlich meint. Jesus hat für mein Verständnis mit dem Brot und dem Wein den Jünger das deutlich zu machen verucht was am nächsten Tag kommen sollte, eben dass sein Leib und Blut für uns gegeben wurde und das wir alle Anteil daran haben können, wenn wir sein Opfer im Glauben annehmen. Ich behaupte aber auch nicht unfehlbar in meiner Einschätzung zu sein, das ist nur mein persönlicher Zugang dazu. Solange ich mit anderen geschwisterlich das Brot brechen kann und wir alle Christus durch unseren Glauben in uns haben, ist mir das Verständnis des Einzelnen zum Abendmahl auch egal. ;)
Tiberius (Gast) - 18. Jun, 17:45

Selbstverständlich steht es erstmal jedem frei, zu glauben, was er mag. Am Ende kann aber von zwei gegensätzlichen Behauptungen, höchstens eine wahr sein.

Mir persönlich gefällt es ja sehr gut, wenn Christus sich als den wahren Weinstock bezeichnet, immerhin hat er ja auch den Wein, den er seinen Jüngern reichte, sein Blut genannt.
rudolf33a - 18. Jun, 17:54

Lesen und tun.

Damit ich Jesus aufnehem kann, hat er mir sein Wort gegeben - nicht nur mir - sein Wort, die Bibel gilt für alle Menschen - Durch das Lesen nehme ich ihn auf - durch das Aufnehemen zeigt er mir seine - ich nenne es einmal so -seine Heiligkeit - dadurch erkenne ich immer wieder wo ich selbst stehe, daß ich ihn und ganz allein ihn brauche, um im Glauben und im Leben gleichzeitig wachsen zu können. Sein Auftrag an seine gläubigen Geschwister ist, tragt mein Wort mit Taten und Worten hinaus in die Welt, damit Menschen gerettet werden - nur so kam ich zum Glauben, weil er mir Geschwister zur Seite stellt, die den Glauben auch leben.

Für Elsa - Menschen sind fehlbar, besonders ich selbst - Ignatius ist mir zu wenig vertraut, als daß ich durch ihn gelehrt sein könnte. Jesus ist mir vertrauter - Ich traue den Worten des Königs - ein Zitat aus dem Lied "Ich hab einen herrlichen König" - und dieser König ist Jesus Christus.
L.G.Rudolf.
Tiberius (Gast) - 18. Jun, 18:10

Vielleicht handelt es sich einfach um ein Mißverständnis, aber in der Bibel heißt es: "Das Wort ist Fleisch geworden" und nicht "Das Fleisch ist Wort" geworden. Wir nehmen also nicht Christi Fleisch durch das Wort Gottes, sondern das Wort Gottes durch Christi Fleisch in uns auf.

Eine gegenteilige Auffassung läßt sich meiner Ansich nach an den Texten des Evangeliums nicht belegen. Was nicht heißt, daß ich nicht gespannt wäre, ausführlich am Text dargelegt zu bekommen, wie es wohl doch möglich sein soll.
ElsaLaska - 18. Jun, 18:19

Ich wundere mich halt nur, wie man einerseits sagen kann: Wir machen das aber so wie URCHRISTEN! Für uns sind das nur Symbole.
Und eine ganze Bibliothek voller urchristlicher und frühchristlicher Schriften weist glasklar drauf hin, dass im Zentrum ihrer Abendmahlfeiern (zugegeben mit weniger liturgischem Aufwand, wie wir ihn betreiben) das Fleisch und das Blut Jesu Christi stand, und eben nicht Brot und Wein.
Mary (Gast) - 18. Jun, 19:44

Tiberius ja, vielleicht kann von uns beiden nur einer recht haben, aber ich finde das nicht wichtig. Ich find es nur wichtig, dass das Abendmahl unseren Glauben stärkt, egal wie wir es feiern, denn durch den Glauben leben wir in Christus und nicht dadurch, dass wir irgendwelche Handlungen vollziehen und Formalien erfüllen. Jesus schaut auf unser Herz und nicht darauf in welchem Rahmen wir Abendmahl feiern, solange wir ihn verherrlichen. Wo immer sich Menschen in seinem Namen zusammenfinden, da ist er mittendrin statt nur dabei. ;)
Tiberius (Gast) - 18. Jun, 19:55

Mary, vieles kann unseren Glauben stärken und wenn das Abendmahl wie Du es verstehst und feierst Deinen Glauben an den dreifaltigen Gott stärkt , dann will ich Dir diese sicherlich nicht absprechen.

Christus, seinen eigenen Worten nach, hat sehr genaue Vorstellungen davon, wie sich der Mensch zur Stärkung die Stärke Gottes zu eigen machen kann: "Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank."
Mary (Gast) - 18. Jun, 20:26

Tiberius, ich lege das Zitat anders aus als du und glaube deswegen nicht daran, dass sich das Brot in Jesus verwandelt, wenn ich mit anderen Christen Abendmahl feier. Trotzdem habe ich eine intensive Glaubensbeziehung zu Jesus und lebe mit und in ihm. :) Meinen Glauben stärken andere Dinge, die Gemeinsamkeit mit anderen Christen, das persönliche Gebet, das gemeinsame Gebet, Lesen in der Bibel. Äusserliche Dinge kann auch jeder Ungläubige und jeder Heuchler tun, darauf kommt es mir und ich denke auch Jesus nicht an. Jesus schaut in unser inneres und danach werden wir beurteilt. Und wenn wir beide mit Jesus leben und glauben, dann brauchen wir uns nicht darum sorgen, ob du oder ich das "richtige" Abendmahlsverständnis haben. ;)
ElsaLaska - 18. Jun, 21:14

>>glaube deswegen nicht daran, dass sich das Brot in Jesus verwandelt, wenn ich mit anderen Christen Abendmahl feier>>
Da liegst du auch völlig richtig. Da wandelt sich nämlich gar nichts.
Was jetzt aber bei unserem Gottesdienst "äusserlich" sein soll, kann wohl wirklich nur jemand sagen, der ihn von Grund auf nicht versteht.
Wenn aber Äußerlichkeiten so verwerflich sind, und jeder Heuchler sie tun kann, wozu braucht es dann bei eurer Form des Abendmahls eigentlich überhaupt noch Brot und Wein?:-)
Mary (Gast) - 18. Jun, 22:02

Äusserlichkeiten sind nicht verwerflich, aber sie sind nur Mittel zum Zweck für das Innerliche. Die äusserliche Gestaltung des Gottesdienstes und des Abendmahls stärkt uns im Glauben. Der Glaube ist für mich das entscheidende, nicht die Art und Weise wie ich Abendmahl feiere. ;) Das Abendmahl ist für unser Seelenheil nach meiner Meinung nur insofern relevant, dass es unsere Glaubensbeziehung zu Jesus stärkt. Denn was macht den Christen essentiell zum Christen? Brot essen und Wein trinken kann auch ein Ungläubiger, Lieder singen auch, Fasten auch, Wallfahrten auch, in der Bibel lesen auch. All diese Dinge machen uns ja nicht zu Christen, sondern das ist der innere Glaube. Deswegen meinte ich nur zu Tiberius, das es im Prinzip egal ist welches Abendsmahlsverständnis nun das richtige ist, weil das nur eine Äusserlichkeit ist. Solange das Abendmahl unser Leben in Christus stärkt ist es gut, egal in welcher Form es gefeiert wird. #
rudolf33a - 18. Jun, 22:35

Hm..

Mich stärkt Gott selbst.
Jesus stärkt mich.
Lukasevangelium 22.Kapitel, Verse 19+20.
19 Und Jesus nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.
20 Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
Das Gedächtnismal ist uns zur Erinnerung gegeben, damit wir erkennen und begreifen können, wie schwach wir sind. Aus mir selbst kann ich keines der Gebote Gottes erfüllen. Ich selbst weiß, wie sehr ich von Gott getrennt war. Ich weiß wie ich darunter gelitten habe, von Gott verflucht gewesen zu sein. Und wieviel mehr war Jesus am Kreuz der Verfluchte, wie viel mehr hat er am Kreuz unter der Trennung von seinem Vater gelitten - das hat Jesus auf sich genommen, für mich ist er gestorben, in der Liebe zu seinem Vater hat er den Tod besiegt. Sein Blut deckt meine Sünde zu. Der Verkläger hat kein Anrecht mehr auf mich. Daran dürfen wir im Abendmahl erinnert sein.
L.G.Rudolf.
Bee (Gast) - 18. Jun, 23:35

ist echt ne nette Sache.
Allerdings finde ich es immer etwas mühseelig, besonders wenn der einen Seite sonnenklar ist, welche Aussagen sich mit bestimten Begriffen verbinden und die andere Seit darauf los raten muss, weil ihnen diese Begriffe einfach nicht geläufig sind.
Das geht einfach nicht gut.
Bsp.: Wandlung... bei Dir, Elsa, bei Tiberius und bei mir verbindet sich dieser Begriff nicht nur mit den entsprechenden Stellen in der Bibel, sondern auch mit gesehenem und erlebten aus unserer Glaubenspraxis. Ich denke, bei Rudolf und Mary wird da sicher nicht das selbe Feuerwerk ausgelöst, was das Reden darüber schwierig macht.
Wenn die Beiden interesse haben, empfehle ich gerne katholische Apologeten mit protestantischem Hintergrund, wie z.B. Scott Hahn oder Stephan K. Ray. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die auch auf Deutsch verlegt werden.

Zinnen

Jetzt sag mal Elsa cara mia, sind die katholischen/päpstlichen Zinnen nicht eigentlich die guelfischen?

ElsaLaska - 16. Jun, 01:08

Jetzt, carissimo, bringst du mich ins Schwimmen, aber ich bin mir relativ sicher, dass die "Guelfen", also mit den Guelfen, die WELFEN, die kaiserlichen, gemeint waren, deshalb sind die Schwalbenschwanzzinnen, die ich als Ghibellinen bezeichne, doch hoffentlich die alten des alten Kirchenstaates? Korrigier mich?
Str1977 (Gast) - 16. Jun, 08:57

Nein, Elsa ...

Die Guelfen sind jene Partei, die sich dann mit dem Papst verbunden haben.

Die Ghibellinen (von Waibling, einer Stammburg der Staufer) jene, die es mit dem Kaiser hielten.

Allerdings habne beide Parteien ihren Ursprung in Privatfehden, nicht in der hohen Politik.
ElsaLaska - 16. Jun, 10:53

Okay. Ihr habt Recht. Habs deshalb so durcheinandergeschmissen, weil hier häufig Schwalbenschwanzzinnen zu sehen sind (vermutlich aus dem 14. Jahrhundert noch), das Gebiet aber altes Kirchenstaatsgebiet ist. *lernt nie aus*

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der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
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fbtde - 24. Aug, 22:38
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... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
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Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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