Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



elsalaska[at]tiscali[punkt]it

Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

Du bist nicht angemeldet.

Juristische Feinheiten II.

"(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören."

StGB § 166, zitiert nach Gesetze im Internet, Bundesministerium der Justiz.
Gregor (Gast) - 6. Okt, 10:36

Ja, ja, ...

... der gute alte Gotteslästerungsparagraph. Die Crux ist natürlich, daß das Merkmal "in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören" eingefügt wurde und zwar wann? Rate mal – natürlich: 1969. In der Originalfassung des StGB von 1871 hieß es noch "welcher in öffentlichen Äußerungen Gott lästert und dadurch ein Ärgernis gibt". Durch das Erfordernis des Ärgernisses sollte die Gotteslästerung aus dem Bereich der Strafbarkeit ausgeschlossen werden, die zwar objektiv blasphemisch ist, aber von den Beteiligten nicht so aufgefaßt wurde, da der Tatbestand sonst ausufernd geworden wäre. Mit dem neuen Merkmal "in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören" ist aber wesentlich mehr verlangt: die allgemeine Beunruhigung der Bevölkerung innerhalb der Bundesrepublik, mindestens aber unter einer nicht unbeträchtlichen Personenzahl, etwa einem Bevölkerungsteil (außerdem ist damit Schutzgut endgültig nicht die Ehre Gottes, sondern der öffentliche Friede). Man sieht leicht, daß das nur in ganz außergewöhnlichen Umständen der Fall sein wird und der Tatbestand damit letztlich bedeutungslos ist. Es hat deshalb auch nicht an Versuchen gefehlt, diese "Eignungsklausel" zu streichen (zuletzt Antrag der CDU/CSU in der 14. Wahlperiode), aber ohne Erfolg.

Noch stärker wirkt sich die "Eignungsklausel" übrigens bei Absatz 2 aus, denn dessen Fassung vor der "Revolution" 1969 kannte gar keine Einschränkung, sondern bestrafte "denjenigen, welcher öffentlich eine der christlichen Kirchen oder eine andre mit Korporationsrechten innerhalb des Reichsgebiets bestehende Religionsgesellschaft oder ihre Einrichtungen oder Gebräuche beschimpft."

str (Gast) - 6. Okt, 15:11

Ja, es ist ja eben kein Gotteslästerungsparagraph.

Die Sache mit der Störung der öffentlichen Ordnung ist ein Kind des "Aufklärungs"-jahrhundert, wo man so etwas wie Gotteslästerung nicht mehr bestrafen wollte. Heutzutage führt es dazu, daß jene Gruppen, die eben nicht gleich bei allem Rabbatz machen sich dadurch dieses Schutzes berauben.

Ich hielte einen Gotteslästerungsparagraphen schon für legitim, vorausgesetzt natürlich, daß er ganz eng gefaßt allein das Lästern unseres und aller Schöpfer betrifft.

"Religiöse Gefühle", die ja oft angeführt werden, halte ich nicht für schützenswert.
Gregor (Gast) - 7. Okt, 00:09

Na,

es ist eben doch ein Gotteslästerungsparagraph, und auch als solcher bekannt, da er wie gesagt bis 1969 (also weit über das Aufklärunsgjahrhundert hinaus) explizit mit Strafe bedrohte, wer Gott lästert.
str (Gast) - 7. Okt, 16:28

Nein, es ist kein Gotteslästerungsparagraph. Und "allgemeiner Sprachgebrauch" hilft da auch nicht weiter.

Wenn es heißt

"Wer ... den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft ... eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft ..."

sehe ich nicht, wo hier Gott auch nur erwähnt würde. Es kann sich also nicht um Gotteslästerung bzw. deren Bekämpfung handeln.

Religiöse und weltanschauliche Bekenntnisse, Kirchen, Religionsgsgesellschaften, Weltanschauungsvereinigungen, ihre Einrichtungen und Gebräuche sind nicht Gott, oder?
str (Gast) - 7. Okt, 16:33

PS.

Gregor, jetzt fällt mir auf, daß Du etwas zusammenbringst, was ich (wohl nicht ausreichend) getrennt habe.

Die Aufklärung das ihr folgende hat den Begriff der "Störung des öffentlichen Friedens" in die Sache hineingebracht, egal was denn nun Anlaß einer solchen Störung sein sollte - Gottes- oder Kirchenlästerung.

Meine Stellungnahme, daß es sich nicht um einen "Gotteslästerungsparagraphen" handelt, bezog sich konkret nur auf die oben zitierte, heutige Rechtslage. Über die Charakterisierung von Paragraphen zwischen 1789 und 1969 ist damit erstmal nichts gesagt. Nur soviel: damit es um Gotteslästerung gehen kann, muß auch Gott draufstehen.

und er ist es doch

ein Gotteslästerungsparagraph.

Oder beginnt das Credo nicht mehr mit:
"Ich glaube an Gott..."?

Gott ist somit Kern des Bekenntnisses und eine Lästerung
seiner erfüllt den Tatbestand.

Die Einschränkung des Geltungsbereiches ist eine Erlaubnis durch die Hintertür, da es einer rabulistischen Diskussion überlassen bleibt, ab wann das Ärgernis ärgerlich genug ist, um öffentlich zu sein, und die üblicherweise schweigende Mehrheit gegen die Gläubigen instrumentalisiert.
ElsaLaska - 7. Okt, 23:39

Also ...

damit es ein Gotteslästerungsparagraph wäre, müsste ja wohl definitiv Gott, als unser Gott, als Gott des Christentums erwähnt werden. Ein so genanntes "religiöses Bekenntnis" ist aber nicht identisch mit dem christlichen Glaubensbekenntnis, dem Credo, Marcus mit c. Das Gesetz schützt genauso den muslimischen, jüdischen und buddhistischen Glauben (das religiöse Bekenntnis dazu) (wobei auf jeden Fall die Buddhisten nicht an "den Gott" glauben, die anderen aufgrund ihrer abrahamitischen Herleitung usw. wohl eher schon, allerdings nicht auf Basis unseres Credos - das ist aber nicht Thema. )
Der springende Punkt ist doch eigentlich: Wenn die christliche Religion genauso geschützt wird, wie der jüdische oder der muslimische Glaube, was wohl definitiv auch ausgesagt wird, dann liegt es wohl an uns, ob wir den Schutz auch einfordern oder nicht.
Stichwort: Brennende Bibel.

Etwas Widerspruch

Wenn man die Bezeichnung Gotteslästerungsparagraph exklusiv versteht, dann ja. Aber er ist von mir partikulär verwendet worden, also daß Gott als christliches Bekenntnis ein Teil der geschützten Bekenntnisse ist. Selbstverständlich ist auch Allah und Adonai und andere Bekenntnisse mit geschützt, aber um die geht es ja hier eigentlich nicht, oder? Jaja, ich weiß, leicht sophistisch, aber deswegen posten wir hier doch! :-)

Im zweiten Teil stimme ich Dir zu, die brennende Bibel bei dem 1000 Kreuze Schweigemarsch ist eine Beleidigung der Religionen, die die Bibel als Grundlage haben. Leider wird das ganze wohl nicht ausreichend öffentlichen Unfrieden gestiftet haben, um vom Staat verfolgt zu werden. Bei uns scheint der Respekt vor anderen Bekenntnissen größer zu sein als vor dem Christentum.

Es war mal in einem dritten Programm nachrichtenwürdig, wie sich ein Hotel auf den Besuch einer hochgestellten Persönlichkeit aus dem arabischen Raum vorbereitet, der mit seinem Gefolge dort eine Weile abstieg. Es wurde explizit berichtet, daß die Reinigungskräfte schärfstens instruiert worden sind, den Koran nicht auf den Boden zu legen, wenn sie die Ablage säubern, da dies sonst als Verunglimpfung des Korans betrachtet würde.

Leider bemerke ich ähnlichen Respekt vor christlichen Symbolen nicht in diesem Maße.

Hierzu paßt gut folgender Artikel:
Eindrücke eines Priesteramtskandidaten aus Nigeria

Herzliche Grüße
Marcus, der mit dem C
ElsaLaska - 8. Okt, 00:48

Das mit der brennenden Bibel als Verachtung des damit einhergehenden Glaubensbekenntnisses inklusive der juristischen Verfolgung desgleichen, MUSS in meinen Augen auch dann funktionieren, wenn wir ansonsten vielleicht dazu tendieren, die Bibel NICHT als per se, als Gegenstand und Buch, als heilig zu betrachten, also in einem Status, wie der Koran bspw. bei gläubigen Muslimen steht. Nämlich als Gegenstand quasi sakrosankt. So weit müssen wir es nicht treiben.
(Dennoch, es bleibt darauf hinzuweisen, dass auch bei uns das Evangelium beleuchtet, mit Weihrauch gereinigt und GEKÜSST wird im Rahmen des üblichen(?) Gottesdienstes!).
Also ich argumentiere einmal: Man braucht es nicht übertreiben mit der Heiligkeit von ein paar Seiten Papier außerhalb der Liturgie. Aber ich sage auch: Irgendwo reicht es jetzt. Wer die Bibel öffentlich verbrennt, muss genau so dran sein wie jeder andere auch, der andere Bücher, und das müssen nicht mal heilige Bücher sein, obwohl es genau um die geht, verbrennen möchte. Das ist ja wohl das Allerletzte, das ist mental gesehen ja sowas wie DRITTES REICH - und das hätte ich genauso formuliert, wäre ich noch nicht christlich gewesen.
Eine Distanzierung gewisser Kreise zumindest von den krassesten Ausartungen kostete nichts und brächte viel.
christian (Gast) - 8. Okt, 19:19

Ich hab's selbst nicht gesehen und weiß nicht, wo sich das abgespielt hat - jedenfalls: diese "antifaschistische" Bibelverbrennung muss ja in unmittelbarer Nähe zu dem Ort stattgefunden haben, wo einst die faschistische Bücherverbrennung stattgefunden hat (Bebel-Platz, an dem auch die Hedwigs-Kathedrale liegt).

Der Paragraph fristet auch eher ein strafrechtliches Schattendasein; mir ist er weder in den Übungsfällen für den Justiznachwuchs noch in der Praxis je begegnet. Wohl auch kein Gotteslästerungsparagraph - wie sollten gottlose Juristen auch beurteilen, was wie Gott lästert. Wer meint, Gott zu lästern, lästert am Ende nur den Küster (frei nach Gomez Davila).
ElsaLaska - 8. Okt, 19:41

Es wird ja auch teilweise im Internet bestritten

also das Ding mit der brennenden Bibel.
Die anderen Vorfälle sind aber auch nicht viel besser.
str (Gast) - 8. Okt, 20:53

Marcus mit C,

also Deinen ersten Beitrag verstehe ich überhaupt nicht. Klar beginnt das Credo mit Gott aber wie kommst Du jetzt aufs Credo? Und Sätze wie "Christentum ist $%?!" oder das "christliche Bekenntnis ist Blödsinn" ist eben keine Gotteslästerung. Noch nicht mal ein "Laßt uns alle Christen totschlagen, denn sie sind böse" wäre Gotteslästerung - wohl aber im Bereich des zitierten Paragraphen.

Ich will damit weder für noch gegen ja den heutigen Paragraphen sprechen - nur Gotteslästerung ist halt was anderes.

Es hat auch nichts damit zu tun, daß "unser Gott, als Gott des Christentums" erwähnt werden müsse, Elsa. Klar ist es Gotteslästerung, wenn jemand über den Gott, den wir verehren lästert. Aber auch wenn nur ganz allgemein Gott als "jenes höhere Wesen, daß man verehrt" (um mal mit Prof. Murke zu sprechen) betroffen ist oder einfach nur eine göttliche allem obwaltende Kraft, wäre es dennoch Gotteslästerung. Und gerade in jenem allgemeinen Sinne halt ich es für möglich, dies auch jedem einzelnen in einer säkularen Gesellschaft abzuverlangen. Auch Atheisten, denn auch diese sind Geschöpfe eines Schöpfers!

"dann liegt es wohl an uns, ob wir den Schutz auch einfordern oder nicht."

Ja - es liegt daran, daß sich Christen im allgemeinen von Anfang an etwas anders verhalten. Das ging eine Zeitlang etwas verschüttet (wenn es auch nie weg war), ist aber nun wieder voll da. Stichwort: Bete für deine Verfolger, liebe deine Feinde!

Nun, es ist ganz einfach...

wie ich auf das Credo bekomme. Das Credo ist doch das Glaubensbekenntnis der christlichen Kirchen. Gott kommt darin vor, er ist integraler Bestandteil des Bekenntnisses. Das Christentum wiederum ist eine Familie der zu schützenden religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisse, gemäß Absatz 1 Satz 1 des Paragraphen.

Du konstruierst aus angenommenen Verunglimpfungen des Gesamtbekenntnisses oder der Gläubigen, in denen das Wort Gott nicht vorkommt und die Du korrekt unter die Tatbestände subsummierst, den falschen Umkehrschluß, daß eine Gotteslästerung nicht unter diesen Paragraphen zählt. Dabei zählt nach meinem Verständnis sowohl Can. 1387 CIC 1983

Can. 1367 — Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegischer Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu; ein Kleriker kann außerdem mit einer weiteren Strafe belegt werden, die Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgenommen.

als auch Can. 1369 CIC 1983

Can. 1369 — Wer in einer öffentlichen Aufführung oder Versammlung oder durch öffentliche schriftliche Verbreitung oder sonst unter Benutzung von sozialen Kommunikationsmitteln eine Gotteslästerung zum Ausdruck bringt, die guten Sitten schwer verletzt, gegen die Religion oder die Kirche Beleidigungen ausspricht oder Haß und Verachtung hervorruft, soll mit einer gerechten Strafe belegt werden.

als gotteslästerlicher Akt. Das eine ist landläufig als Sakrileg, das andere als Blasphemie bezeichnet. Ich will Wikipedia nicht als unanfechtbare Wahrheit betrachten, aber genau dort wird unter dem Stichwort Blasphemie der §166 StGB als Gotteslästerungsparagraph bezeichnet. Meiner Meinung nach ist das aus der Rechtshistorie einfach zu begründen, da christliche Bekenntnisse in D nun mal historisch am verankertsten sind und somit die am meisten vorkommenden Verstöße sich gegen diese Bekenntnisse richtet, die Gott als Inhalt haben. Ein Jurist kann Dir da möglicherweise mehr zur Historie sagen.

Wenn Du meiner Argumentation nicht folgen kannst, dann bitte ich um Deine Definition einer Gotteslästerung, da wir sonst weiter auf der Stelle treten ohne uns gegenseitig zu verstehen.
str (Gast) - 9. Okt, 07:03

Daß nicht auf Fälle der eigentlichen Gotteslästerung unter diesen Paragraphen fallen können habe ich nie behauptet, Marcus.

Dennoch wird dadurch kein Gotteslästerungsparagraph daraus, denn in keinem Fall ist der Schutz Gottes Gegenstand des Gesetzes. Wenn gegen Lästerung des Allerhöchsten vorgegangen wird dann nur weil sich seine Verehrer belästigt fühlen bzw. (nach 1969) weil der öffentliche Friede geschützt würde.

Eine Lästerung des Credos ist trotzdem keine Gotteslästerung wenn sie sich nicht direkt auf Gott selbst bezieht.

Was "Das Christentum wiederum ist eine Familie der zu schützenden religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisse" heißen soll ist mir allerdings schleierhaft.

Eine Gotteslästerung ist eine direkte und ausdrückliche Lästerung des Allerhöchsten. So schmerzhaft es für uns ist und wie sehr natürlich Gott in den eucharistischen Gestalten gegenwärtig ist, solange jemand diesen Glauben nicht teilt, handelt es sich "nur" um eine sakrilegische Handlung. Sakrileg ist aber nicht gleich Gotteslästerung.

"Ich will Wikipedia nicht als unanfechtbare Wahrheit betrachten"

Die deutsche Wikipedia ist nicht nur nicht unanfechtbar sondern in keinster Weise Wahrheit. Laut der deutschen Wikipedia hat die Kirche das Judentum als eigenständigen Heilsweg anerkannt. Ich versuchte das mal zu ändern ...

Aber ich sage ja gar nicht, daß nicht manche den Paragraphen nicht "Gotteslästerungsparagraph" nennen, was eben an der Historie liegt. Aber dennoch ist diese Bezeichnung sachlich nicht gerechtfertigt.

Was soll denn "da christliche Bekenntnisse in D nun mal historisch am verankertsten sind und somit die am meisten vorkommenden Verstöße sich gegen diese Bekenntnisse richtet, die Gott als Inhalt haben." heißen?

Die Angriffe gegen das christliche Bekenntnis mögen die meisten sein (man braucht nur eine x-beliebige Zeitschrift aufschlagen oder nur mal kurz Radio oder Fernsehen verfolgen), verfolgte (im Sinne des Gesetzes) werden sie aber sicher nicht!

Ich kann deiner Argumentation weitgehend folgen (trotz zweiere unverständlicher Sätze ohne Folge für die Sache), aber zustimmen kann ich eben nicht. Hier nochmals meine Definition:

"Eine Gotteslästerung ist eine direkte und ausdrückliche Lästerung des Allerhöchsten."

Das Credo ist nicht Gott!

Antwort nach einer Erkältungspause...

@str:

>>Dennoch wird dadurch kein Gotteslästerungsparagraph daraus, denn in keinem Fall ist der Schutz Gottes Gegenstand des Gesetzes. Wenn gegen Lästerung des Allerhöchsten vorgegangen wird dann nur weil sich seine Verehrer belästigt fühlen bzw. (nach 1969) weil der öffentliche Friede geschützt würde.<<

Dies ist falsch. Das Gesetz kennt den "objektiven Dritten". Vor der Gesetzesänderung war einer notwendig, der nicht dem verunglimpften Bekenntnisses angehören mußte, der die Verunglimpfung erkennt. Mit der 69er Änderung wurde eine qualitative Hürde geschaffen, die durch einen unbestimmten Rechtsbegriff "die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören" gekennzeichnet wird. Es obliegt nun jedem Staatsanwalt und Richter, jeweils neu festzulegen, ob für sie dieser
Passus erfüllt ist. Das praktische Ergebnis ist, daß eine Verfolgung mangels Rechtsicherheit kaum noch stattfindet.


>>Eine Lästerung des Credos ist trotzdem keine Gotteslästerung wenn sie sich nicht direkt auf Gott selbst bezieht.<<
(...)
>>Das Credo ist nicht Gott!<<

Ich habe nie behauptet, daß Gott das Credo ist, sondern nur aus dem Credo hergeleitet, daß Gott Teil des Bekenntnisses ist.


>>Was "Das Christentum wiederum ist eine Familie der zu schützenden religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisse" heißen soll ist mir allerdings schleierhaft.<<

Es gibt mehrere Konfessionen, die sich auf das Credo beziehen, ich wollte hier den Begriff "Kirche" nicht verwenden, um keine Nebendiskussion über "Dominus Iesus" et. al. zu starten. Die nicht-römisch-katholischen Konfessionen werden als Brüder im Glauben bezeichnet, von daher ist mein Familienbegriff in diesem Punkt stimmig.

>>Eine Gotteslästerung ist eine direkte und ausdrückliche Lästerung des Allerhöchsten. So schmerzhaft es für uns ist und wie sehr natürlich Gott in den eucharistischen Gestalten gegenwärtig ist, solange jemand diesen Glauben nicht teilt, handelt es sich "nur" um eine sakrilegische Handlung. Sakrileg ist aber nicht gleich Gotteslästerung.<<

Sakrileg kommt etymologisch von Tempelraub und ist unabhängig von der betroffenen Religion immer ein gegen lästerlicher Akt
gegen die im Tempel verehrte Gottheit. Das heutige Rechtsanalogon ist die tätliche Beleidigung (zB Stinkefinger), denn in der Schändung des Tempels durch den Raub wurde nonverbal die Ohnmacht der Gottheit sein Heiligtum zu schützen proklamiert. Die Lästerung ist somit tatimmanent und nicht davon trennbar.


>>"Eine Gotteslästerung ist eine direkte und ausdrückliche Lästerung des Allerhöchsten."<<

Dieser Definition kann ich nicht folgen, da sie wesentliche Elemente des überlieferten Gotteslästerungsbegriffs ausklammert, wie zB die sakrilegischen Handlungen.
str (Gast) - 14. Okt, 07:02

Marcus,

>>Dennoch wird dadurch kein Gotteslästerungsparagraph daraus, denn in keinem Fall ist der Schutz Gottes Gegenstand des Gesetzes. Wenn gegen Lästerung des Allerhöchsten vorgegangen wird dann nur weil sich seine Verehrer belästigt fühlen bzw. (nach 1969) weil der öffentliche Friede geschützt würde.<<

"Dies ist falsch. ...."

Und warum? Ich sehe nicht in deiner Antwort, was meinen Punkt auch nur anspricht. Objektive Dritte usw. etc. sind für die Tatsache, daß es keinen "Gotteslästerunsgparagraphen" gibt völlig ohne Belang.

"Ich habe nie behauptet, daß Gott das Credo ist, sondern nur aus dem Credo hergeleitet, daß Gott Teil des Bekenntnisses ist."

Zwar nie explizit behauptet, aber du hast doch das Credo in einer Weise eingeführt, daß es nur so Sinn machen würde. Nochmals: das Credo ist nicht Gott. Das Credo zu lästern ist nicht Gotteslästerung.

">>Was "Das Christentum wiederum ist eine Familie der zu schützenden religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisse" heißen soll ist mir allerdings schleierhaft.<<

Es gibt mehrere Konfessionen, die sich auf das Credo beziehen, ich wollte hier den Begriff "Kirche" nicht verwenden, um keine Nebendiskussion über "Dominus Iesus" et. al. zu starten. Die nicht-römisch-katholischen Konfessionen werden als Brüder im Glauben bezeichnet, von daher ist mein Familienbegriff in diesem Punkt stimmig."

Ich verstehe immer noch nicht, was der Satz bezüglich des Themas sagen will? Es gibt keine Familie der zu schützenden Bekenntnisse und andere, die nicht dazu gehören. Alle Bekenntnisse sind nach dem Gesetz zu schützen.

>>Eine Gotteslästerung ist eine direkte und ausdrückliche Lästerung des Allerhöchsten. So schmerzhaft es für uns ist und wie sehr natürlich Gott in den eucharistischen Gestalten gegenwärtig ist, solange jemand diesen Glauben nicht teilt, handelt es sich "nur" um eine sakrilegische Handlung. Sakrileg ist aber nicht gleich Gotteslästerung.<<

Sakrileg kommt etymologisch von Tempelraub und ist unabhängig von der betroffenen Religion immer ein gegen lästerlicher Akt
gegen die im Tempel verehrte Gottheit. Das heutige Rechtsanalogon ist die tätliche Beleidigung (zB Stinkefinger), denn in der Schändung des Tempels durch den Raub wurde nonverbal die Ohnmacht der Gottheit sein Heiligtum zu schützen proklamiert. Die Lästerung ist somit tatimmanent und nicht davon trennbar.


>>"Eine Gotteslästerung ist eine direkte und ausdrückliche Lästerung des Allerhöchsten."<<

Dieser Definition kann ich nicht folgen, da sie wesentliche Elemente des überlieferten Gotteslästerungsbegriffs ausklammert, wie zB die sakrilegischen Handlungen.

Trackback URL:
https://elsalaska.twoday.net/stories/5977012/modTrackback

cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre wirklich nett....
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

attenzione

la bocca

 

About Elsa
All time favourites
Best of Benedict XVI
Blogozesanes
Breviarium Romanum
Christenverfolgung
Cooperatores veritatis
Deutschland pro Papa
Deutschland-Blog
Die Blognovela
Disclaimer
Dossier UR-FRÖDS
Eat Love Pray
Elsa fragt-Leser antworten
Gastbeiträge
Gebetszettel
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren