Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

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Bischof Müller regt sich auf.

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[Das Bild zeigt einen türkischen Herdenschutzhund, einen Kangal, mit einem neugeborenen Lamm im Nebenjob. Bildquelle hier.]

In extra einem Hirtenwort. Und zwar völlig zu Recht.

>>Nachdrücklich verurteile ich den Versuch, die ganze katholische Kirche und ihre Einrichtungen in Misskredit zu bringen. Unsere Geistlichen müssen sich derzeit auf der Straße abschätzigen Blicken und Beleidigungen am Telefon aussetzen. Solche, die um jeden Preis die katholische Kirche um ihren guten Ruf bringen wollen, haben sich die „Regensburger Domspatzen“ als Opfer ausgesucht. Ein Glanzstück des Bistums Regensburg soll in den Dreck gezogen werden. Ein katholisches Internat mit Buben beschäftigt die Phantasie, die sich genüsslich ausmalt, was alles hinter den „hohen Mauern“ des Musikgymnasiums vorgehen mag. Wir haben es mit ganz normalen, aber hochmotivierten Jugendlichen zu tun.

Bei einer Versammlung mit allen Schülern der Domspatzen haben die 12-Jährigen das böse Spiel auf den Punkt gebracht: „Weil unser Domchor weltberühmt ist, müssen wir für diese Attacken gegen die Kirche herhalten.“ Das schwer sündhafte Fehlverhalten einzelner Erzieher und Schüler – Näheres muss erst in historischer Kleinarbeit aus den Akten erhoben werden - kann weder der Einrichtung der „Regensburger Domspatzen“ noch der Gesamtheit der völlig unbeteiligten Lehrer und Schüler von damals und schon gar nicht von heute angelastet werden. Was hier in den letzten Wochen an Verletzung der Menschenwürde unserer Domspatzen geschehen ist, ist unbeschreiblich: Die Gesichter einzelner Jugendlicher werden von der Fernsehkamera groß ins Bild herangeholt. Dem unbedarften Zuschauer wird suggeriert: Das sind die Opfer und Täter einer Organisation, in der „sexueller Missbrauch und systematische Verprügelung von Jugendlichen gang und gebe“ ist. In dieser angeheizten Stimmung werden unsere Domspatzen öffentlich angepöbelt und mit den ordinärsten Ausdrücken beleidigt. Ihre Eltern werden von Reportern, die das Gymnasium belagern, angegangen, weil sie ihre Kinder noch nicht aus diesem „Sumpf von sexueller Gewalt und systematischer Demütigung“ befreit hätten.
turk_10
Das ist nicht nur ein Zerrbild jenseits aller Realität, sondern auch ein Ausweis der kriminellen Energie seiner medialen Urheber. Die moralische Verantwortung tragen diejenigen, die diese Hetze gezielt verursachen. Viele Menschen in unserem Bistum haben mir ihren Abscheu vor diesem zynischen Missbrauch der Personwürde unserer Kinder und Jugendlichen zum Ausdruck gebracht.<<

Das ganze Hirtenwort hier

[Das untere zeigt einen Kangal mit einem erlegten Wolf - in Ausübung seines Hauptberufes. Bildquelle hier.]
U. (Gast) - 21. Mär, 15:57

Verste ich nicht

Wo steht da eigentlich was von NS?

U. (Gast) - 21. Mär, 17:18

Ha!

Aufgrund von Falschmeldungen des Bayerischen Rundfunks in Bezug auf die Predigt von Bischof Gerhard Ludwig Müller beim Pontifikalamt im Regensburger Dom am Samstag, 20. März 2010 veröffentlichen wir nachfolgend Auszüge der Ansprache.:
http://www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&id=4031
str - 21. Mär, 21:05

Wieso Falschmeldungen?

Er hat schon den Vergleich mit dem NS gezogen, aber was er gesagt hat war völlig richtig, denn auch unter dem NS gab es solche Kampagnen und zwar genau unter dem Aspekt von, wie man es damals wohl nannte, Sittlichkeitsverbrechen.

Das Problem liegt doch bei denen, für die NS nichts weiter als Judenverfolgung, KZ und Krieg ist.
ElsaLaska - 21. Mär, 16:40

Er hat wohl vorm Frauenbund

irgendwas von "Jetzt erleben wir wieder eine Kampagne" gesagt.
Er hätte aber unbedingt noch "Autobahn" dazu sagen sollen, damit man ihm nichts unterstellen muss.

ElsaLaska - 21. Mär, 19:12

Danke U(lrich?)

Das mit dem Gänsestall ist ja klasse ...
U. (Ulrich) (Gast) - 21. Mär, 19:55

Nur was für Falschmeldungen?

Ich habe die Texte verglichen und keine entdecken können.

PS: Ja, das bin ich, manchmal kürze ich mich bei arg kontroversem ab, bin n bisschen paranoid. ;)
Zäpfelkern (Gast) - 21. Mär, 19:38

Was mich beunruhigt

ist, wie schnell inzwischen alle Grundsätze des Rechtsstaats über Bord geworfen werden.
Gilt nicht jeder als unschuldig, bis er verurteilt worden ist ? Ist es nicht sogar verboten, jemanden zu beschuldigen, wenn Verjährung eingetreten ist ?

Und vor noch gar nicht alzu langer Zeit hat man in diesem Saat jeden Perversling als Opfer seiner Umwelt in Schutz genommen.

ElsaLaska - 21. Mär, 20:55

Zäpfelkern,

du machst den Fehler, die Strukturen der Judikative eines Rechtsstaats mit den psychologischen Strukturen eines Lynchmobs (Bevölkerung eines mehr oder weniger Rechtsstaates) zu vergleichen. Kategorienproblem. ?
str - 21. Mär, 21:11

"Was mich beunruhigt ist, wie schnell inzwischen alle Grundsätze des Rechtsstaats über Bord geworfen werden. Gilt nicht jeder als unschuldig, bis er verurteilt worden ist?"

Naja, antikirchliche Kampagnen sind zwar besonders laut und ekelhaft aber dennoch ist dieses Vorgehen unseer Journaille ja nichts neues.

Aber "in Dubio pro reo" gilt vor Gericht und sonst nirgends. Wäre ja auch schlimm, wenn man nichts mehr sagen dürfte, es sei denn es reicht für eine gerichtliche Verurteilung aus.

"Ist es nicht sogar verboten, jemanden zu beschuldigen, wenn Verjährung eingetreten ist?"

Das kann ich mir nicht vorstellen und hielte es - gerade bei Verjährung (im Gegensatz zu Freispruch) - doch extrem schlimm, wenn es so wäre.

Gut, irgendwann wird mal der Verleumdungsparagraph interessant, aber da schützt dann - sollte es zutreffen oder legitimierbar sein - auch keine Verjährung.

Aber Verleumdungsklagen haben die Kirchenhasser eben nicht zu befürchten, vor allem nicht wenn sie Spiegel & Co. heißen. Die haben 1. den längeren Atem, 2. die größere Kriegskasse und 3. würden mit ihrem eigenen Prozess noch Auflage machen. Außerdem ist unsere Richterschaft schon sehr der Meinungsäußerungsfreiheit zugeneigt.
ElsaLaska - 21. Mär, 21:04

Halloooo.

Findet auch mal irgendjemand die Fotos unglaublich klasse? Das Foto mit dem Lämmchen ist doch der Bringer!
Das mit dem Wolf erwarte ich von jedem drittklassigen Kangal allerdings auch.

Volmar (Gast) - 21. Mär, 21:52

Wo bleibt das Foto mit Löwe und Lamm?
Spaß beiseite. Deine Illustration der Vorgänge ist schon super. Zumal mir die Fähigkeiten der Kangals nicht bekannt waren.
ElsaLaska - 21. Mär, 21:59

Ach danke, Volmar. Ich weise gerne auf diese Hunde hin, hab selbst einen. Und sie sind vorbildlich. Sprechend genug sollte sein, dass solche Hunde auf italienisch "Pastore" heißen.
Sie lieben die Lämmer und ihre Schafe wie ihr eigen Fleisch und Blut und sie kämpfen gegen Wölfe. Erstmal durch verjagen und vertreiben, denn sie sind nicht grundlos aggressiv und töten nie, wenn es auch anders geht. Aber nötigenfalls machen sie sie platt, um die ihnen Anvertrauten zu schützen. Gibt es eine wunderbarere Kreatur auf Gottes Erde?
alipius (Gast) - 21. Mär, 22:01

Okay!

** photosunglaublichklassefind **

Aber:

** aufgeziemendewürdigungsdestoydollsvideoswart **
sachmed (Gast) - 22. Mär, 12:28

schuldige knaben???

wo bin ich hier ???
Das ist keine hetzjagd auf unschuldslämmer, sondern sollte bewirken, dass etwas gegen dieses kranke zölibat getan wird.
Was kann an aufrichtiger liebe nicht im sinne gottes sein, so sie auf gegenseitigkeit und volljährigkeit beruht?
Dann stehen die mönche auch nicht so unter druck!
Die kinder als schuldig zu bezeichnen, die missbraucht wurden ist nun doch die höhe !

Ulrich (Gast) - 22. Mär, 13:48

Wer bitte

hat die Kinder als schuldig bezeichnet???
str - 22. Mär, 19:07

"Das ist keine hetzjagd auf unschuldslämmer, sondern sollte bewirken, dass etwas gegen dieses kranke zölibat getan wird."

Danke für die Ehrlichkeit und dafür, daß Du es zugibst, worum es bei der Kampagne geht ...

"Was kann an aufrichtiger liebe nicht im sinne gottes sein, so sie auf gegenseitigkeit und volljährigkeit beruht?"

Äh, nichts! Nur wird ja niemand zum Zölibat gezwungen. Jeder hat es freiwillig auf sich genommen und in unserer Welt ist auch jeder frei, jederzeit wieder zu gehen.

"Dann stehen die mönche auch nicht so unter druck!"

Die Mönche? Alle drei Gelübde gehören notwendigerweise zum Mönchstum dazu - und daß nicht nur im Christentum - was Du willst ist also nicht "Druck" von den Mönchen nehmen sondern das Mönchtum gleich ganz verbieten.

"Die kinder als schuldig zu bezeichnen, die missbraucht wurden ist nun doch die höhe!"

Ja, wenn das jemand getan hätte. Nur bist Du keinen Deut besser!
Darklady (Gast) - 23. Mär, 16:02

Eine Istitution, die von sich behauptet, die einzig wahre, richtige Kirche zu sein und die ihre Anhänger bis unter die Laken reglementiert, muss damit rechnen, von den Menschen gerade bei Sexualvergehen strenger be- und verurteilt zu werden. Die Hetzjagd hat diese Kirche selbst angestiftet indem sie über Jahrzehnte solche Vergehen unter den kirchlichen Teppich gekehrt und verschwiegen hat. Sich jetzt hinzustellen und die Medien der Hetze zu bezichtigen und über das schlechte Image zu jammern, ist einfach nur lächerlich. Sich gar mit NS-Opfern zu vergleichen, dagegen eine ungeheuere Frechheit und Beleidigung all dieser Opfer! Aber offen gesagt, zeigt sich diese wahre und einzige Kirche genauso wie ich es von ihr erwartet habe: arrogant, stur, rechthaberisch, verlogen und und nicht für die Gläubigen sondern nur für sich da!
Ulrich (Gast) - 23. Mär, 18:06

@Darklady

Müller hat gewissermaßen die heutigen unschuldigen Opfer (Domspatzen) mit den damaligen katholischen Opfern verglichen.
Dybart Simpson (Gast) - 23. Mär, 18:18

Liebe darklady,
wenn man sich zu historischen Themen äußert, wie es etwa der Nationalsozialismus ist, sind Geschichtskenntnisse meist von Vorteil. Google doch mal nach "Drittes Reich" und "Sittlichkeitsprozesse" oder lies Dir den entsprechenden Spiegelartikel "Sumpf und Sitte" durch.
str - 23. Mär, 19:06

Danke für den Link.

Eine Interessante zu den jetzigen Ereignisse finde ich auch in jenem Absatz:

"Obgleich die NS-Propaganda stets mit "Tausenden von Verfahren gegen Priester und Mönche" operierte, wurden tatsächlich nur rund 250 Sitten-Prozesse gegen Brüder, Patres oder Priester geführt, die meisten in den Jahren 1936 und 1937 von den Landgerichten Koblenz und Bonn."

Die Kampagne gaukelt den Lesern, ja auch vor, als gäbe es täglich-stündlich neue Fälle und charakterisiert selbst solche Wochen in denen eigentlich keine neuen Fälle dazukamen (wie meinen Beobachtungen nach die letzte - kann mich da aber auch irren), als ginge es munter so weiter.

Auch interessant:

"In Hirtenbriefen und Denkschriften wehrten sich die Bischöfe gegen die staatlich gelenkten Verleumdungen"

Genau das sollen die Bischöfe heutzutage nicht mehr tun dürfen! Darum geht es bei Bischof Müller!
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 22. Mär, 13:15

Sry, aber das sieht wirklich nicht gut aus...

Wenn der Bericht des BR (Link siehe unten) nicht komplett gelogen ist (was ich nicht glaube, schließlich ist der BR nicht Bild), dann macht das keinen sehr guten Eindruck. Warum veröffentlicht man selbst einen Ausschnitt der Predigt und nicht die ganze Predigt, verbietet aber einen Audio Mitschnitt?

Ich finde W. Kasper hat Recht: Es ist Aufgabe der Medien, derartige Vorfälle aufzudecken und öffentlich zu machen. Außerdem gibt es in den Medien - zu Recht - ein sehr breites Meinungsspektrum. Die BNN (Karlsruhe) kommentiert den Papstbrief heute beispielsweise sehr positiv. Herr Müller vermittelt den Eindruck, als würde er versuchen, die Schuld den Medien zuzuschieben, um von der eigenen Schuld (der KIrche) abzulenken.

Ich weiss, dass man das hier nicht gern lesen wird, aber so sieht es aus meiner Sicht aus.

Hier der Link zu o.g. Artikel:

http://www.br-online.de/aktuell/kirche-und-missbrauch-DID1268906638345/missbrauchsfaelle-regensburg-bischof-gerhard-ludwig-mueller-ID1269160586266.xml

ElsaLaska - 22. Mär, 14:22

Was in Regensburg vorgefallen ist, schildert Müller in ziemlich drastischen Worten. Die Schüler sind verstört und werden auf offener Straße angepöbelt, die Eltern werden schikaniert.

Was hat das eigentlich mit Aufklärung der Fälle zu tun, an der die Presse ja angeblich so furchtbar interessiert sein soll? Oder das Zeigen von Gesichtern jetziger Schüler in Großaufnahme und suggestiven Kommentaren?
Soll DIESE Form von Kindermissbrauch vielleicht okay sein?
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 22. Mär, 15:16

"Oder das Zeigen von Gesichtern jetziger Schüler in Großaufnahme und suggestiven Kommentaren?
Soll DIESE Form von Kindermissbrauch vielleicht okay sein?"

Natürlich nicht. Und gg differenzierte Pressekritik ist nichts einzuwenden. (Einer meiner Lieblingsblogs ist bildblog.de)
ABER: Solche Entgleisungen verschiedener Medien findet man zu jedem Thema. Das darf aber nicht dazu führen, dass man Ursache und Wirkung vertauscht.
UND: Eine generelle, gesteuerte Medienaktion sehe ich hier nicht. Insofern ist ein Vergleich mit der NS Zeit (der unabhängig davon immer sehr probelmatisch ist) hier absolut unangebracht.
ElsaLaska - 22. Mär, 15:42

Also: Im konkreten Zusammenhang mag ein Vergleich mit der NS-Zeit tatsächlich unangebracht sein, sofern Bischof Müller in überhaupt gezogen hat.
Tatsächlich hat er zuerst über die Rolle der mutigen katholischen Frauen 1941 gesprochen.
Dann kam was von Kampagne und Gänsestall. Eine Kampagne von zischenden Gänsen.
Was soll das denn für ein Vergleich sein?
str - 22. Mär, 19:09

"Wenn der Bericht des BR (Link siehe unten) nicht komplett gelogen ist (was ich nicht glaube, schließlich ist der BR nicht Bild), dann macht das keinen sehr guten Eindruck."

Wieso? Nein, gelogen ist es nicht, sondern halt nur summarisch wiedergegeben und unsere absurde Gesellschaft schreit dann gleich auf, ohne zu wissen 1. was der Bischof wirklich gesagt hat, 2. was so alles im Dritten Reich vorgefallen ist.

Bischof Müller hat NICHTS FALSCHES gesagt: was damals getan wurde, wird auch jetzt wieder getan.

So einfach ist das!

Es ist auch nicht "Aufgabe der Medien, derartige Vorfälle aufzudecken und öffentlich zu machen" - es ist Aufgabe der Justiz solche Verbrechen aufzudecken und zu ahnden - öffentlich müssen sie überhaupt nicht gemacht werden.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 23. Mär, 10:19

"was damals getan wurde, wird auch jetzt wieder getan."

Klar, damals wie heute wird gearbeitet, geatmet, gelogen, geliebt, oder schlicht und einfach gelebt. Darum geht es aber nicht. Wenn ich heute einen Vorgang in die Nähe dieser Zeit stelle, dann tue ich dies in aller Regel sehr bewußt als härteste polemische Waffe. Dann MÖCHTE ich diese Vorgang mit der damals herrschenden Ideologie vergleichen.

Jeder muss heute wissen (zumal wenn er ein öffentliches Amt inne hat) was ein solcher Vergleich auslöst. Beim Bischof Müller ist es ja wohl auch nicht zum ersten Mal, das er wegen eines solchen Vergleiches in die Schußlinie gerät. Ich denke schon, dass er ganz bewußt provozieren wollte, möglicherweise auch ein Stück von der Ausgangsdiskussion ablenken. Auch wenn jetzt nachträglich versucht wird, ein Stück davon wieder zurückzunehmen.

Und ich bleibe dabei: Ein solcher Vergleich ist hier unangebracht. Aus meiner Sicht zeigt das, dass Bischoff Müller (im Gegensatz zu W. Kasper) ein gewisses Schuldbewußtsein fehlt, welches dazugehört, wenn man erst einmal vor der eigenen Tür kehrt und sich dann wieder darum kümmert, was die Welt draußen schreit.
str - 23. Mär, 11:08

KSU,

"Klar, damals wie heute wird gearbeitet, geatmet, gelogen, geliebt, oder schlicht und einfach gelebt. Darum geht es aber nicht."

Warum führst Du es dann auf. Ich will Dir nicht vorwerfen, daß Du nicht alle Einzelheiten des Dritten Reichs kennst - Du bist ja nicht allein darin.

Aber es war damals nun so, daß es einen ideologischen Konflikt zwischen dem neuen Regime und der katholischen Kirche gab und daß das Regime gerne "Sittlichkeitsverbrechen" seitens Geistlicher aufgegriffen hat, um Stimmung gegen die Kirche zu machen. Und nein, diese Verbrechen waren nicht alle erfunden.

"Wenn ich heute einen Vorgang in die Nähe dieser Zeit stelle, dann tue ich dies in aller Regel sehr bewußt als härteste polemische Waffe. Dann MÖCHTE ich diese Vorgang mit der damals herrschenden Ideologie vergleichen."

Es ist mir eigentlich egal, was Du für Polemik und taktisch klug hälst. Ich finden wir sollten uns endlich endlich mal frei von solchen Überlegungen machen und uns einfach anschauen, was der Bischof gesagt hat und ob das zutrifft und auf solche Schlagworte wie "Vergleich mit dem Nationalsozialismus" verzichten.

Mal abgesehen davon, daß hier anscheinend eine Erinnerung verboten werden soll (besonders heuchlerlisch, da die Betreffenen ja sonst "gegen das Vergessen" wettern und den Anfängen währen wollen und Verdrängung verurteilen).

Ich verstehe es ja auch, daß es den berufsmäßigen Anti-Faschisten peinlich sein müßte, sich dem erklärten Gegner zumindest in einer Methode so zu gleichen.

"Jeder muss heute wissen (zumal wenn er ein öffentliches Amt inne hat) was ein solcher Vergleich auslöst."

Die gute alte Schweigespirale. Wie lange soll es noch so weiter gehen!

"Beim Bischof Müller ist es ja wohl auch nicht zum ersten Mal, das er wegen eines solchen Vergleiches in die Schußlinie gerät."

So? Ich wüßte gerne wo sonst? Verwechselst Du da nicht ihn mit Mixa und Meißner.

"Und ich bleibe dabei: Ein solcher Vergleich ist hier unangebracht."

Und ich bleibe dabei: er hat nichts falsches gesagt und wenn nun getroffene Hunde bellen ... die können mir gelindegesagt den Buckel runterrutschen.

"Aus meiner Sicht zeigt das, dass Bischoff Müller (im Gegensatz zu W. Kasper) ein gewisses Schuldbewußtsein fehlt"

Ich z.B. finde es auch unerträglich und unangebracht so auf jemanden einzuprügeln. Kehre doch erstmal vor Deiner Türe (es ist halt so, daß diese Aufforderung auf jeden, der sie benutzt, zurückfällt.)
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 23. Mär, 11:33

str wie wir ihn kennen ... :-)
... jede Menge neue Baustellen, so dass es unmöglich ist, auf all das zu reagieren.

Laß Dir jedenfalls gesagt sein, ich freue mich, dass wenigstens Du offenbar "alle Einzelheiten des Dritten Reichs kennst". Ich maße mir das nicht an. Allerdings weiß ich, dass die Rolle der (beiden) Amtskirchen umstritten ist, es aber sehr viele Christen beider Konfessionen (für unsere fallen mir sofort Namen wie Bonhöffer oder Paul Schneider ein) gab, die für ihren Widerstand hingerichtet wurden.

Ich glaube nicht, dass ich Müller mit Mixa oder Meißner verwechsel. Ich bezog mich auf einen Absatz am Ende der o.g. Quelle.

Den Spieß ohne weitere Argumente einfach umzukehren ("Kehre doch erstmal vor Deiner Türe") ist einerseits billig, zeigt andererseits (ich wiederhole mich hier) mangelnde Einsicht, denn offensichtlich ist der Splitter im Auge des anderen ja deutlich größer als der Balken bei mir.

In diesem Sinne: EOD.
str - 23. Mär, 14:26

Tja, ich könnte auch sagen "KSU wie wir sie kennen ..."

Wenn man viele Baustellen aufmacht, darf man sich nicht wundern. Rundumschläge gehen leider viel schneller, als als das Zerdepperte wieder zusammenzusetzen.

"Laß Dir jedenfalls gesagt sein, ich freue mich, dass wenigstens Du offenbar "alle Einzelheiten des Dritten Reichs kennst"."

Auch ich maße mir das nicht an. Nur Du meintest ja, im Verein mit der Jornalistenmeute, über Kommentare herzufallen, die so gar nicht verstehst.

Da geht es auch gar nicht um die "Rolle der beiden Kirchen" (Amtskirchen gibt es für mich nicht!) sondern einfach um die Fakten der Auseinandersetzung zwischen v.a. Nazis und Kirche, v.a. in Bayern.

"Den Spieß ohne weitere Argumente einfach umzukehren ("Kehre doch erstmal vor Deiner Türe") ist einerseits billig, zeigt andererseits (ich wiederhole mich hier) mangelnde Einsicht"

"Kehre doch erstmal vor deiner eigenen Türe" ist, ähnlich wie "Wer ohne Sünde ist, der ... blahablah" zum Diskussionsstopper geworden, so daß man erstmal ohne auskommen sollte. Außerdem sehe ich ja nicht, wo der Bischof Schuld abgeschoben habe. Nur daß es eben auch eine Kampagne gibt (die dadurch, daß hier Opfer nochmals mißbraucht werden) ist ja nicht zu leugnen. Und nein, solche Naivität kann niemand verlangen (auch nicht ein furchtsamer römisch-schwäbischer Kardinal), daß wir erstmal das "Mißbrauchsproblem" lösen müßten und uns erst dann gegen die Verleumdungen wehren dürfen. Gegen beide Übel muß man streiten!

"denn offensichtlich ist der Splitter im Auge des anderen ja deutlich größer als der Balken bei mir."

Das hätte der damals mit verbalktem Auge betroffene wahrscheinlich auch gesagt. Selbstgerechtigkeit ist halt eben nicht auf bestimmte Zeiten, Gruppen und Konfessionen

"In diesem Sinne: EOD."

Was auch immer das heißen soll. Gut, ich antworte: ASDFJKLÖ.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 23. Mär, 15:41

Nur fürs Protokoll: Der "Diskussionssstopper" zunächst vor der eigenen Türe zu kehren, stammt nicht von mir, sondern das empfielt W. Kasper seiner Kirche. Insofern laufen Deine Vorwürfe ins Leere.
EOD steht für „End Of Discussion“ und drückt meinen Wunsch aus, die (in diesem Fall sehr unfruchtbare) Diskussion zu beenden.
str - 23. Mär, 18:57

Der Vorwurf läuft überhaupt nicht ins Leere, denn ich für meinen Teil halte nicht etwas für wahr nur weil ein Kardinal es sagt. Ich bin ja hier nicht ganz unbekannt, daß sogar manchmal unserem (auch und gerade von mir) hochgeschätzten Papst widerspreche.

Natürlich muß man auch vor (und nicht nur vor) der eigenen Türe kehren, aber deswegen muß man nicht schweigen sich alles gefallen lassen. Es ist ja mit ein Teil der Schwäche der Kirche, daß man meint, immer so zu tun zu müssen, als sei alles eitel Sonnenschein und die Welt uns wohlgesonnen. Quasi das gegenaue Gegenstück zum (wohl im 19. Jahrhundert teilweise auch übertriebenen und heute z.B. noch bei der SSPX betriebenen) Wagenburg-Ultramontanismus. Dabei ist die Katholische Kirche, die einzige Gruppe in diesem Land, die nie in Ruhe gelassen wird, selbst wenn sie einfach nur anders ist.

Ja, ich will die Diskussion auch beenden. Also sei hiermit Schluß.
Bee (Gast) - 23. Mär, 19:35

Das Wunder von Stuttgart

Also hier möchte ich einfach mal anmerken, dass es für mich persönlich keine erstaunlichere Geschichte aus Nachkriegsdeutschland gibt, wie die Tatsache, dass eine schnellgestrickte Schulderklärung, die keine DINA4-Seite füllt aus einer Gemeinschaft, die das Deutsche Christentum propagierte und deren Führung nicht nur während der NS-Zeit schwieg, sondern aktiv ihren Beitrag zur Arisierung beitrug, schon begann die Bibel zu entjuden und Christus einen Ariapass ausstellte, jedem Mitglied was dies nicht wollte mit Ausschluss drohte zur einzigen wahren Kraft gegen das Böse in Deutschland und Wiege der Bekennenden Kirche mutieren konnte.
Das aller unglaublichste ist nicht nur, dass die meisten Deutschen dies heute glauben, nein, die Kirche deren Bischöfe (wenn auch nicht immer zeitig oder besonders mutig ) ellenlange Briefe schrieben und Reden gegen das Regime hielten -vor und während des Krieges-, sich heute in diesem Land anhören muss, sie wäre Steigbügelhalter Hitlers und gleichwertiger Partner in Crime gewesen.
Wie kann das sein?
Dybart Simpson (Gast) - 23. Mär, 20:22

Auch Dir, ksu, empfehle ich zum Einstieg die Lektüre des Artikels "Sumpf und Sitte", sollte sich Dein Wissen um die Kirche im Dritten Reich wirklich auf die Vokabeln "umstritten" und "Dietrich Bonnhoeffer" beschränken.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 24. Mär, 10:31

interessanter Artikel ...

... der mal wieder beweist, dass jede Diktatur (beispielsweise auch die DDR) die Justiz für ihre Zwecke mißbraucht. Neben den dargestellten Prozessen gab es ähnliche Kampangen gg andere Regimgegner, beispielsweise nach dem Reichstagsbrand gg die Kommunisten mit dem legendären Dimitrowprozess. Auf der anderen Seite hat man natürlich versucht, diese Kräfte soweit möglich einzubinden bzw. "gleichzuschalten", auch das wird hier dargestellt. Ich werde aber hier keine Diskussion beginnen, inwieweit dies gelungen ist, darüber streiten die Historiker (deswegen "umstritten").
Was sich hier aber zeigt: Gerade diese Justizgleichschaltung zeigt eben, dass man die damaligen Vorgänge NICHT mit heute vergleichen kann.
P.S.: (Simpson): Ich glaube nicht, dass Du ernsthaft erwartest, dass ich mein komplettes Wissen zum Thema "Kirche im Drittet Reich" in einem Kommentar wiedergebe... :-)
ElsaLaska - 24. Mär, 11:13

"Gerade diese JUSTIZgleichschaltung zeigt eben"

Fast hätte ich dir zugestimmt, ksu ...
str - 24. Mär, 11:34

Ja, dann, KSU, erspare Dir doch das Wort "vergleichen" - hat denn der Bischof gesagt, daß es ganz genauso war und in allen Elementen? Hat er gesagt, der deutsche Staat führe eine Kampagne? Oder gewisse Medien?

Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du Dich wirklich mit den Worten des Bischofs selbst beschäftigen würdest und nicht nur mit Medienberichten, die darauf hinauslaufen ihm "No-nos" nachzuweisen.

Mal ganz abgesehen davon, daß nicht alle Gerichte so 100000%ig gleichgeschaltet waren - gerade der Dimitroff-Prozess war das eben nicht, denn dieser wurde freigesprochen (was er dann später, als Diktator Bulgariens immer als große Heldentat feiern ließ) - was dann zur Gründung des Volksgerichtshofs führte, da das Reichsgericht nicht zuverlässig genug war.
ElsaLaska - 22. Mär, 14:16

@Ulrich

Don't feed the trolls ...

Alfred (Gast) - 22. Mär, 15:43

Ungeschickte Reaktion von Müller, aber eigentlich ok...

"Montierte Titelbilder, auf denen sich Geistliche unter der Soutane in den Schritt fassen, das stetige Bemühen, alte Missbrauchsfälle als neu zu verkaufen und mit möglichst prominenten Namen zu verbinden, die mangelnde Trennschärfe, mit der Verbrechen, Vergehen und kleinere Verfehlungen in einen Topf geworfen werden. Hinzu kommt das Herauslösen der Vorgänge aus ihrem zeitgeschichtlichen Zusammenhang. Die Prügelstrafe etwa wurde erst 1980 an Bayerns Schulen gesetzlich abgeschafft. Umgekehrt forderten in den 1970er Jahren Pädagogen, die sich besonders fortschrittlich dünkten, öffentlich straffreien Sex mit Kindern. Es war die Kirche, die solchem Ansinnen ein klares Nein entgegensetzte." Nürnberger Nachrichten vom 22.3.10. Darf man darauf nicht mehr hinweisen?

ElsaLaska - 23. Mär, 22:34

Bei allem Respekt,

aber auch ich möchte Kardinal Kasper widersprechen, jedenfalls in dem einen genannten Punkt, da aber deutlich. Es ist gewiss nicht Aufgabe der Presse, den Staatsanwalt zu ersetzen oder eine Änderung in der Gesetzgebung zu beeinflußen, wo nicht gar zu erzwingen. Wo wir da hin kommen damit, hatten wir schon. Es ist Aufgabe der Presse, möglichst objektiv und von ideologischen Interessen unabhängig zu informieren.
Die, nehmen wir ein nichtkatholisches Beispiel, polemische Berichterstattung der Bild-Zeitung über Florida-Rolf etwa, führte dazu, dass sich der Staat letztlich genötigt sah, ein Gesetz zu ändern. Das kann es nicht sein, völlig unabhängig davon, ob die Änderung nun gerechtfertigt war oder nicht.
Es ist ganz sicherlich NICHT Aufgabe der Presse, für eine aufgeheizte Pogromstimmung zu sorgen, die dazu führt, dass das Domspatzen-Gymnasium sich in einer Art Belagerungszustand wiederfindet und die Kinder unter der Berichterstattung leiden müssen, beschimpft werden, Priester im Priestergewand angepöbelt und bespuckt werden, Eltern angegangen werden.
Ich finde, darüber kann bei vernünftig denkenden Menschen nichts anderes als Konsens bestehen. Es kann nicht sein, dass zur Rechtfertigung eines absolut wünschenswerten Zustandes der Aufklärung Zustände ausbrechen, die unschuldige Menschen, nicht nur Priester, auch Schüler dieses Gymnasiums, in Generalverdacht geraten lassen und nun Übergriffe seitens eines aufgehetzten Mobs erdulden müssen.Das, wenn man Parallelen in der Geschichte vermeiden möchte, erinnert an die psychologischen Strukturen eines Lynchmobs. Und ist auch nicht viel besser.
SO geht man jedenfalls mit Menschen nicht um. Auch dann nicht, wenn sich andere aus der zugehörigen Personengruppe einmal schwer versündigt haben könnten. Dann erst recht nicht.
Es widert mich absolut an, und diejenigen, die das auch noch für gutheißen (wobei Kardinal Kasper das explizit nicht tut!), widern mich auch an. Das ist ungefähr so, wie loszujohlen, weil eine schwarzhaarige Frau in der U-Bahn als "Türkenfxxxe" angepöbelt wird. Ich sehe hier keinen Unterschied, wenn dank der aktuellen Berichterstattung über das Zölibat nun unschuldige Priester in der Öffentlichkeit beschimpft und beleidigt werden. Einfach das Letzte vom Allerletzten. Und irgendwelche hetzerischen und verblendeten Kommentare von "menschenfreundlichen" verhetzten Kirchenfeinden dazu werden jetzt kommentarlos gelöscht. Notfalls kann man mich per Mail darauf hinweisen, falls ich mal wieder anderweitig beschäftigt sein sollte.

str - 24. Mär, 23:53

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