Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Literarisches Blog

Donnerstag, 20. August 2026

Brian Moore: Insel des Glaubens [1972]

[Nach dem Vierten Vatikanischen Konzil, einer globalen ökumenischen Bewegung und der kurz bevorstehenden Vereinigung der (soll ich sagen: ehemaligen) römisch-katholischen Kirche mit dem Buddhismus, muss Vater Kinsella, ein junger amerikanischer Priester auf Geheiß seines Ordensgenerals einem winzigen irischen Kloster auf einer vorgelagerten Insel, dessen Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht, einen Besuch abstatten, um die alten Mönche zur Raison zu bringen. Ihr Vergehen: Sie haben die Alte Messe gefeiert, wie immer, ein Pilgerstrom setzte ein, sogar das Fernsehen berichtete. Vater Manus, einer der alten Starrköpfe und zuständig für die Verproviantierung des Klosters mit Fisch, rechtfertigt sich vor dem amerikanischen Besucher aus Rom wie folgt:]

>>"Wir haben nichts getan, um das alles in Gang zu bringen; haben einfach drüben in Cahirciveen weiter die Messe gefeiert, wie sie immer gefeiert wurde und wie wir sie immer gefeiert hatten, und wie wir unterwiesen wurden, sie zu feiern. Die Messe auf Lateinisch, wobei der Priester der Gemeinde den Rücken kehrte, weil er und die Gemeinde beide den Altar anblickten, wo Gott ist. Brachten Gott das tägliche Opfer der Messe dar. Verwandelten Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi, wie Jesus es seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl gebot, dass sie's tun sollten. 'Das ist mein Leib und das ist mein Blut. Solches tuet zu meinem Gedächtnis!' Gott hat seinen Sohn gesandt, uns zu erlösen. Sein Sohn kam in die Welt und wurde für unsere Sünden gekreuzigt, und die Messe ist die Gedächtnisfeier jener Kreuzigung, jenes Opfers vom Leib und Blut Jesu Christi für unsere Sünden. Der Priester und die Leute beten zu Gott und nehmen an einem Wunder teil, bei dem Jesus Christus wiederkommt und unter uns ist: Leib und Blut in Form von Brot und Wein auf dem Altar. Und die Messe wurde auf Lateinisch gefeiert, weil Latein die Sprache der Kirche ist, und die Kirche war die eine und weltumfassende, und ein Katholik konnte in jede Kirche der ganzen Welt gehen, hier oder in Timbuktu oder in China, und die gleiche Messe hören, die einzige Messe, die es gab, die lateinische Messe. Und wenn die Messe Lateinisch war und die Leute nicht Lateinisch sprachen, so war das eben ein Teil des Geheimnisses, denn die Messe war kein Gespräch mit unserem Nachbarn, sie war ein Gespräch mit Gott. Mit dem allmächtigen Gott! Und so haben wir's getan seit fast zweitausend Jahren, und in der ganzen Zeit war die Kirche ein Ort, in dem man still und ehrerbietig war, es war ein Ort der Stille, weil Gott dort war, Gott auf dem Altar, im Tabernakel in Form einer Brot-Oblate und einem Kelch mit Wein. Es war Gottes Haus, in dem sich jeden Tag das tägliche Wunder ereignete. Gott, der zu uns herniederkommt. Ein Mysterium. Wie diese neue Messe kein Mysterium ist, sondern eine Farce und ein Lallen, kein Gespräch mit Gott, sondern mit unserem Nachbarn, und deshalb ist sie englisch oder deutsch oder chinesisch, oder was immer für eine Sprache die Leute in der Kirche zufällig sprechen. Sie ist ein Symbol, heißt es, aber ein Symbol wofür? Sie ist eine Theateraufführung, das ist sie. Und die Leute durchschauen es. Deshalb kommen sie zum Mount Coom , deshalb kommen sie in Flugzeugen und Schiffen, und in Wagen, die die Straßen verstopfen, und die Leute kampieren auf freiem Feld. Gott steh ihnen bei! Und deshalb sind sie da, auch wenn der Regen auf sie niederprasselt. Und wenn das Sanktus-Glöckchen im Augenblick der Wandlung geläutet wird, wenn der Priester niederkniet und die Hostie hochhebt - Allmächtiger Gott! - und die Gemeinde hinter dem Rücken des Priesters niederkniet, mit gesenktem Kopf, um ihren Gott anzubeten, ja Vater, wenn Sie diese Leute sehen könnten, den Kopf entblößt und die Gesichter vom Regen gepeitscht, wenn Sie sehen, wie die Hostie hochgehoben wird, das Stückchen ungesäuerte Brot, das durch das Mysterium und Wunder der Messe jetzt zu Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus geworden ist - dann würden Sie sich schämen, Vater, Sie würden sich schämen, das alles wegzufegen und an seine Stelle zu setzen, was Sie selbst dort hingesetzt haben, Singsang und Gitarren, zum Nachbarn hinwenden und ihn berühren, schauspielern und lauter solcher Unsinn, alles nur, damit die Leute in die Kirche kommen, so wie sie früher ins Gemeindehaus gingen und Bingo spielten!"<<

Mittwoch, 19. August 2026

Mein Vater

[hab ich nochmals hochgeholt aus 2011]


Bis etwa in mein Teenageralter hinein war mein Vater der beste Vater der Welt. Danach kam es zu den üblichen Differenzen - und er wurde schwer krank und sollte es über dreißig Jahre lang bleiben, bis zu seinem Tod auf der Intensivstation. Trotz aller Differenzen, seiner Unduldsamkeit wegen chronischer Schmerzen usw... Bin ich heute noch auf eine einzige Handlung stolz und dafür dankbar. An seinem letzten Abend auf der Intensiv klagte er über Schmerzen in den Füßen und Beinen. Er hatte zum Schluss offene Beine. Wohl auch wegen der Altersdiabetes, die ihm, zusammen mit Lymphknotenkrebs, mehreren Herzinfarkten, drei gravierenden Bypass-Operationen und noch vieles mehr, nicht erspart blieb.
Dazu kam seine Taubheit. Es war praktisch nicht mehr möglich, normal zu kommunizieren. Es war mühsam und anstrengend. Und natürlich war er selbst sehr unzufrieden und sehr anstrengend, denn es war schließlich er, der litt. An seinem letzten Abend habe ich ihm mit einer aromatischen Rosmarin-Salbe die schmerzenden Füße eingerieben und massiert. Mit einem Wattestäbchen, in Wasser getunkt, den Mund befeuchtet. Hätte ich gewusst, dass er in dieser Nacht sterben würde, wäre ich nicht nach Hause gegangen.
"Bis morgen!", sagte ich. Und küsste ihn auf die Stirn. Da hatte er die Augen schon geschlossen und sich in sein Schicksal ergeben. "Wenn es noch einmal Morgen wird", murmelte er leise.
So war das.

Aber ich wollte erzählen, was für ein toller Vater er war. Mein Papa las mir jedes Wochenende frühs um sechs Uhr, obwohl er lieber ausgeschlafen hätte als Werktätiger, aus einem gigantischen Readers-Digest-Band über Völker, Kulturen und exotische Tiere vor. Er schnitzte mir im Frühjahr Weidenflöten. Er baute mir eine kleine Dampfmaschine. Er zimmerte mir Stelzen und lehrte mich, darauf zu gehen. Er zog mit mir Kaulquappen zu Fröschen heran. Er brachte mir das Skifahren bei. Er fuhr jeden Samstag mit mir zu einer alten Burg oder einer Sehenswürdigkeit.
Und als ich es leid war, immer Erwachsene zu fragen: "Was steht denn da, kannst du mir das vorlesen?" - was eigentlich bei jeder Milchtüte und Streichholzschachtel-Aufschrift geschah, da lehrte er mich an seinen Feierabenden unter der Woche auch noch das Lesen. Ich war erst drei Jahre alt. Aber ich wollte LESEN können. Wir hatten eine dünne, alte Grundschulfibel. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, an dem es passierte: Was vorher einfach merkwürdige Striche und undeutbare Linien gewesen waren, formte sich zu einem Satz, den ich klar erkennen und vorlesen und erfassen konnte. Der Satz hieß: "Hans und Elsa gehen zur Schule."
Das war das größte Geschenk, das er mir jemals machte.
Als ganz ganz kleines Kind lag ich oft an ihn geschmiegt auf der Wohnzimmercouch, wenn er abends nach der Arbeit erschöpft eingeschlafen war. Ich horchte auf seinen Herzschlag. Sorgfältig und genau. Denn es hätte ja sein können, dass dieser Herzschlag einmal aussetzen könnte - und dann wäre das die Katastrophe für ein kleines Mädchen gewesen. Ich dachte, so lange ich nur horche, setzt es auch nicht aus, dieses Herz.
Doch viele Jahre später habe ich aufgehört, darauf zu horchen. Ich wurde groß darin, es zu ignorieren.

Und am Ende war aus dem kleinen, besorgten Mädchen eine erwachsene Frau geworden, die die Entscheidung treffen musste, dass dieses gequälte, große Herz nun nicht mehr weiter gequält werden dürfe wie das Herz eines Rennpferds. Und als der Moment kam, schmiegte ich mich in seine Arme, die verdrahtet und durchbohrt worden waren von der Maschinerie der Intensiv. Die pumpte und schaffte und lärmte und gar nicht mehr aufhören wollte.
Und ich horchte.
Und dann wurde es endlich ganz still.

Verzeih. Und: Danke, Papa.
Für alles.

Diese linkswoke Cancelscheiße wider Menschlichkeit, Kultur und Intellekt

- vulgo faschistoider Mist - begann schon vor gut 15 Jahren.
Es ist wirklich interessant, alte Blogeinträge zu lesen. Da zeichnet sich vieles schon ab, man hatte sich schon damals eigentlich gewundert, was der ganze Mist denn soll, konnte es aber nur schwer einordnen.


Aus Juli 2010:
>>Ausgesprochener Unsinn ist wohl dieses Vorhaben: "Wer die Nachtigall stört" und "Huckleberry Finn" sollen aus den US-Lehrplänen gestrichen werden.

Die Idee dazu hat ein politisch korrekt eingestellter "Lehrer". Das Lehrer steht in Anführungszeichen, weil nach meiner altmodischen Meinung Schüler auch an kontrovers zu betrachtende literarische Werke herangeführt werden dürfen (wobei die "Kontroverse" bei den angeführten Werken nur darin besteht, dass sie, in Abbildung der Realität ihrer Entstehungszeit, bestimmte, durchaus nicht als sympathisch dargestellte Menschen das Wort "Nigger" aussprechen lassen) und der Lehrer schließlich dafür bezahlt wird, ihnen diese Werke auch zugänglich zu machen und sie unter verschiedenen Blickwinkeln zu diskutieren.
Dass die politisch korrekten Lehrer dazu keine Lust haben, spricht nicht gerade für ihre pädagogischen Fähigkeiten. Und zeigt einmal mehr auf, dass dieser politkorrekte Eifer zu Geschichtsleugnung, Denk- und Diskursverboten führt. Es wäre schließlich genauso gut möglich, die Werke beizubehalten und auf die Verhältnisse der Gesellschaft in ihrer Entstehungszeit hinzuweisen und die positive Entwicklung für Schwarze, auch durch Bürgerrechtler wie Martin Luther King in Gang gesetzt, hinzuweisen und zu diskutieren. Ich hielte das für den normalen Ablauf an einer Bildungseinrichtung, aber was ist heute noch normal.<<

Enorm.

Dienstag, 5. August 2025

Unter den Augen der Mutter

Bereits vor einiger Zeit, im Frühjahr und kurz nach der überraschenden Wahl von Kardinal Robert Francis Prevost zum derzeit amtierenden Pontifex Leo XIV., hat mein Kollege Armin Schwibach einen wunderschöne, hochpoetische Bildmeditation zu den beiden Marienikonen, die Rom hütet - oder hüten sie nicht vielmehr umgekehrt die Ewige Stadt? Die stille und zugleich wachsame Advocata auf dem Monte Mario und die hochberühmte Salus Populus Romani - "Heil des römischen Volkes" :

>>Die Advocata gehört nicht in die Welt der Andachtsbildchen. Ihr Blick ist keine Einladung, sondern eine Frage: Wer bist du – im Licht Gottes? Ihr Dasein ist nicht zärtlich, sondern wach. Wer ihr begegnet, begegnet einer Präsenz, die nicht schmeichelt. Sie sieht den Menschen, wie er ist – und spricht für ihn, nicht weil er es verdient hätte, sondern weil sie da ist. Sie steht.
Ganz anders auf einem anderen Hügel der Heiligen Stadt – und doch verwandt – begegnet Maria in der Salus Populi Romani, jenem alten Bild der Gottesmutter mit Kind, das in der Cappella Paolina von Santa Maria Maggiore verehrt wird. Auch hier kein Bewegungspathos, keine sentimentale Innigkeit. Der Christusknabe thront, gesegnet. Maria trägt ihn, ohne ihn zu halten. Sie zeigt ihn, ohne ihn zu erklären. Ihr Blick ist nicht der einer Mutter im modernen Sinn, sondern der einer Frau, die weiß, was sie trägt – und was es kostet.<<

Ganzer Text hier.

Obwohl bereits vor einigen Monaten veröffentlicht, ist diese ebenso lyrische wie mariologisch gehaltvolle Meditation es durchaus wert, immer einmal wieder gelesen zu werden.







Maria Advocata, rechts: Von Asia - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61627017

Salus Populus Romani, links: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Salus_Populi_Romani_after_restoration.jpg

Montag, 25. Juli 2016

Sommer: Schnakenchor von Jakub Deml.

Wir sind die Klänge, voll der Lust in der Sonne
und voller Gift.
Wir sind das Pianissimo der Bächlein, Gänseblümchen,
des aufgewirbelten Staubs,
der auf den Grund der Erde fallenden
goldenen Körnlein,
wir sind der Klang an Sonnenstrahlen
zersplitterter Spinnweben,
wir sind die Musik kleiner und zarter Dinge.
Wir sind das Echo des Lebens in den Grotten des Todes,
wir sind der Schatten eines Abwesenden
und wie eine heisergeredete Klage.
Wir sind der Klang straffgespannter Telegrafendrähte,
die letzten Nachrichen eines Dahingehenden bringend,
wir sind das Rauschen der Wasser, der armen Seelen im Fegefeuer
und das Atemholen von allem, was zu weit weg ist.

Sonntag, 24. Juli 2016

Sommer: Mittag von Jakub Deml.

Sommer

Mittag

Glockenläuten der Ähren. An-die-Tische-Setzen.
Stille.

Samstag, 23. Juli 2016

Sommer: Morgen von Jakub Deml.

Sommer

Morgen

Letztes Aufleuchten des heiligen Aspergillus der Nacht.
Abgestellte Rauchfässer des Dunsts.
Prozession goldener Baldachine
aus mit Magnesium und Lilien beleuchteten
Höhlen.
Raketen von Tönen. Und von Flügeln.
Kinderlachen.

Sonntag, 24. April 2016

Psalm 45

Mein Herz fließt über von froher Kunde
ich weihe mein Lied dem König.
Meine Zunge ist wie der Griffel eines flinken Schreibers.

Du bist der Schönste von allen Menschen,
Anmut ist ausgegossen über deine Lippen;
darum hat Gott dich für immer gesegnet.
Gürte, du Held, dein Schwert um die Hüfte,
kleide dich in Hoheit und Herrlichkeit.
Zieh aus mit Glück, kämpfe für Wahrheit und Recht!
Furcht gebietende Taten soll dein rechter Arm dich lehren.
Deine Pfeile sind scharf, dir unterliegen die Völker,
die Feinde des Königs verlieren den Mut.
Dein Thron, du Göttlicher, steht für immer und ewig,
das Zepter deiner Herrschaft ist ein gerechtes Zepter.
Du liebst das Recht und hasst das Unrecht,
darum hat Gott, dein Gott,
dich gesalbt mit dem Öl der Freude
wie keinen deiner Gefährten.
Von Myrrhe, Aloe und Kassia duften all deine Gewänder,
aus Elfenbeinhallen erfreut dich Saitenspiel.
Königstöchter gehen dir entgegen,
die Braut steht dir zur Rechten
im Schmuck von Ofirgold.

[Psalm 45, 2-10]

Montag, 18. April 2016

Auf den Punkt. - zuerst gepostet im April 2010

Allein den Betern kann es noch gelingen,
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.
Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.
Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,
Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug entschleiert,
Die trocknen Brunnen sich mit Leben füllen.

von Reinhold Schneider.

Montag, 11. April 2016

Charles Péguy: Das Geheimnis der unschuldigen Kinder - Seite Eins

Ich bin, spricht Gott, Herr der Drei Tugenden.

Glaube ist ein getreues Eheweib.
Liebe ist eine zärtliche Mutter.
Doch Hoffnung ist ein ganz kleines Mädchen.

Ich bin, spricht Gott, der Meister der Tugenden.

Glaube hält stand von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Liebe verschenkt sich von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Doch meine kleine Hoffnung, sie ist es,
Die alle Morgen früh aufsteht.

Ich bin, spricht Gott, der Meister der Tugenden.

Glaube ist ausgespannt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Liebe entspannt sich von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Doch meine kleine Hoffnung, sie ist es,
Die uns alle Morgen
Einen guten Tag wünscht.

Ich bin, spricht Gott, der Meister der Tugenden.

Glaube ist ein Soldat, ein Hauptmann, der eine Festung verteidigt.
Eine Stadt des Königs.
In der Mark Gaskonien, in der Mark Lothringen.

Liebe ist Arzt, eine kleine Schwester der Armen,
Sie pflegt die Armen, pflegt die Verwundeten,
Die Armen des Königs,
In der Mark Gaskonien, in der Mark Lothringen.
Doch meine kleine Hoffnung, die wünscht
Den Armen und Waisen einen guten Tag.

Ich bin, spricht Gott, der Meister der Tugenden.

Glaube ist eine Kirche, ein Dom, in Frankreichs Boden
verwurzelt.
Liebe ist ein Spital, ein Krankenhaus, das alles Elend der Welt
aufnimmt.
Doch ohne die Hoffnung wäre all das nur ein Kirchhof.

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca