Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

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Veröffentlichungen

Montag, 1. Juli 2013

Meine beiden Hildegard-Artikel aus 2012

können nun online nachgelesen werden.

Hier zur Titelstory für das Vatican-Magazin Juni/Juli 2012: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes

Hier zu einem Beitrag für Die Tagespost vom 9. Oktober 2012: Was für eine Frau!

Montag, 17. Juni 2013

Vatican-Magazin Juni 2013

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Alles, was wichtig ist dazu, kann man hier einsehen: Virtuelles Durchblättern, einzelne ausgewählte Artikel als pdf herunterladen, das Inhaltsverzeichnis.

Das Motiv des Titelfotos - siehe rechts - ist wohl einmalig in zweitausend Jahren Kirchengeschichte und hat allein schon historischen Wert.

Mein Beitrag in der Rubrik "Heiligtümer der besonderen Art" ging diesmal über den Hl. Pellegrino Laziosi und sein Santuario in Forlì. Er ist der Schutzpatron der Krebskranken und der Chronisch Kranken.

Besonders empfehlen darf ich auch noch die Rubrik "El Jesuita - Den heiligen Ignatius in Papst Franziskus verstehen" von meinem guten Freund und Kollegen Armin Schwibach, sowie die ganz neue Kolumne von Professorin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: "Die Knotenlöserin".

[Update: Armins Artikel kann man jetzt auch auf kath.net online lesen.]

Freitag, 10. Mai 2013

Vatican-Magazin Mai 2013

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Der Heilige Vater wird sein Pontifikat Unserer lieben Frau von Fatima weihen, deren Feiertag am 13. Mai sich wieder jährt. Darum der aktuelle Titel, darum auch der Ausruf "Jetzt schlägt's 13" - der jedenfalls eher freudig erregt zu verstehen ist als erstaunt oder konsterniert.

Zum Inhalt des aktuellen Heftes gibt es hier mehr, außerdem kann man das Heft wieder "virtuell" durchblättern und sich einige Artikel als pdf herunterladen oder online lesen - ersteres empfiehlt sich allerdings, da in der pdf auch das Magazinlayout des jeweiligen Artikels mitgeliefert wird.

Das große Thema des Heftes ist natürlich Papst Franziskus. Armin Schwibach hat sich daran gemacht zu analysieren, wie wir den Hl. Ignatius im Heiligen Vater verstehen können. Eine Vorveröffentlichung seiner Analyse für das Vatican-Magazin findet sich auf kath.net hier.

Gabriele Kuby hat sich für vierzig Tage in die Wüste um den Sinai zurückgezogen und erzählt davon. Stefan Rochow, der Ex-NPD-Funktionär, schreibt über das Wunder seiner Bekehrung. Und es gibt noch viele weitere interessante Themen, sowie einen Auszug aus einem Buch des damaligen Kardinal Bergoglio, dem amtierenden Papst, im Gespräch mit Rabbi Abraham Skorka.

In der Rubrik Geistliche Paare schreibe ich über "Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel".

Hier kann man sich ein kostenloses Probeheft und hier ein Abonnement bestellen. Schüler und Studenten erhalten übrigens einen ermäßigten Preis für ein Jahresabo.

Mittwoch, 10. April 2013

Vatican-Magazin März-April 2013

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Die außerordentliche Doppelnummer im außerordentlichen Doppel-Papst-Jahr ging schon vor einigen Tagen an die Abonnenten raus.
Die Titelstory ist natürlich dem amtierenden Papst Franziskus "vom Ende der Welt" gewidmet.
Freilich gibt es einen Rückblick auf die turbulenten Tage nach der Ankündigung des nun emeritierten Papstes. Die Entstehungszeit des Heftes fiel auch noch ziemlich genau in die aufregenden Tage des Konklaves - Herausgeber Paul Badde und Chefredakteur Guido Horst waren noch dazu gefragte Interviewpartner bei Phoenix et. al.
[Mein eigener Beitrag in der Serie "Heiligtümer der besonderen Art" war allerdings eher zeitloser Natur - ich habe die heilige Katharina in Bologna besucht.]
Deshalb meinen herzlichen Glückwunsch an die beiden, in all den Wirren, den Aufregungen, der Hektik und der Unwägbarkeiten dieser Tage ein derart gelungenes Heft zusammengestellt zu haben.
Virtuell blättern sowie einige Artikel online lesen oder als pdf (im echten Magazinlayout) herunterladen, kann man hier.

Dienstag, 5. März 2013

In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren

Mein Beitrag im Feuilleton der "Tagespost" vom 5. Februar 2013 ist jetzt online auf meinem Wordpress-Blog nachzulesen, auf dem ich hin und wieder meine Veröffentlichungen und neuesten beruflichen Aktivitäten vorstelle.

>>Es muss nicht immer ein brennender Dornbusch sein. Ein farbenprächtiger Sonnenaufgang am Meer. Der endlos sich ins Jenseitige verzweigende Gesang einer einsamen Amsel am Abend. Vollmondaufgang in der Wüste; eine funkelnde, überwältigende Sternennacht über verschneiten Gebirgsgipfeln. Ein tobender Orkan an der Küste.
Plötzlich wallt da etwas auf im Menschen – selbst wenn er nicht religiös ist – eine Wahrnehmung, so unmittelbar und er-greifend, so tief aus dem Inneren der Seele aufsteigend und sich Bahn brechend, dass sie sogar zu körperlichen Reaktionen wie Erschauern, Zittern oder gar Haarsträuben führen kann.

Es sind Momente, in denen ein Geheimnis in uns waltet, das ebenso majestätisch wie ehrfurchtgebietend zugleich aufscheint.<< Weiterlesen also an dieser Stelle.

Freitag, 4. Januar 2013

Gold, Weihrauch und Myrrhe-Die Gaben der heiligen drei Könige

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Zuerst erschienen am 5. Januar 2011 in Die Tagespost.

Von Barbara Wenz.

Wer einmal einen Soukh, einen Markt, in Ägypten oder Marokko besucht hat, der denkt bei diesem biblischen Dreiklang sofort an die überbordenden, funkelnden Auslagen der einheimischen Goldschmiede: Ketten, Ringe, Armbänder, Ohrgehänge, filigran gearbeitet in Rot- und Weißgold. In der Erinnerung kann man sie fast wieder riechen: die süßlich-schweren Gewürzaromen von Pfeffer, Safran, Kurkuma, aufgetürmt zu quietschbunt leuchtenden Kegeln. Weißpudrige Weihrauchbrocken – kostbar und begehrt, kistenweise. Bernsteingelbe Myrrheklumpen, säckeweise. Und dazwischen der Duft frisch gebrühten Mokkas mit Koriander, den die Händler in winzigen Tässchen ihren Kunden servieren. All unsere Sinne schlagen an. Dabei muten doch aber die Geschenke der Drei Weisen aus dem Morgenland an das Jesuskind auf den ersten Blick leicht bizarr an, denn was sollte ein kaum zwei Wochen altes Kind, das in einer Stallgrotte zur Welt gekommen war, wohl mit Gold, Weihrauch oder gar Myrrhe anfangen? Wäre ihm mit einem wärmenden Mützchen, einer weichen Wolldecke oder einem Spielzeug nicht besser gedient gewesen? Einer Wiege aus Ebenholz?
Eine mögliche Erklärung für die äußerst kostbare Beschaffenheit bei gleichzeitig geringstmöglichem praktischem Nutzen der Gaben ist, dass es sich hierbei um Geschenke handelte, die eines Königs würdig waren; immerhin hatten die Drei Weisen nichts weniger als die ersehnte und längst angekündigte Geburt eines neuen, großen Königs der Juden erwartet. In der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine aus dem 13. Jahrhundert steht zu lesen: „Dass die Magier gerade diese Geschenke darbrachten, hat vielfältige Gründe. Zunächst einmal war es bei den Alten strenge Sitte, wie Remigius vermerkt, dass niemand ohne Geschenk vor einen Gott oder König trete. Die Perser und Chaldäer brachten traditionsgemäß solche Gaben. Denn wie in der Historia Scholastica steht, kamen die drei Könige aus dem persischchaldäischen Grenzlande, das der Fluss Sabe durchströmt, nach dem die Gegend Sabäa heißt ... Durch das Gold, das kostbarste aller Metalle, wird dabei die unsagbar kostbare Göttlichkeit symbolisiert. Der Weihrauch stellt die vollständig ergebene Seele dar, weil Weihrauch das Kennzeichen für Ehrerbietung und Gebete ist; so heißt es im Psalm: ,Meine Rede steige zu dir auf wie ein Rauchopfer.‘ Und die Myrrhe, die vor Verderben schützt, ist Sinnbild des reinen Körpers.“ (Neuübersetzung von Matthias Hackemann.)

Leider ist die detaillierte Beschaffenheit der Geschenke weitgehend unbekannt: Waren es Goldkörner, ein Barren, Münzen, vielleicht sogar eine Krone? Sicherlich befand dies sich in einer handlichen, verschließbaren Kassette, die Weihrauchbrocken und die Myrrheklumpen wohl in kostbaren Schatullen oder kleinen Amphoren. Weil für Katholiken der Alte Bund auf den Neuen Bund zuläuft, in ihm seine Erfüllung findet, könnte man, um zumindest zwei dieser Gaben plausibel herzuführen, einen Blick in das Buch Jesaja werfen, Kapitel 60, mit der Überschrift „Zions zukünftige Herrlichkeit“. Dort lesen wir folgende Worte des vielleicht größten alttestamentarischen Propheten: „Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. Hebe deine Augen auf und sieh umher: Diese alle sind versammelt und kommen zu dir. Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf deinem Arm hergetragen werden.“ Und weiter: „Denn die Menge der Kamele wird dich bedecken, die jungen Kamele aus Midion und Efa. Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des Herrn Lob verkündigen.“ (Jes 60, 1–4+6).

Schließlich wird Jesus, dem Bräutigam, wie in Psalm 45 beschrieben, die Braut auch goldgeschmückt entgegen gehen – somit ist das Gold auch als Verweis auf den königlichen Bräutigam zu verstehen, dessen einzig und innig Geliebte die auf ewig bräutlich geschmückte, von Heiligkeit duftende Kirche ist. Köstlich ist diese Stelle zu lesen: „Von Myrrhe, Aloe und Kassia duften all deine Gewänder, aus Elfenbeinhallen erfreut dich Saitenspiel. Königstöchter gehen dir entgegen, die Braut steht dir zur Rechten im Schmuck von Ophirgold.“ Myrrhe, obwohl zur biblischen Zeit bestens bekannt, wird allerdings gemäß der Konkordanz außerhalb des Evangeliums nur einmal erwähnt, in jenem Psalm 45. Innerhalb der Evangelien insgesamt nur dreimal: Zuerst bei Matthäus anlässlich der Geburt Jesu als Geschenk von Kaspar, Melchior und Balthasar. Markus berichtet, dass Jesus während der Kreuzigung mit Myrrhe versetzten Wein, der seine Schmerzen lindern sollte, ablehnt. Und Johannes erwähnt, dass der Leichnam Jesu mit einer großen Menge Myrrhe, vermischt mit Aloe einbalsamiert wurde. Wenn man heute in der Internet-Suchmaschine „Google“ den Begriff „Gold“ eingibt, dann erscheinen hauptsächlich Finanz- und Börsenseiten sowie Goldhändler neben dem Lexikoneintrag von Wikipedia, dass es sich bei Gold um ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 79 handle. Was früher ein Geschenk für Könige war, ist zu einem Sinnbild für die Währungskrise geworden; die spirituelle Bedeutung von Gold scheint in diesen Zeiten perdu.
Myrrhe findet sich im heutigen Alltag meist nur noch als altmodisches Extrakt, um wundes und entzündetes Zahnfleisch zu pinseln. Einzig Weihrauch scheint sich seinen erhabenen Status bewahrt zu haben: Je weniger Anwendung er in der katholischen Messfeier findet, umso größerer Beliebtheit erfreut er sich in esoterischen Kreisen. Darüber lohnte es sich, einmal zu meditieren.
Selbst wenn wir heute sämtliche Informationen zu diesen drei Substanzen, ihre physikalisch-chemischen Eigenschaften, ihre Herkunft und Herstellungsweise leicht aus jedem Lexikon oder via Internet beziehen können – ihr mystischer Zauber ist ungebrochen, denn sie sprechen alle unsere Sinne an. Gold, mühevoll aus dem dunklen Bauch der Erde geschürft, strahlend wie das Feuer der Sonne, rar und kostbar, dabei kosmisch. Denn es kommt zusammen mit anderen Edelmetallen auf Asteroiden vor. Mehr noch: Gold entsteht, wenn ein Stern in einer Supernova stirbt. Keine geringere Gabe also könnte dem Herrscher des Universums, dem Schöpfer des Alls gefallen. Weihrauch, das ist, ebenso wie Myrrhe, zwar eine äußerst irdische Substanz, dabei aber die Brücke zum Göttlichen: Wie anders könnte es sein, dass der Duft Gottes aus dem Blute einer Pflanze gewonnen wird? Myrrhe ist nun der endgültig diesseitige Verweis auf Vergänglichkeit. Ebenfalls aus dem Harz einer Pflanze gewonnen, lindert sie Entzündungen, betäubt Schmerzen, reinigt und purifiziert das Fleisch, wie Weihrauch die Seele und die Gedanken reinigt.
Alle drei bilden das Evangelium, das Leben, die Eigenschaften und die Leiden des Herrn in nuce ab. Und sie bleiben so attraktiv und bezaubernd, wie die entschwundene und dabei auf ewig gegenwärtige Person des Gottessohnes hienieden, die von jenen faszinierenden Substanzen für immer beglänzt und beduftet wird, seit die Sterndeuter Ihn in der Fülle der Zeit an der Krippe besuchten.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Zwei Artikel von mir

sind in der Weihnachtsausgabe der Tagespost erschienen, in der "Forum"-Beilage zum Jahr des Glaubens:

.::. "Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben"

.::. "Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung."

Montag, 17. Dezember 2012

Vatican-Magazin Dezember 2012

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Wie immer kann man wieder auf den Internetseiten des Magazins das neue Heft schon mal virtuell durchblättern, außerdem stehen einige Artikel wieder als pdf bzw. zum Online lesen bereit.

Es gibt Buchauszüge: Aus dem neuen Jesus-Buch des Papstes und aus der Weihnachtsapokalypse nach Richard von Matthias Matussek.

Und was es sonst noch gibt, auch von mir, bitte selbst entdecken und zwar hier.

[Übrigens ist ein Jahresabo des Vatican-Magazins auch eine schöne Geschenkidee :-) ]

[Für das Januarheft 2013, so viel kann ich schon mal verraten, hat die Redaktion ein Gänswein-Special vorbereitet.]

Sonntag, 9. Dezember 2012

10. Dezember: Unsere liebe Frau von Loreto.

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Zuerst erschienen im Vatican-Magazin Ausgabe Dezember 2011:

Wo die Pforten des Himmels offen stehen. Von Barbara Wenz.

In dem italienischen Reiseführer „101 Dinge, die man ein Mal in seinem Leben in Le Marche getan haben sollte“ – Le Marche nennt sich die Provinz, in der Loreto liegt – wird empfohlen, sich dem Wallfahrtsort zu Fuß zu nähern, am Besten von Süden kommend, und einige Zeit vor der Schwarzen Madonna im Heiligen Haus zu verweilen. Es ist ein weltlicher Reiseführer. Die Aufführung Loretos darin zeigt, dass der Marienwallfahrtsort an der Adria, zweitwichtigster für Italien und einer der bekanntesten der Welt, auch für Touristen – und nicht nur für Pilger - einen eigenen Reiz hat.
Wie der Solitär eines edlen Diadems erhebt sich die auffällige Silhouette der Kirchenkuppel über die madonnenmantelblaue Adria. Alleine der Ausblick vom Felssporn, auf dem die Altstadt von Loreto um das Heiligtum erbaut wurde, ist eine Reise wert. Die Bastion des Kirchenbaues wird vom Norden her vom natürlich gewachsenen Bollwerk des kreidefelsigen Monte Conero beschirmt. An einem sonnigen Tag leuchtet das durchsichtige Lapislazuli des Meeres mit dem dichten Smaragdgrün der Pinienwälder auf dem Conero um die Wette. Drinnen, in der Basilika werden wir diese Edelsteinfarben noch einmal bewundern können – auf den Fresken an den Wänden oder oben in der bemalten Kuppel. Und es wird noch Gold hinzukommen, das Gold der Heiligenscheine, Kronen, Kreuze und Tabernakel in den Kapellen, die das Haus der Heiligen Familie mit seiner Marmorummantelung von Bramante wie ein Perlenkranz umgeben. Dazu kommen Tausende von Votivgaben, teils prächtige silberne Votivherzen, uralte Textilien und Kunstwerke, Modernes wie quietschbunte Trikots von Radrennfahrern, die diese als Dank für einen ersehnten Sieg gestiftet hatten. Unzählige Pokale von Sportvereinen, eine Marmortafel von der italienischen Fliegerstaffel: Unsere liebe Frau von Loreto ist auch Schutzpatronin der Luft-, Ballon- und Raumfahrt. Von Charles Lindbergh wird gesagt, dass er eine kleine Statuette der Muttergottes von Loreto auf seinem Atlantikflug mit sich trug, die Apollo 9 Mission hatte ihre Medaille an Bord.

Auf dem kolonnadenumbauten Vorplatz der Basilika drängen sich Pilgergruppen aus aller Welt um zu singen, zu beten, in der Santa Casa die Heilige Messe zu feiern. Rund vier Millionen konsekrierte Hostien werden in Loreto, das mit Altötting und Nazareth verschwistert ist, pro Jahr ausgeteilt, die Gesamtbesucherzahl beläuft sich auf circa 4,5 Millionen. Doch nicht nur Katholiken pilgern zur Schwarzen Madonna – seit dem Fall des Eisernen Vorhangs kann man hier manchmal Gläubige der orthodoxen Kirchen sehen. Sollte eine solche Gruppe gerade die Basilika betreten, empfiehlt es sich, ihr zu folgen. Wenn man Glück hat, entfaltet sich nämlich ein fast überirdisch anmutendes Geschehen: Wie junge russische Frauen, alle mit verhülltem Haar, angeführt von einem schwarzgekleideten Popen mit goldenem Brustkreuz, vor der Schwarzen Madonna stehen und - unter fortwährendem Bekreuzigen und Verbeugen - in polyphonal schwebenden Stil uralte Marienhymnen anstimmen. Ob Altkirchenslavisch oder Griechisch gesungen, drücken diese Hymnen eine überbordende Freude an und mit der heilige Jungfrau aus: „Freue dich, höher als alle himmlischen Kräfte bist du. Freue dich, alle Chöre der Engel übersteigst du. Freue dich, geehrter bist du als die Cherubim. Freue dich, unvergleichlich herrlicher bist du als die Seraphim. Freue dich, Freude der Engel.“
Überhaupt – die Engel!
Engel haben das Häuschen aus Nazareth durch die Lüfte getragen, und, nach einem Umweg über Dalmatien im Jahre 1294 auf dem damals noch mit Lorbeerbäumen bewachsenen Hügel abgesetzt. Das hat ihnen ein ordentliches Lob von Johann Gottfried Seume eingebracht, der in seinem Reiseaufzeichnungen schriebt: „Die Gegend von Loreto ist ein Paradies von Fruchtbarkeit, und die Engel müssen ganz gescheite Leute gewesen sein, da sie nun einmal das Häuschen im gelobten Land nicht behaupten konnten, dass sie es durch die Luft aus Dalmatien hierher bugsiert haben.“
Auf den Fresken in der Markus-Sakristei lässt Merlozzo da Forli seine bonbonfarbenen Engel in prächtig gefältelten Gewändern und barfuß durch gemalte Fenster hereinschweben. Er hat das meisterhafte Werk um 1493 vollendet. Aus dem selben Jahr stammt der berühmte Logbucheintrag des Christopher Kolumbus, der mit drei Karavellen in einen schweren Sturm geriet. In höchster Not gelobte er der heiligen Gottesmutter zwei Wallfahrten, die er finanzieren werde, die Pilger sollten per Los unter seiner Besatzung ausgewählt werden. Für die erste, ins spanische Guadalupe, fiel das Los auf ihn selbst. Im Logbucheintrag vom 14. Februar 1493 berichtet er weiter:
„Dann wurde noch einmal gelost,denn man wollte auch einen Pilger zur Heiligen Maria von Loreto schicken, das in der Mark Ancona im Kirchenstaat gelegen ist, zu dem Gotteshaus, wo Unsere Liebe Frau viele große Wunder getan hat und immer noch tut, und das Los fiel auf einen Matrosen aus El Puerto de Santa Maria, er hieß Pedro de Villa,und der Admiral versprach, ihm die Reisekosten zu erstatten.“ Ob letztlich wieder die Engel ihre Finger im Spiel hatten? Kolumbus und seine Mannschaft haben diesen schweren Sturm in der Karibik jedenfalls glimpflich überstanden.
Myriaden von niedersteigenden Engeln beim Anblick von Loreto aus der Ferne habe jedenfalls der heilige Joseph von Copertino im Jahre 1657 gesehen - und ist dabei vor schierem Entzücken selber zum Scheunendach eines Bauernhofes hinaufgeschwebt. Auf seine Frage, was für ein himmlischer Ort das denn sein könne, erklärten ihm die Mitreisenden, dass dort das Haus der Heiligen Familie aus Nazareth stünde. Da rief er aus: „Kein Wunder, dass die Engel des Paradieses in so großer Zahl herabsteigen, wenn der Herr des Paradieses dort herabgestiegen ist, um Mensch zu werden. Seht doch, wie dort die göttlichen Erbarmungen herabregnen!“

Doch was steckt nun hinter der frommen Legende vom „Fliegenden Haus“, von Engeln aus dem Heiligen Land herbeigetragen? Ist es möglich, dass sich ausgerechnet in Loreto das Haus befindet, in dem der Erzengel Gabriel der blutjungen, gläubigen Jüdin Maria den englischen Gruß entboten hat? Die Mauern, innerhalb derer die Macht Gottes über die Jungfrau kam, der Heilige Geist sie überschattet hat. Der Sohn des lebendigen Gottes seine Kindheit verbrachte?

Im Jahre 1219 konnte Franziskus von Assisi noch nach Nazareth pilgern, um dort das Haus, in dem das Wort Fleisch geworden ist, zu verehren. Er muss es also zu diesem Zeitpunkt noch vorgefunden haben. Angeblich bauten bereits die ersten Apostel die Wohnkammer mitsamt der Verkündigungsgrotte zu einer Kirche mit einem Altar aus und die Überlieferung besagt, dass die schwarze Madonna aus Zedernholz vom Evangelisten Lukas angefertigt wurde. Der „unbekannte Pilger“ aus Piacenza berichtet für das Jahr 570 jedenfalls: „Das Haus der heiligen Maria ist eine Kirche, und von ihren Kleidern hat man dort viele wohltätige Einflüsse.“ Ricoldo da Montecroce hat es im Jahre 1289 ebenfalls noch gesehen, zwei Jahre vor der geheimnisvollen Translation, und er schreibt dazu, er habe in Nazareth eine Kirche in Trümmern gesehen, doch die Verkündigungskammer sei erhalten geblieben, weil der Herr ein Zeichen für Marias Demut habe setzen wollen.
1291 hatten die Muslime die christlichen Herren endgültig aus dem Heiligen Land vertrieben – vermutlich hat man deshalb die drei Mauern vor der Grotte abgebaut und abtransportiert, da man eine Verwüstung dieses urchristlichen Heiligtums befürchtete. Tatsächlich passen diese Mauern nach ihren Abmessungen genau vor diese Höhle. Ein weiteres, relevantes Indiz dafür, dass das Haus wirklich aus dem Heiligen Land stammt, sind die roten Stoffkreuze, die man bei einer Untersuchung in den 1960er Jahren zwischen den Steinen fand, von je her Abzeichen der Kreuzfahrer ins Heilige Land. Noch mehr Hinweise geben die hebräischen Schriftzeichen und das griechische Graffiti auf den Ziegelsteinen: „O Jesus Christus, Sohn Gottes“.

In einem Artikel von Padre Giuseppe Santarelli mit dem Titel „Nazareth and Loreto. The Grotto and the house of the Madonna“ heißt es, dass der Leibarzt von Leo XIII. und Pius X. im Jahre 1900 unter dem Siegel der Verschwiegenheit an den späteren Bischof von Dijon berichtet, dass er in den Vatikanischen Archiven Dokumente entdeckt habe, die belegten, dass eine vornehme Familie aus Konstantinopel mit Namen Angeli (Engel!) das Häuschen vor den Muslimen gerettet und nach Loreto gebracht hätte, um dort einen Schrein für die Verehrung der Muttergottes zu errichten. Fünf Jahre später habe er diese Information an einen seiner Schüler weitergegeben. Tatsächlich bestätigt dies das Folio 181 genannte Dokument des Codex Chartularium culisanense. Dort geht es um „die heiligen Steine des Hauses der heiligen Jungfrau und Gottesmutter“, die im Jahre 1294 im Besitz von Nikeforo Angeli gewesen seien, dem Herrn von Epirus, heute Albanien, und verwandt mit dem Kaiser von Konstantinopel. Diese „heiligen Steine“ seien zusammen mit einer Marienikone und weiteren kostbaren Gegenständen an Philip von Anjou, den Sohn des Königs von Neapel, gesandt worden, der mit Ithamar, der Tochter von Nikeforo, verlobt war. Die Hochzeit wurde im Oktober 1294 gefeiert. Das passt erstaunlich gut zur lokalen Überlieferung, nach der das Heilige Haus in der Nacht vom 9. auf den 10. Dezember in Loreto „gelandet“ sei. Ein Brautgeschenk der besonderen Art also, herbeigetragen von den Angeli, den Engeln.
Deshalb wird in Loreto auch noch bis heute die „Translation“ der Santa Casa und das Patronatsfest Unsere liebe Frau von Loreto am 10. Dezember gefeiert, zwei Tage nach dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria am 8. Dezember, das für Italiener eine große Bedeutung zur Eröffnung der vorweihnachtlichen Zeit besitzt: Spätestens jetzt werden Privathäuser, Geschäfte und Straßenzüge mit festlicher Beleuchtung geschmückt.
Auch wenn der Sohn Gottes in Bethlehem, und nicht in Nazareth geboren wurde, so haftet doch dem Heiligtum um die Santa Casa etwas Weihnachtliches an. In diesen Mauern erschien der Verkündigungsengel, hier ist der Sohn des lebendigen Gottes, der Erlöser der Menschheit, ins Fleische empfangen worden, das größte aller Wunder, das sich jemals auf dieser Erde ereignete. Hier ist das Wort Fleisch geworden – Hic verbum caro factum est – bekräftigt die Inschrift auf dem Altar.
Das Häuschen duftet nach dem Öl heiliger Leuchter, sein Inneres ist durchtränkt vom wunderbaren Aroma tiefen Gebets: Menschen aus allen Nationen stehen andächtig staunend, andere zieht es vor Verehrung und Demut auf die Knie. Wieder andere küssen die Ziegelsteine, streichen mit den Fingerspitzen darüber oder lehnen ihre Stirn dagegen – allein mit dem Auge kann man diesen geheimnisvollen Ort nicht erfassen: empfangen vom Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Ja, ebenso Ehrfurcht gebietend wie schön ist dieser Ort, das Haus Gottes, an dem die Pforten des Himmels offen stehen!

Montag, 3. Dezember 2012

Nachtrag

Am 29. November 2012 erschien in Die Tagespost mein Artikel: "Das Netz der virtuellen Ewigkeit. Tod und Gedenken im Internet."

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cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre wirklich nett....
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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