Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Erinnerung an deutsche Besserwisserei?

>>Ungarn sind Rassisten, Tschechen sind Nationalisten, Polen sind christliche Fundamentalisten, Slowaken sind Spießer, Dänen sind Rechtspopulisten, Franzosen sind Angsthasen vor Le Pen, Briten sind Egoisten – wenn man deutsche Politiker und Medien dieser Tage verfolgt, dann werden neuerdings üble Klischees über unsere europäischen Nachbarn verbreitet wie in den dunkelsten Tagen des Nationalismus vor 100 Jahren. Es macht sich im Rausch der deutschen Willkommenskultur ein Zug arroganter Selbstgefälligkeit breit, die alle anderen, die skeptisch, vorsichtig oder besorgt sind, einfach herabwürdigt. Besonders Ungarn und Briten bekommen den neuen deutschen Tugendstolz in Form von Häme zu spüren.
Europa war über die deutsche Tore-Auf-Haltung zur Völkerwanderung erst berührt, dann verblüfft, schließlich verärgert und jetzt entsetzt. In Brüssel verfestigt sich diese Einschätzung: Deutschland sei isoliert mit seiner Haltung, wolle aber allen anderen den Willen aufzwingen. Das weckt unangenehme Erinnerungen an deutsche Besserwisserei – nur dass sie diesmal im Gewand der moralischen Belehrung daherkommt.<<

Zum ganzen Artikel von Wolfram Weimer auf den Seiten des Handelsblattes.
cassian (Gast) - 18. Sep, 20:19

ich verstehe nicht

zu WAS die Deutschen sich diesmal berufen fühlen und WARUM Fr. Merkel Dinge anders macht (ohne die europ. Mitgliedsstaaten zu konsultieren) als ALLE anderen Europäer.
auch begreife ich nicht, ob die Grenzöffnung ohne Absprache spontan oder Kalkül war. Kalkül deswg., weil Frau M. schon seit Jahren sagt: "Der Islam gehört zu Deutschland."

wenn die Weltgemeinschaft dem Aufruf von Patriarch Gregoire III folgte,
http://www.kath.net/news/52100
müßten erst gar nicht Millionen Syrer fliehen (10-12 Millionen sind in Bewegung)
sondern könnten im Land bleiben.

die Weltgemeinschaft lädt allein schon deswg Schuld auf sich, weil sie Mossul seit über 1 Jahr NICHT befreit. dort wo die Wiege des Christentums war und jetzt jedes Kreuz geschändet ist.

will Deutschland etwas "gutmachen" und was? (was die anderen Europ. wohl so nicht empfinden).

komisch, in diesen Tagen ein Deutscher zu sein. zum Glück bin ich Bayer.

damasus (Gast) - 18. Sep, 22:18

Tugendterror....

ja, es ist in der Tat merkwürdig. Diesen neuen deutschen Tugendchauvinismus finde ich ganz und gar unerträglich. Er hat etwas von übelsten Revanche-Fouls von in Selbstlobhudelei schwelgenden, irgendwie zu kurz Gekommenen.
Aber das mit der Genesung am deutschen Wesen hat eigentlich noch nie geklappt, das wird auch dieses mal nicht anders sein.
ksu (Gast) - 19. Sep, 11:51

Und das Allerbeste dabei ist:
"Wir" Wessis (also ich bin ja eigentlich ein Wossi ...) sind auch in Deutschland die Guten.
Willkommenskultur in München, und Gewalt in Heidenau und Bischofswerde.
Das Leben kann so schön und einfach sein

(Disclaimer: Ich verurteile - selbstverständlich - jegliche Gewalt, egal von welcher Seite sie ausgeht und gegen wen sie sich richtet.)

deprifrei-leben - 19. Sep, 23:33

Interessanter anderer Blickwinkel. Allerdings sind die Ungarn als Rassisten sehr bekannt. Vorallem die Minderheit der Roma wird schikaniert. Darüber hat die Gesellschaft für bedrohte Völker https://www.gfbv.de/ öfters im Progrom (Magazin) https://www.gfbv.de/nc/de/header-menue/online-shop/?tx_igbookshop_bookshop[books]=42&tx_igbookshop_bookshop[action]=show&tx_igbookshop_bookshop[controller]=Books&cHash=0104515562c69bf32719a49c298ce705 und auf ihrer Webseite berichtet. Ein Text zur Roma-Situation 2014 kann man auch hier https://gfbvberlin.wordpress.com/2014/04/24/erste-schritte-und-grose-versprechen-ein-fazit-der-roma-dekade/ nachlesen.

deprifrei-leben - 19. Sep, 23:43

Allerdings ist ja bei den angeblich beschriebenen Klischees doch viel Wahrheit dran. Ich finde die Engländer sind nun mal als Egoisten bekannt. Sie wollen nicht zahlen, aber alle Vorteile der EU. Wenn die aus der EU aussteigen, was ich hoffe, dann wird der Finanzplatz London seinen Reiz verlieren und das Geld wandert hoffentlich nach Frankfurt.
England hat auch die Gewerkschaften zerstört und den Neoliberalismus begründet. Sie lieben ein Markt ohne Gesetze, damit die Reiche reicher werden. Toll oder?

Taras Sirko - 19. Sep, 23:45

Am Klischee vom deutschen HerrenBessermenschen und Oberschulmeister ist auch viel dran ;-)
Und hinsichtlich des Neoliberalismus ist Frau Merkel eine sehr gelehrige Schülerin.
Moonbrother - 20. Sep, 13:49

Solch einen Hass auf die Engländer hätte ich von Dir jetzt nicht erwartet. Ich habe mal für eine Firma gearbeitet, die in London beheimatet ist/war. Habe nur gute Erinnerungen daran.
Jakob (Gast) - 20. Sep, 17:42

Es gilt ja nicht erst jetzt als hip in bestimmten katholischen Kreisen, Merkel-Bashing zu betreiben. Meinetwegen - soll man ihr ewig ihre "Papstkritik", ihre "kommunistische Vergangenheit", die"wiederverheiratet Geschiedene", die "Pastorentochter" anhängen und was es da so alles füe besonders eifrige Katholiken geben mag. Aber Frau Merkel jetzt auch noch zu Thatchers und Reagans gelehriger Schülerin zu erheben ("Neoliberalismus"), das ist von keinerlei Sachkenntnis mehr angekränkelt.
So langsam wird der Merkel-Haß in gewissen Blogs auch etwas lächerlich. Zumal das kaum helfen wird - sie wird auch in zwei Jahren wieder eine solide Mehrheit bekommen. Offenbar findet die große Mehrheit der Bevölkerung sie nach wie vor vertrauenswürdig. Alles verblendete Lämmer?
Taras Sirko - 20. Sep, 18:21

Frau Merkel mag den Anschein erwecken, für ›Alle‹ da zu sein, aber hinter dieser Fassade verbirgt sich das entschiedene Weiterführen des neo- und marktliberalen Kurs eines Gerhard Schröder. Erinnern wir uns an die sogenannte Gesundheitsprämie, die Menschen mit niedrigen Einkommen zugunsten der Besserverdiener zur Kasse gebeten hätte. Während Merkels Regierungszeit wurden die Reichen noch reicher als zuvor und die Armen noch ärmer. Die Vermögen sind stark angewachsen, die Realeinkommen hingegen gesunken. Am eingeführten Mindestlohn wird auch bereits wieder herumkritisiert, obwohl er nachweislich keine negativen Effekte gebracht hat. Die Arbeitslosenstatistik ist extrem geschönt, der Armutsbericht ebenfalls.

Die Kanzlerin reitet auf der Welle von Meinungsumfragen. Sie wartet ab, bis sich eine Mehrheit abzeichnet, deren Ansicht sie dann zu ihrer eigenen macht. Ihre Politik sieht sie als alternativlos. Sie vertritt die sogenannte ›marktkonforme Demokratie‹, in der demokratische Verfahrensweisen der Wirtschaft nicht wehtun dürfen. Wer natürlich vom Merkel-Kurs profitiert, hat keinen Grund sie nicht zu wählen und kann sie als Online-Kommentator hochleben lassen.

Insgesamt gesehen sinkt allerdings die Wahlbeteiligung in unergründliche Tiefen, da viele Leute aus Enttäuschung weder CDU/CSU noch SPD/Grüne wählen wollen, denn letztere Parteien vertreten ebenfalls nicht das untere Drittel der Bevölkerung. Überhaupt lebt ein Drittel der Deutschen in Saus und Braus, ein weiteres von der Hand in den Mund und das dritte befindet sich irgendwo dazwischen. Die herkömmliche Mittelschicht zerfällt in einen aufsteigenden und einen absteigenden Teil. Jene, denen es gut geht, haben keinen Grund zur Klage. Sie gehen in der Regel auch wählen und bringen Merkel nun mal eine Mehrheit ein, was zusätzlich an der Zersplitterung des linken/linksliberalen Lagers liegt.

Der Rest geht mich nichts an, denn ich bin nicht katholisch und interessiere mich nicht für Frau Merkels Vergangenheit.

Ach so ... und nicht jede Kritik oder Abneigung ist gleich Hass. Diese Anwürfe haben langsam Blockwart-Niveau!
ElsaLaska - 20. Sep, 19:25

@Jakob

Ich erlebe mittlerweile einen inflationären Gebrauch des Wortes "Hass", wenn man mal eine kritische Anmerkung macht, die einem politisch Andersdenkenden grad nicht so reinläuft.
HASS wäre es, wenn man unflätig und unsachlich und persönlich und menschlich beleidigend auf der Bundeskanzlerin herumhacken würde. Dafür gibt es keinerlei Anlass und ich sehe auch nicht, wo das jetzt grad innerhalb des Threads der Fall wäre. Vielleicht habe ich ja auch was übersehen.

Der leise Anhauch einer Kritik ist jedenfalls noch lange nicht HASS.

Gibt es eigentlich keine Verhältnismäßigkeiten mehr? Nirgends?
Imrahil (Gast) - 20. Sep, 13:45

Unabhängig vom Thema, um das es geht:

Niemand kann es einem Volk verdenken, daß es endlich einmal zu den Guten gehören will.

Und (noch ausdrücklicher: unabhängig vom Thema), es wäre (ganz abstrakt gesehen) nur natürlich, wenn es dabei etwas über das Ziel hinausschießt.

Moonbrother - 20. Sep, 14:41

Die Deutschen sind immer die Guten ;)

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hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
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... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig....
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