wie gesagt, mit Bischof Ackermann, Peter Seewald, Sabine Beschmann von Deutschland pro Papa, Alan Posener und David Berger, sowie weiteren Gästen.
Einen
Auszug aus der Pressemitteilung gab es bereits hier.
Ich selbst sitze mit einer Pressekarte bei der Aufzeichnung am frühen Abend in Ludwigsburg und bin erst gegen halb Zwölf wieder online.
Wer Lust hat, der kann im Kommentarbereich hier drunter ab 22 Uhr für Leute, die es nicht direkt am TV mitverfolgen, live seine Eindrücke kommentieren, Stimmung einfangen, Zitate festhalten. Außerdem interessiert mich natürlich, wie ihr die Sendung wahrgenommen habt.
[Aber bitte unbedingt fair bleiben! Ich verlass mich auf euch.]
Wiederholungstermine der Aufzeichnung vom 16. September:
Samstag, 17.09.2011, 12:20 Uhr, SWR Fernsehen
Dienstag, 20.09.2011, 00:00 Uhr, SWR Fernsehen
ElsaLaska - 16. Sep, 12:22
>>Unmittelbar vor seiner Deutschlandreise wird Papst Benedikt XVI. das „Wort zum Sonntag“ im Ersten sprechen. Am Samstag, den 17. September 2011, um 22.55 Uhr nutzt das katholische Kirchenoberhaupt den traditionsreichen Sendeplatz in der ARD, um einige geistliche Worte an die Fernsehzuschauer zu richten. Es ist das zweite Mal (nach Papst Johannes Paul II. am 25. April 1987), dass ein Papst „Das Wort zum Sonntag“ spricht. Die Sendung wird kurz vor dem Datum vom Vatikanischen Fernsehzentrum aufgezeichnet.<<
Vormerken! [Das Wort zum Sonntag habe ich immer gerne geschaut, witzigerweise aber, als ich noch ungläubig war. Als ich konvertiert bin, habe ich meistenteils nicht mehr besonders inspirierend gefunden. Aber vielleicht ist das ja gerade gut. :-) Natürlich schalte ich aber am 17. September ein - die Gefahr, er könne mich nicht inspirieren, besteht ja nicht bei Benedikt.]
ElsaLaska - 15. Sep, 14:11
Interview mit Mons. Bernard Fellay nach seinem Treffen mit Kardinal William Levada. Vorläufige Übersetzung aus dem Französischen ohne Gewähr von Hedda Acker.
Im Anschluß an die Unterredung, welche Mons. Bernard Fellay und seine beiden Assistenten am 14. September 2011 um zehn Uhr im Vatikan mit Kardinal William Levada, dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre hatten, antwortete der Generalobere der FSSPX auf unsere Fragen.
Wie verlief dieses Treffen?
Das Gespräch war von großer Höflichkeit und einer ebenso großen Offenheit, denn der Anstand/die Offenheit verbietet es der FSSPX, den noch bestehenden Problemen auszuweichen. Übrigens wurden auch die theologischen Gespräche, die in den vergangenen zwei Jahren stattfanden, in diesem Geist geführt. Als ich vergangenen 15. August verkündet habe, daß wir uns einig wären, daß in Sachen Vatikan II Uneinigkeit besteht, habe ich auch Wert darauf gelegt zu präzisieren, daß, wo es um Dogmen, wie dem der Trinität geht, wir selbstverständlich zustimmen, wenn sich im Rahmen des II. Vatikanischen Konzils darauf berufen wird. Ein Satz darf nicht aus seinem Kontext gerissen werden. Unsere theologischen Gespräche hatten das Verdienst, all diese doktrinalen Probleme ernsthaft zu vertiefen und zu erhellen.
Das offizielle gemeinsame Kommuniqué des Vatikan und der FSSPX verkündet, daß Ihnen ein lehrmässiges Dokument ausgehändigt und ein kanonischer Status vorgeschlagen worden wäre. Können Sie das etwas präzisieren?
Dieses Dokument trägt den Titel 'Doktrinale Präambel', es wurde uns zur vertieften Prüfung überreicht. Deswegen ist es vertraulich, und Sie werden verstehen, daß ich Ihnen darüber nicht mehr sage. Freilich zeigt der Begriff 'Präambel', daß die Annahme dieses Dokumentes eine Vorbedingung für jede kanonische Anerkennung der FSSPX seitens des Heiligen Stuhles ist.
Können Sie bezüglich dieser doktrinalen Präambel bestätigen, sofern dies nicht deren Vertraulichkeit berührt, daß sich darin, wie von der Presse vermeldet, eine Unterscheidung findet zwischen dem, was de fide ist- und dem die FSSPX vollumfänglich zustimmt-, und dem, was , als von einem pastoralen Konzil, als welches sich das II. Vatikanum selbst verstanden hat, herkommend, kritisiert werden kann, ohne den Glauben in Frage zu stellen?
Diese neue Unterscheidung wurde nicht nur von der Presse vermeldet, ich selbst habe sie aus verschiedenen Quellen vernommen. Bereits 2005 hat Kardinal Castrillon Hoyos, nachdem ich ihm fünf Stunden lang die Vorbehalte der FSSPX gegenüber dem II. Vatikanischen Konzil dargelegt habe, mir gegenüber folgendes bekundet: „ Ich kann nicht sagen, daß ich mit allem einverstanden bin, was sie gesagt haben, aber was sie gesagt haben stellt sie nicht außerhalb der Kirche. Schreiben Sie also dem Papst, damit er die Exkommunikation aufheben möge.“ Heute schulde ich es der Sachlichkeit anzuerkennen/zuzugeben, daß es in der doktrinalen Präambel keine deutliche Trennung zwischen dem unantastbaren dogmatischen Teil und dem der Diskussion unterworfenen pastoralen Teil gibt. Das einzige, was ich sagen kann, weil es auch in der Pressemeldung genannt wird, ist, daß diese Präambel „lehrmässige Prinzipien und Interpretationskriterien enthält, die notwendig sind um die Treue zum kirchlichen Lehramt und dem sentire cum Ecclesia zu garantieren, während die Untersuchung und theologische Erklärung mancher Ausdrücke oder bestimmter Formulierungen, die in den Texten des II. Vatikanums oder des Lehramtes danach vorkommen, offen bleibt für eine legitime Diskussion.“ Nicht mehr und nicht weniger.
Zur Frage des kanonischen Status, welcher der FSSPX angeboten würde, unter der Bedingung, daß die doktrinale Präambel angenommen wird? Man hat eher von einer Prälatur als von einem Ordinariat gesprochen, ist das korrekt? (oder: von einer Prälatur beziehungsweise einem Ordinariat)
Wie Sie richtig erinnern, ist dieser Status an Bedingungen geknüpft, seine genaue Gestalt kann erst zu einem späteren Zeitpunkt betrachtet werden und bedarf noch der Diskussion.
Wann gedenken Sie, Ihre Antwort auf die vorgeschlagene doktrinale Präambel zu geben?
Sobald ich die nötige Zeit hatte, um das Dokument zu prüfen und die Hauptverantwortlichen der FSSPX zu konsultieren, denn ich bin meinen Mitbrüdern verpflichtet, in einer so wichtigen Angelegenheit keine Entscheidung zu treffen, ohne sie vorher mit ihnen zu besprechen. Aber ich kann Ihnen versichern daß die Entscheidung für das Wohl der Kirche und der Seelen getroffen werden wird. Unser Rosenkranzkreuzug, der sich noch über mehrere Monate hinziehen wird, muß sich intensivieren, um uns zu erlauben, durch die Fürsprache Marias, der Mutter der Kirche, die Gnaden des Lichtes und der Kraft zu erlangen, derer wir mehr als je zuvor bedürfen.
ElsaLaska - 15. Sep, 00:00