Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Brief von Michael Hesemann- zur Andalusien-Imagination

an den Düsseldorfer Oberbürgermeister zu seinen Andalusien-Aussagen:

>>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Um es vorweg festzustellen: Ich habe am Montag nicht demonstriert, weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Dafür hatte ich meine Gründe. Als Historiker ziehe ich es ohnehin vor, ein so bedeutungsschweres Thema wie die Zukunft unserer Zivilisation differenzierter zu behandeln, als es der Rahmen einer öffentlichen Kundgebung erlaubt. In zweien meiner bislang 39 Bücher setze ich mich mit dem Thema Islam auseinander und untersuche das Schicksal der christlichen Minderheit in Ägypten und im Osmanischen Reich. Auch mit der Geschichte Spaniens habe ich mich in zwei weiteren Werken befasst. Daher halte ich mich für kompetent genug, eine von Ihnen gemachte Äußerung zu kommentieren, die ich für nicht ganz unproblematisch halte. Denn so legitim Ihr Standpunkt auch sein mag, die Argumentation muss doch schon schlüssig und plausibel sein.
Ich wurde 1964 in Düsseldorf geboren, meine Familie ist seit drei Generationen in dieser Stadt ansässig und hat sich auf vielerlei Weise auch an ihrem öffentlichen, kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Leben beteiligt. Schon daher ist es mir ein Herzensanliegen, zu verhindern, dass sich ihr OB durch eine historisch fragwürdige Argumentation angreifbar macht.
Die Presse zitiert Sie mit den Worten:
"Die größte kulturelle Blüte des Abendlandes gab es in einer Zeit, in der Moslems, Christen und Juden in Andalusien friedlich zusammengelebt haben. Wer Ängste schürt über die Islamisierung des Abendlandes, der ist nicht nur dumm, sondern auch komplett geschichtsvergessen."
Leider muss ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei der Behauptung, Moslems, Christen und Juden hätten in Andalusien (Sie meinen gewiss: in el-Andalus, d.h. dem maurisch besetzten Spanien) „friedlich zusammengelebt“, um eine nach dem neueren Stand der Forschung unhaltbare Legende handelt.
Schon deshalb ist es gewiss unklug, Zweifler am Gelingen einer multikulturellen Coexistenz von Christen, Juden und Muslimen als „dumm“ und „komplett geschichtsvergessen“ zu bezeichnen.
Fragwürdig ist leider auch der so undifferenziert benutzte Superlativ, die Behauptung, in al-Andalus sei es zur „größten kulturellen Blüte des Abendlandes“ gekommen. So sei doch daran erinnert, dass sich Griechenland im 4. vorchristlichen Jahrhundert, Rom im 1. Jahrhundert, Aachen zur Zeit der karolingischen Renaissance und Florenz zur Zeit der italienischen Renaissance gewiss noch größerer kultureller Blüten erfreuten, von der fast kontinuierlich gepflegten Hochkultur am Hofe der Päpste einmal ganz abgesehen. Zudem kann doch keineswegs die fraglich vorhandene kulturelle Größe des frühmittelalterlichen Spaniens auf die maurischen Invasoren zurückgeführt werden, die sich zu einem großen Teil aus vormals beduinischen Berbern zusammensetzten, die aus ihrer nordafrikanischen Heimat außer schnellen Pferden und scharfen Klingen wenig mitgebracht haben. Denn bereits vor ihrer Ankunft, vor dem Jahr 711, war das westgotische Spanien ein blühendes, kulturell hochstehendes Land. Mit Isidor von Sevilla (+ 636) brachte es den ersten Universalgelehrten des europäischen Mittelalters hervor, den Verfasser der ersten (20bändigen!) Enzyklopädie. Unter ihm kam noch einmal zu einer Blüte spätantiker Kultur und Wissenschaft in Spanien, die sich weit über die iberische Halbinsel hinaus auswirkte: nicht umsonst gilt Isidor als „Lehrmeister des Abendlandes“ (J. Fontaine).
Leider hält auch die Legende von den „toleranten“ Muslimen einer näheren Überprüfung nicht stand. Natürlich galt auch in al-Andalus islamisches Recht, das automatisch jede Gleichberechtigung von Christen und Juden ausschloss. Tolerant waren die Mauren allenfalls darin, dass sie Christen und Juden größtenteils duldeten, solange diese brav ihre Jizya („Ungläubigensteuer“) bezahlten und sich ansonsten untertänig und gehorsam zeigten. Rechte hatten sie jedenfalls keine. So bezeichneten bereits Bernard Lewis und der spanische Mediävist Francisco Garcia Fitz die Legende von der „Toleranz im islamischen Spanien“ als „multikulturellen Mythos“. Dario Fernandez-Morera dokumentiert in seinem Buch „The Myth of the Andalusian Paradise“ anschaulich, dass die Beziehung zwischen den drei Religionen durch ständige Konflikte und Übergriffe gekennzeichnet war und dass die andalusische Gesellschaft nur durch geradezu tyrannische Zwangsmaßnahmen der Herrscher zusammengehalten wurde. Speziell die Christen litten unter der hohen Besteuerung, Enteignung ihrer Güter, Versklavung und religiöser Verfolgung.
Zu Veranschaulichung dessen nur ein paar Momentaufnahmen aus diesem nur scheinbar goldenen Zeitalter:
• Muhammad I. (823-886) ordnete die Zerstörung aller seit der Eroberung Spaniens (711/2) errichteten Kirchen an. Auch seine Nachfolger erlaubten nur selten den Bau oder auch nur die Reparatur bestehender Kirchen. Auch öffentliche Prozessionen, ja sogar das Läuten der Kirchenglocken war verboten. Kleidervorschriften dienten dazu, die rechtlosen „dhimmies“ („Ungläubigen“) kenntlich zu machen. Weder Christen noch Juden durften Waffen tragen oder auf einem Pferd reiten; Mischehen waren nur erlaubt, wenn der Mann ein Moslem war; die Kinder aus dieser Beziehung galten als Muslime. Als Bischof Eulogius von Cordoba ein zum Christentum konvertiertes maurisches Mädchen versteckte, wurde er 859 zum Tode verurteilt. Als seine Anhänger offen protestierten und sich öffentlich zum christlichen Glauben bekannten, begann eine Verhaftungswelle. 48 weitere Christen, die „Märtyrer von Cordoba“, wurden hingerichtet.
• Nach dem Tod al-Hakams II. 976 kam es erneut zu Ausschreitungen gegen Juden und Christen. 1011 kam es in Cordoba zu einem Pogrom gegen Juden, 1066 in Granada; letzterem fielen 1500 Familien, fast 10.000 Personen, zum Opfer. Die Folge war, dass viele Juden ab 1085 in das gerade von den Christen im Rahmen der Reconquista befreite Toledo zogen. Bis zu 40.000 Juden schlossen sich dem christlichen Heer Alfons VI. von Kastilien an. Im frühen 12. Jahrhundert wurden die Christen von Malaga und Granada nach Marokko vertrieben. Wer im Lande blieb, musste sich besonders kennzeichnen lassen: Christen durch einen besonderen Gürtel, Juden durch eine gelbe Mütze.
• Mit der Machtübernahme der fundamentalistischen Almohaden um 1147 verschlechterte sich die Lage für Christen und Juden erneut. Vor die Wahl gestellt, entweder zum Islam zu konvertieren, zu sterben oder auszuwandern, verließen viele Christen und Juden das Land – darunter der berühmteste jüdische Gelehrte des Mittelalters, Maimonides von Cordoba. Er suchte zunächst im Heiligen Land, dann in Kairo Zuflucht, dessen jüdische Kolonie unbehelligt blieb. Die meisten Juden emigrierten jedoch in die christlichen Königreiche im Norden Spaniens, wo sie größere Freiheit genossen als unter den Muslimen. Al-Andalus war von diesem Zeitpunkt an weitgehend von Christen und Juden entvölkert, von den Tausenden „ungläubigen“ Sklaven einmal abgesehen.
• Ein nicht unbedeutender Aspekt des „paradiesischen Andalusiens“ war die massenhafte Versklavung unterworfener Christen. In Hunderten Kriegszügen gegen die christlichen Königreiche im Norden und Westen wurden reiche Beute und Tausende Sklaven nach Cordoba und Grenada gebracht. So versklavte der Almohaden-Kalif Yaqub al-Mansur bei seinem Überfall auf Lissabon 1189 über 3000 Frauen und Kinder. Sein Gouverneur von Cordoba versklavte bei seinem Überfall auf Silves 3000 Christen.
Keine Frage ist, dass es trotzdem (oder gerade deshalb) in al-Andalus zu einer kulturellen Blüte kam. Wie das Rom der Kaiserzeit, so entstand auch sie auf dem Rücken der Sklaven und durch Reichtümer, die aus den ausgebeuteten Christen und Juden herausgepresst wurden. Freilich zogen der Reichtum und die Großzügigkeit der „neureichen“ Herrscher Künstler, Wissenschaftler und Ärzte aus dem Orient an, darunter zunächst auch Juden und Christen aus Nordafrika und Syrien, die es gewohnt waren, als Unfreie unter Muslimen zu leben und sich zumindest bessere Lebensumstände und eine gewisse Entlohnung erhofften. Vergessen wir nicht, dass die „kulturellen Errungenschaften“, mit denen Cordoba protzte, samt der vielzitierten Straßenbeleuchtung und der öffentlichen Bäder, zur Grundausstattung antiker Städte gehörten und sich in Antiochia, Alexandria oder Karthago bis in islamische Zeit erhalten hatten. Während die ersten muslimischen Eroberer oft radikal bildungsfeindlich waren – die, buchstäblich- „Verheizung“ der Bibliothek von Alexandria ist nur ein trauriges Beispiel dafür – begannen spätere, mildere Herrscher durchaus, sich das von den Christen und Juden bewahrte Wissen der Antike zunutze zu machen. Ob es dem Islam zum Ruhme gereicht, dass er die blühende spätantike oströmische Zivilisation nicht völlig ausgelöscht hat, sei einmal dahingestellt. Tatsache ist allerdings auch, dass es nicht eine einzige Erfindung oder kulturelle Leistung gibt, die von der islamischen Welt nicht „geerbt“ oder „importiert“ worden ist, sondern ihrer eigenen Zivilisation entspross, weil, mit Verlaub gesagt, der Islam per se latent bildungsfeindlich war und ist.
Der Mythos vom andalusischen Paradies, das der Finsternis des christlichen Mittelalters zum Opfer fiel, ist jedenfalls schnell als „Schwarze Legende“ aus der Zeit der Aufklärung entlarvt, als es galt, pauschal alles zu dämonisieren, worauf sich die Kirche berief, und einseitig zu verklären, was sich dem verhassten Christentum in den Weg gestellt hatte.
Das „friedliche Zusammenleben“ funktionierte jedenfalls nur so lange, wie Christen und Juden auf jedes Recht verzichteten und eine alltägliche Diskriminierung und Ausbeutung geduldig hinnahmen.
Ein objektiveres Bild von der Situation der Christen in mehrheitlich islamisch dominierten Kulturen können uns gewiss die ägyptischen Kopten vermitteln, die in Düsseldorf eine eigene Gemeinde unterhalten, oder die Überbleibsel der einst zumindest zahlenmäßig bedeutsamen christlichen Bevölkerung des Osmanischen Reiches, der heutigen Türkei. Auch pakistanische Christen geben Ihnen sicher gerne Auskunft über ihre Situation in einer mehrheitlich islamischen Gesellschaft.
Übrigens möchte ich betonen, dass die oben zitierten Fakten keine „exotische Meinung“ widerspiegeln, die man noch bequem als „Islamskepsis“ abtun könnte, sondern in Historikerkreisen unwidersprochen sind; Sie finden sie sogar auf „wikipedia“, das bekanntermaßen weder „rechtspopulistisch“ noch „islamophob“ ist.
Zur Dokumentation lege ich Ihnen zwei Aufsätze renommierter Historiker bei, die in der Islamophobie so unverdächtigen Zeitungen wie der „WELT“ und – weniger „rechts“ geht’s wohl kaum! – der TAZ erschienen.
In der Hoffnung, Ihnen damit vielleicht ein paar nicht unwichtige Hintergrundinformationen geliefert zu haben,
wünsche ich Ihnen einen frohen Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest.<<

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Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
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Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
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