Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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[Heute vor einem Jahr: Ich frage mich, woher ich noch die Kraft nahm

diesen Eintrag schreiben zu können. Acht Tage später war es dann vorbei.]

Meine Mutter stirbt an Amyotropher Lateralsklerose, kurz "ALS". Manch einer entsinnt sich noch an die "Ice Bucket Challenge", um international für Spenden zur Erforschung dieser Krankheit, die auch ganz junge Menschen treffen kann, zu werben.
Ich habe keinen einzigen Arzt erlebt, der sich den Satz " Sie tun mir Leid. Da kommt was auf Sie zu" erspart hätte nach dieser Diagnose. So viel zu sentimentalen Ärzten.
Ich arbeite jeden Tag daran, meine Mutter zum Lächeln zu bringen - und sie lächelt immer noch so oft und gerne, obwohl die Krankheit ihr mittlerweile die Sprechfähigkeit genommen hat. Sie wird mit ihrem Lächeln und Lachen immer mehr zu einem Kind Gottes.
Ich darf das erleben.
Ich koche ihr jeden Tag ihr Lieblingsessen, das natürlich püriert werden muss, oder einen Pudding, egal, irgendetwas, was sie noch schlucken kann, auch wenn die Krankheit, also die Lähmungserscheinungen, längst den Schluckapparat erreicht haben, Essen immer mehr zur Qual wird und Ersticken die nächste Option ist, die an die Tür klopft.
Ihre Schultern werden immer schmaler, ihr weißer Kopf senkt sich immer öfter wie in Resignation - sie ist schwach, unterernährt, weil sie keine künstliche Ernährung möchte, das hat sie mehrfach schriftlich verfügt. An manchen Tagen kann ich kaum aus dem Bett aufstehen, um mich der Situation zu stellen. Doch wenn ich schließlich Mut fasse, dann lacht sie mich an. Ich sage: "Und wie geht es meinem Maikäferchen?" Und dann ist da dieses Lachen.
Ihre Augen irrlichtern umher, das ist zum Teil der Demenz geschuldet, in diesem Falle eine gnädige Demenz. Natürlich ist sie erschöpft, alles strengt sie unermesslich an, und selbst wenn sie "künstliche Ernährung" verfügt hätte - sie würde die Vollnarkose zum Setzen der Sonde nicht überleben. Also koche ich zarte, musige Sachen, Gemüse, zerquetschte Kartoffeln mit Butter übergossen, Milchreis, Spinat, Polenta und Grießbrei. Gebe ihr Astronautennahrung, zusätzlich.
Ich tue, was ich kann.
Und meine Mutter wird durch meine Hand nur Güte, Liebe und Hilfe erfahren. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich vor ihr auf die Knie ging, um ihre Schuhe und Socken auszuziehen. Sie presst sich ein Taschentuch vor den Mund, denn sie hat keine Kontrolle mehr über ihr Speicheln.
Natürlich leidet sie, und manchmal hat sie Weinkrämpfe. Doch sofort kann man sie wieder aufmuntern und selbst wenn es ihr noch so schlecht geht, das Alpenveilchen an ihrem Fenster, das mir sowas von egal ist, hat sie immer noch im Blick. Es darf nicht verdursten. Mit herrischen Bewegungen weist sie mich an, es zu tränken. Nichts darf verloren gehen, nichts soll Not leiden, auch wenn sie selbst so große Not leiden muss.

Meine Kindheit war voller Tiere - irgendwie musste es sich rumgesprochen haben, dass, wenn man krank ist, man nur zu meiner Mamma in den Hof fliehen muss - sie wird einen schon umsorgen. Den meisten hat sie helfen können, viele von ihnen pflegte sie wieder gesund.
Und heute: Die Schwalben könnten jetzt um diese Zeit, Ende März, kommen! Die Werkstattüre muss für sie aufbleiben! Sonst finden sie vielleicht kein Obdach!
Das ist meine Mutter.
Jeden Abend, wenn sie zu Bett liegt, zeichne ich ihr mit Weihwasser ein Kreuz auf die Stirn. Eigentlich ist sie protestantisch, aber sie liebt Weihwasser. Ich sage: "Gott segne dich" oder "Gott behüte dich!"
Jedesmal gluckst sie glücklich wegen des Rituals.
Natürlich habe ich Tage, wo ich es nicht mehr aushalte. Wo ich an meine psychischen und physischen Grenzen komme. Ausgerechnet an denen ist dann Jesus irgendwie so fern. Aber sie gehen vorüber.
Ich bitte ihn, ihr das Schlimmste, den Erstickungstod, zu ersparen. Jeden Tag: "Mein Jesus-Barmherzigkeit!"
Doch meine Hand soll verdorren, verfaulen und abfallen, wenn ich es jemals wagen sollte, dieser Frau, die mir das LEBEN geschenkt hat, irgendetwas zu Leide zu tun, anstatt ihr Glückseligkeit, Hilfe und Fürsorge zu gewähren.
Ich war noch ganz klein und sie war kaum Vierzig, da fragte ich sie bange: Mamma, ich habe Angst! Muss ich denn auch einmal sterben? Und sie hat, obwohl sie gerade ausgehen wollte, sich eine halbe Stunde Zeit genommen, um mir zu erklären, so leicht stirbt man nicht. Du musst nicht sterben. HAB KEINE ANGST, und außerdem bin ich doch bei dir.
Ich habe diese Situation nie vergessen. Und ebenso, wie meine junge Mamma damals mir die Angst nahm vor dem Sterben, so werde ich alles was in meiner Macht steht und was ich tun kann, tun, um ihr die Angst auf diesem letzten Wegstück zu nehmen und ihr die Gewissheit zu geben: Mamma, du gehst. Aber wenn du gehen musst, so gehst du an meiner Hand. Hab keine Angst. Ich bin doch bei dir.
fbtde - 28. Mär, 20:55

"Ich will Dich segnen, und Du sollst ein Segen sein!"

Daran muss ich denken, wenn ich Deine Zeilen lese. Diese Segensworte spricht mein Pastor mir manchmal zu. Ich glaube, dass Du ein Segen für Deine Mutter bist. Du machst ihr das größtmögliche Geschenk, und das ist bewundernswert.
Und ich denke an S., die vorhin meinte, manchmal helfe es doch, zu bedenken, dass andere in viel schlechteren Situationen sind. Ich widersprach: "Das hilft nicht!" Nun muss ich mich korrigieren: Dein Erzählen davon, wie Du Deine Mutter begleitest, ist eine ganz große Hilfe.
Vorhin war ich in meiner Kirche, dort stand noch eine große Gemeinde zusammen, die vorher eine Frau mit einem Gottesdienst verabschiedet hatte, die nach drei Jahrzehnten tödlicher Krankheit nun gegangen ist. Das war ein so warmherziges, herzliches Gefühl des Aufgehobenseins - ich wünsche Dir von Herzen, dass Du auf Deinem jetzigen Weg auch solche Erfahrungen machen kannst. Viele Grüße!

ElsaLaska - 28. Mär, 22:04

@fbtde

Ein Geschenk - danke!
thysus - 28. Mär, 20:58

Guten Mut!

- und einen Kuss Dir und Deiner Mutter von Deinen getreuen Lesern!

ElsaLaska - 28. Mär, 22:04

thysus

Ich küsse sie. Das mag sie sehr. :-)
just wondering (Gast) - 28. Mär, 21:09

Den Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft

und jeden Tag die Kraft, die Liebe, die Geborgenheit und die Ausdauer, die Du brauchst, wünsche ich. Und deiner Mamma den Trost unseres Herrn auf den letzten Metern des irdischen Wegs. Gott mit Euch!

ElsaLaska - 28. Mär, 22:08

@just wondering

Du bist ein Priester auf ewig nach der Ordnung des Melchisedek.
Danke.
Andreas (Gast) - 28. Mär, 21:34

+

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal ...

Deiner Mutter und Dir viel Kraft: In der Liebe und im Mitleiden, wie Du es Deiner Mutter erweist, ist Gott gegenwärtig - auch wenn wir ihn manchmal so unendlich fern empfinden.

Cassian (Gast) - 28. Mär, 22:29

einen Rosenkranz

für Deine Mama und Dich. jetzt.
und den Beistand der Muttergottes.

Ester (Gast) - 28. Mär, 22:29

Gottes Segen euch!


Mechthild (Gast) - 28. Mär, 23:42

Gott gebe euch Kraft

Liebe Elsalaska
meine Freundin starb auch an ALS - ich habe Ihnen schon einmal darüber geschrieben. Wenn Sie über ihre Mutter schreiben, sehe ich Susi vor mir. Ihre Tochter hat mir erzählt, dass sie ganz friedlich sterben durfte. Dieses Ersticken, vor dem wir solche Angst haben, ist nicht wie das bei uns gesunden Menschen. Das Blut reichert sich durch die schwächere Atmung mit Kohlendioxid an, man wird immer müder und schläft dann ein. Sicherlich gibt es auch andere Fälle, aber ich hoffe und bete, dass sie friedlich einschlafen darf, bei Ihnen, ohne Angst.

Der Kreuzknappe (Gast) - 29. Mär, 10:00

ELSA, DU BIST NICHT ALLEIN...!

Elsa, ich danke Dir für Deinen Blogpost.
Viele sind in Gedanken und Gebet bei Euch!

http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/03/wenn-die-bloggerin-elsa-sehr.html

gerd (Gast) - 29. Mär, 10:06

Auch von mir viel Kraft für euren letzten gemeinsamen Weg. Wenn unsere Mütter im Himmel sind, können sie so viel mehr für uns tun.
Taras Sirko - 29. Mär, 12:35

Liebe Elsa,

manchmal hätte ich gern ein Buch mit Phrasen für jede Gelegenheit, doch letztlich würde ich es nicht benutzen, weil es mir zu unpersönlich wäre. Also fehlen mir angesichts deiner Sätze, dieses starken Plädoyers für das Leben und die Liebe zwischen Mutter und Tochter, die tröstenden Worte. Ich fühle tiefe Bestürzung und gleichzeitig bin ich sehr beeindruckt. Von euch beiden.

Du hast in den vergangenen Monaten sehr viel Stärke, Mut und Zuversicht gezeigt, Tag für Tag und Woche für Woche, obwohl es ein Kampf ist, den man hier auf Erden nicht gewinnen kann. Ich bin sehr stolz auf dich, weißt du, und im Gedanken ist der große alte Bär oft bei euch, wenn auch manchmal eher mit einem Gefühl der Hilflosigkeit. Eine Umarmung euch beiden.

Auf immer verbunden, Schwester!

GertieSasso - 30. Mär, 03:26

schließe mich vollumfänglich an

dem wortlosen Staunen, Mit-leiden und dem knuddelnden Mitgefühl!
Ein ganz dickes Bussi auch an deine Mamma - von meiner Mama von und von mir.
ksu (Gast) - 29. Mär, 13:30

Alles Gute und viel Kraft für Euch beide.
(Für alles andere gibt es keine Worte...)

ElsaLaska - 29. Mär, 13:48

@all

Ich bin überwältigt von eurer liebevollen Anteilnahme.
Es ist keine hohle Phrase, wenn ich zugebe, dass ich von so manchem Kommentar schon ermutigt und zuversichtlicher geworden bin, dass es mir sehr hilft, eure Kommentare zu lesen. Und nun ja, ich gebe zu, ich brauche Zuspruch, Gebet und Hilfe doch sehr momentan.
Ich danke euch allen sehr dafür!

fbtde - 29. Mär, 17:56

@Elsa

Es gibt für alles die richtige Zeit, auch für die Teilnahme an Debatten. Diese Zeit ist für Dich im Augenblick sicher nicht, weil Du persönlicher als jeder andere in das Thema einbezogen bist. Ich war für Deinen Mut, dies hier so zu schreiben, sehr dankbar.
Ester (Gast) - 29. Mär, 18:09

was mich immer an den tapferen

"ich bringe meinen leidenden Angehörigen um" Leuten so erstaunt ist, "Wie kommen die bloß drauf, dass es dem umgebrachten im nächsten Leben besser geht?"
Denken die, weil sie den Angehörigen zum Opfer von Gewalt gemacht haben, wird sich Jesus dieses Opfers schon erbarmen?
Aber wo bleiben die dann mit ihrer Schuld?
Oder denken die, frei nach Erich Kästner, (der Zauberlehrling) dass es eine Art Nulllinie des Daseins gibt, die Nichtexistenz nach dem Tod und davor sozusagen eine positive Existenz und eine negative und die Nichtexistenz besser ist als die negative, leidende Existenz?
Oder denken die, dass Gott in seiner Güte jeden Menschen nach seinem Tod einfach gut macht, und in die absolute Glückseligkeit führt?
Wenn man aber so denkt, dann erhebt sich die Frage warum man bei Katastrophen mit Toten so betroffen ist.

Es bleibt dass im Grunde nur die Idee das es nach dem Tod nichts mehr gibt, und auch keinen Gott, es rechtfertigt, dass man das Leid dadurch aus der Welt schafft dass man den Leidenden aus der Welt schafft.
Nur wenn man das gründlich durchdenkt und mit der eigenen Erfahrung korreliert, dann kann es einfach nicht sein, dass es nur diese paar Jahr auf Erden gibt und danach ist nichts mehr, es wiederspricht der tiefsten Sehnsucht des Menschen, nach der Ewigkeit des Glücks.
Und ich denke die Liebe, die du gibst Elsa, die bleibt und es ist ein Zeugnis für Gott, Christus und die Liebe und daraus lebt die Welt !
Dieter (Gast) - 29. Mär, 21:47

Jeder Mensch ist anders, Ester. Der eine glaubt an ein Weiterleben nach dem Tod an irgendeinem schönen Ort, andere haben Angst vor einer Hölle, wieder andere glauben daran ihre geliebten Freunde und Familienangehörigen nach dem Tod wiederzutreffen und wieder andere dass mit dem Tod alles zuende ist und sind glücklich mit diesem Gedanken.

Es ist gut, wenn man Angehörige bei sich hat, die wissen, welche Vorstellungen man hat und welche Wünsche vorallem man am Ende des Lebens noch bestehen, wie man sich das eigene Sterben wünscht und vorstellt. Und aus den Zeilen von Elsalaska ist zu erkennen, dass sie eine sehr enge Beziehung zu ihrer Mutter hat und sicher genau weiss, wie sie denkt und was sie gern möchte.

Ihre Mutter hat ja auch Wünsche geäussert, zum Beispiel keine lebensverlängernden Maßnahmen wie künstliche Ernährung. Ich finde es am wichtigsten die letzten Wünsche des geliebten Menschen zu respektieren und zu versuchen sie umzusetzen, auch wenn man vielleicht ggf. für sich selbst anders entscheiden würde.

Was ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen kann ist ein ambulanter Palliativdienst, die können sehr gute Hilfen leisten und auch Angehörige beraten, wie mit bestimmten Dingen am besten umzugehen ist. Auch für zum Beispiel schwere Atemnot gibt es ja Medikamente, die Leid lindern. Einen schlimmen Erstickungstod muss bei den heutigen Möglichkeiten ja niemand mehr erleiden. Würde so einen Palliativdienst sehr empfehlen, wenn es da in der Gegend gibt.

Ansonsten wünsche ich viel Kraft für die nächste Zeit und deiner Mutter alles Gute und ein möglichst schönes, friedliches Abschiednehmen.
Maria (Gast) - 30. Mär, 10:50

Ich bete für euch beide, dass der Herr euch viel Kraft und Mut gibt!

Severus (Gast) - 29. Mär, 15:17

Gott behüte Euch. Auch ich bin im Gebet bei Euch!

iGing (Gast) - 29. Mär, 15:44

Meinen größten Respekt vor Ihrer Einstellung zum Leben und Ihrer praktischen Umsetzung, möge Ihnen jede Hilfe zuteil werden, die Sie benötigen!

Schreibman - 29. Mär, 18:08

Ich bete

für Euch

Markus (Gast) - 29. Mär, 20:02

"Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen."

Dieser Satz aus einer Art persönlichem Gaubensbekenntnis von Dietrich Bonhoeffer, 1943 in seiner Berliner Gefängniszelle aufgeschrieben, hat mir schon manches Mal sehr geholfen und sich bestätigt. Mögen Sie das auch erfahren. Gott befohlen!

Chiqitac (Gast) - 30. Mär, 02:22

Danke...

Ganz herzlichen Dank für diesen Artikel, für die Authentizität, die Liebe, ... etc.
Ich wünsche Dir, nein Euch beiden, viel Kraft und werde aus der Ferne mitbeten... - und hoffe, dass ich in einer ähnlichen Situation auch so handeln könnte !

(Und ich habe erlebt, dass es tatsächlich sehr hilft, "Mitbeter" zu haben!)

Einen herzlichen Gruß vom anderen Ende der Welt!

ElsaLaska - 30. Mär, 10:38

@all

Lieben Dank nochmals für Eure Gedanken und Gebetszusicherungen!
Eine gesegnete Heilige Woche euch!

Theodred (Gast) - 29. Mär, 23:45

Zum Jahrgedächtnis

Mein tief empfundenes Mitleid und meine Bewunderung ob der Pflege. Möge sie in Frieden Ruhen und in der Wiederauferstehung ein freudiges Wiedersehen herrschen.
LG
T

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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