Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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Schwarzbuch Kirche 2010?

Neulich erreichte mich via einem Mailverteiler eine umfangreichere PDF unter oben genanntem Titel, in der vorwiegend über die katholische deutsche Kirche gejammert wurde. Größtenteils zu Recht.
Das letzte Kapitel allerdings drehte sich um das katholische Internet. Selbstverliebt, larmoyant, besserwisserisch wird hier eine conditio sine qua non postuliert, die weder etwas mit katholischer Weite noch mit fairem Umgangston zu tun hat. Deshalb meine Anmerkungen.

>>Wir haben als KDGD auch unsere Erfahrungen machen dürfen. Am Weltjugendtag 2005 in Köln als eine Gruppe junger Ordensleute mit Netzaffinität entstanden, begannen wir sehr enthusiastisch mit einem Blog und wurden schnell Bestandteil der »Blogzese«, der Summe katholischer Blogautoren. <<

Es gibt keine SUMME katholischer Blogautoren, genausowenig wie es DEN SCHWARM gibt. Jeder Blogautor ist einmalig und individuell und frei, genau wie es Gott gewollt hat, als er den Menschen schuf. Wer damit ein Problem hat, soll doch besser Kommunist statt Katholik werden.

>>Nach anfänglichem Zuspruch standen plötzlich Blogbeiträge im Widerwort, die negativ gedeutet wurden und zur Polemik einluden. Zwei, drei außerordentlich dominant auftretende Blogger nahmen für sich eine gewisse Meinungsführerschaft in Anspruch, die wir nicht teilen mochten. Die Unlust, sich dem Meinungsdiktat dieser Kernblogger zu beugen, die es viel besser als wir verstanden, Mitleser für ihre Positionen einzunehmen (denn man hatte in deren Blogs schließlich reichlich gefällige Lobhudelei hinterlassen – und die verpflichtet) trieb alle Beteiligten die Eskalationsstufen hoch, bis wir ein Jahr später die Reißleine zogen und den Blog einstellten.<<

Auf gut Deutsch ihr ertragt keine kontroversen Debatten, mögt keinen Gegenwind erleiden und macht euch in die Windeln, wenn mal ein Kommentar kommt, der euch nicht in den Kram passt.
Kleiner konstruktiver Hinweis: Man kann auf Blogs auch die Kommentarfunktion abstellen, wenn man nicht tolerant und frei und debattierfreudig genug ist, um sie auszuhalten.

>>Drei Jahre später Anfang 2010, wir hatten bis dahin lediglich interne Inhalte in einem Intranet aufgebaut, wagten wir es erneut und nannten den neuen Blog »Gotteslob«. Es wiederholte sich alles, nur noch schneller. Großartiger anfänglicher Zuspruch, dann –weil wir uns nicht in die gefällige Kommentarwelt begaben– schnelle Kritik, die immer destruktiver wirkte. Im Mai stellten wir den Blog wieder ein und beabsichtigen, frühestens in fünf Jahren einen dritten Versuch zu starten. Falls es dann Blogs überhaupt noch gibt und sie in der »Blogzese« mehr sind als nur Stilmittel eigenwilliger Gesinnungsdiktatur oder manischer Frömmigkeit. <<

Darauf kann man eigentlich nur noch erwidern: Come on, get a LIFE!

Was die freie, kreative, bunte und kontroverse Blogoszese wirklich ausmacht - hier die echten Links:

Kathpedia

Katholische Blogger - Tagespost und Sendezeit-Blog

Zenit und so weiter.

Und PS: Natürlich habe ich gerade noch auf Euch gewartet, während hier mal wieder die NOZ uns alle übers kreuz.net kloppen wollte. Es ist einfach wunderbar, zu wissen, dass katholische Mitbrüder allzeit bereit sind, einem in den Senkel zu stellen, aus purer Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit heraus, während einem alle möglichen Kirchenfeinde und antikatholischen Deppen voll angehen.
Herzlichen Dank dafür.

gez. Elsa - Konvertitin und Bekloppte - nach Diktat vereist.
.U. (Gast) - 30. Dez, 00:41

Wenn ich mich richtig erinnere,

bestanden die Inhalte des Gotteslobs u.a. aus der (grundsätzlich natürlich artikulierbaren) Kritik an Ministrantinnen und dem Ablehnen der Handkommunion. Diese Inhalte sind freilich sehr kontrovers, und Kritik sollte man da schon aushalten können. Ich will ja nicht den Autoren vom Gotteslob ihre Meinung verbieten, aber gegen Polemik darf man sich schon wenden. Und da viele sich durch die Kritik an der Mundkommunion im Speziellen persönlich angegriffen fühlten, waren die Reaktionen entsprechend.
Kein Mensch ist gezwungen zu kommentieren, es freut den Blogeigentümer, wenn er wahrgenommen wird, aber gezwungen ist dazu niemand. Es kommt allerdings öfters vor, dass man durch Kommentare anderen behilflich sein kein.
Was mir allerdings noch in Erinnerung bleibt, ist, dass vernünftige Fragen zum Aufbau des Blogs bspw. erst nach langer Verzögerung und selten umfassend beantwortet wurden.
Manische Frömmigkeit? Fundamentalismus am Ende noch? Confiteor, das stimmt. Bei mir zumindest. Was daran schlecht sein soll - ich weiß es nicht.
Gesinnungsdiktatur? Ja, wenn nicht alle eurer Meinung sind, ist es eine Diktatur? Dann leben wir hier in Deutschland in einer Diktatur.

.U. (Gast) - 30. Dez, 01:22

Gerade habe ich mir das Schwarzbuch heruntergeladen

und muss sagen, es ist nicht schlecht. (Warnung: Lob! Aber das Schlechte soll ja auch nicht herausgekehrt werden.) Die Artikel im Schwarzbuch sind pointiert, ziemlich außer der Reihe, aber oft treffend ( -- meine Ansicht).
Zu den Blogs:
Heischen nach Anerkennung und das Aufzeigen des Schlechten sind langweilig. Offensichtlich soll alles einfach unkommentiert stehen gelassen werden. Da kann ich Elsa also nur zustimmen(!), dass man Kommentare auch abschalten kann.
Gut, ich gebe zu, dass ich viel auf dem Blog kommentiert habe, die" Magie des Geschaffenen" wollte ich aber nicht zerstören, sondern einfach einen Blog so nutzen, wie man Blogs nutzt. Ich fand das 'Gotteslob' sehr interessant, daher stammte meine Attrahierung zum Kommentarbereich. Dass es nur ein Blog vor allem zur internen Kommunikation sein sollte, ging mir erst später auf. Ich hätte übrigens gerne die Gotteslob-Magazine gelesen, aber Fragen dazu blieben recht unbeantwortet. Mittlerweile ist mir klar, dass die KDGD unter sich bleiben will, daher tut mir meine Fehleinschätzung leid.

Was mich aber wirklich wundert, ist die weiter oben vertretene Ansicht, es dürfe im Katholizismus keine Flügelkämpfe geben, wir müssten uns allein fragen, was katholisch sei. Wie kann es dann verschiedene Schulen wir Thomisten, Skotisten, Augustinianer, Molinisten geben?
scipio (Gast) - 30. Dez, 00:51

Und...

... wie jetzt bloss zustimmen ohne lobzuhudeln? Wie dem Verdikt entkommen? - Unmöglich. aber egal: Ist der Ruf erst ruiniert...

Mich erstaunt am Text auch der Gebrauch des "Wir": so aufgeladen, so wichtigtuend, so magisteriell. Es erinnerte mich an Gernharts "Wir, das Schnabeltier". Aber auch Schnabeltiere können natürlich recht haben.

Volmar (Gast) - 30. Dez, 01:06

Wer ist denn KGDG? Die einzigen Spuren, die man beim Gugeln findet, sind die einer Auseinandersetzung mit einem gewissen Sedisvakantisten auf dessen Homepage vor 4 Jahren. Hat die dort zu findende Mischung von Weltschmerz, Selbstmitleid und Angriffslust abgefärbt?

.U. (Gast) - 30. Dez, 01:23

Du findest sie unter

kdgd.de

Was sie sind, findet sich hier:

http://kdgd.de/images/kdgd1.png
Phil (Gast) - 30. Dez, 03:31

Waren das nicht die Kompendium - dem Glauben dienen - Leuts?

Das war jedenfalls meine erste Assoziation und das war auch irgendwie das, wonach die Kritik an der Bloggerwelt klang....

Was mich irgendwie daran stört, ist die Bitterkeit. Ich erklär mal wieso:

Nix gegen Euch, Liebe Mitblogger, aber ja, manchmal (MANCHMAL!) bin auch auch, sei es durch eine schlechte Stimmung meinerseits oder durch Posts eurerseits genervt. Beziehungsweise natürlich immer nur von gewissen Blogs oder auch nur gewissen Posts, nie von der Gesamtheit der kath. Weblogs. Es ging mir mal zwischendurch so, daß ich mich fragte, ob ich das Bloggen nicht einfach aufhören sollte; ich hatte eh kaum noch Traffic, der Zug war abgefahren, ich wußte gar nicht mehr, wo die Musik spielte, und die Musik war, bei allem Respekt, manchmal nicht die meine (wenn auch eine katholische). Warum hab ich es trotzdem sein lassen?

Erstens: Weil das Bloggen generell auch oft so Spaß macht! Ja, ich poste VERDAMMT unregelmäßig, aber halt doch manchmal, ich freue mich darüber, wenn ich was witziges oder mehr oder weniger Geistreiches schreibe, eine tolle Sache verlinke - und natürlich über Resonanz! Und für so was ist doch VOLLKOMMEN egal, ob man immer mit den anderen bei der Musik mitspielt.

Zweitens: Ich hab Euch alle gern. Es hat mich beispielsweise riesig gefreut zu sehen, daß, obwohl gerade zu der damaligen Zeit ich kaum noch was postete, es primär die Blogozesanen waren, die mir zu meinem Geburtstag gratulierten. Das hat mir wirklich gerührt. Gut, das lag sicherlich auch daran, daß ich ein "alter Hase" bin, aber es zeigt einen wichtigen Punkt: Hinter den Weblogs stehen Menschen und so weit ich es beurteilen kann wirklich sympathische. Sicherlich mag manchmal eine Äußerung in einem Weblog etwas scharf sein und ich stimme dann nicht zu. Aber nur weil ich hier und dort andere Positionen vertrete, heißt das doch nicht, daß die Menschen dahinter Arschlöcher sind (und auch nicht, daß ich eines bin)!

Vielleicht ist es jetzt auch einfacher, den Menschen hinter den Beiträgen zu sehen, dank Facebook und Twitter. Jedenfalls muß ich sagen, daß ich dankbar bin, zu den Bloggern zu gehören, und gerade nach vorhergehenden kann ich sagen, daß man sehr gut dazugehören kann, auch wenn man nicht jede Meinung auf jedem Blog teilt.
Yon (Gast) - 30. Dez, 01:55

Ich versteh das irgendwie alles nicht.
Ich kenn die Leute ja gar nicht - euch, vielleicht lest ihr ja mit -
alles, was ich weiß ist, dass da alle paar Jahre ein Blog (oder sowas) auftaucht, und bevor ich Gelegenheit hab, zu gucken, gab es schon wieder irgendeinen Stunk, und die Sache ist dicht.
Und dann diese Fünfjahrespläne - Leute, das ist das Internet, was wollt ihr alles verpassen? Und empfindlich sein, vor allem Kritik gegenüber, darf man im Internet einfach nicht. Hey, ich bin auch superempfindlich, aber am Ende des Tages zieht man halt den Schnief hoch und macht am nächsten Morgen wieder weiter. Oder in ein paar Tagen. Wochen. Sei's drum.
Fünf Jahre? Nicht doch. Wenn ihr was zu bieten habt, bietet es jetzt. Wenn ihr keine Lust habt, einzustecken, lasst die Kommentarfunktion aus. Kein Ding. Aber fünf Jahre - bis dahin ist der erste Blogoezesennachwuchs im Netz.
Haut rein. Jetzt. Na los! :)

Gespräche am Jakobsbrunnen (Gast) - 30. Dez, 08:06

Also ich bin auch oft nicht einer Meinung mit dem, was andere Leute in der "Blogozese" schreiben, aber muss ich da immer meinen Senf dazu geben: Nein! Einfach weil ich nicht die Zeit dazu habe oder weil es mir nicht wichtig genug ist, deswegen einen Kleinkrieg zu riskieren. Und wem bringts was? Außerdem weiss ich ja doch oft nicht, ob vielleicht die anderen Recht haben und nicht ich, auch wenn ich es nicht hören will.
Aber: was genau ist jetzt die KDGD? Auch auf deren (eurer) Seite steht da nicht, wer ihr seid oder was ihr wollt?! Und das allein ist für mich schon äußerst dubios und seltsam. Außerdem müsstet ihr aber auch wissen, dass in der Kirche immer über dieses oder jenes gestritten wurde und es wird immer so sein. Das Wichtige aber ist: WIE GEHEN WIR MITEINANDER UM, WENN WIR EINANDER NICHT GRÜN SIND?? Machen wir uns gegenseitig fertig und bewerfen uns mit übelsten Beschimpfungen oder REDEN wir miteinander auf vernünftiger Ebene und haben voreinander Respekt? DAS sollten wir immer im Auge behalten, bei jeder Form der Diskussion, sonst werden wir als Christen lächerlich und zum Gespött der anderen. Dann wird mehr kaputt gemacht als aufgebaut. Darum, und das gilt für alle in der Blogozese, ob man nun v2-Befürworter ist oder nicht, halten wir uns an das Wort des Augustinus: "Im Notwendigen Einheit, im Zweifel die Freiheit, in ALLEM aber: die Liebe!"

Andere akzeptieren

Das Schwarzbuch über die Katholische Kirche ist nicht gerade sensationell neu. Solche gesammelten kritischen Anmerkungen gibt's dutzendweise auf dem Büchermarkt. Wer bei Suchmaschinen "Schwarzbuch" eingibt, wird merken: auch andere Institutionen bleiben davon nicht verschont. Fehlt nur noch das Schwarzbuch über Schwarzbücher. So wie ich das sehe, wird Mutter Kirche auch dieses Hundegekläff unbeschadet überleben...
Was die Leute betrifft, die das Bloggen aus Enttäuschung aufgegeben haben, kann man sicher sehr verschieden kommentieren. Ein alter Indianerspruch besagt, dass man über niemanden urteilen sollen, wenn man nicht eine Woche in dessen Mokassins gelaufen ist - sprich: Es kommt immer wieder und überall vor, dass enttäuschte Christen die Brocken hinschmeißen. Jeder Pfarrer kann dazu etliche Erfahrungen schildern. Ich will mir nicht anmaßen, das zu kritisieren.
Manchmal wird man auch mehr oder weniger absichtlich missverstanden. Elsa tut das m.E. z.B., wenn sie schreibt, es gäbe keine Summe katholischer Blogautoren. Meiner Meinung nach wollten die jungen Leute lediglich eine Art Definition der "Blogozese" liefern, und da kann man diesen Ausdruck mit etwas gutem Willen gelten lassen, finde ich.
Mein Tipp also: Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, und für die Enttäuschten beten. Das kann nie schaden.
Gast (Gast) - 30. Dez, 14:55

Schönen Urlaub!

Ich wünsche Bloggerin Elsa einen schönen Urlaub. Wie sie schreibt, ist sie nach Diktat verreist. Wohin geht es denn?
Braut des Lammes (Gast) - 30. Dez, 22:58

Zum Gotteslob-Blog: …schnelle Kritik, die immer destruktiver wirkte. Im Mai stellten wir den Blog wieder ein… – Komisch, in meiner Erinnerung war das ganz anders. Ein hingerotzter Rundumschlag "Großes Nachdenken, exercitien[sic!]gereift: alles Scheiße!" in Richtung nahezu aller anderen Blogs, die entweder konvertiert oder bekloppt und allesamt "deuterokatholisch" seien, dann Schotten dicht und abtauchen. Ja, nee, is klar! Wer so gut im Austeilen ist, sollte auch Kommentare ertragen und sich sachlich mit abweichenden Meinungen auseinandersetzen können.

Dybart (Gast) - 31. Dez, 10:10

Eine Erinnerung, die wohl vielen hier nicht unbekannt ist. Aber sie hilft uns, glaube ich, zur Zeit nicht weiter, weil sie nur als konzertierter Angriff verstanden würde.
Lassen wir ihnen also ihre fünf Jahre Zeit, in denen sie vielleicht wirklich auch einen anderen (exerzitiengereiften) Blick auf die Ereignisse der Vergangenheit gewinnen können.
ElsaLaska - 31. Dez, 10:53

Angriff? Die sollen doch froh sein, dass so viel Werbung für ihr Kirchenlamento hier gemacht wird!
Braut des Lammes (Gast) - 1. Jan, 16:09

Mal eine Frage

…wo ladet Ihr Euch denn dieses Elaborat denn herunter? Ich finde a.a.O. nur eine Bestellmöglichkeit, in der mir (unter Preisgabe meiner Daten) das PDF eventuell zugesandt werden wird oder auch nicht.
.U. (Gast) - 1. Jan, 16:12

Du hast Post

(Ich habe meine Mailadresse angegeben.)
Gabriel (Gast) - 3. Jan, 04:09

Seltsam

Seltsam ist auch, dass sich diese Seite (dieses Machwerk) mit dem Signet des Opus Dei schmückt. Das findet man auf den Seiten des Werkes selbst nirgendwo. (Allenfalls zufällig in einer Bildergalerie auf einem Messgewand...)

Trackback URL:
https://elsalaska.twoday.net/stories/11539523/modTrackback

cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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