Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila

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ufficio

Du bist nicht angemeldet.

Die Jugendlichen durften nicht mitsingen.

Da sind sie so weit gereist, haben soviel Geld ausgegeben, strotzen vor Energie, wollen was bewegen und was geschieht? Sie dürfen nicht mitsingen bei der Abschlussmesse! Das alleine wäre ja schon enttäuschend genug, aber dann redet Papa Bene auch noch ENGLISCH und in Schachtelsätzen, die - ja, auch das noch - komplexe Inhalte transportierten. Dies entnehme ich einem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers.

Es ist sicherlich zuviel verlangt von deutschen Jugendlichen mit erster Fremdsprache Englisch und allgemeiner US-oder Brit-Pop-Inkulturation, das Ratzingersche Englisch verstehen zu können. Insbesondere ist es wohl zuviel verlangt, dies vorauszusetzen, wenn sie das ENGLISCHSPRACHIGE Ausland besuchen möchten.

Möglicherweise ist es sogar von Katholiken mittlerweile zuviel verlangt, die folgende Aussage auch wirklich verstehen zu können:

"In jeder Meßfeier kommt nämlich der Heilige Geist erneut herab, wenn er durch das feierliche Gebet der Kirche angerufen wird, nicht nur um unsere Gaben von Brot und Wein in den Leib und das Blut des Herrn zu verwandeln, sondern auch um unser Leben zu verwandeln, um uns in seiner Kraft „ein Leib und ein Geist in Christus“ werden zu lassen." (Aus der Abschlusspredigt WJT 2008). Ich schließe das langsam nicht mehr aus.

Aber es kommt noch besser:

"Dass Teile der Messe auf Latein zelebriert wurden, obwohl das nun nicht gerade die Sprache der Weltjugend ist, mag gerade noch angehen. Aber irritierend wirkte auf viele, dass der Papst bei denjenigen, denen er zur Kommunion persönlich die Hostie reichte, auf Niederknien und Mundkommunion bestand, um die „Ehrfurcht zu wahren“. Was deutsche Kapläne und Jugendpfarrer in ihren Gemeinden an Gemeinschaftssinn mühevoll aufgebaut haben, fand in Sydney kaum eine Fortsetzung."

"Teile der Messe in Latein, wenn auch nicht gerade WELTJUGENDSPRACHE - mag gerade noch angehen"!
Da wird sich der Hl. Vater aber freuen, dass ihm der Kölner Stadt Anzeiger diese großzügige Konzession gemacht hat! Hej, heute ist mein Glückstag, wird er sich denken und einen kleinen Wickie-der-Wikinger-Sprung machen, in der Luft die Beinchen zusammenschlagen und eine Polonaise mit Kardinal Arinze durch den Saal tanzen. Aber das Allerallerbeste finde ich dieses "Ehrfurcht wahren" - mitsamt den Gänsefüßchen.
Eigentlich nur noch zu überbieten durch die Erwähnung der deutschen Kapläne und Jugendpfarrer.
Die hätten ihre Schäfchen nun wirklich nicht derart unvorbereitet losziehen lassen dürfen. Der Heilige Vater teilt die Kommunion nur an Kniende und in den Mund aus? Freilich ist das irritierend, und zwar genau dann, wenn man vor lauter gemütlichem deutschen Gemeinschaftssinn in lockerer Abendmahlsatmosphäre bei Saft und Keksen, vehementem Guantanamera-Singens und lustvoller Bauchnabelinspektion vergessen hat, hin und wieder mal nach Rom zu schauen um zu sehen, was dort eigentlich gerade überlegt wird und WARUM UND WIESO UND WOZU.

Isch abe fertig ...
bonjovi (Gast) - 22. Jul, 21:01

dess sieht man schon an die hostie reichen, danach muss das "ehrfurcht wahren" folgerichtig - für die journalistin jedenfalls - in anführungszeichen stehen.
isso... oder ?

scipio (Gast) - 22. Jul, 21:22

Und wir fragen

uns besser auch mal überhaupt nicht, inwiefern Niederknien, Mundkommunion und Ehrfurcht irgendeinem Gemeinschaftssinn widersprechen sollen. Stell Dir vor, lieber Redakteur, du und ich knien nebeneinander, wie gemeinschaftlich wir uns dann fühlen würden. Aber wir wissen ja: Ein deutscher Journalist kniet vor niemandem. Nicht einmal vor dem lieben Jott persönlich.

SuMuze (Gast) - 22. Jul, 21:32

Nun, das ist sie aber

wohl anscheinend, die Zukunft der katholischen Kirche (und des anderen Konkurrenzvereins), zumindest wenn ich mir die hiesigen Gruppen anschaue.
Nicht eine erlesene Gemeinschaft von dem ins Detail gehenden Disput Verpflichteten, hochgeistig Reflektierten, die es meistens (fast) besser wissen als der der Papst selbst. Sondern eine Fangemeinde einfacher, schlichter Gemüter, die Lieder singen wollen, wenn dazu Kerzen brennen und die Augen leuchten. Die in Massen durchs Freie laufen und mit den Händen nach oben auf einen von dort zu ihnen sprechenden Mann zeigen wollen, dem sie gemeinsam mit anderen frenetisch zujubeln, wenn er ankommend einsam durch eine Gasse schreitet..

ElsaLaska - 22. Jul, 21:39

Ein Bruce-Springsteen-Konzert?
fbtde - 22. Jul, 22:10

Als ich vor zwei Jahren nach Amerika floh, war gerade Weltjugendtag in Köln. Am Flughafen in Frankfurt sah ich die Übertragungen im Fernsehen, das vergesse ich nicht. Mich hat, um es vorsichtig auszudrücken, die Flut der meßgewandeten alten Männer immer etwas irritiert. Die Evangelische Jugend in Bayern hatte, als ich im entsprechenden Alter war, den Satz "Wir sollen den Jugendlichen das Evangelium in ihrer Lebenswirklichkeit verkündigen" (sinngemäßes Zitat) in ihrer Grundordnung. Das ist nicht so falsch.

scipio (Gast) - 22. Jul, 22:23

Das ist sicher nicht so falsch, aber nur ein Teil.

Denn so oder so suchen Jugendliche eine Unterbrechung ihrer Lebenswirklichkeit, egal ob das Fantasyromane, Rollenspiele oder Deutschland sucht den Superstar ist. Der Alltag ist nicht alles.

Wenn man die Lebenswirklichkeit nicht eng auf Alltagswelt einengt, gibt es sehr wohl einen Ort für die Verkündigung des Evangeliums in fremder Sprache, in ungewohnter Verkleidung, an fernen Orten.
ElsaLaska - 22. Jul, 22:34

Ach, ob und wie die Jugendlichen das so oder so empfinden, das weiß ich nicht (im Gegensatz zum Kölner Stadtanzeiger wahrscheinlich). Dass katholische Kirche anders aussieht als evangelische, ist doch auch ein Gemeinplatz.
Aber der Artikel ist einfach - out of space. Es wäre schön, wenn man in Deutschland - oder besser gesagt in der betulichen deutschen Presse! - denn mal begreifen würde, dass katholische Kirche eben nicht nur in der Jugendgruppe München - Nord stattfindet, sondern ganz erheblich viel mit Rom zu tun hat (hm, und ist der Hl. Vater nicht sogar ein Deutscher jetzt?) und dieses Dauergenöl nervt mich eh. Ja, es hat viel Geld gekostet. Da würde ich jetzt gerne mal katholische Jugendliche von den Philippinen oder aus dem Irak hören, ob die vielleicht auch rummäkeln, weil der Hl. Vater - im übrigen KLARE WORTE, jedenfalls die, die ich am Fernsehen hörte - Englisch gesprochen hat und in Schachtelsätzen oder sie nicht mitsingen durften oder irritiert von der Mundkommunion waren. Das ist diese Froschperspektive: Aber bei uns in Deutschland und unsere Jugendpfarrer*rumdozier* - ächz, das ist einfach ... naja, vielleicht dem Kölner Stadtanzeiger angemessen. Ich kann aber nicht glauben, dass deutsche Jugendliche nach Australien pilgern, damit dann alles genauso abläuft wie im Ministrantenzeltlager in Hintertupfing. Das kann ich einfach nicht glauben.
sumuze - 22. Jul, 23:05

Genau, da

"katholische Kirche eben nicht nur in der Jugendgruppe München - Nord stattfindet, sondern ganz erheblich viel mit Rom zu tun hat", stören diese Jugendgruppen doch irgendwie..
ElsaLaska - 22. Jul, 23:07

Nein, das verstehst du falsch. Der Artikel des Kölner Stadtanzeigers stört mich. Nicht die Jugendlichen. Und auch nicht die "Kapläne und Jugendpfarrer". Und da eben nicht nur München-Nord stattfindet, sondern Weltjugendtag (international?) ist - undsoweiter. Ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.
Ich will damit sagen, man kann das Augenmerk auf die stupende Internationalität dieses Ereignisses richten und nicht spießig provinziell davon berichten als dem "worst case für das deutsche Jugendpastoral", wie Scipio es gerade so wunderbar bezeichnet hat.
sumuze - 23. Jul, 07:34

Diese 'spießig provinzielle' Art

der Berichterstattung - woher, denkst du, kommt sie? Und ist sie den Kirchenjugendlichen so fremd? Oder ist nicht gerade das ihre Perspektive - Glauben im Alltag, hautnah, als geilen Event zu erleben, eben so, wie sie ihn vor dem TV, dem Nintendo, dem iPod, dem Pfarrer und den Freunden zelebrieren wollen.
Offen gesagt finde ich den Ansatz deiner Kritik seltsam. Er klingt mir, als müsse Glauben stets nur im Refugium statthaben. Unter dazu Befugten. So wie früher, als noch nicht jeder mitreden durfte.
ElsaLaska - 23. Jul, 09:05

Das ist eine ganz schreckliche Vorstellung, gell? Nicht überall mitreden dürfen. :-)
ElsaLaska - 23. Jul, 09:23

Also ich finde ja, aber ich bin keine 18 mehr, dass Teile der Messe in Latein und kniende Mundkommunion "voll geilen Eventcharakter" haben und mit jedem Eminem-Konzert mithalten können.
Vielleicht sollten sie mal eine Weltjugendtag Ü30 andenken ...
sumuze - 23. Jul, 09:33

Es ist ein Schuh,

eine Entwicklung zu sehen, und ein anderer, ihren Geschmack auf der Zunge zu spüren.

*denke, ich lese mal wieder Joseph von Westfalens 'Warum ich Monarchist geworden bin'...
ElsaLaska - 23. Jul, 09:40

Irgendwie muss ich jetzt an Schuhsohle auf Zunge denken.
Nein, wenn man die Augen nach Rom gerichtet hätte, dann hätte man das ja schonmal sehen können, was sich da so alles liturgietechnisch tut. Das kommt ja nicht völlig überraschend - WENN man sich denn mal mit den Meldungen von da beschäftigt hätte. Und dass Liturgie (jedenfalls außerhalb Deutschlands) nicht beim Internationalen Frühschoppen nach Austausch aller Argumente und in Zweidrittelmehrheit-Abstimmung gestaltet wird, sollte doch hoffentlich, bei aller Liebe zum "Mitredendürfen", auf der Hand liegen ...
sumuze - 23. Jul, 10:09

Genau,

da müssen Expertenstandards her. Differenziertes Denken differenziert sich nun einmal aus, nicht jeder hat Teil daran. Der Komplexität des Gegenstandes korrespondiert die Selektivität der Gemeinschaft. Wozu sind wir monotheistisch, wenn doch jeder seinen eigenen Gott haben wollte?!
ElsaLaska - 23. Jul, 10:16

Also von außen scheint das ja immer ein lustiges Bild abzugeben, was wir da so treiben.
sumuze - 23. Jul, 11:36

Ach wo,

warum sollte die katholische Liturgie lustiger ausschauen als die Hochzeitsriten auf Papua-Neuguinea, die Verhandlungen einer Freimaurerloge oder das Gehabe auf einer Vorstandssitzung der Deutschen Bank?

Innerweltliches Geschehen ritual-verhafteter Primaten, nicht mehr.

Nein, lustig ist die Anmaßung der Transzendenz. Die ich der auf dem Küchentisch brennenden Kerze, wäre ich gefragt, dann schon lieber zuspräche. Hauptsache, sie tropft mir die Tischdecke nicht voll Wachs!
ElsaLaska - 23. Jul, 19:35

Naja, dann informierst du dich wohl besser erst über Liturgie, bevor wir weiterreden.
sumuze - 23. Jul, 20:09

Führt der Weg zu Gott

nur über die katholische Liturgie?
ElsaLaska - 23. Jul, 20:37

Definiere Gott.
Definiere Weg zu Gott.
Definiere katholische Liturgie.

Sorry, ich kann mit der Frage so wie sie dasteht rein gar nix anfangen, so sie überhaupt ernst gemeint ist. Hast du eine präzisere Anfrage an mich? Oder möchtest du nur deine eigene Vorstellungswelt bestätigt bekommen?
sumuze - 23. Jul, 20:43

Präzise angefragt:

Warum sollte ich mich über katholische Liturgie informieren, nur weil ich es für seltsam halte, die Ansprüche der Mitglieder katholischer Jugendgruppen aus dem deutschen Sprachraum an die Formen ihres Glaubens-Erlebens als marginal abzutun?
Robert (Gast) - 23. Jul, 20:58

Ein Satz wie "Wir sollen den Jugendlichen das Evangelium in ihrer Lebenswirklichkeit verkündigen" (sinngemäßes Zitat) KANN gar nicht sinngemäss zitiert werden, weil er völlig unsinnig ist und rein gar nichts bedeutet, nicht mal heisse Luft. Alles leeres Geschwätz, einfach hier besonders deutlich.
Brrrrrrrr.
sumuze - 23. Jul, 21:02

Nannte eine frühere Generation

Fragen wie "Oder möchtest du nur deine eigene Vorstellungswelt bestätigt bekommen?" nicht einmal einen Mißbrauch der Macht der Mikrofone?
ElsaLaska - 23. Jul, 21:03

Gut.

Ich bestreite a) dass der Artikel die Ansprüche der Mehrheit katholischer Jugendgruppen im deutschen Sprachraum an die Formen ihres Glaubens-Erlebens tatsächlich wiedergibt.
Weiterhin bestreite ich b) dass deutsche Jugendliche mehrheitlich den WJT in dieser Form erlebt haben, die der Artikel suggerieren möchte. Außerdem bestreite ich c), dass eine Messe in Latein und kniende Mundkommunion dem Gemeinschaftssinn abträglich sein könnten. Weiterhin beklage ich d), dass die Autorin offenbar nicht informiert ist über Sinn und Wesensgehalt der katholischen Liturgie sowie die Überlegungen unseres Hl. Vaters dazu.
Zu Beklagen ist außerdem e) man unterstellt deutschen Jugendlichen, sie wären nicht imstande, komplexe Sachverhalte in Englisch verstehen und auffassen zu können (die so komplex nun auch wieder nicht sind). Gleichzeitig unterstelle ich damit natürlich deutschen Jugendlichen im positiven Sinne, sie seien dazu fähig, womit ich evtl. denselben Fehler begehe wie die Autorin. Dies rechtfertige ich damit, dass ich den Jugendlichen durchaus mehr zutrauen möchte, als ihnen offenbar von anderer Seite zugetraut wird.
Inwiefern du jetzt auf die Idee kommst, ich würde in allen Punkten Ansprüche von gläubigen Jugendlichen als marginal abtun entzieht sich mir zur Gänze.
Wenn du das seltsam findest, sind wir jedenfalls schon zu zweit.
sumuze - 23. Jul, 23:15

Das alles hatte ich

über den Daumen gepeilt bereits deinem ursprünglichen Post entnommen. Es beantwortet aber meine von dir gewünschte präzise Anfrage nicht: wozu sollte ich mich mit katholischer Liturgie vertraut machen, wenn ich deine Punkte a+b mangels adäquater Grundlagen nicht entscheiden kann, in Punkt c+d dir zustimme und in Punkt e anderer Meinung als du bin?

Auf diese Idee ("Inwiefern du jetzt auf die Idee kommst, ich würde in allen Punkten Ansprüche von gläubigen Jugendlichen als marginal abtun") kam ich nie. Ich weiß allerdings auch nicht, wie du nun auf die Idee kommst, ich wäre auf sie gekommen. Ein Tipp: weiter oben läßt sich präzise nachlesen, auf welche Idee ich kam.
ElsaLaska - 24. Jul, 10:48

Einigen wir uns darauf,

dass du dich nicht mit katholischer Liturgie auseinandersetzen möchtest. Einigen wir uns weiter darauf, dass es ziemlich sinnlos ist für mich, mit jemandem, der eine objektiv wissenschaftlich klingenwollende Definition für Gottesdienst ("Innerweltliches Geschehen ritual-verhafteter Primaten, nicht mehr") vorlegt und sich darüber hinaus nicht weiter informieren will, und dessen Definition ich als Katholikin natürlich per se nicht zustimmen kann, auf keine gemeinsame Ebene kommen kann, weil einfach der Wille fehlt, sich in mein Verständnis hineinzudenken, während mir der Wille fehlt, stets aus einer Verteidigungshaltung heraus zu argumentieren, die man scheinbar schon allein deshalb einzunehmen hat, weil man katholisch ist. In dem Artikel ging es besonders um Grundlegendes, da dies für dich alles gemäß deiner Definition von Gottesdienst sowieso keine Rolle spielt und du dich auch nicht weiter darüber informieren willst, weiß ich nicht, worüber du mit mir hier eigentlich diskutieren wolltest.
sumuze - 24. Jul, 12:32

Diskutiert hätte ich, wenn möglich,

gerne darüber, ob meine Vermutung zutrifft, daß es die Zukunft der katholischen Kirche (wie auch anderer Kirchen) sei, nicht "eine erlesene Gemeinschaft von dem ins Detail gehenden Disput Verpflichteten, hochgeistig Reflektierten, die es meistens (fast) besser wissen als der der Papst selbst." zu werden, sondern "eine Fangemeinde einfacher, schlichter Gemüter, die Lieder singen wollen, wenn dazu Kerzen brennen und die Augen leuchten. Die in Massen durchs Freie laufen und mit den Händen nach oben auf einen von dort zu ihnen sprechenden Mann zeigen wollen, dem sie gemeinsam mit anderen frenetisch zujubeln, wenn er ankommend einsam durch eine Gasse schreitet..". Und das ist in meinen Augen eher eine Frage gesellschaftlicher (Fehl?-)Entwicklungen als solche irgendeiner Liturgie. Das allerdings, und da kannst du Recht haben, ist kein sehr fundiertes Urteil meinerseits, weil es auf einem (Vor-)Urteil gegen ritualisierte und kanonisierte Formen des Gemeinschaftserlebens basiert (die im übrigen sich auch meistens sehr objektiv-wissenschaftlich geben).

Ich glaube eben nicht, daß innerweltliches Geschehen gleich welcher Form und Absicht in der Lage sei, einen heiligen Geist, eine göttliche Präsenz, ein irgendwie Transzendentes herbei zu beschwören. Du glaubst etwas anderes, das steht dir ebenso frei wie mir es nicht zu glauben. Und ich glaube - aus meinen persönlichen Kontakten und Erfahrungen in Jugendarbeit und mit religiös motivierten Jugendlichen heraus - weiter, daß es den jungen Menschen darum auch zunehmend weniger geht als um ein Gemeinschaftserlebnis als solches, das selbst als vage transzendental empfunden wird. Die abstrakte Qualität der Gemeinschaft scheint so ihre jeweils konkreten Ziele zu dominieren, wenn nur gewisse Formen (s.o., vielleicht eher äußere, aber das weiß ich nicht genau) des Erlebens erfüllt werden.

Das halte ich schon für einen diskussionswürdigen Punkt, sehe aber nun auch, welche Schwierigkeiten sich beim Versuch einer Diskussion dort ergeben, wo die kämpferische in-group Perspektive der sich angegriffen Fühlenden solche heftigen Hürden errichtet, wie ich sie deinen Worten leider entnehme.

Ich wollte dich absolut nicht angreifen, auch deinen Glauben und seine Rituale nicht. Mir ist eine katholisch geprägte Weltsicht immer noch wesentlich lieber als eine vorgeblich neutrale, die ihre Voraussetzungen verleugnet und sich eben dadurch über andere erheben zu können meint.
ElsaLaska - 24. Jul, 23:49

Also zunächst mal

nervt mich dieses ingroup-outgroup Gewörgle. Jeder, der sich für den katholischen Glauben auch ohne Überzeugung, nur rein intellektuell, sagen wir ruhig, auf vergleichender religionswissenschaftlicher Ebene interessiert, der hat jede Menge Futter, Stoff aus fast 2000 Jahren, er kann sich also darüber informieren, sich das anlesen.
Wie es gesamtgesellschaftlich weitergeht, da bin ich natürlich überfragt. Ich bin mit knapp 40 Jahren katholisch geworden nicht wegen irgendwelcher Fanerlebnisse und Massenekstasen, sondern weil ich , aus dem Yoga her kommend, back to the roots des Abendlandes wollte (natürlich spielte mehr eine Rolle dabei, als ich jetzt erläutern kann). Ich kann also nichtmal für die Mehrheit der wiegengetauften Katholiken sprechen. Ich denke sowieso, man kann aus seinem Glauben heraus schlecht irgendwas über den Kamm scheren und pauschal sein. Ausgenommen natürlich der Tatsache, dass der katholische Glaube via Rom funktioniert. Man hat nun mal eben einen Papst, einen Oberhirten. Ich habe mit ihm keine Probleme, weil ich auf meinem Weg zum Katholischsein gerade den Zeitpunkt des Todes von Johannes Paul II, das Konklave, die Wahl von Benedikt als prägend für mich erlebt habe. Prägend positiv. Das hatte sich einfach mal umgedreht, nachdem ich so mit 16, 17, strikt kirchenkritisch unterwegs war. Dann war ich lange Zeit gar nix, dann habe ich mich mit allem Möglichem beschäftigt und auf einmal merkte ich, dass ich vielleicht doch lieber katholisch sein möchte. Mein Katholischsein ist aber nicht repräsentativ, ganz bestimmt nicht.
Also ganz aus meinem persönlichen Gefühl heraus, was Liturgie, was Katholisch Sein bedeutet, schreibe ich hier. Du kannst von mir einfach nicht erwarten, ich würde Postulate für das Seligsein aller Menschen hier aufstellen, das will ich auch gar nicht. Dafür bin ich viel zu viel rumgekommen. Bestimmt haben einige Jugendliche das als unangenehm empfunden, was Benedikt zelebrierte. Bestimmt haben viele aber das als wundervoll empfunden. Ich habe keine Ahnung, ich bin 40 Jahre alt. Ich werde keinem katholischen wiegengetauften Jugendlichen irgendwas vorschreiben, sollen sie machen was sie wollen. Ich werde aber darauf hinweisen, wenn mir die deutsche Kirchenberichterstattung in den Medien mal wieder auf den Zeiger geht. Und das war einfach grad mal der Fall. Daneben ist mir die Liturgie, um es also doch noch mal zu erwähnen, sehr wertvoll. Jetzt kommt tatsächlich das ingroup- Ding: Für jemanden, der glaubt, ist die katholische Liturgie eben nicht von Menschen gemacht worden, sondern ein Ding der Unumstößlichkeit. Sie kommt von Gott. Wir können sie nicht "bearbeiten", uns dran "produzieren", uns dran "selbstverwirklichen". Das ist für meine Glaubenshaltung wesentlich. Sie ist auch nicht der einzige Weg zu Gott, da haben wir viele Gegenbeispiele auch von Nichtkatholiken. Aber die Feier der Eucharistie ist für uns ein Sakrament, also ein Zeichen der Gnade Gottes, weshalb ich da, gerade als Ex-Evangelische, vielleicht übersorglichen Wert drauf lege. In der Tat liegen mir die Sakramente als Zeichenhandlungen Gottes sehr am Herzen. Und ich möchte sie nicht durch Bruce-Springsteen-Konzerte ersetzt sehen.
Vielleicht ist es dir jetzt ein bisschen einsichtiger? Ich würde mich freuen.
Tiberius (Gast) - 22. Jul, 23:07

Auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, aus dem kopfschütteln nicht mehr herauszukommen (Danke für diesen Beitrag!), denke ich doch, daß die Kirche auf einem guten Weg, dem Weg nach Rom ist.

Wer eine Kirche sucht, die nicht größer als das eigene Wohnzimmer ist, der wird sicher an anderer Stelle fündig werden. Das die Qualität der Kirchenberichterstattung indiskutabel ist, wird hier nur noch bestätigt.

sumuze - 25. Jul, 15:55

Auch zunächst

meine Freude darüber, daß du nun doch dich weiter eingelassen hast.

Was du über deine persönliche Beziehung zum Katholisch-Sein sagst, ist sehr interessant. Es war aber nicht der Punkt, um den es mir ging. Dennoch finde ich diesen auch bei dir: du sagst, "Für jemanden, der glaubt, ist die katholische Liturgie eben nicht von Menschen gemacht worden, sondern ein Ding der Unumstößlichkeit. Sie kommt von Gott.". Und ist somit eben kein Ratzinger-goes-Springsteen-Konzert.

Meiner persönlichen Erfahrung mit einigen gläubigen Jugendlichen nach sehen diese ihren Glauben aber beileibe nicht so. Erstens ist ihnen entweder nicht bewußt oder gleichgültig, ob Liturgie (ich nenne das einmal so, aber ich würde das eher Regeln der Religionsausübung nennen, weil ich denke, daß es nicht nur um den Gottesdienst allein dabei geht) nun von Gott oder von einem dafür eingesetzten Ausschuß älterer Herrschaften (ich kann's doch nicht sein lassen) herrührt. Zweitens sehen sie das permanente Abändern dieser Regeln je nach Bedarf als eine selbstverständliche Option. Drittens ist ihr Empfinden von Glauben, Frommheit, Ehrfurcht, Demut, ihr Erfahren eines Göttlichen usw. nicht primär davon abhängig, daß diese Regeln göttlich sind, sondern eher von der Intensität eines privaten Erlebens innerhalb einer sinnstiftenden Gemeinschaft. Ich glaube, das wird auch als pietistisch bezeichnet, aber man kann es wohl ebenfalls dezisionistisch nennen, da die Setzung der Regeln nicht ihren Geltungsgrund in etwas Anderem, vor ihr Gültigem finden muß, sondern als Setzung nach geregelter Übereinkunft selbst den Grund ihrer Geltung abgibt.

Dies mag - und tut es wohl auch, soweit ich weiß - dem offiziellen Denken der katholischen Kirche heftigst widersprechen. Es ist aber sicherlich nicht ungewöhnlich, daß das, was die Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft von den Regularien und Prinzipien ihres Glaubens annehmen, mit diesen nicht allzu genau in Deckung steht. Aus dem evangelisch-lutherischen Bereich weiß ich etwa, daß die eher katholische Auffassung der positiven Bedeutung des Beachtens der Gebote sowie von Reue und Buße für eine spätere Erlösung der Seele dort von den meisten Gläubigen naiv als Bestandteil ihres eigenen Glaubens gesehen wird und sie sehr erstaunt sind, erfahren sie, daß für ihre eigene Kirche die Erlösung dem Sünder wie dem Gerechten gleichermaßen nur durch Gottes Willkür und sonst nichts zukommt.

Zu den für mich diskussionswürdigen Punkten zurück:

(1) Ich sehe dieses natürlich als Bestandteil eines Prozesses der Verweltlichung an. Ich bin mir dessen jedoch nicht sicher, da ich mich dabei auf meine und die Beobachtungen einiger weniger anderer, mit denen ich darüber geredet habe, verlasse. Daher interessiert es mich sehr, ob andere Menschen dieses ähnlich sehen wie ich.

(2) Und ich bin mir nicht sicher, wie, wenn er denn statt hat, ich diesen Prozeß sehen sollte: als eine Ablösung solcher in meinen Augen falscher Wahrheits- oder Göttlichkeitsansprüche wie der, den du für die katholische Liturgie reklamierst, durch mehr offenen Diskurs (parallel etwa der Ersetzung des göttlichen durch das positive Recht) - oder als eine Auflösung der klassischen Methoden des Erhaltes gesellschaftlicher Identität (Tradition, Moral, also alles, was als Pattern Maintenance bezeichnet wird) zugunsten eines kurzfristiger und leichter Manipulierbaren (z.B. Medien-, Jugend- und Popkultur). Auch bin ich mir nicht sicher, ob dieses unbedingt Gegensätze sein müssen. Und wie ich beide bewerten möchte.

(3) Ich weiß nur ungenügend, ob und wie dieser Prozeß innerhalb z.B. der katholischen Kirche gesehen wird. Ich vermute das aber schon, und ich denke, es gibt sehr verschiedene Reaktionen. Einmal die, die ich bei dir heraus lese: eine Rückbesinnung auf das Eigentliche, eine Verhärtung gegen Auf- und Abweichung von einem 'wahren' Glauben und ein eher hierarchisches Beharren auf Geltung (was ja immer eine übliche Gegenbewegung in der Kirche war, wenn diese sich von Innen angegriffen fühlte). Und vielleicht andere, wie du sie etwa einigen katholischen Jugendpfarrern in Deutschland unterstellst: die Adaption an solche Wünsche, der Versuch einer - mehr oder weniger vorsichtigen - Integration neuer Formen und Ansprüche und ihre Vermittlung mit dem Bestehenden (was ja wohl als Versuch einer Reformation zu bezeichnen wäre).

ElsaLaska - 28. Jul, 01:03

HM.

Ich müsste, um dir zu antworten, immer irgendwas pauschalisieren und das kann ich einfach nicht wirklich - also ich kann es, aber ich fühle mich nicht wohl damit. Ich denke aber ebenso wie du, dass wir einen großen Trend zur Verweltlichung haben, also ich empfinde das schon auch so. Ich lese allerorten als Anpreisung neuer Formen des Gottesdienstes immer, dass es dabei darum geht, einen kreativen und persönlich erfüllenden Gottesdienst zu GESTALTEN - das ist natürlich für jemanden, der in der Tradition verhaftet ist, das absolute Unding. Auf der anderen Seite gibt es einen rollback, eine gegenläufige Tendenz gegen dieses Scheissegal-Feeling des: wir machen halt Abendmahl und drücken uns mitsamt unserer Kreativität schön aus: Diese Wege innerhalb der katholischen Kirche haben durchaus Zulauf. So wie dich vielleicht das Aufweichen fasziniert, so interessiert mich zum Beispiel dieses Phänomen des rollback.
Für mich ist der springende Punkt dabei aber immer, dass reflektiert wird auf etwas, was außer uns selbst steht und höher steht, also göttliches Recht hat für mich immer Vorrang, aus der Sichtweise heraus, dass sich die Menschen schon viel zu viel angemaßt haben. Das liegt darin begründet, dass ich persönlich überhaupt kein Problem damit habe, etwas zu akzeptieren, was außer mir und über mir steht - und ich denke, das ist der Knackpunkt an der ganzen Sache: In vielen modernen Strömungen hört man immer, wie wichtig der persönliche Bezug zu Jesus Christus ist, na klar, das ist dann der Kumpel und das ist wichtig, das man mit diesem Kumpel auf Augenhöhe ist.
Das geht dann sogar so weit, dass man die Aussagen von Jesus Christus zum Beispiel in Bezug auf die Ehe und so weiter, die halt nicht in dieses laissez-faire -Bild des liebenden Kumpels passen ignoriert. In Wirklichkeit war Jesus Christus aber ziemlich strikt und er hat gar nicht alles jedem vergeben, sondern vielmehr gewarnt. Aber ich merke, ich rede an dir vorbei.
Was ich wirklich denke: Es gibt in jeder Bewegung Menschen, die nur wegen der Party dort sind, wegen der Masse und dem Sichwohlfühlens in einer großen Gruppe von Menschen, die scheinbar dasselbe denken und tun, wie man selbst.
Es gibt aber noch genügend andere, die versuchen, Ansprüche an sich zu stellen und Leerstellen nicht mit Willkür, sondern mit Demut zu füllen. Wahrer Glaube ist kein Bruce-Springsteen-Konzert, sondern eine sehr einsame Sache.
Wahrer Glaube ist auch nicht die Technoparty in Zion (aus dem Film Matrix), sondern ein persönlicher, spiritueller Weg. Und den muss man ganz alleine gehen. Wenn man Glück hat, findet man Wegbegleiter und Seelenfreunde, natürlich. Aber das sage ich jetzt in einem Alter, in dem man nach dem indischen Glauben langsam daran denkt, sich in die Wälder zurückzuziehen. Ich kann dir nur versichern, wenn es nicht mehr um Gott geht und irgendetwas, was über uns steht und dem wir uns zu fügen haben, dann ist es Menschenwerk und hat mit Gott nicht mehr viel zu tun. Dass ich Freude und Lust dran habe, diesem Glauben in einer größeren Menschenmenge Ausdruck zu verleihen, ist davon allerdings unberührt. Aber für mich, nach meiner für mich maßgeblichen Erfahrung, findet Glauben als solcher nicht in einer großen Gruppe statt - das geht nicht. Hierbei berufe ich mich einfach mal auf alle spirituellen Lehrer der Menschheit.
Ich hatte ja schon gesagt, ich komme aus dem Yoga, und da wird viel mehr um Gott gegeben, als ich es in der zeitgenössischen katholischen "Gemeinde" je erlebt habe.
So kann ich dir also LEIDER keine echten Antworten geben, eigentlich.
Str1977 (Gast) - 28. Jul, 10:39

Was soll denn die Gegenüberstellung von "von menschengemacht" und ... ja was eigentlich?

Natürlich ist die katholische Liturgie von Menschen gemacht ... von wem denn sonst?

Aber sie ist eben nicht willkürlich und ohne Grund entstanden.

Deine Obsession mit "alten Männern" kommentiere ich nicht, denn das ist Dein Problem, nicht meins.
ElsaLaska - 28. Jul, 12:35

Sonst gehts dir noch gut?
sumuze - 28. Jul, 13:42

Echte Antworten,

oder überhaupt Antworten, sind sicher selten zu erwarten, eher wohl nie. Aber Auskunft gibst du, und das gefällt mir ausreichend gut. Ich bin übrigens selbst gar nicht so sehr anderer Auffassung als du. Ich versuchte oben immer nur eine andere Position darzustellen, ohne sie aber damit zu teilen. Solche Sätze wie dieser: "Für mich ist der springende Punkt dabei aber immer, dass reflektiert wird auf etwas, was außer uns selbst steht und höher steht, also göttliches Recht hat für mich immer Vorrang, aus der Sichtweise heraus, dass sich die Menschen schon viel zu viel angemaßt haben." beinhalten durchaus etwas, das mich anspricht. Zu gerne würde ich mich in einem 'außer mir' Seienden beruhigen. Daß ich das nicht kann, liegt oft darin, daß dieses zu himmelschreiend dämlich daher kommt, als daß ich es fassen könnte. Dann aber vor allem darin, daß diese Beruhigung mir doch immer nur flüchtig, vorübergehend zu sein scheint. So lese ich nun mit Spannung, was du alles von Jesus und seinen Schriften zu wissen meinst ("In Wirklichkeit war Jesus Christus aber.. "). Diese Beruhigung an einer selbsterwählten Basis des Unbezweifelbaren fehlt mir leider, oder sie geht mir vielerorts zu schnell wieder verloren. Was die Gestalt des Jesus angeht, gibt es mir zu viele andere 'Wissen' über das, was er 'in Wirklichkeit' war, als daß ich hier mehr als nur glauben könnte. Und wenn ich das täte, müßte dieser sich mir ganz für mich erschließen und mich innerlich beruhigen. Schön, wenn dir das gelang, und abschließend nochmals danke für die kleine Diskussion, die wir nun trotz anfänglicher Startprobleme doch noch hingekriegt haben.
ElsaLaska - 28. Jul, 14:13

Jesus Christus.

Liebe Sumuze,
was ich zu "wissen meine", resultiert schlicht und einfach aus der Beschäftigung mit seiner Herkunft, seinen religiösen Wurzeln und dem, was er selbst gesagt hat.
Es ist keine Geheimwissenschaft. Man nimmt einfach die vier Evangelien und liest es nach.
Wichtig ist allerdings, und das wird gerne aus den Augen verloren, dass Jesus tiefgläubiger Jude war. Es ist hilfreich, wenn man sich also auch da ein bisschen umtut, welche Vorstellungen um das Jahr 30 im Umschwung waren. Was im Alten Testament über den Messias gesagt wird, wie er angekündigt wird etc.
Vor meiner Bekehrung war Jesus Christus für mich auch so etwas wie einer von vielen spirituellen Meistern, in diese Richtung. Solange man das alles nur intellektuell untersucht, wird auch nicht viel mehr dabei rauskommen. Dann gibt es immer Thesen und Gegenthesen: Er war, er war nicht, er war dies, er war jenes nicht, er hat gelebt, er hat nicht gelebt usw.
Es gibt aber ein Wissen jenseits historischer Fakten und wissenschaftlicher Erkenntnis, das ist ein innerer Vorgang und hat eine andere Qualität. Wie du richtig schreibst, er müsste sich ganz für dich erschließen. Das passierte, passiert noch und wird immer wieder passieren.
Ich bedanke mich ebenfalls, da ich dich offener gefunden habe, als ich zu Anfang eben dachte. Mit Leuten, die ein geistiges Croatia-T-Shirt tragen (siehe Kommentar weiter oben), habe ich nie große Lust zu diskutieren.
Str1977 (Gast) - 28. Jul, 10:29

Bei dieser Berichterstattung frage ich mich:

-Hat sich eigentlich jemand der Teilnehmenden über die Mundkommunion beschwert? (Mal angemerkt, daß ohnehin nur ein Bruchteil beim Papst selbst kommunizieren kann.)

-Wieso konnten die Teilnehmer nicht mitsingen? Stand da irgendwo ein "Mitsingen verboten!"- Schild? Oder eignete sich die Musik dazu nicht? Das galt dann aber auch für große Teile der Missa Mundi beim Kölner Weltjugendtag.

Ich selbst kann das nicht beurteilen, weil ich - da ohne Fernseher und diesmal nicht Teilnehmer - nur wenig vom Weltjugendtag mitbekommen habe.

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cantare

Ich bin einfach hingerissen,
da ist so viel in diesem Monolog, von dem man oberflächlich...
ElsaLaska - 20. Aug, 19:55
Houellebecq ist ein sehr...
Wobei man jetzt keine Kristallkugel brauchte. Mir imponiert,...
Elsa (Gast) - 12. Aug, 17:50
Hui, das war aber ein...
Hui, das war aber ein wilder Ritt durchs Stadtbild...
NeonWilderness - 11. Aug, 23:45
Privet, fbtde!
Schön, von dir zu hören. Offenbar lebst du also auch...
ElsaLaska - 2. Aug, 10:27
Oha
Du lebst auch noch. Gut zu wissen!
fbtde - 2. Aug, 08:31

attenzione

la bocca

 

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