Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

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Was wir dringend noch gebraucht haben

sind Statements darüber, welche Weihnachtslieder für wen genau absolutes NO GO darstellen. Für den früheren Präsidenten der Berliner Humboldt-Uni und Theologen, Christoph Markschies, ist bei "Stille Nacht, Heilige Nacht" die Schmerzgrenze bereits erreicht.
Warum?
>>Der "holde Knabe im lockigen Haar" berühre nicht den Kern der Botschaft Jesu.<<
Quelle hier.

Ich verkneife mir jetzt mal den Hinweis auf die am Boden liegende evangelische Theologie, denn im Grunde hätte das ein (deutscher) katholischer Theologe genau so auch sagen können.

Meine Frage: Gehört zum Kern der Botschaft des Evangeliums seit Allerneuestem also nicht mehr die Menschwerdung Gottes - als "Knabe" mit mehr oder weniger "lockigem Haar"?
Ist nicht genau diese Tatsache - dass Jesus Gottes Sohn war und noch dazu ein Mensch wie wir alle - also gewusst hat um unsere fragile, eigentlich oft unzuverlässige Natur (der er natürlich nicht unterlag) - auch ein besonderer Trost? Der ebenso auf Barmherzigkeit hoffen lässt, wie die Auferstehung nach dem Tode?

Gerade dieses Lied hat mich als Kind immer besonders beeindruckt. Es evozierte eine Fülle von Bildern der Seele in mir, ich brauchte keine Krippendarstellungen dafür.

Übrigens stieß ich heute beim Waldspaziergang unvermittelt auf etwas ganz Bezauberndes:
Eine kleine Tanne stand an dem schmalen Pfad mitten durch den kahlen Wald - und jemand hatte sie mit Strohsternchen und silbernen und weißen Glaskügelchen behängt. Es war wunderschön, auch weil es so unerwartet war. Und ein paar Schritte weiter hatte man Meisenknödel und noch mehr Strohsterne in einen anderen Baum gehängt.
Markus (Gast) - 12. Dez, 22:38

Botschaft Jesu

Menschwerdung Gottes? Was sind das denn hier für archaische Phrasen!

Bei Jesus geht es um soziale Gerechtigkeit, faire Renten und Umweltschutz. Merk dir das!

ElsaLaska - 12. Dez, 22:39

@Markus

Ahja danke für die Korrektur! Ich vergaß ...
:-)
Markus (Gast) - 12. Dez, 22:49

Gerne

Ich hoffe die Ironie ist angekommen. Das ist im Internet immer etwas schwierig. ;-)

Aber vielleicht gefallen dem Professor ja auch einfach ökologisch ansprechende Naturbeschreibungen besser:

O Erd’, schlag aus, schlag aus, o Erd’,
Dass Berg und Tal grün alles werd’
O Erd’, herfür dies Blümlein bring,
O Heiland, aus der Erden spring.
ElsaLaska - 12. Dez, 22:52

@Markus

Wäre sie nicht direkt angekommen, hätte ich deutlich ungeduldiger reagiert ;-)
clamormeus - 12. Dez, 22:59

also wirklich!

bitte Zeile 4

entweder

dogmatically correct in >>aus Maria spring>>

oder bildhaft noch vertretbar in >>O Heiland ''rab vom Himmel spring<< umdichten!

Dieser neogaianische Erdunfug geht gar nicht!!!
Imrahil (Gast) - 12. Dez, 23:09

Zum Glück

gibt es eine unsichtbare Rubrik, wonach in Deutschland am Ende der Christmette bei ausgeschalteten Lichtern, Lichterketten und Kerzen ausgenommen, das Stille Nacht zu singen ist.

Es ist Weihnachten, Leute.

Da hat man einmal ein populäres christliches Fest und dann müssen Leute unbedingt darauf insistieren, daß alles ganz anders gemeint gewesen sei.

Deshalb: ja, es war romantisch. Ja, es war entbehrungsreich, das ist aber kein Gegensatz, sondern aus irgendeinem tieferen Sinn gerade das Entbehrungsreiche als romantisch zu empfinden (Lagerfeuer im Zeltlager im Wald bei Nacht!). Ja es war still, siehe das Buch der Weisheit. Ein Hoch auf das Schenken! Ein Hoch auf unsere Familien, nicht die idealisierten sondern die wirklichen! Ein Hoch auf Gänsebraten mit Kartoffelknödeln! Ein Hoch auf die Plätzchen! Ein Hoch auf den Glühwein! Ein Hoch auf die, noch existente oder ehemalige, deutsche Sangeskultur!

"Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang
sollen wieder neu erhalten ihren guten alten Klang,
uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang:
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang!"

Und: Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit, Amen!

ElsaLaska - 12. Dez, 23:14

Da du mich auch immer korrigierst, Imrahil

ohne deinen Enthusiasmus für Heimeligkeit und Festlichkeit stören zu wollen - es ist abba ein österreichisches Lied :-)
Imrahil (Gast) - 12. Dez, 23:29

Noch besser.

Niemals spiel ich mehr in Wien,
Wien hat mich gar nicht verdient!
ich spiel höchstens noch in Graz,
Sinablkirchen und Stinatz.
Ich brauch keinen Gürtel, keinen Ring,
ich will zurück hinter den Semmering:
ich brauche nur das bißchen Geld
für die Fahrt nach Fürstenfeld, denn (und jetz alle):
i wui wieder ham!
(zu der Mam, zu der Mam)
i fühl mi da so allan!
(ohne Mam, ohne Mam)
brauch koa große Welt
(hab koa Geld, hab koa Geld)
i wui ham nach Fürstenfeld.

(Danke für die Korrektur :-) )
clamormeus - 12. Dez, 23:34

Beim deutschen Wein gibt's schon länger gute Ansätze, bei nicht so wenigen Frauen auch, Treue wird auch wiederentdeckt, edle Taten werden folgen und das mit dem Gesang kriegen wir irgendwann auch wieder hin.

Jedes traditionelle Volkslied wurde ja irgendwann erfunden, das traue ich uns immer noch -oder eher wieder trotz allem- zu *anmerk*.
Hm, überlege diesbezüglich bald mal so was wie "Los Wochos" auszurufen.

Aber natürlich, dieses ganze feierfeindliche Getue ist unerträglich, protzprunktriumphalistische Engel mit ihrem Gloria aber auch!
Deutscher Sang (Gast) - 13. Dez, 00:07

Sehr schön!

Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt,
wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält.
Von der Maas bis an die Memel, Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!

Amen.
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 00:10

Das hatte ich bewußt nicht zitiert und gehört hier auch nicht her.
clamormeus - 13. Dez, 00:13

Die erste Strophe gefällt mir nun wiederum gar nicht, die zweite aber doch besser als die dritte

tja, die Geschmäcker sind verschieden.
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 00:15

Eher schon:

Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zur Taufe in den Jordan rein:
Wer will des Himmels Pförtner sein?
::Lieb Mutter Erd, magst ruhig sein::
::Fest steht und treu Johann, tauft alle rein!::

;-)
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 00:29

// offtopic // @clamormeus... Die erste Strophe ist als Gedicht schon ganz schön, die Grenzangaben sind halt vom Stand 1840, das Problem ist aber, daß ich mit der Aussage nicht übereinstimme.

Zwar "über alles in der Welt", also nicht über das Heilige, aber: Hoffmann von Fallersleben hat das Lied unter anderem gegen einen Ludwig I. geschrieben und sein "wir wollen Deutsche sein und Bayern bleiben". Und das, nicht der vereinheitlichende Nationalismus, wäre eben meine Meinung.

// end offtopic //
clamormeus - 13. Dez, 00:49

//off topic zurück//

Auf "in der Welt" bin ich jetzt - o schande- gar nicht gekommen.

Aber in diesem weltlichen Grund des Mißfallens sind wir uns schon insoweit einig, da mir alles mißfällt, was gewachsene Eigenarten irgendeinem ideellen Übergeordneten opfern will oder meint, es dafür opfern zu müssen, und die preußische Variante der Idee einer Nation, die vermutlich ihrerseits nur Variante der französischen ist, ist schon an sich kein Ideal, das achtenswert wäre,

//off topic Ende//
Geistbraus (Gast) - 12. Dez, 23:28

Den Markschies

hab ich mal anno 2007 in Jerusalem in weinseliger Runde getroffen, wo er sich (mit größter Selbstsicherheit) so verächtlich über Benedikt XVI. äußerte, dass ich ihn leider seitdem nicht mehr ernstnehmen kann...

ElsaLaska - 12. Dez, 23:34

@Geistbraus

Bei Benedikt kamen zwei große Gnadengaben zusammen: Der Intellekt eines grandiosen Theologen im Verein mit dem Gemüt eines wunderbar einfältigen (einfältig im BESTEN Sinne gemeint) glaubenden Kindes.
Sowas findet man nur alle hundert Jahre mal in der Kirche.
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 00:13

Um ehrlich zu sein:

Das taugt nicht wirklich zum Protestantenklatschen. :-)
Ich habe in den letzten 15 Jahren in drei (katholischen) Pfarreien gelebt - in keiner wurde an Weihnachten der holde Knabe im lockigen Haar besungen. Das war für alle drei Pfarrer (zwei von ihnen solide konservativ!) ein aboluter No go...

ElsaLaska - 13. Dez, 00:16

@Jürgen

Um ehrlich zu sein: Das war auch nicht Sinn meines Eintrags, denn ich hatte es ja im Eintrag erwähnt, dass das genausogut von einem modernistischen katholischen Theologen hätte kommen können.
Um ehrlich zu sein.
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 00:24

Klar.

Von einem katholischen Theologen... auch von einem orthodoxen katholischen Theologen... jederzeit.

Daß das aber ein Pfarrer traut sich in der Liturgie umzusetzen, hätte ich jetzt nicht vermutet. Vermutlich war das aber auch nicht in Bayern.

Ich wäre dann jedenfalls sehr stark in Versuchung, das im Zweifelsfall auch selber zu singen - wenn ich in dem Moment die Traute habe bzw. genügend genervt bin in der Kirche, wenn nicht würde ich wenigstens irgendwo mal nen menschenleeren Wald aufsuchen, wo man auch laut werden darf.

(Hab ich schonmal erwähnt, daß ich mir unter "Himmel" - cum grano salis - unter anderem vorstelle, der allerheiligsten Trinität das Großer Gott wir loben Dich elfstrophig vorzusingen, und zwar ohne daß jemand das nach der dritten Strophe abwürgt oder mich schimpft daß ich zu laut bin?)
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 00:35

Rechenbeispiel:

Eine Pfarrei habe 5000 Katholiken.

Von diesen sind gut 500 regelmäßige Meßbesucher.

In den Weihnachtsgottesdiensten sind aber insgesamt 5000 Gottesdienstbesucher anwesend... 400 kommen zweimal, 100 sind gar nicht katholisch, 500 kommen entweder nicht oder sind verhindert.

Somit kommen 4100 Gottesdienstbesucher deswegen, um halt ein schönes klassisches Weihnachten zu feiern.

Jepp, und die läßt man dann ohne Stille Nacht nach Hause gehen. Propagandatechnisch echt phänomenal, das war jetzt aber ironisch gemeint.

(Der Pfarrer könnte höchstens sagen, die haben das Stille Nacht ja gar nicht verdient. Schön, aber was ist dann mit unseren 500 treuen Kirchgängern?)
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 10:23

Elsa

"Um ehrlich zu sein: Das war auch nicht Sinn meines Eintrags, denn ich hatte es ja im Eintrag erwähnt, dass das genausogut von einem modernistischen katholischen Theologen hätte kommen können."
Stimmt - und ich hätte es vielleicht besser nochmal erwähnen sollen, daß du das Thema ausdrücklich nicht gegen die "Evangelen" gesetzt hattest. Sorry!
Widersprechen würde ich aber Ihrer These von den "modernistischen katholischen Theologen". Wie schon gepostet, habe ich zwei ziemlich konservative Pfarrer gehabt, die sich ebenso wie die "Modernisten" weigerten, den holden Knaben zu besingen.
Meine Wahrnehmung ist: das steht quer zu den gängigen konfessionellen und kirchenpolitischen Linien.
(Sehr erheiternd ist der daraus entstandene Nebenthread über die literarische und politische Sinnhaftigkeit des Deutschlandlieds... :-)
Arminius (Gast) - 13. Dez, 06:28

Die eigene Krankheit in die Kirche bringen

Welttheologen wie Markschies sind in dem Gestrüpp von politischer Korrektheit und der Sucht nach Anerkennung von den Herren der Welt so sehr gefangen, daß die Verweltlichung des Glaubens für sie ein Kernanliegen geworden ist. Andere Vertreter dieser Spezies bilden Kirchenintiativen oder führen Kampagnen gegen ihren Bischof.

Phil (Gast) - 13. Dez, 08:04

Trend

Die Ablehnung von Stille Nacht scheint z.Zt voll im Trend zu liegen. Unser Kaplan hat auch in der letzten Christmette dagegen gewettert. Da findet man den holden Knab mit seinem lockigen Haar blöd (frei nach dem Motto "neugeborene Babies schreien und sind zumindest da unten mit krausem, aber nicht lockigem Haar bedeckt") und überhaupt verkenne das "Stille Nacht" ja die Hektik, die Josef und Maria spürten, Hirtenstall und so!

Dazu mal ein, zwei Punkte:
- ich bin leider noch nicht Vater geworden, habe aber von Vätern und Müttern gehört, wie eindrucksvoll der Moment ist, wenn man sein Kind in den Armen hält. Auch wenn bei der Geburt die Wehen künstlich eingeleitet werden mußten, es zu einemNotkaiserschnitt kam - auf einmal ist die Nacht still und heilig.

- man lasse doch bitte Liederndie dichterische Freiheit! Seit wann denkt man, Volkslieder seien um den NPOV bemühte Tatsachenberichte von Augenzeugen?
Diese ganze Debatte um das Lied erinnert mich an jene Person in einem Terry Pratchett Roman, die Schluß mit den Metaphern in Bardenliedern machen wollte (so hatten Barden, die von versteinerten Menschen sangen, zumindest eine versteinerte Hand mitzubringen).
Diese Person starb, als sie den Spruch "die Feder ist mächtiger als das Schwert" beweisen wollte.

Imrahil (Gast) - 13. Dez, 08:49

Und was an dem Hirtenstall abseits des Geschehens denn, nachdem man sich erstmal dort häuslich eingerichtet hat, eigentlich so *hektisch* sein soll ist mir auch nicht klar.

In den Palästen der Könige geht es gemütlicher und angenehmer, aber eher hektischer zu.
Belßchen (Gast) - 13. Dez, 09:09

Bla

Bravo Elßchen, man braucht dem Mob nur ein paar Brocken hinzuwerfen und die faseln brav ihre stereotypen Urteile herunter. Doch dem am Boden liegenden evangelischen Theologen geht es wohl gerade darum, um die Menschwerdung Gottes, die eben mit Geburtsschmerz, Blut und weniger mit "güldenem lockigen Haar und ein Kanbe ist ein Säugling ganz bestimmt nicht. Das heißt jetzt nicht, dass man das Lied nicht trotzdem schön finden kann, es heißt aber, dass die Kritik an dem Theologen, der mit diesem Kitsch nicht viel anfangen kann, auch zu akzeptieren ist,

Imrahil (Gast) - 13. Dez, 09:35

Daß es dem Theologen "gerade um die Menschwerdung" ging, sei durchaus zugestanden.

Es geht mir aber auf den Geist, daß man nichts mehr einfach mal für schön empfinden darf.

Da könnte man jetzt sagen: soll er seine Meinung haben. Schön, soll er sie; nur werden halt aus Meinungen von Theologen oft Predigten, die dann das Volk nerven.

(Welchen Mob meinst Du jetzt eigentlich genau?)
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 09:39

Übrigens von Gold ist nicht die Rede, sondern von "hold", die meisten Babys haben lockiges (oder krauses, was ähnlich ist) Haar und Knabe ist einfach ein anderes Wort für "Bub", *das* ist nun wirklich offensichtlich richtig.
Gerd (Gast) - 13. Dez, 10:37

>>Doch dem am Boden liegenden evangelischen Theologen geht es wohl gerade darum, um die Menschwerdung Gottes, die eben mit Geburtsschmerz, Blut und weniger mit "güldenem lockigen Haar und ein Kanbe ist ein Säugling ganz bestimmt nicht.<<

Wenn es dem Theologen um das Blut und die Schmerzen des Gottessohnes geht, braucht er nur auf das Ende desselben hinzuweisen und sollte darüber theologische Aussagen treffen. Das geschieht gewöhnlich in der Karwoche. Da gibt es dann auch blutige Lieder und schmerzvolle Strophen die da auch hin gehören. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass die Theologie darüber in den letzten 50 Jahren hierzulande, ein unblutiges Tuch des Schweigens über den Sühne(!!)tod des Herrn gebreitet hat. Der Tenor ist doch dieser: "Alles halb so schlimm. Die Hölle, wenn sie denn existiert, ist leer und Sühne brauchte Gott nicht um die Welt zu erlösen." Man möge mich berichtigen.
Christoph (Gast) - 13. Dez, 11:01

Noch ein Theologe...

Fundstück aus einer Weihnachtsbesinnung von 1975:
"Anders als die Krippen, die wir unter unserem Christbaum aufstellen, war die 'Krippe' von Bethlehem alles andere als ein Idyll. Im harten Holz des Stalles von Bethlehem wird bereits das Holz des Kreuzes von Golgatha fühlbar. So wird Gottes Ja zu unserer Welt hörbar: Im Gebrüll eines hilflosen Säuglings klingt es auf, um sich im Schrei des verlassenes Mannes am Kreuz zu vollenden. Ecce Homo - seht, welch ein Mensch! Es ist schade, daß unser bürgerliches Besinnlichkeitschristentum ihn zum 'holden Knaben im lockigen Haar' verharmlost hat."

Diese irritierenden Sätze stammen naturgemäß von einem Theologieprofessor, aber erstaunlicherweise nicht von einem am Boden liegenden (evangelischen) Theologen, sondern von einem gewissen - Joseph Ratzinger. Allerdings war er, als er sie schrieb, noch nicht Papst, nicht Kardinal, nicht Bischof. :-)
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 11:13

Also ich finde das nicht schade, und würde beim "bürgerlichen Besinnlichkeitschristentum" durchaus auch das Wort vom sensus fidelium in den Raum werfen. Oder haben das erst die modernen Einmal-im-Jahr-Kirchgänger erfunden? Nehmen die nicht vielmehr daran teil, einmal im Jahr wenigstens?

(Bottom line: nicht allem, was ein Papst sagt, muß ein Katholik so zustimmen...)

Dann dürfte übrigens, wie gesagt, ein Pfadfinderlager bei Nacht im Wald auch kein Idyll sein... zumal das, worauf derlei Aktivitäten mE zurückgehen, nämlich der Kriegsdienst, definitiv keine schöne und angenehme Sache ist.

Nun pflegen wir aber das als Idyll zu empfinden. Was also verstehen wir unter einem Idyll eigentlich?
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 11:17

Allerdings lieber @Gerd, daß Gott keine Sühne brauchte und daß, wenn Sühne, auch ein Tropfen Blut gereicht hätte, ist übrigens theologisch völlig richtig und dürfte auch bei einigen mißverständlichen Aussagen Pate gestanden haben.
Gerd (Gast) - 13. Dez, 11:19

@Christoph

Die Verbindung mit dem Holz der Krippe bis zum Holz des Kreuzes, lehrte mich mein Pfarrer schon vor Ratzinger. Trotzdem sangen wir alle "Stille Nacht" genauso feierlich wie "O Haupt voll Blut und Wunden." Im übrigen richtet sich die Weihnachtsbesinnung an das bürgerliche Besinnlichkeitschristentum. Da hat der Mann ja so was von recht.
Christoph (Gast) - 13. Dez, 11:21

"(Bottom line: nicht allem, was ein Papst sagt, muß ein Katholik so zustimmen...)"

Wohl wahr. Erst Recht, wenn der Papst zu dem Zeitpunkt noch nicht Papst war. :-) (Wobei ich, ohne alle Ironie, die zitierten Ratzingerschen Sätze höchst beeindruckend und sehr, sehr wahr finde. So Tiefgründiges habe ich leider noch nie in einer Weihnachtspredigt gehört.)
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 11:36

@Imrahil

Nur nebenbei: nach meinen bruchstückhaften theologischen Laienkenntnissen lehrt zumindest "die Scholastik" durchaus, daß Gott die Sühne braucht. M.W. ist der ganze Argumentationsgang von "Cur deus homo" des Anselm von Canterbury auf diesem Grundgedanken aufgebaut.
Kann mich aber auch täuschen, bin ja kein Theologe. :-)
clamormeus (Gast) - 13. Dez, 12:07

Yessas, was geht hier ab?

Aber von mir aus:

"Geburtsschmerzen" hat Maria nicht gehabt, denn die sind Folge der Erbsünde. So, und jetzt mal nach "8. Dezember" googeln

Das muß alles in der stallgerechten Neudichtung mit einfließen, gell!

Also man kann das Lied lieben oder es als kitschig verachten - aber selbst noch von einem Volkslied zu verlangen, daß es belehrend und womöglich noch sozialkritisch sei, ist einfach nur daneben.

Und dieses Geschehen auf das Level einer x-beliebigen Geburt zu allegorisieren, geht gar nicht. Josef und Maria wußten schließlich, wer da gekommen war.
Christoph (Gast) - 13. Dez, 12:13

@Clamormeus

Dann muss Professor Ratzinger aber theologisch ziemlich daneben (um nicht zu sagen: am Boden :-) gelegen haben mit seiner "Allegorie" vom ganz normal "brüllenden Säugling".
Glaub ich aber nicht. Vere deus - vere homo: weshalb sollte die Geburt dann den Bedingungen des "vere homo" enthoben gewesen sein? In irgendeinem Weihnachtschoral, weiß leider nicht in welchem, heißt es: "Er liegt dort elend, nackt und bloß in einem Krippelein"...
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 12:22

Lieber @Jürgen, danke der Nachfrage. Siehe aber Ludwig Ott, kann ich jetzt nicht genauer zitieren... Richtig ist, daß *wenn* Gott adäquate Sühne wollte, Er dazu Mensch werden mußte.
Gerd (Gast) - 13. Dez, 12:30

>>Dann muss Professor Ratzinger aber theologisch ziemlich daneben (um nicht zu sagen: am Boden :-) gelegen haben mit seiner "Allegorie" vom ganz normal "brüllenden Säugling". <<

Wenn man hingeht und Ratzinger Theologie in dem Zusammenhang auf ein Weihnachtslied reduziert, dann hat er ziemlich daneben gelegen. Ratzinger hat bestimmt auch erhellendes über die Jungfrauengeburt geschrieben ohne dabei einen brüllenden Säugling zu bemühen. Aber das ist jetzt wirklich OT.
clamormeus (Gast) - 13. Dez, 12:43

@Christoph

Tja, ob Prof. Ratzinger das tatsächlich *theologisch* abgeleitet hat, wage ich mal zu bezweifeln.

Und der Choral ist doch Sozialkitsch. Berichtet wird, daß die Herberge eben voll war, Josef und Maria waren keine Bettler, und hatten bestimmt den Umständen entsprechendes Reisegepäck dabei. Auch glaube ich nicht, daß die Herbergsleute dem Paar Dinge verweigerten, die zur Geburt notwendig waren. Und wenn nun jemand unbedingt auf hartherzige, gefühlt reiche Hausbesitzer im Weihnachtsgeschehen besteht, so werden schon die Hirten, gefühlt arm und damit gut, mit einem Stück Stoff ausgeholfen haben.

Und ich halte die Wette, daß Jesus weder elend, noch nackt noch bloß in seinem Krippelein lag.

Mon Dieu, wo kommen wir hier hin!

Freudig mitsingen, oder einfach bleiben lassen.
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 15:42

Der besagte Choral kommentiert die Menschwerdung, entlang des bekannten Hymnus aus dem Philipperbrief.

Ich werde beides mit Inbrunst mitsingen.
Christoph (Gast) - 13. Dez, 15:59

@Imrahil

Wissen Sie, wie dieser Choral heißt? Das will mir nicht mehr einfallen. Danke für die Auskunft!
clamormeus (Gast) - 13. Dez, 16:00

Danke Imrahil,

werd ich auch, mir war nur nach blödeln zumute :-)

Aber die Wette halte ich trotzdem, insofern halt jemand fehlende Säuglingsbekleidung in den Choral reininterpretiert :-)
clamormeus (Gast) - 13. Dez, 16:03

@Christoph

Lobt Gott ihr Christen alle gleich....

Und nun ernsthaft: singe ich wirklich sehr gern!
Christoph (Gast) - 13. Dez, 16:10

@Clamormeus

Danke! Natürlich, hätte ich auch draufkommen können...

Und mit der "fehlenden Säuglingskleidung": völlig d'accord. Ist haargenau das Gleiche wie mit dem "lockigen Haar". Auch dazu fällt mir ein treffendes Zitat von Ratzinger ein, das sinngemäß so lautet: Das lukanische Weihnachtsevangelium ist keine Fotografie, sondern ein Gemälde.
Imrahil (Gast) - 14. Dez, 00:20

@clamormeus: "alle gleich"? Ich sing da glaubich immer "allzugleich"...

Tja, so entstehen Textvarianten.
clamormeus (Gast) - 14. Dez, 00:37

*räusper* da hab ich wohl das Sentiment "singet's alle gleich!" irgendwie ... nun ja: :)
blackmicmac (Gast) - 13. Dez, 10:53

@Imrahil

Welchen Mob er genau meint?
Vermutlich nicht dem Mob, dem er selbst angehört und bei jedem ironischenHalbsatz schnappen müssen.

MisterX (Gast) - 13. Dez, 10:58

Massen-NLP

Die lesen einen solchen Text ja gar nicht einfach so wie er das steht. Assoziationen sind durchaus natürlich, doch dieser Demologe (ein Theologe ist das nicht) ist ganz auf Linie der üblichen Massen-NLP programmiert. Da springt ihn bei "holder Knabe" eben schon die ganze wirr gezeichnete Reaktion an. Und das kann ja gar nicht sein. Das IST jedem derart Programmierten ein No-Go. Sofort und fest verschaltet.

Jürgen (Gast) - 13. Dez, 11:17

Der Terminus vom "Demologen" paßt hier eher nicht. Denn die sog. "breite Masse" will ja den holden Knaben in den Weihnachtsgottesdiensten. Wer da kritisch ist, sind die von des Gedankens Blässe angekränkelten Theologen. Wäre die "Masse" da anders drauf, würden wir nicht von morgens bis abends in den Kaufhäusern und auf den Weihnachtsmärkten mit der Stillen Nacht etc. berieselt. "Ich steh an deiner Krippen hier" oder so'n Zeugs ist da eher selten zu hören. :-)
zaubertrulla - 13. Dez, 12:15

der suesse kleine beschmückte Tannenbaum

Sind Sie liebe Elsa, und der nächste Tannenbaum den Sie ohne Hilfe nie erreichen werden sind die schönen Menschen in Ihrem gewählten Umfeld.Wie lange wollen Sie dem aufgeweckten Menschen noch das zarte Jesuskind vorgaukeln?Gott lässt sich nicht in menschliche Stellvertreter einbauen.Gott ist unerklärbar und viel mehr als ihr mit Fettfutter behängter Stellvertreter aushalten könnte.Reiki würde Ihnen besser stehen oder glauben sie das Sie Energie Einweihungen der neuen Zeit einfach abschütteln können.Ihr Gott sieht alles meiner mehr.

Jürgen (Gast) - 13. Dez, 12:36

Hä??

Mit Verlaub, ich verstehe nur Bahnhof!
Gerd (Gast) - 13. Dez, 12:38

@Jürgen

Ist doch vollkommen klar. Elsa hält sich einen mit Fettfutter behängten Stellvertreter. Das kann nur ihr Vierbeiner sein. Alles andere wäre Bahnhof.
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 12:41

Hm, ja, das muss es wohl sein.
Gerd (Gast) - 13. Dez, 12:43

Wir haben im übrigen wichtigere Probleme als die Interpretationsspielchen über Weihnachtslieder.


//www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=3238
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 12:52

Da diese "Pressemeldung" ein Steilvorlage für alle Klischeeliebhaber ist, wie sie Mezut Özil nicht besser geben könnte, sollte darüber wohl ein eigener Thread eröffnet werden.
Ich für mein Teil ziehe die aktualitätsvergessenen Interpretationsspielchen über Weihnachtslieder vor. Das entspannt so schön. :-)
Gerd (Gast) - 13. Dez, 13:02

Steilvorlagen mit Sinn und Verstand können allerdings auch entspannen. Aber ich schweife ab.
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 13:10

Stimmt auch wieder. Eine gelungene Özil-Steilvorlage hat Sinn, Verstand und ist ein ästhetischer Genuß.
Und abschweifen kann auch mal ganz nett sein. Der Stern zu Bethlehem hat mit seinem Schweif ja auch heilbringende Wirkung entfacht. :-)
clamormeus (Gast) - 13. Dez, 13:50

Wie jetzt?

Özil kriegt Reiki von einer Zaubertrulla im Kleinwagen am Bahnhof? Und deswegen steht der Götze in der Startelf, ist doch klar!

Obwohl, fettfutterbehängt ist der eigentlich auch nicht...
Cinderella (Gast) - 13. Dez, 15:51

Geht doch!

Man konnte bei unseren Bischöfen wirklich oft daran zweifeln, ob die überhaupt noch katholisch sind oder inzwischen einen anderen zeitgeistlichen Glauben angenommen haben. Aber: Wie so oft im Leben ist das eine das Reden und das andere das Tun! Und wir sagen das jetzt ganz ehrlich: Wir sind stolz auf unsere Bischöfe, dass sie in ihrem Tun eben doch beweisen, dass sie katholisch sind und nicht der Grünen Religion anhängen.
Zur Liste der Deutschen Umwelthilfe: Die meisten evangelischen sind automäßig politisch hyperkorrekt unterwegs. Wir konnten es uns denken, haben sie ja schon seit einiger Zeit ihren Glauben gegen die Grüne Wohlfühlreligion eingetauscht, demzufolge müssen sie sich in ihrem Verhalten auch ihrer neuen Religion unterordnen. Pech für sie.
Doch - wie Chesterton schon sagte: "The Catholic Church is like a thick steak, a glass of red wine and a good cigar", dürfen unsere Bischöfe auch die Schönheiten und Freuden des irdischen Daseins genießen. Dazu gehört auch ein komfortables schönes Auto. Das ist in den meisten Fällen ein BMW und wundert uns gar nicht. Denn BMW ist der einzige Autohersteller, der nach guter bayerischer Tradition seine neuen Werke (weltweit) zur Einweihung durch einen Priester oder einen ev. Pfarrer segnen lässt.
Wir gratulieren unseren Bischöfen, dass sie wenigstens in Sachen Auto Glaubensmut beweisen und sich nicht von der grünen Religion am Nasenring durch die Manege ziehen lassen. Danke dafür!
cinderella01 (Gast) - 13. Dez, 16:00

Du sollst nicht stehlen

Eyh, wer klaut denn da meinen Nick und meine Blogbeiträge gleich noch mit dazu ...?
Und das in der Weihnachtszeit!
Schäm dich Cinderella (ohne01)
blackmicmac (Gast) - 13. Dez, 13:50

@Christoph

Vielleicht können Sie nicht richtig lesen, aber der evangelische Theologe sagte:

"Der "holde Knabe im lockigen Haar" berühre nicht den Kern der Botschaft Jesu"

Der katholische Theologe - Elsa hatte im übrigens eingeräumt, dass der Satz jederzeit auch von einem deutschen katholischen Theologen stammen könne, aber man muss Ratzinger natürlich schon GANZ lesen, um zu wissen, wie umfassend ER die Botschaft Jesu versteht - beklagte eine gewisse Verbürgerlichung von Weihnachten.
Präzises denken und sprechen ist auf diesem Blog leider rar geworden.
Nicht nur, aber insbesondere vor allem im Kommentarbereich.<

Christoph (Gast) - 13. Dez, 14:03

Mon dieu, "darf" man einen bedeutenden Theologen nur noch dann zitieren bzw. das Zitierte interpretieren, wenn man es "vom Ganzen" seiner Theologie her deutet? Dann ist für uns kleine Laien hier aber Schicht im Schacht, und auch so mancher examinierter Theologe dürfte sich dann wohl nicht mehr äußern...
Also ich mit meinem beschränkten Laienverstand denke mal: auch ein hochwürdiger Prof. Ratzinger hat nichts dagegen, wenn man ein einzelnes Zitat von ihm einfach mal so nimmt, wie's dasteht.
Imrahil (Gast) - 13. Dez, 15:45

Darf man.

Man darf dann aber auch selber einen anderen Akzent setzen wollen oder sogar anderer Meinung sein.
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 16:26

Nachdem ich diesen sich erstaunlicherweise schon über viele Stunden hinziehenden Diskurs über ein Weihnachtslied mit anhaltendem Vergnügen verfolge und mich gerne daran beteilige (auch, weil er nicht verbissen und humorlos geführt wird, und weil er für mich als Laien theologisch teilweise bereichernd ist), versuche ich mal eine Art "Vorschlag zur Güte" in der Hoffnung, daß sich ein Großteil der Diskutanten da "irgendwie" wiederfinden kann. Ich mach's mal in Thesen:

1. "Stille Nacht" hat eine Tendenz zum Kitsch. Und zwar textlich wie musikalisch. Sonst würde es nicht, wie schon geschrieben wurde, in der Adventszeit rauf und runter berieselnd den Kommerz befördern.
2. "Kitsch" ist aber zunächst eine wertfreie Kategorie. Kein Mensch, selbst der Intellektuellste nicht, kommt ohne eine gewisses Quantum Kitsch aus. Wir brauchen auch das, was ohne Umweg über die Ratio ganz direkt auf die Emotionen geht. Gerade an Weihnachten.
3. Während also der sprachliche Kitsch des betr. Liedes mich eher einen Bogen darum machen läßt, weil das Geheimnis, daß der große unendliche Gott ein kleiner endlicher Mensch wurde, so unfaßbar tief ist, daß sich das nur in halbwegs "tiefen Worten" umkreisen läßt, so zieht mich der musikalische Kitsch durchaus an. Ich bin musikalisch "niedrigschwelliger" veranlagt als literarisch, deshalb fehlt mir trotz des dürftigen literarischen Gehalts etwas, wenn ich an Heiligabend das Lied nicht in der Kirche singen kann.
4. Deshalb würd ich dem am Boden liegenden evangelischen Theologen aus Berlin gerne sagen: Laß gut sein und erheb dich wieder! Deine theologische Kritik an dem Text in Ehren, aber das theologisch reine Gewissen ist das eine, die Bedürfnisse und Erwartungen der vielen aufgescheuchten Seelen, die an Heiligabend in die Kirchen kommen, sind etwas sehr anderes und haben auch ihr Recht.
5. Ergo: wenn der Heiligabendgottesdienst auch eine "missionarische Gelegenheit" ist (ich meine, er ist es), dann gehört dazu auch, das ernst zu nehmen, was die Menschen an "Befindlichkeit" mitbringen. Wenn sie allzu diffus ist, kann ein guter Prediger sie durch theologisch ausdeutende Bemerkungen zum holden Knaben im lockigen Haar auf eine höhere Ebene heben.
6. Schließlich: Weihnachten ist auch "das Fest des Ja Gottes zum Menschen" (Kard. Meisner). Wenn das so ist, dann kann ich ihnen kein Nein entgegenschleudern, indem ich Lieder auf den Index setze, die für sie zur Weihnacht einfach "dazugehören". Auch wenn ich selber sie vielleicht gar nicht so schätze.

ElsaLaska - 13. Dez, 19:29

@Jürgen

Danke für deine Zusammenfassung. Mir ging es doch auch nur um die Negierung der Menschwerdung Gottes, die hier durchscheint, als nicht "zur Botschaft Jesu" zugehörig. Das stimmt doch nicht. Und wegen mir kann zu Weihnacht doch jeder "All along the Watchtower" hören oder Sex Pistols. Ist mir gleich. Wenn ich aber einen solchen Schmarrn höre, dass das Lied abzulehnen sei, weil darin ein kleines Kind vorkommt - nun, das ist nun mal die Botschaft des Evangeliums: Gott ist Mensch geworden, zunächst ein ganz ganz kleiner Mensch, er hat sich klein gemacht für uns (sicher hat das auch irgendwo Ratzinger mal behandelt) und hat unter uns gewohnt. Ist doch ganz einfach.

Im Übrigen ist das Weihnachtslied der Wahl in Italien "Tu scendi dalle stelle", ich weiß gar nicht, was diesem evangelische Theologen wohl DAZU einfallen würde.... Und will es auch gar nicht wissen. :-)

//en.wikipedia.org/wiki/Tu_scendi_dalle_stelle

Und für alle, die es nicht so mit ganzheitlicher Texterfassung und -aussage haben:
>>Ist nicht genau diese Tatsache - dass Jesus Gottes Sohn war und noch dazu ein Mensch wie wir alle - also gewusst hat um unsere fragile, eigentlich oft unzuverlässige Natur (der er natürlich nicht unterlag) - auch ein besonderer Trost? Der ebenso auf Barmherzigkeit hoffen lässt, wie die Auferstehung nach dem Tode?<<
cassian (Gast) - 13. Dez, 20:47

there must be some way out of here

said the joker to the thief.
für Herrn Markschies die Alternative, im Original von Robert Zimmerman
//www.youtube.com/watch?v=YanjY9CsPDQ
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 23:04

Prof. Marschies

Ich kannte den Herrn Professsor bis zu diesem netten Thread nicht und hab heut Abend mal versucht durch googeln mich ein bißchen schlau zu machen über ihn. Also so ganz unbedeutend scheint er wohl nicht zu sein. Vielleicht nicht das beste Exemplum für die am Boden liegende evangelische Theologie. (Da ich mich da nicht auskenne, weiß ich nicht, wie sehr diese darniederliegt.)

Ich für mein Teil komme zu diesem Ergebnis: Die Aussage des Professors, der "holde Knabe" berühre nicht den Kern der Botschaft Jesu, finde ich nicht aufregend, das kann/darf ein guter Katholik auch so sagen. Die rote Karte gebührt ihm indes für die Folgerung daraus, daß das Singen des Liedes ein No go sei. Es gibt sicherlich noch etliche Weihnachtslieder, die wir lieben, die nicht wirklich den Kern des Evangeliums berühren. Wahrscheinlich ist dieser eh mehr in den Passionsliedern zu finden.
(Aber, wie ich las, Prof. Markschies ist Kirchenhistoriker. Die haben's mit der Dogmatik wahrscheinlich nicht so sehr. :-)
Imrahil (Gast) - 14. Dez, 00:35

Klingt ganz gut.

Ich würde allerdings sagen, daß "Stille Nacht" musikalisch allein deswegen kein Kitsch, auch nicht im neutralen Sinn, sein kann, weil es regelmäßig zwei Drittel der männlichen Belegschaft in den Schlußversen raushaut. Kitsch hat keine solchen Schwierigkeiten.

Bei 4 kann ich insoweit nicht zustimmen: wenn es denn theologisch *falsch* wäre, dürfte man es tatsächlich nicht singen. Damit ist aber ein echt falscher Inhalt, nicht der vom Theologen gewünschte Fokus gemeint.
ElsaLaska - 13. Dez, 23:11

@Jürgen

Nun mal nichts durcheinanderwerfen. Der flapsige Ausdruck "NO GO" stammt ja von mir.
Das hier aber ist ein Statement in indirekter Rede:
"Der "holde Knabe im lockigen Haar" berühre nicht den Kern der Botschaft Jesu"

Und da behalte ich mir weiterhin - ganz textimmanent, sola scriptura, wenn Se wollen, vor, zu sagen: WIESO NICHT?
Es geht hier immerhin um die Menschwerdung! Gehört das nicht mehr zur Botschaft Jesu?

Jürgen (Gast) - 13. Dez, 23:21

Klar gehört die Menschwerdung zum Kern der Botschaft Jesu. Ohne daß sein Verkünder in die Welt eingegangen wäre, gäbe es das Evangelium (für uns) ja gar nicht. Aber als jemand, der (gut katholisch) an das Gute im Mitmenschen glauben will, will ich dem Berliner (evangelischen) Theologen mal unterstellen, daß er das nicht anders sieht. :-)
Die Frage ist m.E.: ist die Menschwerdung in der sprachlichen Wendung "Holder Knabe im lockigen Haar" theologisch hilfreich und treffend ausgedrückt oder eher nicht? Ich meine, daß man da verschiedener Ansicht sein kann.
Mit diesem Statement sinke ich ermattet in die Horizontale. Nicht ohne Ihnen zu danken, daß Sie auch so ein etwas abseitig erscheinendes Thema in Ihrem interessanten Blog zur Diskussion stellen. Buona notte!
ElsaLaska - 13. Dez, 23:27

@Jürgen

Buona notte.
Obwohl es vielmehr heißen müsste:
... "dass Sie ein so interessantes Thema in Ihrem etwas abseitig erscheinenden Blog zur Diskussion stellen" :-)
Okay, das musste jetzt sein. Machen Sie sich keine Gedanken. War nur ironisch gemeint.
Jürgen (Gast) - 13. Dez, 23:48

@Elsa

Diese Ironie versteh ich tatsächlich nicht. Aber das kann durchaus an mir liegen. Und man muß ja auch nicht alles kapieren. :-)
Ich für mein Teil finde Ihren Blog - ganz unironisch - interessant!
Jetzt aber wirklich Gute Nacht!
??? (Gast) - 14. Dez, 12:29

Also

Es ist ganz einfach: Das, was Elsa an Makschies kritisiert, ist identisch mit dem, was Makschies kritisiert. Elsa hat ihn einfach nicht verstanden...
blackmicmac (Gast) - 14. Dez, 22:02

@???

Zumindest hat die Ihrer Meinung nach eh umnachtete Elsa noch gerade mal so verstanden, dass es MaRkschies heißt, und nicht Makschies.

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cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre wirklich nett....
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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