Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


il cinguettio

ufficio

Du bist nicht angemeldet.

Ich sagte es schon ...

warum wundern sich jetzt alle über dieses evangelische Positionspapier? Diese kirchenähnliche Gemeinschaft hält uns für eine schrullige Urgroßtante - das wussten wir doch aber?

Sehr schön auch die "evangelischen Ökumenekreise, die anonym bleiben wollen", ich habe sehr gelacht.

>>In evangelischen Ökumene-Kreisen, die anonym bleiben wollen, wird mit Entsetzen die "Sprengkraft" von Gundlachs Schreiben kommentiert: "Das ist nicht irgendein Papier." Gundlach, dem Ambitionen für ein Bischofsamt in der EKD nachgesagt werden, gelte als einer der Chefdenker der EKD, als drittmächtigster Mann der Kirchenzentrale und möglicher Nachfolger Hermann Barths, der das Amt noch bis nächstes Jahr leitet.<<

Über Oberkirchenrat Thies Gundlach finde ich noch folgendes:

>>Zuerst als Vikar an einer Citykirche, danach 10 Jahre lang zusammen mit meiner Frau, Pastorin Birgitta Heubach-Gundlach an einer innenstadtnahen Kirche. Zusammen mit unseren beiden Kinder ... hat uns diese Gemeindezeit viel Freude gemacht, nicht nur, weil wir eine „familien- und kindertüchtige Kirche“ haben aufbauen können, sondern auch weil wir viel Neues ausprobieren durften, von „Literatur-Gottesdiensten zu Kriminalromanen der Gegenwart“ bis hin zu „Film-Gottesdiensten mit Hollywood-Filmen“.<<

Kein Kommentar.
Tobias Lampert (Gast) - 10. Okt, 10:26

Also, ich halte Euch ja für eine nette Schwester mit zu unserer eigenen Persönlichkeit komplementär verteilten Macken. :-)

Vielleicht beruhigt es Dich ja, daß auch in unserer evangelischen Kirche ( ! :-) ) dieses "Positionspapier" nicht wirklich ernstgenommen wird.

thysus - 10. Okt, 10:42

Spassiger Beruf

Hier noch die aktuellerweise nicht uninteressante Fortsetzung des eigenen Berufsprofils von Herrn Dr. Gundlach:

"In Hannover versuche ich nun zusammen mit den Kollegen/innen des Hauses die klassische Rolle eines Mittelfeldspielers auszufüllen. Mittelfeldspieler müssen ja viel laufen, mal Angriff, mal Verteidigung spielen, sie müssen gelegentlich die Abseitsfalle beherrschen und Eigentore vermeiden, sie müssen aber vor allem Vorlagen für die Stürmer - Rat oder Kirchenkonferenz - so spielen, dass diese den Ball möglichst gut aufnehmen können. Das gelingt unterschiedlich gut und macht entsprechend unterschiedlich viel Spaß."

christian (Gast) - 10. Okt, 13:00

Das Eigentor hat er ja jetzt selbst reingemacht.
Miserere mei - 11. Okt, 10:20

"Für Gott ist alles möglich"

Vertrauen ist der Anfang von allem.

kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 11. Okt, 14:25

Wozu die Aufregung?

Sicher ist es nicht gerade hilfreich, dass dieses interne Papier veröffentlicht wurde. Andererseits: Die Katholiken halten uns ja nicht mal für eine Kirche (siehe oben), was glaubt Ihr, wie deren interne Papiere über uns aussehen. Der einzige Unterschied ist da wohl, dass die ihre Archive besser geheim halten ... :-)

Und, wenn man sich realistisch ansieht, was er analysiert, dann liegt er ja nicht so daneben, oder? "Eine orientierende und prägende Kraft geht nicht von ihm (Erzbischof Robert Zollitsch) aus." Ist das so falsch? Das Bild mit dem "angeschlagenen Boxer" ist zwar zu deutlich, aber das Schwanken "zwischen öffnenden Gesten und ruppiger Abgrenzung, zwischen ökumenischen Einladungen und profilierender Abgrenzung" ist nicht so schlecht beobachtet.

Ich weiss, dass man dies hier anders sehen wird und dass dieser Kommentar wieder entsprechende Reaktionen hervorrufen wird. Darauf werde ich nicht antworten. Meine Meinung, Eure Meinung. Das kann nebeneinander stehen bleiben.

Ein internes Papier ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Deshalb ist der Ton eben auch nicht so diplomatisch. Wenn unsere Kunden unsere internen Mails lesen würden... Ist dann natürlich nicht so angenehm, wenn sowas doch veröffentlicht wird.

Imrahil (Gast) - 11. Okt, 16:19

Mit Verlaub gesagt:

>>Ich weiss, dass man dies hier anders sehen wird und dass dieser Kommentar wieder entsprechende Reaktionen hervorrufen wird. Darauf werde ich nicht antworten. Meine Meinung, Eure Meinung. Das kann nebeneinander stehen bleiben.

Du hast Dich gerade selber und frei- bzw. mutwillig aus der Diskussion ausgeschlossen. Wäre ich nicht selber bloß irgendein dahergelaufener Aus-Spaß-an-der-Freude-Kommentierer aus den Weiten des Internets, würde ich Dich fragen, wieso Du den Beitrag überhaupt geschrieben hast.
ElsaLaska - 12. Okt, 09:09

ad) 1 rege ich mich nicht auf, weil ich keine von diesen hilflosen Ökumenikern bin, die unbedingt Film- und Literatur"Gottes" dienste auch haben wollen anstatt Hl. Messen
ad 2) Warum schreibst du hier überhaupt noch was, Ksu?
Miserere mei - 12. Okt, 09:46

EKD auf Konfrontationskurs

Sollen sie doch machen, was sie für richtig halten. Ihre Probleme sind nicht unsere Probleme.

In das "Haus des Vaters" kann jeder zurück, der guten Willens ist.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 12. Okt, 11:07

"die unbedingt Film- und Literatur"Gottes" dienste auch haben wollen anstatt Hl. Messen"
Woher nimmst Du das "anstatt"? Ich denke nicht, dass diese Veranstaltungen an Stelle von Gottestdiensten stattfanden, sondern neben den Gottestdiensten. Darüber kann man durchaus verschiedener Meinung sein. In meiner Jugend wurde heiß darüber diskutiert, ob christliche Bands in der Kirche spielen dürfen, wohlgemerkt in eigenen zusätzlichen Jugendgottestdiensten. Heute stehen viele dieser Lieder im Kirchengesangbuch (auch wenn sie mit einer viel zu langsamen Orgelbegleitung teilweise grausam klingen).

"Warum schreibst du hier überhaupt noch was"
Weil ich Deine Sicht der Dinge ganz interessant finde, auch wenn (oder gerade weil) sie mich oft zu Widerspruch anregt. Weil mir Deine oft zuspitzende Art zu schreiben gefällt. Weil ich finde, dass unterschiedliche Meinungen dem Blog manchmal gut tun.
Wenn Du allerdings keinen Wert auf Widerspruch oder andere Meinungen legst, dann wäre jetzt der Punkt, dies klar und deutlich zu äußern. Dann war dies mein letzter Kommentar in diesem Blog.
Oder bezieht sich die Frage auf den gelöschten Kommentarzweig vor etwa einer Woche? Für mich ist dieses Thema erledigt, ich habe verstanden, dass Du darüber nicht sprechen wolltest.
ElsaLaska - 12. Okt, 11:18

In dem gelöschten Kommentarzweig hast du mir einige Dinge unterstellt, ksu, ohne meine Haltung dazu zu kennen. Darauf kam eine entsprechende Antwort eines Kommentatoren, die auch kein Ruhmesblatt war, also hab ich mir erlaubt, zu moderieren.

Es wäre schön, wenn du hier einfach unvoreingenommen deine Meinung hinstellen würdest. Wenn du dann nicht weiter darüber diskutieren willst und darauf eingehen möchtest, ist das ja in Ordnung. Aber einfach immer nur pauschal sagen: "IHR macht ja wieder das oder das und reagiert bestimmt so und so", oder "DU stimmst ja sicher zu 100 Prozent, oder weitgehend mit den meisten der Kommentatoren hier überein", das finde ich nicht besonders anregend.
Wenn du mitgelesen hast, siehst du, dass auch nicht alle Katholiken untereinander derselben Meinung sind, auch wenn sie sich im Normalfall bemühen, der Kirchenlehre zu folgen. Und bei manchen Kommentatoren ist nichtmal ausgemacht, ob sie überhaupt katholisch sind.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 12. Okt, 12:24

Liebe Elsa, ich wollte Dir in besagten Eintrag nichts unterstellen, wenn das so angekommen ist, dann tut es mir Leid. Richtig ist, dass ich Dich persönlich nicht kenne. Andererseits verfolge ich Dein Blog schon einige Jahre und da fallen schon gewisse Entwicklungen auf. Das hat mich interessiert, nicht mehr. Den anderen Kommentar habe ich gar nicht gelesen.

Gelingt es Dir immer, unvoreingenommen zu sein? Mir fällt das schon manchmal schwer. Am Freitag hatte ich die Vision, das dieser Kommentar möglicherweise von str oder anderen in epischer Breite zerlegt wird, wie das bei anderen ja schon passiert war. Ich hatte keine Lust auf eine derartige Diskussion. Die daraufhin gewählte Formulierung war sicher nicht unbedingt glücklich. Auf der anderen Seite gilt dies aus meiner Sicht auch für Formulierungen wie "hilflosen Ökumenikern".

"dass auch nicht alle Katholiken untereinander derselben Meinung sind,"
Zu Glück :-).
Auch wenn es viele Kommentarzweige gibt, in denen Du Dir die Bälle mit str, bee oder anderen intensiv zuspielst, haben meine Vermutungen, dass Du mit diesem oder jenen Kommentar übereinstimmst in der Regel ein Fragezeichen. Das sind in meiner Diktion dann keine Unterstellungen, sondern Fragen oder Vermutungen, denen widersprochen werden kann.
str (Gast) - 14. Okt, 06:55

"Andererseits: Die Katholiken halten uns ja nicht mal für eine Kirche (siehe oben), was glaubt Ihr, wie deren interne Papiere über uns aussehen. Der einzige Unterschied ist da wohl, dass die ihre Archive besser geheim halten ... :-)"

Vielleicht sollten wir Katholen uns jetzt auch richtig echauffieren, das Dokument nur mal so halb lesen und entsprechen zitieren und dann jahrelang jammern, weil die Evangelen sich erdreisten anderer Meinung zu sein. Und vielleicht noch etwas über deren Archive spekulieren.

Nur zur Info, KSU: Dominus Iesus sagte nicht, die protestantischen Gruppen seien "keine Kirche" sondern "keine Kirche im strengen Sinne" - ein Beobachtung die unter Maßgabe katholische Ekklesiologie nunmal zutrifft.

Protestantischerseits war (und teilweise ist) es vielmehr üblich, uns Katholen generell das Christsein abzusprechen. Gift und Galle gegen unserer (Seine) Kirche zu spucken hat von Seiten protestantischer KirchenführerInnen nie aufgehört.

Insofern halte ich dieses ständige Beleidigtsein für albern. Aber wir sollen uns auch nicht über das jetzige Papier wundern - im Norden nichts neues!
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 14. Okt, 17:32

"Protestantischerseits war (und teilweise ist) es vielmehr üblich, uns Katholen generell das Christsein abzusprechen. Gift und Galle gegen unserer (Seine) Kirche zu spucken hat von Seiten protestantischer KirchenführerInnen nie aufgehört."

Das ist aber schon mehr als 100 Jahre her. Ich kennen keinen Protestanten, der "uns Katholen generell das Christsein" abspricht. Ich möchte jetzt aber nicht noch einmal über meine Erfahrungen andersrum sprechen. Denn:

"Insofern halte ich dieses ständige Beleidigtsein für albern"
Dabei sollten wir es belassen. Ohne Nachsatz.
Stegi (Gast) - 13. Okt, 13:03

Assimilierung

Wen wundert es, dass die EKD, die ja aufgrund von Geistern, die sie selbst rief ( zig abgespaltene Freikirchen, geschiedene Bischöfinnen usw.) jetzt vom Zeitgeist assimiliert wird. Die könnten einem ja fast leid tun.

Ich bin ein radikaler Gegner der Ökumene, ich hoffe, dass die katholische Kirche keine Kompromisse eingeht, nur um gut Polit-Wetter mit den Protestanten zu zelebrieren.

Deren Kirchen sind noch leerer als unsere- fällt nur nicht auf. Klar- wenn man nur einen einzigen Gottesdienst anbietet, dafür aber 5 Pfadfinderkreise und 6 Frauen-Bastelrunden.

Kümmern wir Katholiken uns doch lieber um die Unierten und die Orthodoxen- die haben wenigstens kapiert, worum es geht.

kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 13. Okt, 15:23

Was ist bei den " geschiedenen Bischöfinnen" (ich kenne in der EKD genau eine) schlimmer, geschieden oder Frau?

Über solche Beiträge kann schon nicht mehr Lachen oder Weinen. Da kann ich nur sagen: Begraben wir das Projekt Ökumene, sagen wir München 2010 ab, wursteln wir weiter jeder für sich vor sich hin und freuen uns, wenn es bei dem anderen noch schneller bergab geht.

Achja, wundern wir uns nicht, wenn der christliche Einfluß auf die Gesellschaft immer mehr abnimmt. Andere Religionen stehen schon "Gewehr bei Fuß"....
ElsaLaska - 13. Okt, 17:13

>>Was ist bei den " geschiedenen Bischöfinnen" (ich kenne in der EKD genau eine) schlimmer, geschieden oder Frau?<<

Das ist ne Mitmachaufgabe. Greif dir ein Neues Testament in wissenschaftlich anerkannter Übersetzung und finde es selbst heraus. :-)
Tiberius (Gast) - 13. Okt, 23:57

Mitmachaufgabe?! Witzig!
str (Gast) - 14. Okt, 06:57

"Kümmern wir Katholiken uns doch lieber um die Unierten ..."

Sind denn die Unierten keine Katholiken?
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 14. Okt, 10:50

@Elsa: Wie immer gibt es da nicht nur eine Antwort. Wie wäre es z.B. mit der Geschichte von der Steinigung der Ehebrecherin. Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...

Gilt bei Dir eigentlich Luther als "wissenschaftlich anerkannter Übersetzung"?
ElsaLaska - 14. Okt, 11:06

Ich denke, die Aussagen von Jesus Christus zur Ehe sind selbst in der Lutherbibel, die ich übrigens selbst benutze, vollständig EINDEUTIG. Selbst in der von dir genannten Steinigungsgeschichte.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 14. Okt, 14:41

Eindeutig Sünde, ja, und Jesus vergibt der Frau:
Jesus aber sprach: So verdamme ich dich auch nicht; gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!

Was für diese Frau möglich war, sollte auch für eine Bischöfin möglich sein: Vergebung.
Ebenso wie für einen Priester, der gesündigt hat.

Das Problem der Öffentlichkeit ist, dass diese nicht Vergebung sondern Strafe sehen möchte. Vielleicht weil sie nur dann daran glaubt, dass derjenige "hinfort nicht mehr sündigt"?
Tiberius (Gast) - 14. Okt, 16:17

Es geht doch nicht um Vergebung oder nicht Vergebung. Jedem, der um Vergebung bittet, wird vergeben. Es geht um Sünde oder nicht Sünde. Ist Ehebruch Sünde oder nicht?

Im übrigen ist es noch keine Sünde von dem Menschen getrennt zu leben, mit dem man in sakramentaler Ehe verbunden ist. Die Scheidung ist nur ein staatlicher Rechtsakt.

Falls Frau K. aus Hannover wieder heiraten möchte, dann kann auch sie bei der Apostolischen Pönitentiarie vorstellig werden.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 14. Okt, 17:19

Das Ehebruch Sünde ist, habe ich hier bereits gesagt. Punkt.
Ob und wie die Bischöfin dabei um Vergebung bittet, wissen wir beide nicht.

Die Apostolischen Pönitentiarie ist für eine evangelische Bischöfin allerdings nun wirklich nicht zuständig. Aber auch für sie gibt es Zuständigkeiten, die zu entscheiden haben, ob sie als geschiedene und/oder wiederverheiratete Bischöfin dieses Amt weiterführen kann.
Mit welchem Recht würdest Du diese Entscheidung ohne Weiteres akzeptieren, wenn sie von der Apostolischen Pönitentiarie getroffen wurde, kritisierst aber DIE GLEICHE ENTSCHEIDUNG, nur weil sie von der evangelischen Kirche getroffen wurde?
Dybart Simpson (Gast) - 14. Okt, 18:18

>Was für diese Frau möglich war, sollte auch für eine Bischöfin möglich sein: Vergebung.

Es geht hier nicht um Vergebung, sondern um die Unauflöslichkeit der Ehe. Auch hier kann das NT zurate gezogen werden.
Um es vorsichtshalber noch einmal ganz klar zu sagen:
Eine sakramentale Ehe ist unauflöslich. Wer sich also von seinem Ehepartner trennt und stattdessen mit einem anderen zusammen ist, begeht regelmäßig Ehebruch. Der Ehebruch kann vergeben werden, aber wenn die neue Beziehung nicht beendet wird, kommt es erneut zum Ehebruch. Deswegen ist eine Wiederheirat nach Scheidung nicht zulässig.

>Falls Frau K. aus Hannover wieder heiraten möchte, dann kann auch sie bei der Apostolischen Pönitentiarie vorstellig werden.

>Die Apostolischen Pönitentiarie ist für eine evangelische Bischöfin allerdings nun wirklich nicht zuständig.

Für den genannten Fall sind die Kirchengerichte zuständig. Hier könnte (theoretisch) eine Anullierung der Ehe erfolgen (wurde ähnliches nicht schon hundertmal hier diskutiert). Theoretisch könnte auch der Papst nach privilegium petrinum oder paulinum die Ehe scheiden lassen.
Da Frau K. jedoch nicht katholisch ist, wird sie kaum Interesse an einem solchen vorgehen haben.
ElsaLaska - 14. Okt, 18:24

Das Thema hieß eigentlich:

Wie steht Jesus Christus zur Ehe bzw. zu Geschiedenen und was sagt das Neue Testament über Frauen in bestimmten Gemeindeämtern.
In Matthäus 19 finden wir ab Vers 3:
"Da traten die Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist's erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet? Er aber antwortete und sprache: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang die Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden EIN Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Da fragten sie: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.
[Selbst die Jünger waren nicht besonders glücklich mit DIESER Auffassung, und murrten]
Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist's nicht gut zu heiraten."

Wenn sich also jemand anmaßt, ein Amt in einer Gemeinde innezuhaben, und das gilt auch für geschiedene Pfarrer - und er lebt nicht gemäß dem Evangelium und den Worten Gottes - wozu dann überhaupt noch so tun, als ginge es um Gott und Religion? Wie funktioniert das, sich auf Christus berufen in seinem Tun und Treiben, aber Gott dabei ausklammern und ignorieren?

Die Frage, inwiefern eine Frau Bischöfin sein kann, klammere ich jetzt einfach mal aus, das ist eine andere Diskussion.
[Und ich finde es reichlich daneben, jetzt so zu tun, als stünden wir hier mit Steinen bereit, selbst vollständig ohne Makel und überhaupt, als säßen hier Fanatiker über eine arme Frau zu Gericht. Das ist ja wohl völlig idiotisch.]
christian (Gast) - 14. Okt, 23:33

Kurz vor Mitternacht

Muss man denn wirklich jedes Wort aus der Bibel auf die Goldwaage legen? Legt die moderne Exegese (ob nun katholischer oder protestanischer Provenienz) nicht vielmehr das Gegenteil nahe, dass nämlich das einzige authentische Jesus-Wort in den Evangelien "Amen" lautet? Ja und Amen zu allerlei Jux und Dollerei und fröhlichem Schabernack, Leute ärgern nicht zu knapp? Hurra, hurra! Tut ja keinem weh. Und außerdem: mutet das Monogamie-Paradigma aus evolutionsbiologischer Perspektive nicht überdies bestenfalls schrullig an? Sollte man Jesus wirklich unterstellen, er habe von Evolutionsbiologie keinen Schimmer gehabt?

Statt metaphorisch Steine zu schmeissen: Sollte man nicht lieber den ökumenischen Mehrwert der vakanten Bischöfinnen in den Blick kriegen? Es liegt doch nicht allzu fern, dass diese ihre Ehe geopfert haben, einzig und allein um mit Haut und Haar, mit ihrer ganzen (libidinösen) Energie die Ökumene voranzutreiben? Sollten wir das als Katholiken  mit unserer "zölibäteren Bürokratie" (C. Schmitt - seit heute wieder zitierfähig) nicht honorieren? Und zwar dadurch, dass wir uns von eben derselben verabschieden, sprich vom doch eher ungeliebten Zölibat (einer evolutionsbiologisch noch unplausibleren Option als Monogamie). Damit, ja (und ich weiß, diese ökumenische Vision von unüberbietbarer Strahlkraft wird den hartgesottenen Fundamental-Katholiken dieses Blogs jetzt gar nicht schmecken) der Weg frei wäre für die interkonfessionelle Amtsträger-Ehe. Schlagartig würde doch ein neuer ökumenischer Frühling hereinbrechen, wenn eines Morgens, sagen wir, die BILD-Zeitung titelte: Kardinal heiratet Bischöfin...selbst einem kühnen Ökumene-Denker wie H. Küng würde es doch schier den Atem verschlagen, und kein Hahn krähte mehr nach den für Unmut sorgenden Gundlach-Papieren...Wahnsinn!
Monika (Gast) - 15. Okt, 13:34

@Christian

Ich weiß ja nicht, ob du das ernst gemeint hast, mit der Monogamie.

Es ist halt so, dass dies ein fahles Argument ist, welches man gegen Monogamie anwendet. Demnach hätten nämlich Tiere wie Rabenvögel, Schwäne ect. ja evolutionsbiologisch auch total verloren. Schau mer mal...

:-D
ElsaLaska - 15. Okt, 13:49

Zölibat evolutionsbiologisch unplausibel?

Das ist aber nicht auf der Höhe von Wissenschaft und Forschung.

Schaut ihr hier: Biologie des Zölibats von Dr. Michael Blume:
http://www.blume-religionswissenschaft.de/pdf/BiologiedesZoelibats0507Blume.pdf
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 15. Okt, 13:59

@elsa

Die Frage ist NICHT, ob Ehebruch Sünde ist, die Frage ist, ob jemand, der diese Sünde begangen hat, weiter eine Gemeinde oder auch eine Landeskirche leiten kann. Zu dieser Frage gibt es unterschiedliche Meinungen, nicht nur in protestantischen Kreisen sondern auch in katholischen.

Was ich aber ehrlich nicht verstehe, vielleicht kannst Du es mir ja erklären:
Es gibt offensichtlich eine päpstliche Instanz, die Apostolischen Pönitentiarie, die die Sünde des Ehebruchs vergeben kann. Richtig? Wenn das so ist, warum soll das dann in der evang. Kirche nicht möglich sein.

Oder ist es wirklich so, dass eine anullierte Ehe, auch wenn sie jahrelang gelebt wurde, per Definition nie bestanden hat und damit auch nicht gebrochen wurde und damit keine Sünde existiert? Das wäre dann einfach nur "Scheinheilig"...

Auch Pfarrer, Priester und Bischöfe sind Menschen, die in Beziehungen zu anderen Menschen leben und Schwächen haben. Wieviele Priester haben bzw. hatten Beziehungen und/oder Kinder? Sind die dann nicht mehr würdig eine Gemeinde zu leiten? Auch die kath. Kirche sieht dies in der Praxis wohl anders.

Das hat, Christian, nichts damit zu tun, dass ich die Bibel nicht ernst nehme. Eher damit, dass ich weiss, dass ich mir Gnade nicht verdienen kann, sondern dass ich auf Gnade angewiesen bin, genauso wie eine geschiedene Bischöfin.
Tiberius (Gast) - 15. Okt, 15:01

"Es gibt offensichtlich eine päpstliche Instanz, die Apostolischen Pönitentiarie, die die Sünde des Ehebruchs vergeben kann. Richtig?"

Nein, falsch! Die Vergebung hat ein eigenes Sakrament: die Beichte. In der Beichte kann auch Ehebruch vergeben werden.

Die Apostolischen Pönitentiarie kann eine Ehe für null und nichtig erklären, wenn ein objektiver Mangel bei der Eheschließung festgestellt wird.

Aus katholischer Perspektive ist die Scheidung einer staatlich geschlossenen Verbindung keine Sünde, auch dann nicht, wenn die Verbindung eine sakramentale Ehe einschließt.

Wenn es sich aber um eine sakramantale Ehe handelt, welche, wie bereits angemerkt und biblisch belegt, nicht auflösbar ist, dann kann keine neue Ehe geschlossen werden ohne die alte zu brechen.

Das eine hohe Vertreterin der Protestanten sich dazu entschlossen hat, nicht mehr Haus und Bett mit ihrem Mann zu teilen, ist keine Sünde und berührt das Sakrament der Ehe nicht.

Sollte sie sich dazu entschließen Haus und Bett mit einem anderen Mann zu teilen, dann ist das Ehebruch. Wenn sie diesen Ehebruch durch eine erneute Eheschließung institutionalisiert, dann ist auch Vergebung nicht möglich. Da sie der Aufforderung "Geht hin und sündigt nicht mehr" kaum glaubhaft nachkommen kann, solange die neue Verbindung rechtlich weiter besteht.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 15. Okt, 15:18

"Die Apostolischen Pönitentiarie kann eine Ehe für null und nichtig erklären, wenn ein objektiver Mangel bei der Eheschließung festgestellt wird."

Sry, aber das ist dann ja wohl ziemlich "billig". Eine jahrelang gelebte Ehe wird für null und nicht (also nie existent) erklärt, indem man künstlich versucht, irgend einen "Mangel bei der Eheschließung" zu konstruieren. So ist doch dann die Praxis, oder etwa nicht?

Demgegenüber war der Scheidebrief bei Moses eine deutlich klarere sauberere Sache.
Dybart Simpson (Gast) - 15. Okt, 16:14

> "Die Apostolischen Pönitentiarie kann eine Ehe für null und nichtig erklären"
Nur für's Protokoll: das kann die Apostolischen Pönitentiarie nicht. Dafür sind die Kirchengerichte bzw. die Rota zuständig.

Wenn man versucht, einen Mangel bei der Eheschließung zu konstruieren oder vorsichtsalber heimlich einen "eingebaut" hat, dann ist das billig. Die Aufgabe der Kirchengerichte ist aber nicht, einen Mangel zu konstruieren, sondern festzustellen, ob ein solcher existiert.
christian (Gast) - 15. Okt, 16:34

@ monika: selbstverständlich habe ich den Blödsinn nicht ernst gemeint.
@ ksu: selbstverständlich wollte ich dir nicht unterstellen, die Bibel nicht ernst zu nehmen.
Tiberius (Gast) - 15. Okt, 16:46

Danke für die Korrektur! Da war ich schlecht informiert.
str (Gast) - 20. Okt, 10:14

"Was ist bei den " geschiedenen Bischöfinnen" (ich kenne in der EKD genau eine) schlimmer, geschieden oder Frau?"

Was wäre bei einem sich als Bürgermeister ausgegebenden Raubmörder eigentlich schlimmer, die Hochstapelei oder der Raubmord?

Das sind doch völlig getrennte Bereiche!

Frau K. ist und kann im katholischer Sinn kein Bischof sein - was sie ja auch nie beansprucht hat.

Frau K. hat als Christin sich nicht nach den Vorgaben Christi verhalten. (Die ganze Differenzierung - Trennung - Scheidung - Zweitheirat - jetzt mal als bekannt übersprungen).

Über solche Fragen kann ich schon nicht mehr lachen oder weinen. Für sowas bräcuhten wir kein München 2010.

"Achja, wundern wir uns nicht, wenn der christliche Einfluß auf die Gesellschaft immer mehr abnimmt."

Wenn es um Leute wie Frau K. aus H. oder Herrn H. aus B. geht (oder auch Herrn S. aus D.), dann kommt ja von einer Seite überhaupt kein christlicher Input mehr. Nurmehr Lutherbonbons! Es ist ja wieder die Zeit!

"Wie wäre es z.B. mit der Geschichte von der Steinigung der Ehebrecherin."

Ja, eben. Das hat ja auch soooo viel mit einer "Bischöfin" zu tun. Gut, es hat etwas mit dem zweiten Element deiner künstlich konstruierten Frage zu tun, aber da ist doch alles klar. Der reuigen Sünderin wird Gott vergeben. Wer würde das jemals bestreiten? Wer hätte das jemals bestritten?

Aber hier geht es ja nicht um ein Vergeben sondern um das (typisch liberale) Schwammdrüber!

"Gilt bei Dir eigentlich Luther als "wissenschaftlich anerkannter Übersetzung"?"

Gemeinhin schon (also die Lutherübersetzung - Luther ist ja ein Mann), obwohl er natürlich zumindest bei Röm 3,28 an (für ihn) zentraler Stelle gepfuscht hat.

Tiberius,

"Falls Frau K. aus Hannover wieder heiraten möchte, dann kann auch sie bei der Apostolischen Pönitentiarie vorstellig werden."

Ganz und gar falsch. Die Pönitentiarie ist nicht dafür da, daß Frau K. eine Zweitehe eingehen kann. Sie ist verheiratet und bleibt verheiratet und kein römisches Amt kann sie da rausholen.

Ich weiß, mit Anullierung wird viel Schindluder getrieben. Aber mitmachen sollte man da doch nicht und damit die schlimmsten Klischees bestätigen.

KSU,

"Aber auch für sie gibt es Zuständigkeiten, die zu entscheiden haben, ob sie als geschiedene und/oder wiederverheiratete Bischöfin dieses Amt weiterführen kann."

Absolut. Uns Katholen geht ihr Amt sowieso nichts an. Allerdings darf man - ob nun evangelisch oder katholisch - die Vorgehensweise jener Zuständigkeiten in Frage stellen.

Elsa,

"Wenn sich also jemand anmaßt, ein Amt in einer Gemeinde innezuhaben, und das gilt auch für geschiedene Pfarrer - und er lebt nicht gemäß dem Evangelium und den Worten Gottes - wozu dann überhaupt noch so tun, als ginge es um Gott und Religion? Wie funktioniert das, sich auf Christus berufen in seinem Tun und Treiben, aber Gott dabei ausklammern und ignorieren?"

Sehr wahr!

Ich sehe im zitierten Text aus Mt auch durchaus die Zivilscheidung als legitimiert an (der Verweis auf die "harten Herzen") - das ändert aber nichts daran, daß eine Ehe vor Gott niemals geschieden werden kann.

"[Und ich finde es reichlich daneben, jetzt so zu tun, als stünden wir hier mit Steinen bereit, selbst vollständig ohne Makel und überhaupt, als säßen hier Fanatiker über eine arme Frau zu Gericht. Das ist ja wohl völlig idiotisch.]"

Tja, diesen Diskussionstil ist man ja leider schon gewöhnt. Wer sich anmaßt, an einer Wahrheit festzuhalten ist nunmal so schlimm, nein schlimm als ein Mörder. Das müssen wir nunmal einsehen, Elsa. *Sarkasmus aus*

christian,

"Und außerdem: mutet das Monogamie-Paradigma"

Polygamie ist bei weitem noch besser als die heute praktizierte serielle Monogamie.

KSU,

"die Frage ist, ob jemand, der diese Sünde begangen hat, weiter eine Gemeinde oder auch eine Landeskirche leiten kann."

die Frage ist, ob dieser jemand das so mir-nichts, dir-nichts kann. Ersetzen wir mal den Ehebrecher durch einen Mörder. Wie wäre es dann?

NB. Natürlich "kann" der Sünder sein Kirchenamt weiterführen (siehe Alexander VI) - aber soll er es auch?

"Zu dieser Frage gibt es unterschiedliche Meinungen, nicht nur in protestantischen Kreisen sondern auch in katholischen."

Hör doch mal bitte mit deinen unterschiedlichen Meinungen auf. Die gibt es überall und zu allem. Hilft uns nur nicht weiter bei der Wahrheitssuche!

"Was ich aber ehrlich nicht verstehe, vielleicht kannst Du es mir ja erklären:
Es gibt offensichtlich eine päpstliche Instanz, die Apostolischen Pönitentiarie, die die Sünde des Ehebruchs vergeben kann. Richtig?"

Nein, falsch. Es gibt eine katholische Instanz, die Ehebruch und anderes vergeben kann, und die heißt Priester.

"Wenn das so ist, warum soll das dann in der evang. Kirche nicht möglich sein."

Weil es dort ohnehin keine sakramentale Sündenvergebung mehr gibt. Und schon gar nicht könnte ein "Kirchenparlament" in öffentlicher Sitzung sowas machen. Halten wir es aber nochmal fest: es geht bei den Protestanten nicht um Vergebung, weil Frau K. ist ja schon ein für allemal vergeben worden. Wenn irgendein protestantisches Gremium etwas beschließt, geht es nicht um Vergebung sondern darum aus der Affäre keine Konsequenzen zu ziehen.

"Oder ist es wirklich so, dass eine anullierte Ehe, auch wenn sie jahrelang gelebt wurde, per Definition nie bestanden hat und damit auch nicht gebrochen wurde und damit keine Sünde existiert? Das wäre dann einfach nur "Scheinheilig"..."

Da hast du völlig recht. Es wäre ein Mißbrauch des Verfahrens! Mißbrauch stellt aber auch den rechten Gebrauch nicht in Frage.

"Auch Pfarrer, Priester und Bischöfe sind Menschen, die in Beziehungen zu anderen Menschen leben und Schwächen haben."

Und wer hat das bestritten?

"Wieviele Priester haben bzw. hatten Beziehungen und/oder Kinder? Sind die dann nicht mehr würdig eine Gemeinde zu leiten?"

An sich ist eine Beziehung und schon gar nicht Kinder nichts zur Gemeindeleitung unfähig machendes.

Aber wenn man zuerst verspricht darauf zu verzichten, es dann aber doch tut - dann haben wir ein Problem.

Und zwar nicht erst wenn das Kindlein da ist - wie das leider in einem gerade aktuellen Fall in meinem Bistum gelaufen ist.

"Eher damit, dass ich weiss, dass ich mir Gnade nicht verdienen kann, sondern dass ich auf Gnade angewiesen bin, genauso wie eine geschiedene Bischöfin."

Klar, der alte Hut: Katholen verdienen sich die Gnade, Protestanten haben sie einfach immer schon! Frei haus! Egal was sie tun!

KSU,

""Die Apostolischen Pönitentiarie kann eine Ehe für null und nichtig erklären, wenn ein objektiver Mangel bei der Eheschließung festgestellt wird."

Sry, aber das ist dann ja wohl ziemlich "billig". Eine jahrelang gelebte Ehe wird für null und nicht (also nie existent) erklärt, indem man künstlich versucht, irgend einen "Mangel bei der Eheschließung" zu konstruieren. So ist doch dann die Praxis, oder etwa nicht?"

Daß es Mißbräuche geben kann, habe ich ja bereits eingräumt aber das betrifft den richtigen Gebrauch nicht: der liegt vor WENN ein OBJEKTIVER MANGEL festgestellt wird. Also nichts konstruiert oder herbeigezogen.

Im übrigen ist das protestantische Vorgehen immer schon noch viel billiger gewesen!
Stegi (Gast) - 14. Okt, 08:30

@STR

natürlich sind die Unierten katholisch!! Daher ist hier auch eine Basis gegeben, noch enger zusammen zu arbeiten.
Bisher kochen die im Osten ja weitgehend ihr eigenes, karges Süppchen als Gruppe, die irgendwie halt so anerkannt nebenher mitläuft.

Ökumene kann nicht funktionieren- es hängt ja meines Erachtens doch alles mehr oder weniger am eucharistischen "Faktor".

Was will man denn noch machen, wenn die Protestanten die Realpräsenz im gewandelten Brot nicht erkennen (wollen).

Nette Anekdote: Mein Onkel-ein Priester- erzählte mir, dass seine evangelische Kollegin ihm mal "gestanden" hat, dass sie quasi sicherheitshalber das übriggebliebene "Brot" der Abendmahlsfeier gesondert bewahrt und nicht wegwirft.

Des weiteren ist ihr völlig klar, dass es eine Intercommunio nicht geben kann.

kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 14. Okt, 10:55

Meine Erfahrung ist, dass Ökumene an der Basis immer dann sehr gut funktioniert, wenn die handelten Personen auf beiden Seiten füreinander offen sind und der Glaube an den selben dreieinigen Gott im Mittelpunkt steht.

Es wird dann nicht funktionieren, wenn man sich auf Fundamentalismus zurückzieht, im Elfenbeinturm einschließt und sich gegenseitig geschiedene Bischöfinnen oder kinderschändende Priester vorwirft.
Monika (Gast) - 14. Okt, 13:18

eigentlich

sollte man dieses Bestreben des Ökumenismus, welches immer mehr zum puren Aktionismus wird, nicht mehr Ökumene (oikoumene) nennen. Ökumene bedeutet lasch übersetzt: Ein Haus, oder ein Dach, unter dem alle stehen.

Aber die Heilige Eucharistie ist im Idealfall für einen Christen so wichtig, dass er sie nicht als Rand-Geschehen des Glaubens abtun kann, nur um ökumenisch gut da stehen zu können. Hier geht es immer noch um IHN.

Protestanten und Katholiken können zusammen das Vater Unser beten, sie können für den Lebensschutz gemeinsam auf die Straße gehen oder Lieder singen... ect. pp. aber das kann man meiner Meinung nicht als "Ökumene" bezeichnen, weil das Wesentliche, was zu dieser Einheit unter einem Dach fehlt, nicht gegeben ist. Zumindest auf einer Seite nicht.
Sarah (Gast) - 14. Okt, 17:38

Danke Monika

...das liest sich spannender als ein Roman und ich muss noch etwas tun, bevor ich nach Hause gehe. Ich hoffe du hattest jetzt das Schlusswort und dem Stimme ich zu. :-)
str (Gast) - 20. Okt, 10:25

Stegi,
wollte das nur klargestellt wissen. War mir oben etwas zu hopplahopp!

Ich glaube aber schon, daß Ökumene funktionieren kann, solange man ehrlich mit einander und mit sich selbst und seiner eigenen Tradition umgeht. Also daß man

-ehrlich genug ist, das mögliche (soziale Arbeit, politisches Engagement) von unmöglichem trennt.

-nicht den etwaigen eigenen Unglauben auf den anderen projeziert. (Etwa: "Wir Evangelen nehmens ja nicht mehr so genau, also müßt ihr Katholen das auch so halten.)

-man keine Mission durch die Hintertür treibt (sehr beliebt bei der Eucharistiefrage).

-aber auch dem anderen nicht verschweigt, wie man ihn aus der eigenen Perspektive sehen muß.

-nicht auf beleidigte Leberwurst macht, weil der andere eine andere Meinung hat (dies gibt es auch beiden Seiten, wenn auch auf der protestantischen viel lauter).

Wenn man dies beachtet, stimmt auch, was KSU schreibt:

daß "Ökumene an der Basis immer dann sehr gut funktioniert, wenn die handelten Personen auf beiden Seiten füreinander offen sind und der Glaube an den selben dreieinigen Gott im Mittelpunkt steht."

Aber der muß dann auch im Mittelpunkt stehen. Leider kann der Dreeinige nicht allenthalben vorausgesetzt werden.

"Es wird dann nicht funktionieren, wenn man sich auf Fundamentalismus zurückzieht, im Elfenbeinturm einschließt und sich gegenseitig geschiedene Bischöfinnen oder kinderschändende Priester vorwirft."

Ich wüßte nicht wo im großen Stil Frau Ks Scheidung ein Thema für Katholiken wäre. Ihr agressive und doch substanzloses Auftreten dagegen schon.

Fundamentalismus i.w.S. ist immer gescheiterter Dialog, ein Rückzug sozusagen. Aber worin dieses Scheitern begründet ist, ist eine andere Frage.
ElsaLaska - 16. Okt, 23:07

@ksu

Wie können offensichtliche Sünder eigentlich ein Amt in der Kirche innehaben?
Kein Problem, wir sind ja alle Sünder. Bei einem sündigen Priester jedoch, der sein Zölibat BRICHT oder Schlimmeres tut, in dem er Kinder missbraucht und so weiter, wird doch klar gesagt, und zwar ganz klar, dass er nicht mehr geeignet ist, sein Amt auszuüben.
Wobei ein kath. Priester ja noch kein Sünder in dem Sinne ist, wenn er sagt, ich liebe eine Frau, habe ein Kind mit ihr und möchte sie heiraten und mich deshalb suspendieren lassen.
Dann reagiert er vorbildlich und gemäß dem Evangelium. Scheinheilig wäre, wenn er diese Frau als Konkubine hielte und so täte, als sei alles in Ordnung. Da sind die Bischöfe gefragt. Das geht nicht. Und genausowenig ist es in Ordnung, wenn eine Bischöfin nicht dem Evangelium gemäß lebt. Das Recht auf Scheitern, selbstverständlich auch unverschuldetes, ist auf ihrer Seite. Niemand hat alles in der Hand.
Das Festhalten am Amt daraufhin ist aber mehr zweifelhaft. Sowohl bei einem kath. Priester als ebenso auch bei einer protestant. Bischöfin.
Ich werde niemandem folgen, der nicht glaubwürdig ist. Dafür kann er ruhig ein Sünder sein (der umgekehrt ist, es gibt Mörder, die sich zu Priestern weihen ließen), aber unglaubwürdig durch Verleugnen seiner Konkubine oder durch die Negierung der Worte Jesu, das sollte er/sie nicht sein. Es geht um die Nachfolge Jesu. Diese gelingt mehr oder weniger gut. Aber darauf beharren, wenn ich keinen Anspruch mehr dazu habe, überzeugt mich jedenfalls nicht.

kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 19. Okt, 10:51

Aber ist es denn nicht scheinheilig, wenn man einerseits die Ehe für unauflöslich erklärt, andererseits aber die Möglichkeit zuläßt, dass es bei der Eheschließung "objektive Fehler" gegeben haben könnte, auf Grund derer die Ehe nie bestanden habe? Kann mir jemand Beispiele für diese "Fehler" nennen? Früher zählte ja wohl Unfruchtbarkeit der Frau dazu, wie ist das heute?

Um das klar zu sagen: Es gibt aus meiner Sicht durchaus Gründe, die eine Trennung und auch eine neue Beziehung rechtfertigen (und dazu zählte vor einigen 100 Jahren möglicherweise auch Unfruchtbachtbarkeit), aber dann sollte man das doch - wie Mose - einfach beim Namen nennen und nicht die Augen schließen und behaupten, die Ehe habe es nie gegeben.

"Wobei ein kath. Priester ja noch kein Sünder in dem Sinne ist, wenn er sagt, ich liebe eine Frau, habe ein Kind mit ihr und möchte sie heiraten und mich deshalb suspendieren lassen."
Wenn es in dieser Reihenfolge passiert schon: Er hätte das Zölibat gebrochen, während er Priester war, er hat eine Frau geschängert, bevor sie verheiratet waren...
Aber das wirklich scheinheilige an diesem System ist etwas anderes: Es soll eine nicht unbeträchtliche Anzahl Kinder von Priestern geben, für die die Kirche stillschweigend Unterhalt zahlt, ohne das die Priester sich suspendieren lassen. Ich kenne hierzu keine Zahlen, aber wenn das stimmen sollte, dann muss man doch was am System ändern, oder?
ElsaLaska - 19. Okt, 12:00

Unterhalt zahlt immer noch der Kindsvater. Ich höre dieses Stammtischgerücht dauernd: Die Kirche zahle bis zu drei uneheliche Kinder pro Priester.
Da wäre sie ja schön blöd. Wenn der Kindsvater nicht einspringen kann, weil er nicht genug Geld hat, dann blecht der Staat, wie bei jedem anderen auch.
Ich weiß ja nicht, was du dir für Vorstellungen von der Finanzlage einer normalen deutschen Diözese machst ...
ElsaLaska - 19. Okt, 12:17

Katholische Eheanullierung.

Frag doch einfach mal die katholischen Priester aus eurer "Mahlgemeinschaft" - oder kommt das ganze Halbwissen vielleicht sogar von denen?
Dann frag vielleicht mal lieber ein paar andere. Ich kann dir gute katholische Priester in deiner Nähe empfehlen.
Dybart Simpson (Gast) - 19. Okt, 14:00

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob diese Diskussion noch zu etwas führen wird. Zur Vertiefung der Sachkenntnis trotzdem ein paar Anmerkungen.

>"Wobei ein kath. Priester ja noch kein Sünder in dem Sinne ist, wenn er sagt, ich liebe eine Frau, habe ein Kind mit ihr und möchte sie heiraten und mich deshalb suspendieren lassen."
Grundsätzlich schon. Denn er bricht hiermit sein Zölibatsversprechen. Die Suspendierung ist ja nur ein Dienstverbot, sie macht aber weder die Priesterweihe rückgängig noch erlaubt sie die Heirat."

>"Kann mir jemand Beispiele für diese "Fehler" nennen?"
Hierbei geht es in erster Linie um Ehehindernisse. Besteht auf einer der beiden Seiten ein Ehehindernis, können sie keine Ehe eingehen. Wird das Bestehen des Ehehindernisses erst nach der formalen Eheschließung festgestellt, wird die Ehe annuliert, weil sie in Wirklichkeit nicht geschlossen wurde.
Ehehindernisse sind z.B. eine bereits bestehende Ehe, Ordensgelübde, Priesterweihe. Die Ehe kann aber auch nicht zustandekommen, wenn die Eheschließung aufgrund von Zwang erfolgt oder mindestens einer der beiden Partner gar keine Ehe im Sinne der katholischen Kirche eingehen will. Das ist z.B. dann der Fall, wenn die Ehepartner auf keinen Fall Kinder haben wollen.

Zuletzt möchte ich Dich bitten, mit Qualifikationen wie "scheinheilig" etwas zurückhaltend zu sein, solange Du Dich im Thema offensichtlich noch nicht auskennst, und nicht gleichzeitig noch zwei andere Themen in den Ring zu werfen, die ebenfalls mehr auf Hörensagen als auf fundiertem Wissen fußen, denn sonst ist eine weitere Diskussion wirklich fruchtlos.
ElsaLaska - 19. Okt, 14:21

@Dybart

>>Wobei ein kath. Priester ja noch kein Sünder in dem Sinne ist, wenn er sagt, ich liebe eine Frau, habe ein Kind mit ihr und möchte sie heiraten und mich deshalb suspendieren lassen<<

Das war mein Fehler, das kommt von mir u. geht auf meine Kappe. Stimmt natürlich so nicht, der ganzen Sache geht ja noch was voraus, wie du richtig bemerkst. Mir gings aber um was anderes bei dem ganzen Vorgang, nur das führt jetzt aber zu weit und lässt sich auch schlecht schriftlich erläutern. (Und ist auch sachlich hier egal).
Dybart Simpson (Gast) - 19. Okt, 14:41

> Das war mein Fehler, das kommt von mir u. geht auf meine Kappe.

Ja, das hatte ich damals mitbekommen. Da ich meine eigene Idee davon hatte, um was es Dir dabei ging, habe ich das zunächst auch nicht kommentiert. Bevor das aber immer wieder erwähnt wird und nachher zu völligen Mißverständnissen führt, wollte ich es hier klarstellen: nach katholischer Auffassung ist die hier diskutierte Verbindung sowohl vor als auch nach(!) der Suspendierung illegitim. Der Priester kann seine Freundin nicht heiraten, weil dieser Verbindung das Ehehindernis der Priesterweihe entgegensteht.
ElsaLaska - 20. Okt, 01:13

Ja, die Aussage ist nicht eindeutig

und auch nicht sachlich richtig von mir gewesen.

Aber bemerkenswert ist, wie sich vom Thema "geschiedene Bischöfinnen" sofort das Augenmerk auf zölibatsbrechende Priester verlagert. Und im katholischen Kirchenvolk ist ja das Zölibat auch nicht unbedingt beliebt - wie ich weiß.
Nur beanspruchen wir nicht den Bruch, sondern das Ideal. (Mit der Lizenz zum Scheitern). Während andere schon gar nicht mehr wissen, wozu überhaupt noch ein Ideal taugen sollte. Und sich dennoch dabei als selbsternannte Kirche der Freiheit auf Jesus Christus berufen dürfen.
str (Gast) - 20. Okt, 10:48

Ich habe ein Problem damit, Elsa, zwischen solchen und solchen Sünden und Sündern zu unterscheiden.

Auch ein zölibatärer Priester, der eine sexuelle Beziehung eingeht, ist ein Sünder, da er sein Versprechen bricht.

Natürlich nicht allein dadurch, daß er sie liebt, oder sagt, er möchte, diese Beziehung eingehen. Aber realiter läuft das so sauber nacheinander ja wohl nicht ab. Es dann offen zu sagen ist aber dennoch der bessere Weg.

Diese Unterscheidung (die ich dir aber nicht unterstellen will) scheint mir nämlich auch eine Grundlage der ganzen Diskussion draußen im Lande zu sein: unsere liberale Gesellschaft unterscheidet zwischen "wirklichen Vergehen", dazu gehören Vergewaltigung, Kindesmißbrauch und dem Verwenden geächteter Worte - dann muß entfernt und bestraft werden und es gibt keinerlei Vergebung, selbst wenn es den Täter noch so reut - und anderen Taten, die als vielleicht nicht ganz ideal aber doch vernachlässigbar gelten - eine Diskussion über diese erübrigt sich. Da wird gerechtfertigt bis sich die Balken biegen.

(Es gibt natürlich auch Ausnahmen: ist der Vergewaltiger ein brillianter Regisseur, dann ist es dennoch okay. Ist der Ehebrecher ein konservativer Politiker, dann auf ihn mit Gebrüll.)

"Aber ist es denn nicht scheinheilig, wenn man einerseits die Ehe für unauflöslich erklärt, andererseits aber die Möglichkeit zuläßt, dass es bei der Eheschließung "objektive Fehler" gegeben haben könnte, auf Grund derer die Ehe nie bestanden habe?"

Nein, es ist nicht scheinheilig, wenn man das Instrument nicht mißbraucht.

"Kann mir jemand Beispiele für diese "Fehler" nennen?"

Wenn einer der beiden Partner bei der Eheschließung Vorbehalte hatte. Wenn die Ehe unter Druck geschlossen wurde, Ehehindernisse.

"aber dann sollte man das doch - wie Mose - einfach beim Namen nennen"

Man sollte aber nicht den Namen Mosis mißbrauchen. Mose tut nichts dergleichen sondern sieht für das zivile Eherecht einfach die Möglichkeit vor. Ob nun Ehebruch ein Scheidungsgrund ist oder eine angebrannte Suppe, darüber streiten sich dann Schammai und Hillel.

Und Jesus hat halt seine eigene Position dazu. Die muß man nicht teilen, aber man muß ja auch nicht Christ sein.

Nochmal: Annulierung und Scheidung sind zwei völlig unterschiedliche Sachen.

Eine legitimerweise zu annulierende Ehe hätte auch Mose annuliert!

Übrigens, das "schwängern" spielt in keiner Weise eine Rolle. Katholischerseits ist die sexuelle Beziehung eines Zölibatären das Problem, nicht die Schwangerschaft. Die Gesellschaft sieht das natürlich anders, weil Schwangerschaft ohnehin der GAU ist.

"Aber das wirklich scheinheilige an diesem System ist etwas anderes: Es soll eine nicht unbeträchtliche Anzahl Kinder von Priestern geben, für die die Kirche stillschweigend Unterhalt zahlt, ohne das die Priester sich suspendieren lassen. Ich kenne hierzu keine Zahlen, aber wenn das stimmen sollte, dann muss man doch was am System ändern, oder?"

Ja, das Nichtsuspendieren ist ein Skandal - das Unterhaltzahlen ein problematisches Zeichen.

Aber wenn man eigentlich nichts darüber weiß, sollte man auch nicht darüber reden!

Also, wenn es denn stimmt, Elsa. Ich kenne auch nur dieses Stammtischgerede. Das mag wohl auch hier oder da so oder so gehandhabt werden. Eine feste Regel gibt es bestimmt nicht. Einzelpersonen haben sogar schon schlimmeres getan, aber darüber schweige ich jetzt.

"Aber bemerkenswert ist, wie sich vom Thema "geschiedene Bischöfinnen" sofort das Augenmerk auf zölibatsbrechende Priester verlagert."

In der Tat!

"Nur beanspruchen wir nicht den Bruch, sondern das Ideal. (Mit der Lizenz zum Scheitern). Während andere schon gar nicht mehr wissen, wozu überhaupt noch ein Ideal taugen sollte. Und sich dennoch dabei als selbsternannte Kirche der Freiheit auf Jesus Christus berufen dürfen."

Amen!
ElsaLaska - 20. Okt, 12:31

Es ist jedenfalls im Großen wie im Kleinen ...

Makro-Mikro sozusagen.
Geschiedene Bischöfinnen sind schon in Ordnung, weil jedem wird sowieso alles vergeben (auch wenn es darum gar nicht geht, sondern um die Christusnachfolge und die Gebote Gottes), aber die katholische Kirche muss dringend ihre (setze beliebiges negatives Adjektiv ein) Strukturen ändern.
Q.e.d.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 20. Okt, 16:57

"Eine legitimerweise zu annulierende Ehe hätte auch Mose annuliert!"
Und wie läuft es wirklich, wenn beispielsweise ein gut betuchter, gesellschaftlich angesehener Katholik ein 2. Mal heiraten will? Es werden Massen von Anwälten und Detektiven eingesetzt, um irgendeinen Mangel zu konstruieren oder zu kaufen. Am Ende wird ein "objektives Hinderniss" festgestellt, die Ehe wird annuliert. Das IST doch die Praxis, und genau das ist es, was ich als scheinheilig bezeichne.

"Übrigens, das "schwängern" spielt in keiner Weise eine Rolle. "
Das ist mir schon klar, aber erst damit wird der Bruch des Zölibats offensichtlich und kann nicht mehr geleugnet werden.

""Aber bemerkenswert ist, wie sich vom Thema "geschiedene Bischöfinnen" sofort das Augenmerk auf zölibatsbrechende Priester verlagert.""
"Geschiedene Bischöfinnen sind schon in Ordnung, weil jedem wird sowieso alles vergeben (auch wenn es darum gar nicht geht, sondern um die Christusnachfolge und die Gebote Gottes), aber die katholische Kirche muss dringend ihre (setze beliebiges negatives Adjektiv ein) Strukturen ändern"

Zuerst war der Vorwurf " geschiedene Bischöfinnen usw.", wenn man den Spitter im Auge des Bruders anmahnt, dann muss man auch den Balken im eigenen Auge ansehen wollen, oder?

Aber das Thema ist ausdiskutiert. Manche Leute wollen sich als Opfer sehen. All diese "selbsternannten Kirchen" schlagen ungerechfertigt auf die einzig wahre Kirche ein. Also lassen wir das einfach so stehen.
Dybart Simpson (Gast) - 20. Okt, 17:29

Und wie läuft es wirklich, wenn beispielsweise ein gut betuchter, gesellschaftlich angesehener Katholik ein 2. Mal heiraten will? Es werden Massen von Anwälten und Detektiven eingesetzt, um irgendeinen Mangel zu konstruieren oder zu kaufen. Am Ende wird ein "objektives Hinderniss" festgestellt, die Ehe wird annuliert. Das IST doch die Praxis, und genau das ist es, was ich als scheinheilig bezeichne.

Ja? Kannst Du das auch belegen? Oder handelt es sich hierbei um fundiertes Stammtischwissen?
Unabhängig davon hast Du die Argumente von Str völlig ignoriert. Scheinheilig ist hier der (von Dir unterstellte!) Rechtsmißbrauch, nicht das Recht. Ähnliche (sinnlose) Argumente kannst Du gegen jedes Straf- oder Zivilrecht dieser Erde ins Feld führen.

Im übrigen möchte ich hier auch daraufhinweisen, daß erst vor kurzer Zeit die Eheanullierung eines Kennedeysprößlings von Rom aufgehoben wurde und festgestellt wurde, daß die erste Ehe legitim war und daher weiter besteht.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 20. Okt, 18:37

Allein das von Dir genannte Beispiel belegt meine These eher, als das es sie widerlegt: Wie schaffte es Joseph Patrick Kennedy überhaupt, seine Ehe annullieren zu lassen? Gut, diese Entscheidung wurde aufgehoben, weil seine Frau sich dagegen wehrte. Aber allein dieser Fall zeigt sehr schön das ganze Dillema. Wenn Kennedy nach der Annullierung wieder geheiratet hätte, dann müßte diese Ehe jetzt annulliert werden....

Ob ich meine Aussagen bellegen kann? Google einfach selber mal ein wenig, da finden sich neben Kennedy zahlreiche weitere Beispiele, etwa Österreichs Ex-Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (ÖVP).

Aber wie gesagt, Thema ausdiskutiert.
Dybart Simpson (Gast) - 20. Okt, 19:08

>Allein das von Dir genannte Beispiel belegt meine These eher, als das es sie widerlegt

Überhaupt nicht.

>"Wenn Kennedy nach der Annullierung wieder geheiratet hätte, dann müßte diese Ehe jetzt annulliert werden...."

So ist es ja auch. Die erste Ehe besteht weiterhin, die zweite Ehe kam also nicht zustande.
ElsaLaska - 20. Okt, 19:49

Heinrich der VIII.!

Brandaktuell. Und die Anglikaner kommen nach Hause! *Polonäse mit Dybart*
str (Gast) - 21. Okt, 00:41

Ich will auf KSUs hasserfülltes Posting gar nicht eingehen und nun darüber herziehen, wie in der Praxis des liberalen Protestantismus noch jede Schandtat irgendwie gerehtfertigt wurde. Nur eines finde ich geradezu drollig:

"Es werden Massen von Anwälten und Detektiven eingesetzt"

Hihi, Massen von Anwälten? Und das vor der Rota? Ich sehe geradezu Heerscharen von nadelbestreiften Advokaten im Vatikan aufmarschieren.
kinder-sind-unschlagbar (Gast) - 21. Okt, 10:16

"KSUs hasserfülltes Posting "
:-)

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