Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Studium

Dienstag, 26. Juli 2011

Falsche Interpretation der Autorität.

Aus "Der verwüstete Weinberg" von Dietrich von Hildebrand:

>>Wir weisen auf diese Dinge hin, weil Karl Rahner in einem Vortrag in der Katholischen Akademie in München über eine Uminterpretation der Autorität sprach. In dieser Rede wurden elementare philosophische Irrtümer vorgebracht, die auch eine überraschende Blindheit für den Unterschied von sakraler und profaner Autorität verraten.
Schon die Behauptung, daß die bisherige Auffassung der Autorität in der Kirche eine "feudalistische" gewesen sei bzw. nur für die feudalistische Gesellschaft passe und nicht für die "moderne" Menschheit - ist mehr wie bedauerlich. Derselbe Mann, der noch vor 20 Jahren bedeutende theologische Werke schrieb, fällt hier der spezifisch mediokren Soziologisierung zum Opfer, einer unseligen Modeströmung. Die Redensarten sind bekannt: Wir müssen uns von dem platonischen Irrtum frei machen, von der griechischen Mentalität, die behauptet, daß es eine objektive Wahrheit gebe. Letzte grundlegende Tatsachen - , die man im Moment, wo man sie zu leugnen sucht, wieder voraussetzt - für einen Ausdruck einer Nation, einer Zeit, einer soziologischen Struktur zu halten, ist ein kindischer Irrtum. Denn was man erarbeitet in einer wissenschaftlichen Soziologie, setzt ja all diese Grundwahrheiten voraus. Analog ist die Behauptung, ein solches Urphänomen wie die echte Autorität sei eine Frucht besonderer soziologischer Strukturen - wie des Feudalismus - ein unseliger, in sich widerspruchsvoller Irrtum. Und aus dem Munde eines Theologen ist sie umso unbegreiflicher, da sie eine Blindheit für das Urphänomen der Autorität Gottes, die "causa exemplaris" aller Autorität, verrät.

Wenn dieser Vortrag Rahners zunächst durch das Hineingleiten in die mediokre Sozialisierungsmode auffälllt, so überrascht uns als zweites die philosophische Konfusion in Bezug auf das Wesen der Autorität. Das Wesen eines so zentralen und fundamentalen Datums wie der Autorität wird in krassester Weise verkannt. Die wahre Autorität soll nach Rahner "abgeschafft" werden und durch eine rein funktionale ersetzt werden. Aber das Schlimmste ist noch ein Drittes: Die Nichtunterscheidung der sakralen und profanen Autorität. Indem er das "Paternale" aus aller kirchlichen Autorität entfernen will, will er die kirchliche Autorität entsakralisieren und gerade den wesentlichen Unterschied von sakraler und profaner Autorität eliminieren. Ja, er will damit die sakrale Autorität auf eine profane reduzieren und zwar nicht einmal auf die wahre profane Autorität, sondern auf die neutrale - ihrer Kraft und Würde entkleidete - rein technische funktionale Autorität. Macht er sich klar, welche Konsequenzen dies auch für die Art des Gehorsams hat, die wir der sakralen Autorität schuldig sind?
Was soll diese Furcht vor der Paternalität, die doch ihren Ursprung in der Beziehung zu Gott hat, der im Evangelium immer wieder als unser himmlischer Vater bezeichnet wird.
[...]
Diese Uminterpretation der Autorität in der hl. Kirche ist nicht eine neue Interpretation der Autorität, sondern ein einfaches Mißverständnis dieses Urphänomens der sakralen Autorität. Sie steht auf derselben Stufe, wie wenn jemand den Unterschied zwischen einem Universitätsprofessor und einem "Doctor Ecclesiae", einem heiligen Kirchenlehrer, nicht sehen würde. Die ganze Größe und Würde, das Durchsetztsein von heiliger väterlicher Liebe, das der Autorität eines Bischofs und Oberen anhaftet, wird eliminiert, der ganze Glanz der einzigartigen direkten Verbindung mit Gott durch Christus soll ersetzt werden durch eine öde, glanzlose, rein irdische Beziehung, der die echte übernatürliche Liebe fehlt. Alle verschiedenen Typen von Autorität werden nicht unterschieden, alle kategorialen Unterschiede in der Liebe [...] werden ignoriert.
[...]
Und all diese zeitlosen Grundphänomene, Grundtatsachen, sollen wegen des mythischen "modernen" Menschen - der nur in der Phantasie der Soziologen lebt - geopfert werden. Bald wird man hören, daß es für den "modernen" Menschen nicht mehr zumutbar ist, daß er von Eltern abstammt. <<

[Wie gesagt, aus dem Jahre 1972.]

Samstag, 23. Juli 2011

Mediokrität.

Aus "Der verwüstete Weinberg" von Dietrich von Hildebrand:

"Vom 2. Vatikanischen Konzil erhofften sich auch viele, daß mit der Entkonventionalisierung des religiösen Lebens eine Überwinderung der Mediokrität Hand in Hand gehen werde. Waren nicht viele Bischöfe medioker und vor allem viele Pfarrer und Seelsorger. Man glaubte, das liege an der Enge der Seminarien, an der Abgeschlossenheit von der Welt - mit einem Wort an der Tatsache, daß die Kirche sich in ein Ghetto zurückgezogen habe.
Was aber ist der Erfolg dieses Sprengens der sogenannten Enge? Was uns heute [das Buch stammt aus dem Jahre 1972 - Anm. v. mir] in theologischen Büchern, Aufsätzen, Predigten anweht, ist nicht nur ein Geist der Ehrfurchtslosigkeit, des Abfalls vom Glauben, sondern auch eine tief bedrückende Mediokrität. Mediokrität ist bekanntlich am allerfatalsten, je mehr sich der Mediokre für intelligent, interessant, neu hält, je mehr er "revolutionär" und "mittelmäßig" für radikale Gegensätze ansieht. Gewiß, es hat immer mediokre Bischöfe, Priester, Theologen in der Geschichte der Kirche gegeben. Sie waren keine "homines religiosi", sie strahlten in ihrer Persönlichkeit nicht die Atmosphäre der hl. Kirche aus, oder sie waren geistig unbedeutend und wenn sie Bücher schrieben, Predigten hielten, so war ihre Art, die erhabene Lehre der hl. Kirche auszudrücken, medioker, wenn auch gut gemeint.
Aber ihre Predigten, Hirtenbriefe, Bücher enthielten keine Häresien - und wenn sie solche enthielten, wurden sie sofort von höherer Stelle desavouiert. Darum blieben diese mediokren Gestalten in der Kirche doch ein Sprachrohr der Kirche und ihrer wahren Lehre.
Aber die Mediokrität, die den Weinberg des Herrn heute verwüstet, bezieht sich nicht nur auf die Persönlichkeit, sondern auf den Inhalt dessen, was sie verbreiten. Da sie objektiv nicht mehr als Sprachrohr der Lehre der hl. Kirche fungieren, obgleich sie sich dafür ausgeben, sondern ihre eigenen Geistesfrüchte an Stelle des "depositum catholicae fidei" verkünden, ist es auch der Inhalt, der von Mediokrität erfüllt ist. Die Tatsache, daß sie das ungestört tun dürfen, bedeutet einen Triumph der Mediokrität innerhalb der Kirche, der früher nicht existierte.<<

Dietrich von Hildebrand: Der verwüstete Weinberg. Kapitel 7b. Imprimatur 1972. Erschienen 1973.

Freitag, 22. Juli 2011

Ewiges Leben

Aus dem zweiten Jesus-Buch des Heiligen Vaters:

>>Sehr deutlich erscheint diese Bedeutung von "ewigem Leben" im Kapitel über die Auferweckung des Lazarus: "Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben" (Joh 11,25 f.) "Ich lebe und ihr werdet leben", sagt Jesus beim Abendmahl zu seinen Jüngern (Joh 14,19) und zeigt damit noch einmal, dass es für den Jünger Jesu kennzeichnend ist, dass er "lebt", - dass er also über das bloße Dasein hinaus das eigentliche Leben, nach dem alle auf der Suche sind, gefunden und ergriffen hat. Die frühen Christen haben sich von solchen Texten her einfach "die Lebenden" (hoi zontes) genannt. Sie hatten gefunden, was alle suchen - das Leben selbst, das volle und daher unzerstörbare Leben.

Aber wie kommt man dazu? Das Hohepriesterliche Gebet gibt eine vielleicht überraschende, aber im Kontext des biblischen Denkens schon angelegte Antwort: Das "ewige Leben" findet der Mensch durch "Erkenntnis", wobei der alttestamentliche Begriff von Erkennen vorausgesetzt wird: Erkennen schafft Gemeinschaft, ist Einssein mit dem Erkannten. Aber natürlich ist nicht irgendwelche Erkenntnis der Schlüssel zum Leben, sondern "dich, den einzig wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast (17,3). Dies ist eine Art Kurzformel des Glaubens, in der der wesentliche Gehalt der Entscheidung zum Christsein sichtbar wird - die Erkenntnis, die uns der Glaube schenkt. Der Christ glaubt nicht vielerlei. Er glaubt letztlich ganz einfach an Gott, daran, dass es nur einen einzigen, wirklichen Gott gibt.
[...] Gott zeigt sein Angesicht in seinem Gesandten, endgültig in seinem Sohn.
"Ewiges Leben" ist also ein Beziehungsereignis. Der Mensch hat es nicht aus sich selbst, für sich allein genommen. Durch die Beziehung zu dem, der selbst das Leben ist, wird auch er ein Lebender.

Zu diesem zutiefst biblischen Gedanken kann man Vorstufen auch bei Platon finden, der sehr unterschiedliche Überlieferungen und Reflexionen zum Thema Unsterblichkeit in sein Werk aufgenommen hat. So gibt es bei ihm auch die Vorstellung, der Mensch könne unsterblich werden dadurch, dass er sich selbst mit dem Unsterblichen verbindet. Je mehr er Wahrheit in sich aufnimmt, sich der Wahrheit verbindet und ihr anhängt, desto mehr ist er auf das bezogen und von dem erfüllt, was nicht zerstört werden kann. Soweit er sich sozusagen selber an die Wahrheit anhängt, soweit er getragen wird durch das, was bleibt, darf er des Lebens nach dem Tod - eines heilvollen Lebens - sicher sein.
Was hier nur tastend gesucht wird, erscheint in Jesu Wort in großartiger Eindeutigkeit: Der Mensch hat das Leben gefunden, wenn er sich an den anhängt, der selbst das Leben ist. ... Die Beziehung zu Gott in Jesus Christus: Sie gibt jenes Lebens, das kein Tod zu nehmen vermag.
Es ist klar, das mit diesem "Leben-in-Beziehung" eine ganz konkrete Weise der Existenz gemeint ist; dass Glaube und Erkenntnis nicht irgendein im Menschen auch vorhandenes Wissen sind, sondern die Form seiner Existenz. Auch wenn an dieser Stelle von Liebe nicht die Rede ist, so ist doch eindeutig, dass die "Erkenntnis" dessen, der selbst die Liebe ist, zu Liebe wird in der ganzen Weite ihrer Gabe und ihres Anspruchs.<<

Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.: Jesus von Nazareth. Teil II. Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung. (4. Kapitel, S. 101-103).

Montag, 18. Juli 2011

Nachdem ich also

beinahe vierzig Jahre lang als ausgesprochene Relativistin so schlecht und recht vor mich hin gelebt hatte - und mich von der Aussage Jesu "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!" eher abgestoßen als angezogen gefühlt hatte - wie konnte ein Mensch denn so etwas nur von sich sagen? - geriet ich an einen Punkt, an dem ich bemerkte, dass eben nicht alles gleich gültig, gleich-wertig und somit gleich wertlos sein könne. Ein Weilchen später entdeckte ich, dass die Aussage mit dem Weg, der Wahrheit und dem Leben eben k e i n Mensch ausgesprochen hatte, sondern Gottes Sohn. Damit sah die Sache schnell komplett anders aus. Noch ein Weilchen später wurde ich katholisch.
Angesichts dieses Werdegangs ist es sicher verständlich, dass mich insbesondere ein Zettel auf der "Mannheimer-Dialog"-Pinnwand in allertiefste Verwunderung gestürzt hat. Darauf stand unter anderem zu lesen:
>>Unsere Kirche hat große Ausstrahlungskraft, wenn sie Partizipation ernsthaft lebt durch
- Beteiligung möglichst vieler an Entscheidungen
- kein Exklusivanspruch auf Wahrheit (Denunziantentum!!!)<<

[Abgesehen davon, dass ich nicht verstehe, worin der Zusammenhang zwischen dem Wahrheitsanspruch der katholischen Lehre und Denunziantentum mit drei Ausrufezeichen besteht ... ] Mal ganz abgesehen davon also, habe ich mich ernsthaft gefragt, wozu man überhaupt noch eine Religion braucht, wenn man von ihr verlangt, sie solle ihren Wahrheitsanspruch aufgeben. Ich stelle mir vor, wie der Dalai Lama postuliert, dass das ganze Ding mit der Wiedergeburt (und damit seiner eigenen Elektion via Re-Inkarnation) eigentlich gar nicht so wild sei und ja genauso gut auch gar nichts dran sein könnte. Bei dieser Vorstellung leuchtet mir dann der Zusammenhang mit dem Denunziantentum auch gleich wieder ein. Er würde seinen eigenen Glauben denunzieren, nämlich. Aber das war in Mannheim bestimmt nicht gemeint ... Allora, das Problem scheint mir wirklich folgendes zu sein:

>>Je schwächer die Vernunft, desto schwächer der Glaube. Je mehr eine Theologie ein Sonderfall unter anderen im Reigen der humanistischen Wissenschaften ist, desto weniger wird sie als Wissenschaft, die die Grundlagen, Inhalte und Konsequenzen des Glaubens interpretiert, ernst genommen. Je weniger eine Theologie mit den philosophischen Lungen der abendländischen Kultur atmet, desto mehr wird sie zu einem Surrogat von Meinungen. Dem folgt in der katholischen Dimension: Wenn die Kirche nicht als mystischer Leib Christi lebt, sondern als sozial organisierte und orientierte Gruppe von Menschen, die nur bestimmte elementare Glaubensbestände teilen, hört sie auf, Haus des Herrn zu sein. Sie wird eine lockere, aus relativen Bedürfnissen heraus organisierte Interessengemeinschaft. Das Hauptanliegen einer solchen Vereinigung ist dann nicht mehr die Wahrheitssuche im Raum der schon offenbaren Wahrheit. Es wird das nur mögliche Wahre konstruiert, das die Wahrheit als wirkliche Gegenwart des Offenbarten ausschließt.<<

[Aus dem Artikel von Armin Schwibach: Der Raum für Neuevangelisierung. Die katholische Aufklärung.]

Und direkt weiter:

>>Das Christentum aber, die christliche Offenbarung ist die Geschichte Gottes mit dem Menschen. Sie ist nicht nur eine erzählte oder leblose Geschichte der Vergangenheit. Die Zentralität des Menschen und die Zentralität des „Gott mit uns“ sind ineinander verschränkt. Der christliche Humanismus ist keine isolierende Betrachtung eines verschlossenen Individuums. Er ist der Weg und Ort der Wahrheit.<<

Okay, danke, dann hatte ich es also doch nicht komplett falsch verstanden. :-)

Ganzen Artikel hier lesen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Hausaufgaben III.

Ein Gott, der aus drei Personen besteht, die dennoch ein Wesen sind und miteinander in Beziehung stehen. [Ich will mich nicht zu lange bei der Hl. Dreifaltigkeit aufhalten, weil ich sie eigentlich nur intuitiv verstehen kann, nicht intellektuell. Ich hoffe, der erste Satz ist jedenfalls katechismusgemäß und enthält nicht irgendeine lustige Häresie.]

Interessant ist nebenher auch noch, dass sich ohne das christlich-abendländische Denken kaum eine klar umrissene Auffassung des Begriffs Person hätte entfalten können, die letztlich die Voraussetzung war, um zu einer Vorstellung von Menschenrechten zu gelangen.

Wie ich weiter unten erwähnte, ließ mich mein Ausflug in den Hinduismus unter anderem deshalb unzufrieden zurück, weil ich es nicht besonders vernünftig fand, "Prinzipien" zu verehren. Und das führte mich zwangsläufig zurück zum Christentum. Jetzt das Bonaventura-Zitat des Hl. Vaters:
„Die Liebe will den besser kennen, den sie liebt. Liebe, wirkliche Liebe, macht nicht blind, sondern sehend. Zu ihr gehört gerade der Durst nach Erkenntnis, nach wirklichem Kennen des anderen.“
Die wirkliche Liebe, die sehend macht, ist die "vernünftige" Liebe. Unser Glaube ist deshalb nicht eine irrationale Haltung, sondern er resultiert aus zwei Gaben, die - jedenfalls theoretisch! - jedem Menschen innewohnen, auch wenn es ihm nicht bewusst sein sollte oder er sie selbst nach Kräften verdunkelt: Vernunft und Liebe.
Mit der Kraft der Vernunft können wir unseren Glauben begründen (siehe Teil I - die Ausführung zum Schöpfergott). Mit unserer Liebe sind wir im Stande, mit den drei göttlichen liebenden Personen in Beziehung zu treten. Und darum gibt es für mich keine Religion, die dem Menschen eigentlich wesensgemäßer ist, als das Christentum.
Dies soll dabei natürlich nicht auf der anderen Seite bedeuten, es gäbe sonst nirgendwo Liebe oder Vernunft in anderen Religionen. Es soll bedeuten: Für mich persönlich hat sich im Christentum und insbesondere in der katholischen Lehre, Tradition, Theologie - kurz Kirche eben - dieser Punkt zur vollen Entfaltung bringen können.

[Besser kann ich's nicht. Danke für's Mitlesen :-) ]

Hier zu Teil II

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Hausaufgaben II. Via Shiva zu Bonaventura

Ist es der indische Gott Shiva, den der esoterisch angehauchte Physiker und Philosoph Fritjof Capra einmal im "Tanz der kosmischen Teilchen" wahrgenommen haben wollte? Natürlich nicht. Shiva tanzt zwar laut überlieferter Ikonografie, aber er IST NICHT Tanz selbst. Er ist nicht die IDEE des Tanzes.

[Und besides natürlich nach indischer Auffassung auch nicht der Schöpfergott, das ist Brahma, Vishnu wäre der Erhalter, Shiva der Zerstörer.]

Die trimurti, so nennt sich die indische Göttertrias, erschien mir selbst lange reizvoll und plausibel. Es gibt einen Schöpfergott, einen Erhaltergott, und einen, der zerstört. Im Grunde sind es aber drei Prinzipien, an die man glaubt. Obwohl Brahma, Vishnu, Shiva personalisiert dargestellt werden, sind sie keine. Sie verkörpern Prinzipien. Ich glaube an ein schöpferisches Prinzip, eines, das erhält und eines, das wiederum alles zerstört. Ebensogut könnte ich an das zweite thermodynamische Gesetz glauben oder an das Periodensystem der Elemente, an Tag und Nacht oder an Ebbe und Flut. [Und das ist das Problem, dass mich letztlich vom Hinduismus wieder abgebracht hat, neben anderen Überlegungen.] Tatsächlich kann man diesen Göttern nicht "begegnen", man kann sie nur anerkennen und sich ihnen unterwerfen. Man kann sie nicht lieben. Warum nicht? Weil sie keine "Subjekte" sind, keine personalen Aspekte besitzen. [Ähnlich geht es mir übrigens mit Allah, bei ihm hätte ich das gleiche Problem.] Ein direkter Vergleich mit unserer Hl. Dreifaltigkeit zeigt auch einen ganz wesentlichen Unterschied. Brahma, Vishnu und Shiva stehen zwar in einem kausalen Zusammenhang miteinander: Nur, wenn er einer geschöpft hat, kann der andere erhalten, kann der andere zerstören ....
Dagegen haben wir bei uns Gott Vater (den Schöpfer, Erhalter und Zerstörer in einem sozusagen), Gott Sohn (fleischgewordener Ausdruck seiner Liebe zu uns Menschen) und den Heiligen Geist (der aus dem liebevollen Austausch zwischen Vater und Sohn enstanden ist). Gott ist Beziehung!

[Jetzt gibts doch noch einen dritten Teil, ich bin immer noch nicht beim Bonaventura- Zitat des Hl. Vaters.]

Mittwoch, 6. Juli 2011

Hausaufgaben I.

Alipius hat heute also einen Kommentar geschrieben anlässlich der Rede Benedikts zur Verleihung des Ratzinger-Preises für katholische Theologie. Er hat sich eine Passage herausgepickt, die mit dem Verhältnis von Glaube und Vernunft zu tun, die Gott nicht als Objekt, sondern als Subjekt bezeichnet, als Person.

Seine Ausführungen sind begnadet einfach gehalten, somit bestens verständlich, und zeugen dabei in ihren Grundlagen von seiner hervorragenden Ausbildung am Angelicum in Rom.

Mir ist in dieser Rede ganz besonders eine Passage aufgefallen - I haven't got a clue, I haven't got a thing (ich kanns nicht oft genug sagen) - aber ich lege jetzt mal ganz einfach meine Gedanken dar. Und mit Subjekt - Objekt komme ich sowieso immer durcheinander.

>>Gott ist kein Objekt des menschlichen Experimentierens. Er ist Subjekt, und nur in der Begegnung von Person zu Person zeigt er sich: Dies gehört zum Wesen von Person“.
Bonaventura benenne dann einen Vernunftgebrauch, der für den Bereich des Personalen, für die großen Fragen des Menschseins selber gelte: „Die Liebe will den besser kennen, den sie liebt. Liebe, wirkliche Liebe, macht nicht blind, sondern sehend. Zu ihr gehört gerade der Durst nach Erkenntnis, nach wirklichem Kennen des anderen“<<

Das ist für mich eine der wesentlichen und anregendsten Passagen. Man kann einerseits, durch den Gebrauch der Vernunft, erkennen, dass es einen Schöpfergott geben könnte, sofern man diese Vorstellung überhaupt erst einmal zulässt. Er hat alles nach Maß und Zahl geordnet. Es gibt Gesetze, nach denen die Schöpfung sich richtet. Viele davon, aber noch nicht alle, haben die Menschen entdecken können, auch wenn sie immer noch auf dem Wege sind. Es waren gerade die genialsten Naturwissenschaftler, die irgendwann an einen Punkt kamen, an dem sie sagten: Unser Verstand kann es nicht weiter durchdringen, wir erkennen zwar, dass es schier unfasslich genial geordnet wurde, was wir auf der Erde, im Kosmos untersuchen und als Hypothesen festhalten und vorläufig sogar verifizieren können, wir trinken die Erkenntnis und trinken weiter und weiter - am Grunde des Bechers aber wartet das Mysterium, wartet Gott.
Es ist also nicht unredlich, gerade wenn man sich mit den komplexesten Theorien und abstrusesten empirischen Fakten beschäftigt hat, zu sagen: Dahinter steckt irgendetwas, und ich kann es mir nicht erklären. Möglicherweise könnte es Gott sein. Im Gegenteil, unredlich wäre es, diese Hypothese von vorneherein auszuschließen. Aber das muss jeder Wissenschaftler mit seinem Gewissen ausmachen. Mir ist nur eine Relation aufgefallen zwischen denen, die vom "Machbarkeitswahn" (ihres eigenen Egos) besessen sind - die schließen Gott gerne mal aus - und denen, die noch, obwohl die brillantesten Köpfe ihrer Zeit, genug Demut haben zu sagen: Ich glaube (zwar) nicht an Gott - aber meine Erkenntnisse haben mir aufgezeigt, dass es zumindest die Möglichkeit gibt, dass er existieren könnte.
Gut, ein mastermind der theoretischen Physik könnte also, das ist nicht ganz unwahrscheinlich, wie gesagt, er wäre auch nicht der erste, anfangen, sich zu überlegen, dass es einen Schöpfergott gibt. Er glaubt noch nicht an ihn, nehmen wir mal an. Aber es dämmert. Wie könnte er ihm begegnen? Kein Plan. Denn er hatte ja schon sämtliche Waffen strecken müssen, bis er zu dieser Erkenntnis gelangen konnte.
Ist es der indische Gott Shiva, den der esoterisch angehauchte Physiker und Philosoph Fritjof Capra einmal im "Tanz der kosmischen Teilchen" wahrgenommen haben wollte? Natürlich nicht. Shiva tanzt zwar laut überlieferter Ikonografie, aber er IST NICHT Tanz selbst. Er ist nicht die IDEE des Tanzes.

[Und besides natürlich nach indischer Auffassung auch nicht der Schöpfergott, das ist Brahma, Vishnu wäre der Erhalter, Shiva der Zerstörer.]

[Und jetzt brauche ich eine Pause. Irgendwie kriege ich die Kurve zu Bonaventura. Ich weiß nur noch nicht genau, wie.]

Sonntag, 6. März 2011

[Und ein süßes Foto.]

Das Kapitel über das Letzte Abendmahl aus dem neuen Papst-Buch über Jesus von Nazareth ist jetzt auch auf der ZEIT online.

[Um mal auf die ZEIT verlinkt zu haben.]

[HT an Scipio!]

Sonntag, 27. Februar 2011

Amen for that.

>>Die Freiheit verbindet die Wahrheit und die Liebe. Die Liebe zu Gott und zum Nächsten hat nur dann Bestand, wenn sie in der tiefen Liebe zur Wahrheit Gottes und des Nächsten ist. Wahre Liebe zum Menschen heißt, ihm das zu schenken, wonach er am meisten bedarf: Erkenntnis und Wahrheit. Der Glaube schützt die Vernunft, weil er einen Menschen braucht, der zweifelt, fragt und vertieft. Nicht die Frage ist ein Hindernis für den Glauben, sondern die Haltung der Verschlossenheit, die es aufgegeben hat zu fragen. Der Glaube zerstört die Vernunft nicht. Er hütet sie und bleibt so sich selbst treu. Der Glaube hütet die Freiheit: wenn dem Menschen einmal die Wahrheit genommen ist, wird er progressiv entweder zu einem zerstörenden Willen zur Macht, der die anderen einfach überwältigt, oder in die Verzweiflung der Einsamkeit getrieben.
Die Freiheit kann nur erreicht und garantiert werden, wenn der Weg zur Wahrheit immer offen und begehbar bleibt, für alle, immer, an jedem Ort.<<

Dr. Armin Schwibach in der Conclusio seines Artikels über Fides et ratio und die Fassung des Menschen.

Freitag, 25. Februar 2011

(Mein) Zitat des Tages.

>>Die wirklichkeitslose Welt des rein mathematischen, analytischen und an die Analyse der materialen Umstände gebundenen Verstandes bedarf einer Grundlegung, die nicht nur über die analytische Fähigkeit des Verstandes hinausgeht oder hinausschwebt, indem sie sich an eine wie auch immer geartete, einfach akzeptierte Objektivität verschenkt.
Sie hat es vielmehr nötig, in der Sichtung und Interpretation der Möglichkeiten und Grenzen der Vernunft selbst zu einer von aufdringlicher Wirklichkeit durchdrungenen Welt zu gelangen.<<

[Dr. Armin Schwibach. Zitiert aus diesem Beitrag auf kath.net]

[von aufdringlicher Wirklichkeit durchdrungen - Hell, yes! - so fühlt es sich manchmal an.]

cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre wirklich nett....
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

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