Elsas Nacht(b)revier



Francois Gérard: St. Térèse d'Avila



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Aktuelle Veröffentlichungen

"Ökumene mit Herzblut" - Besuch bei der griechisch-orthodoxen Gemeinde in MA-Luzenberg. In: Die Tagespost vom 8.9.2016.

"Eine orthdoxe Insel im Schwarzwald" - Auftakt zur Sommerserie Orthodoxie in Deutschland. Besuch bei der russisch-orthodoxen Gemeinde in Baden Baden. In: Die Tagespost vom 18. August 2016

"Die, welche uns den Gott des Todes predigen wollen" - Übersetzung eines Blogartikels von Kardinal Duka aus dem Tschechischen. In: Die Tagespost vom 13. August 2016

"Konvertiten" In: Die Tagespost vom 26. Juli 2016

"Teresa von Avila: Es gibt keinen Grund". In: Die Tagespost vom 23. Juni 2016

Rezension "Johannes Gschwind: Die Madonna mit dem geneigten Haupt". In: Die Tagespost vom 28. April 2016

Rezension "Peter Dyckhoff: Die Gottesmutter mit den drei Händen". In: Die Tagespost vom 21. April 2016

"Jacobus Voragine und seine Legenda Aurea Ausgabe lateinisch-deutsch". In: Die Tagespost vom 24. März 2016

"Ignatius jenseits von Legende und Vorurteil. Der Bericht des Pilgers und die Ignatius-Biografie von Pierre Emonet". In: Die Tagespost vom 19. Januar 2016

"Schicksalhafte Lektüre Die Taufkirche von Edith Stein in Bergzabern, wo ihr Weg der Heiligkeit begann" In: Vatican-Magazin Januar 2016

"Selbst ein Stein würde bersten. Interview mit Karam Alyas, Flüchtling aus Nordirak." In: Die Tagespost vom 4. Dezember 2015

"Am Ursprung eines stabilen Kerneuropa Gisela von Bayern und Stefan von Ungarn: Ein heiliges Paar, das zu Staatsgründern wurde" In: Vatican-Magazin Dezember 2015

"Hier wird nach Wahrheit gesucht. Ein Interview mit dem Konvertiten, Kampfkünstler und Schauspieler Michel Ruge." In: Die Tagespost vom 13. November 2015

"Leibhaftig, nicht als Symbol? Ein ungeschickter Priester: Das Blutwunder von Walldürn und die elf „Veroniken“ - In: Vatican-Magazin November 2015

"Martha und Maria in einer Person. Elisabeth Münzebrocks Porträt der Teresa von Avila" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2015

"Das Meisterwerk: Mann und Frau, die einander lieben." Zur Heiligsprechung der Eltern der hl. Thérèse von Lisieux. In: Vatican-Magazin Oktober 2015

"Glückssucher, Gelehrter und Vorbild. Ein gelungenes Porträt des heiligen Augustinus. In: Die Tagespost vom 27. August 2015"

"Hervorragende Brückenbauer. Ein Interview mit Simon Jacob, ZOCD u. Initiator des Project Peacemaker" In: Die Tagespost vom 21. August 2015

"Eine Tugend für Kämpfernaturen: Johannes Stöhr und die Tugend der Geduld." In: Die Tagespost vom 27.Juli 2015

"Wachen und Beten für die Welt. Ein Besuch bei den Trappistinnen auf dem pfälzischen Donnersberg." In: Die Tagespost vom 17. Juni 2015

"Ein Apostel der Armen: Der selige Paul Josef Nardini und seine Grabkapelle in Pirmasens" In: Vatican-Magazin Juni-Juli 2015

"Von der Tänzerin zur Ordensschwester. Irmgard Fides Behrendt Flucht aus dem Osten." In: Die Tagespost vom 8. Mai 2015

"Es ist eine simple Sache, zu lieben. Interview mit Torsten Hartung zu seiner Konversion." In: Die Tagespost vom 8. April 2015

"Meine Mutter stirbt an ALS" In: Christ und Welt - Beilage der "ZEIT", Ausgabe 17-2015

"Don Bosco und Maria Mazzarello" In: Vatican-Magazin April 2015

"Eine profunde Menschenkennerin. Zum dritten Band der Briefe Teresas von Avila" In: Die Tagespost vom 1. April 2015

"Katholisches Welttheater. Paul Claudel: Der seidene Schuh" In: Die Tagespost vom 19. März 2015

"Einbruch des Übernatürlichen. Michail Bulgakov: Der Meister und Margarita" In: Die Tagespost vom 7. März 2015

"Ganz Ohr für die Stimme des Herrn. Ein Kartäuser: Die Große Stille" In: Die Tagespost vom 3. März 2015

"An der Hand der großen Teresa". Eine Auswahl von Internetseiten zum 500. Geburtstag T. von Avilas. In: Die Tagespost vom 17. Februar 2015.

"Vom Krieg zum Frieden. Wie das Gefängnis für Torsten Hartung zum Tor der Gnade wurde." In: Die Tagespost vom 10. Februar 2015 (Buchbesprechung)

"Das Leben Jesu betrachten Ein Gespräch mit Pater Norbert Lauinger SAC vom Apostolatshaus in Hofstetten" In: Die Tagespost vom 31. Januar 2015

"Das Gebet ist die Drehscheibe des Christseins- Das Lebensbuch des heiligen Theophan des Einsiedlers bietet Einblick in den geistlichen Reichtum der Orthodoxie" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Digitale Karte des Ordenslebens - Das „Jahr der Orden“ im Internet und den sozialen Medien" In: Die Tagespost vom 27. Januar 2015

"Eine Katakombenheilige im Exil Das Weinstädchen Morro d‘Alba in den Marken mit den Gebeinen der römischen Märtyrerin Teleucania." In: Vatican-Magazin Januar 2015

"Starke Frauen - Wenn Widerstand gegen herrschende Strukturen zur geistlichen Pflicht wird. Prophetinnen und Mahnerinnen in der Kirche." In: Die Tagespost vom 16. Dezember 2014

Auf Columbans Spuren. Eine unkonventionelle Pilgerreise." In: Die Tagespost vom 13. Dezember 2014

"Geistliche Paare: Der heilige Paulinus von Nola und seine Therasia" In: Vatican-Magazin Dezember 2014

"Die zeitlose Kunst des Sterbens. Nicht nur Hospizhelfer werden Peter Dyckhoffs Betrachtungen schätzen." In: Die Tagespost vom 20. November 2014

"Mystikerin des Apostolats. Mit Teresa von Avila Zugänge zur Spiritualität der Unbeschuhten Karmeliten finden" In: Die Tagespost vom 14.Oktober 2014

"Was die Mumien erzählen. Die Bruderschaft vom guten Tod und die Chiesa dei Morti in Urbania" In: Vatican-Magazin November 2014

"Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Die unbeschuhte Reformerin und ihr Vater, der „doctor mysticus“" In: Vatican-Magazin Oktober 2014

"Gottvertrauen als Balsam und Ansporn. Carlo Maria Martinis spirituelles Vermächtnis" In: Die Tagespost vom 4. September 2014

"Unter den Märtyrern der Gegenwart. Soon Ok Lee hat die Haft in einem nordkoreanischen Straflager überlebt und zum christlichen Glauben gefunden." In: Die Tagespost vom 16. August 2014

"Zeugen monastischer Kultur. Seit 20 Jahren gibt es das Netz cluniazensischer Stätten im Schwarzwald." In: Die Tagespost vom 17. Juli 2014

"Franziskus-Effekt in Umbrien. Steigende Pilgerzahlen in Assisi und eine Friedensmission im Heiligen Land." In: Die Tagespost vom 12. Juni 2014

"Im Bunker fing alles an. Franco de Battaglia schildert die Anfänge der Fokolarbewegung." In: Die Tagespost vom 5. Juni 2014

"Eine Oase der Stille-nicht nur für Zweifler. Zum 850. Todestag der hl. Elisabeth von Schönau" In: Vatican-Magazin Juni_Juli 2014

"Sie zum Lächeln zu bringen wird unser aller Lieblingsbeschäftigung" Buchbesprechung Sandra Roth: Lotta Wundertüte. In: Die Tagespost vom 24. Mai 2014

"Gelungene Ouvertüre. Der Postulator Johannes Pauls II. hat eine lesenswerte Papstbiografie vorgelegt." In: Die Tagespost vom 24. April 2014

"Kloster Wittichen und die selige Luitgard" in: Vatican-Magazin Mai 2014

"Clemens Brentano und die selige Anna Katharina Emmerick" in: Vatican-Magazin April 2014.

"Wohltuend für Seele, Geist und Körper Der heilige Ulrich von Zell und sein „durch Wunder berühmtes Grab“ im Schwarzwald" In: Vatican-Magazin März 2014

"Spiritualität der Heiligen. Bischof Paul-Werner Scheele stellt Glaubenszeugen aus allen Zeiten vor." In: Die Tagespost vom 27. Februar 2014

"Hinaus in die Randgebiete der menschlichen Existenz. Der hl. Vinzenz von Paul und die heilige Louise de Marillac." In: Vatican-Magazin Februar 2014.

"Blind geboren - Doch dann geschah das Wunder. In jener Zeit, als das Christentum aufzublühen begann: Die heilige Odilie auf dem Mont Sainte-Odile im Elsass." In:Vatican-Magazin Januar 2014.

"Römische Geschichte einmal anders." Rezension zu Ulrich Nersingers Buch "Die Gendarmen des Papstes." In: Die Tagespost vom 7. Januar 2014

"Die Bärin wies den Weg. Die heilige Richardis und Unsere liebe Frau in der Krypta in Andlau." In: Vatican-Magazin Dezember 2013

"Schatten auf der Soldatenseele". In: Die Tagespost vom 3. Dezember 2013

"Über den Brenner nach Rom. Ein neuer Pilgerführer mit Etappenheiligen." In: Die Tagespost vom 28.10.2013

"Eine neue Idee von Liebe - Der Troubadour Jaufré Rudel und seine ferne Prinzessin." In: Vatican-Magazin Oktober 2013

"Zeigen, dass sie ein Werkzeug Gottes war. Die Neuausgabe der Vita der heiligen Hildegard." In: Die Tagespost vom 17. September 2013.

"Licht ihres Volkes und ihrer Zeit". Die Lektüre ihrer Briefe eignet sich in besonderer Weise, um die hochbegabte Menschenführerin Hildegard von Bingen kennenzulernen. In: Die Tagespost vom 17. September 2013

"Eine Art intensivierte Straßenpastoral" - ein Gespräch zum Jahr des Glaubens mit dem Augustiner-Chorherrn und Bloggerkollegen Hw. Alipius Müller. In: Die Tagespost vom 24. August 2013

"Das flammende Siegel des hl. Ignatius. Die Eremo delle Carceri bei Assisi" In: Vatican-Magazin August-September 2013

"Mehr als exotische Aussteiger. Ein Buch gibt Einblicke in das Leben moderner Eremiten." In: Die Tagespost vom 11. Juli 2013

"Geistliche Vitaminspritzen. Gesammelte Johannes-Perlen aus einem reichen Leben." In: Die Tagespost vom 4. Juli 2013

"Das entflammte Herz. Die Ewigkeit als Maß: Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal." In: Vatican-Magazin Juli 2013

"Und Christus berührte das kranke Bein. Wie der heilige Pellegrino von Forlì zum Patron der Krebskranken wurde." In: Vatican-Magazin Juni 2013

"Ida Friederike Görres und Joseph Ratzinger - die tapfere Kirschblüte und ihr Prophet in Israel." In: Vatican-Magazin Mai 2013

"Kein Maß kennt die Liebe" - über die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern und das Jubiläumsjahr in Kloster Hegne. In: Die Tagepost vom 20. April 2013.

"Liebe, Wahrheit, Schönheit-das gesamte Pontifikat Benedikts XVI." - Die Buchbesprechung zu A. Kisslers Buch "Papst im Widerspruch." Online hier.

"Zuversicht statt Zweifel. Bologna und die heilige Katharina."In: Die Tagespost vom 13. April 2013

"Und in dir wird man einst die Herrlichkeit Gottes sehen" über die heilige Katharina von Bologna. In: Vatican-Magazin März-April 2013

"Schutzschirm für die Gemeinschaft. Christoph Müllers Einführung in die Benediktsregel" In: Die Tagespost vom 7. März 2013

"Fritz und Resl: Gottes Kampfsau und Jesu Seherin" In: Vatican-Magazin Februar 2013 anlässlich des 130. Geburtstags von Fritz Michael Gerlich.

"Jakub Deml-Traumprosa, die vom Jenseits erzählt" In: Die Tagespost vom 9. Februar 2013

"Der Tod ist nicht relativ" In: Die Tagespost vom 7. Februar 2013

"In heiligen Sphären. Mensch und Welt lassen sich nicht entsakralisieren" In: Die Tagespost vom 5. Februar 2013

"Die tapfere Heilige, die nicht sterben wollte Die Märtyrerin Cristina und das Blutwunder von Bolsena." In: Vatican-Magazin Januar 2013

"Alles andere als Rettungsroutine. Aus den Schätzen der Kirche schöpfen: Warum Beichte und Ablass ein Comeback verdient haben." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Leitsterne auf dem Glaubensweg. Katholische Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Neuevangelisierung." In: Die Tagespost vom 22.12.2012.

"Das Netz der virtuellen Ewigkeit.Tod und Gedenken im Internet." In: Die Tagespost vom 29. November 2012.

"Der Friede auf Erden fängt zwischen Männern und Frauen an. Marias "Fiat" und Josefs "Serviam". Engel führten sie zum außergewöhnlichsten Ehebund der Weltgeschichte. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Der Marathon-Mann" - mein Porträt von S. E. Bischof Tebartz-van Elst. In: Vatican-Magazin Dezember 2012.

"Versperrter Himmel, öffne dich!" Über die Wallfahrt der totgeborenen Kinder zu Unserer lieben Frau von Avioth. In Vatican-Magazin November 2012.

"Ein französischer Vorläufer des heiligen Franziskus - zum 800. Todestag des Hl. Felix von Valois." In: Die Tagespost vom 3. November 2012

"Die Macht der Mystikerinnen" anlässlich der Heiligsprechung von Anna Schäffer. In: Die Tagespost vom 20. Oktober 2012

"Was für eine Frau!" Zur Vereinnahmung der hl. Hildegard von Esoterikerin und Feministinnen. In: Die Tagespost vom 9. Oktober 2012

Über den Kapuzinerpater Martin von Cochem zu seinem 300. Todestag. In: Die Tagespost vom 29. September 2012

"Die Kirche-ein Krimi?" in: Die Tagespost vom 30. August 2012.

"Wieder gefragt: Exorzismus!" in: PUR-Magazin September 2012

"Mir ist das Brevier wichtig geworden!" Ein Interview mit dem evang. Pfarrer Andreas Theurer, der in die katholische Kirche eintreten wird. In: Die Tagespost vom 14. August 2012

"Im Vorhof des Himmels" Die hl. Edith Stein und ihr Seelenführer, der Erzabt von Beuron. In: Vatican-Magazin August-September 2012

"Durch Gottes Gnade ein Kind der Kirche" - Edith Stein, Erzabt Raphael Walzer von Beuron und die Enzyklika Mit brennender Sorge. In: Die Tagespost vom 9. August 2012.

Der Cammino di San Francesco-Heiligtümer im Rieti-Tal. In: PUR-Magazin Juli.

Die Opfer der Bundeswehr. Mein Interview mit dem Afghanistan-Veteranen R. Sedlatzek-Müller. In: Die Tagespost, Ausgabe vom 14. Juni 2012

"Mehr als Dinkel und Kräuter: Ein Kernkraftwerk des Heiligen Geistes - die hl. Hildegard von Bingen" In. Vatican-Magazin Juni-Juli 2012

"Wie eine lodernde Feuersäule Die heilige Veronika Giuliani" In: Vatican-Magazin Mai 2012

"Die Vollblutfrau, die den Erlöser liebte: Kronzeugin des Osterereignisses: Die Geschichte von Jesus und Maria Magdalena." In: Vatican-Magazin April 2012

"Ich fühle mich als Frau in der Kirche nicht diskriminiert" Ein Interview mit mir von Petra Lorleberg für kath.net

"Die virtuelle Engelsburg hat standgehalten" in: Die Tagespost vom 22. März 2012

"Die Sowjets traten, rissen, schlugen, brannten - aber immer wieder haben die Litauer ihren Kreuzeshügel aufgebaut". In: Vatican-Magazin März 2012

"Katholische Bloggerszene stiftet Ehe" Interview mit Phil und Hedda in: Die Tagespost vom 13.März 2012

Und Du wirst mal Kardinal!" Prags Erzbischof verkörpert das Durchhaltevermögen der tschechischen Christen. In: Die Tagespost vom 18. Februar 2012

"Wo Liebe ist, ist Eifersucht nicht weit: Alfons Maria de Liguori und Schwester Maria Celeste Crostarosa, Gründer des Redemptoristenordens". In: Vatican-Magazin Ausgabe Februar 2012

Neue Kolumne über geistliche Paare: "Mann-Frau-Miteinander-Kirchesein" In: Vatican-Magazin Ausgabe Januar 2012

Unsagbar kostbare Göttlichkeit - Gold, Weihrauch und Myrrhe: Die Gaben der Heiligen Drei Könige. In: Die Tagespost vom 5. Januar 2012

"Wo die Pforten des Himmels offen sind. Loreto in den italienischen Marken". In: Vatican-Magazin Dezember 2011

"Ein Schatz, der fast zu groß für diesen Erdball ist". In: Liebesbriefe für die Kirche. Hrsg. Noe, Biermeyer-Knapp. Bestellbar hier.

Der Papst meines Lebens - Vatican-Magazin spezial zum Papstbesuch

Norcia - der Geburtsort des heiligen Benedikt: "Als sich der Erdkreis verfinstert hatte" In: Vatican-Magazin August-September 2011

In englischer Übersetzung online hier: When the world had darkened<

Der Vatikan und die Blogger - Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Poetische Pilgerorte-Reisen ins mystische Mittelitalien. Erschienen im MM-Verlag.


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Studium

Montag, 12. September 2011

Dietrich von Hildebrand: Der verwüstete Weinberg

Aus dem Kapitel "Falsche Mitte":

>>Der Grund aber für diese Kurzsichtigkeit der Gleichstellung von zwei so unvergleichbaren Übeln kann sehr verschiedener Natur sein. Ich spreche hier nur von Fällen, in denen z. B. ein ganz orthodoxer Priester, der all die heutigen Häresien tief beklagt, dieser Theorie verfällt: daß beide Extreme gleich gefährlich seien und die Wahrheit in der Mitte liege. [Ja Ja.]

Ein Grund ist, daß die Mesotes-Theorie [Aristoteles: Die Tugend liegt in der Mitte zwischen zwei Extremen], die ja auf vielen Gebieten zutrifft, von vielen leichtsinnig auch auf Gebiete übertragen wird, wo sie in keiner Weise hinpaßt. Wir haben darüber im "Trojanischen Pferd" ausführlich gesprochen und gesagt, daß die Wahrheit nicht in der Mitte zwischen zwei Extremen liegt - sondern jenseits und über ihnen. Während ich sinnvoller Weise sagen kann, etwas soll nicht zu kalt und nicht zu warm sein, nicht zu hell und nicht zu dunkel, nicht zu salzig und nicht zu wenig gesalzen - hat es keinen Sinn zu sagen, man solle nicht zu fromm und nicht zu wenig fromm, zu tugendhaft oder zu wenig tugendhaft sein. Erst recht gibt es keinen Sinn zu sagen, der eine ist zu orthodox und der andere zu wenig - in der Mitte liegt die Wahrheit. Die Orthodoxie ist die Wahrheit und alle Häresien sind nicht Extremismus, sind nicht etwas Übertriebenes - sondern sie sind einfach falsch, mit der Offenbarung Christi unverträglich. Mag eine Häresie aus einer Überbetonung einer Wahrheit auf Kosten einer anderen psychologisch erwachsen: Sie selbst kann nie als Extremismus betrachtet werden, dem ein entgegengesetzter Extremismus von zu orthodox gegenübersteht - sondern sie ist eben falsch, unwahr.<<

Dienstag, 6. September 2011

YAY! Ein Exzerpt von Dietrich von Hildebrand

aus dem Band "Liturgy and Personality", eingestellt von Shawn Tribe auf den Seiten von New Liturgical Movement. Aus dem Kapitel "The Spirit of Discretio".

Hier zum Nachlesen.

Donnerstag, 1. September 2011

Dietrich von Hildebrand: Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.

>>Über die Ehe.

Die traditionelle Auffassung von der Ehe enthält eine unvollständige Wahrheit. Die übertriebene, ja beinahe ausschließliche Betonung des Aspektes der Prokreation führte zu einer weitgehenden und fast völligen Mißachtung der Rolle, die der gegenseitigen Liebe in der Ehe zukommt.
Jahrhunderte hindurch haben viele katholische Theologen (im Gegensatz z. B. zu einem hl. Franz von Sales) jede Erwähnung der spezifischen Natur der bräutlichen Liebe und ihrer tiefsten Bedeutung für die Ehe vermieden. Es war das große Verdient Papst Pius XII., die beredtesten Worte für die Natur und den Wert dieser besonderen Art von Liebe zu finden.
So richtig es war, den großen und edlen Zweck der Prokreation zu betonen, so kann man der Natur der Ehe doch nur gerecht werden, wenn man ebenfalls ihre Bedeutung und ihren hohen Wert als Liebesgemeinschaft begreift, als letzte Vereinigung zweier Personen. Ferner kann das Mysterium der Prokreation selbst nur adäquat begriffen werden, wenn man es auf dem Hintergrund dieser Liebesgemeinschaft erfaßt, wenn man es als die superabundante Frucht aus dieser Liebeseinheit sieht.
Es ist also klar, daß die Lehre, die ausschließlich die Prokreation betont, eine unvollständige Wahrheit ist; sie bedarf deshalb der Vervollständigung durch eine Lehre, die auch dem Wert der ehelichen Liebe gerecht wird.
Doch in Büchern und Artikeln, die progressistische Katholiken über die Ehe schreiben, begegnen wir nicht dieser Vervollständigung ..., sondern finden dort eher eine bloße Reaktion, die der früheren ausschließlichen Betonung der Prokreation einfach entgegengesetzt ist. Nicht nur wird der moralisch bedeutende Unterschied zwischen künstlicher Empfängnisverhütung und natürlicher Geburtenregelung nicht mehr gesehen, sondern man leugnet selbst die bräutliche Liebe im tiefsten Sinn dieses Wortes trotz all dem Preisen und dem Geschrei, das man um sie erhebt. Man erklärt sie durch das Schlagwort "Selbsterfüllung". Man übersieht das eigentliche Geheimnis des Sexuellen, weil man es bloß als biologischen Instinkt wie Hunger und Durst auffaßt und von hygienischen Gesichtspunkten aus betrachtet. Doch ... kann das Sexuelle nur verstanden werden, wenn man seinen dienenden Charakter der Liebe gegenüber begreift, seine Bestimmung als Ausdruck und Erfüllung bräutlicher Lieber. Die falsche Interpretation des Sexuellen öffnet Tür und Tor allen unseligen Irrtümern über die Ehe, bis zur Leugnung ihrer Unauflöslichkeit.<<

Dienstag, 30. August 2011

Dietrich von Hildebrand: Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.

>>Wie verschieden auch die äußeren Lebensbedingungen sein mögen, so bleibt doch der Mensch grundsätzlich immer derselbe. Der Stand der Technik, der Medizin und der Organisation des gesellschaftlichen Lebens ist heute ein ganz anderer als im Mittelalter, aber die Quellen wahren Glücks auf Erden bleiben dieselben: Liebe, Wahrheit, Ehe, Familie, die Schönheit in Natur und Kunst, schöpferische Tätigkeit. Obwohl die Umwandlungen in der Geschichte viele neue Probleme stellen, finden wir dieselben grundlegenden metaphysischen Gegensätzlichkeiten zu allen Zeiten, dieselben Dramen im Leben des Menschen. Es ist tatsächlich wahr, daß man in der Geschichte das Aufkommen und Untergehen von Lebensstilen feststellen kann, die eine Zeitlang die Existenz der Menschen prägen und ihren Ausdruck in der Architektur, in Sitten, in Moden des Verhaltens und Denkens finden. Aber der Mensch ändert sich nicht in seinem Wesen, er bleibt denselben sittlichen Gefahren ausgesetzt; er ist zu allen Zeiten gleich erlösungsbedürftig und er ist zu allen Zeiten in gleicher Weise zu moralischer Vollkommenheit, ja sogar zur Heiligkeit berufen; für den Menschen aller Zeiten gelten die Worte des hl. Augustinus: "Du hast uns für Dich erschaffen, o Herr, und unser Herz ist unruhig, bis es ruhet in Dir."<<

Mittwoch, 17. August 2011

Räsonnieren ohne Seinskontakt.

In seiner Abhandlung "Der Sinn philosophischen Fragens und Erkennens" unternimmt Dietrich von Hildebrand eine Untersuchung des Erkennens als Urphänomen, stellt dabei grundlegend fest, dass das Erkennen nicht gedacht werden kann ohne ein bewusstes Sein, ohne ein personales Subjekt, ein bewusst Seiendes.
Er unterscheidet den Vorgang des Erkennens scharf vom Urteilen, vom Überzeugen und Behaupten. In einem weiteren Schritt arbeitet er heraus, dass die Grundformen der Erkenntnis in der Kenntnisnahme und im Haben des erkannten Gegenstandes bestehen. In einem dritten Abschnitt - um den geht es hier - grenzt er die Eigenart des philosophischen Erkennens gegenüber dem "vorwissenschaftlichen Erkennen" ab. Dabei führt er den Terminus "naives vorwissenschaftliches Erkennen" ein, was keine Wertung beinhaltet, sondern lediglich meint, dass es sich dabei um eine Art der Wahrnehmung handelt, die nicht vom Thema der Kenntnisnahme erfüllt ist, die geschieht, ohne dass wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, es erfolgt wie nebenbei, und ist somit unsystematisch und unkritisch. (Etwa wenn eine Köchin feststellt: Das Wasser kocht.) Eine weitere Unterart des vorwissenschaftlichen Erkennens ist das theoretische vorwissenschaftliche Erkennen, welches nicht den Gegenstand selbst sprechen lässt, sondern ihn durch Erfahrungen, Beobachtungen, Überlegungen und Schlüsse zu erfassen sucht. Diese Form hat wiederum zwei Modi, nämlich den organischen und den anorganischen Typus. Die Präliminarien sind umständlich, braucht es aber, um das folgende Zitat richtig einordnen und verstehen zu können:

>>Das Anorganische dieses theoretischen Erkennens liegt auf der Hand. Es knüpft nicht an das naive Kenntnisnehmen an, sondern es setzt sich souverän darüber hinweg.
Es geht nur ganz von "außen" und ohne jeden unmittelbaren Sachkontakt an das Seiende heran. Bei dieser Art theoretischen außerwissenschaftlichen und außerphilosophischen Erkennens wird der naive Sachkontakt entweder bewußt ausgeschaltet, was fälschlich für spezifisch kritisch gehalten wird, oder der naive Sachkontakt wird unvermerkt ignoriert; immer geht man von allgemeinen, scheinbar evidenten Tatbeständen aus und deduziert aus ihnen.
Jemand argumentiert etwa: Alle sittlichen Werte sind relativ; denn verschiedene Völker und Zeiten halten jeweils entgegengesetzte Haltungen für gut und schlecht. Hier wird mit völliger Ignorierung des im naiven Sachkontakt vorliegenden Aspektes der Werte von außen her, aus einer Prämisse, die man von anderen ohne tieferes Verstehen dieses eigentlichen Tatbestandes übernommen, in völlig unkritischer Weise gefolgert. Denn die Verschiedenheit vieler Ansichten über gut und bös präjudiziert ja an sich noch nichts in bezug auf die Relativität der Werte. Oder jemand argumentiert: Alle Werte sind relativ; denn wir können doch nicht mehr erkennen, als was uns so erscheint; in dem wir es erkennen, ist es doch immer auf unser subjektives Erkenntnisvermögen relativ. Hier wird eine einer falschen Philosophie entstammende Scheinselbstverständlichkeit kritiklos als Prämisse zugrundegelegt, und man hält sich dabei für besonders kritisch, weil man sich über den im naiven Sachkontakt vorliegenden Aspekt erhebt. Daß man im nächsten Augenblick über das sittliche Verhalten eines Menschen empört ist und damit den sittlichen Wert als etwas Objektives behandelt, wird entweder gar nicht bemerkt oder nicht als etwas empfunden, was uns stutzig zu machen braucht. Denn dieser Typus hält prinzipiell sein theoretisches Erkennen, das sich aus nicht stringenten Schlüssen, aus ungeprüften Prämissen ergibt, für viel vertrauenswürdiger als das naive Kenntnisnehmen.

In diesem anorganischen theoretischen vorwissenschaftlichen Erkennen ist die Heimat alles Dilettantismus, aller Scheinselbstverständlichkeit, aller "Kurzschlüsse", alles fadenscheinigen rationalistischen Theoretisierens. Hier wirkt sich die mangelnde Kritik in prinzipiell verhängnisvollerer Weise aus als beim naiven Kenntnisnehmen und selbst als beim organischen theoretischen Erkennen. Denn hier wird ein Geistesregister gezogen, dessen Bedeutung mit dem Grad echter Kritik steht und fällt. <<

Aus: Dietrich von Hildebrand: Der Sinn philosophischen Fragens und Erkennens.

Freitag, 12. August 2011

Unergründlichkeit des Seins.

Eine Untersuchung zum Wirklichkeitsverständnis bei Josef Pieper" lautete die Überschrift einer Rezension in Die Tagespost vom 6. August 2011 von Manfred Gerwing zur Dissertation von Henrik Holm über "Die Unergründlichkeit der kreatürlichen Wirklichkeit. Eine Untersuchung zum Verhältnis von Philosophie und Wirklichkeit bei Josef Pieper", betreut von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz.

Einige Auszüge aus der Rezension, die mir interessant erschienen:

"Der Verfasser [der Dissertation] hat Mut zum Vergleich. Er setzt das Denken Piepers in Beziehung zu maßgeblichen philosophischen Entwürfen der Gegenwart; und zwar anhand der die Untersuchungen leitenden zentralphilosophischen Frage nach der Wirklichkeit."
Es folgt dann eine Erläuterung der einzelnen Abschnitte.
"Die Arbeit besticht insgesamt durch die Genauigkeit der Analyse und die Sorgfältigkeit der Sprache. Hier wird Piepers Denken nicht nur kritisch reflektiert, sondern auch im Gespräch mit Repräsentanten zeitgenössischer Philosophie und Theologie konstruktiv reformuliert."
Und schließlich:
"Die Wirklichkeit ist für den menschlichen Intellekt einerseits von erkenntnisleitender, andererseits auch von erkenntnisresistenter Dignität. Gerade so hält sie das philosophische, nach Wahrheit suchende Fragen des Menschen in Atem. Pieper unterstreicht diese Unergründlichkeit der Wirklichkeit und gewinnt dadurch jene kritische Kompetenz und Offenheit gegenüber allen endgültigen Antwortversuchen sowie systemischen und systematisch-geschlossenen Generalisierungen, die seine Philosophie in einem Maße für zeitgenössisches Denken anschlussfähig macht, die überrascht und erstaunt. Und darin besteht der Wert der vorliegenden Arbeit: diese verblüffende Anschlussfähigkeit der Philosophie Piepers so exemplarisch wie plausibel nachzuweisen. Überdies macht die Lektüre vorliegender Untersuchung Freude, ja, sie ermunter dazu, Piepers Werke .... noch einmal selbst in die Hand zu nehmen ..."

[Na also. Es geht doch.]

Henrik Holm: Die Untergründlichkeit der kreatürlichen Wirklichkeit. Eine Untersuchung zum Verhältnis von Philosophie und Wirklichkeit bei Josef Pieper. Thelem Verlag, Dresden 2011.

Mittwoch, 10. August 2011

Dietrich von Hildebrand: Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.

7. Kapitel - Die Aufgabe des christlichen Philosophen heute

Fortsetzung des Zitats von hier:

Ein anderer Typus von katholischen Philosophen verläßt die Burg des Thomismus nur, um irgendeiner modernen Philosophie zum Opfer zu fallen. Ohne die Wirklichkeit zu befragen, ohne daß er sich staunend dem Seienden öffnet, tauscht ein solcher Philosoph die vollständige Annahme des thomistischen Systems gegen eine vollständige - ebenso unkritischer - Annahme Heideggers oder Hegels, Kants, Deweys oder sogar Freud ein. Er verzweifelt nicht an der Möglichkeit, philosophische Wahrheit zu erreichen, aber er gibt sich irgendeiner Philosophie in derselben unkritischen Weise hin, wie zuvor dem Thomismus, nur mit dem großen Unterschied, daß die Philosophie, zu der er sich jetzt wendet, keine unvollständige Erkenntnis der Wahrheit, sondern ein Berg von vollständigen Irrtümern ist und eine Philosophie, die schon in ihrer Grundlage mit der Christlichen Offenbarung unverträglich ist, da sie gerade die notwendig von der göttlichen Offenbarung eingeschlossen Wahrheiten leugnet. Statt deshalb auf großen katholischen Denkern fußend, ein Denken zweiter Hand zu betreiben, denkt er jetzt zweiter Hand auf der Grundlage säkularer, z. T. sogar antichristlicher Philosophien. Abgesehen davon, daß er fortfährt, Denken zweiter Hand zu betreiben (wobei er eine bedauerliche konservative Tendenz beweist), vollzieht sich in seinem geistigen Leben ein tiefer Wandel. Denn jetzt sucht er in einem Denken Obdach, das grundsätzlich mit der Christlichen Offenbarung unverträglich ist und ihn deshalb in Versuchung bringt, den Wahrheiten der göttlichen Offenbarung zu widersprechen. ...
Ein dritter Typus moderner katholischer Philosophen glaubt, man könne einen engen Thomismus dadurch überwinden, daß man ein Gebräu aus Kant, Thomas und Hegel, oder einem anderen einflußreichen Denker herstellt. Diese Menschen gewahren nicht, dass die vorige Enge nicht aus dem Inhalt des Thomismus herrührte, sondern aus der irrigen Meinung, daß man in den festen Gefügen eines geschlossenen Systems auf alles eine Antwort finden könne.
Das Befragen der Wirklichkeit war oft durch ein bloßes Verteidigen eines Systems ersetzt worden. Ohne den wirklichen Grund für die frühere Enge zu verstehen, verfehlt auch dieser dritte Typus seine Überwindung. Statt zur Wirklichkeit zurückzugehen und sich vorurteilslos in das Gegebene zu versenken, glauben diese Menschen der Wahrheit näher zu kommen, wenn sie den Thomismus mit irgendeinem anderen System vermischen. Auch sie übersehen oft die absolute Unverträglichkeit vieler dieser neu herangezogenen Gedanken mit der göttlichen Offenbarung.
Die richtige Antwort des katholischen Philosophen heute erfordert einen tief ehrfürchtigen und organischen Kontakt mit den großen Einsichten der traditionellen Philosophie, verbunden mit einem ununterbrochenen Befragen der Fülle des Seienden selbst, in dem er versucht, die großen Wahrheiten, die in der Vergangenheit philosophisch erobert wurden, durch weitere Richtigstellungen, Differenzierungen und neue Einsichten zu vervollständigen. <<

Dietrich von Hildebrand: Das Trojanische Pferd in der Stadt Gottes.

7. Kapitel - Die Aufgabe des christlichen Philosophen heute

Zitat:

>>Auf dem Hintergrund dieser Analyse erhebt sich nun die Frage, welche Haltung der katholische Philosoph im jetzigen Augenblick einnehmen soll. So falsch es war, in einem strengen Thomismus eingesperrt zu bleiben, und jede philosophische These als Irrtum zu bekämpfen, die in dieses System nicht hineinpaßte; so schlimm es war zu glauben, alle philosophischen Fragen seien schon durch den Thomismus beantwortet, so ist doch die Einstellung noch schlimmer, der wir heute bei vielen progressistischen katholischen Philosophen begegnen. Unter diesen gibt es verschiedene Typen:
Da gibt es zunächt den Philosophen, der im Augenblick, da sein Glaube an den Thomismus als das letzte Wort in der Philosophie erschüttert wird, mehr oder weniger zum Relativisten wird. Die Desillusionierung, die er in Bezug auf den Thomismus erfährt, unterhöhlt seinen Glauben an philosophische Wahrheit als solche. Statt die großen Einsichten des hl. Thomas von verschiedenen Irrtümern zu befreien, statt alles in seiner Philosophie mit der Fülle des Seienden zu konfrontieren und so die vom hl. Thomas entdeckten Wahrheiten durch neue Unterscheidungen und Differenzierungen zu ergänzen, wird er ein historischer Relativist. Das ist offenbar das Gegenteil eines Fortschritts oder gar einer größeren geistigen Weite und Geöffnetheit. Ein solcher Mann gleicht vielmehr einem, der von der Frau, die er liebte, enttäuscht wurde und nun überhaupt an der Möglichkeit verzweifelt, eine Frau könne jemals treu sein.<<

Montag, 1. August 2011

Die Verdiesseitigung

Aus "Der Verwüstete Weinberg" von Dietrich von Hildebrand:

>>Es ist kein Zweifel, daß mit der Verlegung des Schwergewichts vom Jenseits in das Diesseits, von der Heiligung der individuellen Person auf die äußere Weltverbesserung, von der Ewigkeit auf die irdische Zukunft, eine Entpersonalisierung und ein Kollektivismus Hand in Hand geht. Sobald die Frage der glorificatio Gottes und der ewigen Seligkeit zurücktritt hinter dem "Fortschritt" der Welt und der Weltverbesserung, wird der letzte Ernst des Schicksals jeder einzelnen Seele nicht mehr verstanden, wird die unvergleichliche Überlegenheit der individuellen Person über alle natürlichen Gemeinschaften nicht mehr erkannt. So sagt Kardinal Newmann: "Die Kirche .. sieht das Tun dieser Welt und das Tun der Seele als einfach inkommensurabel an, wenn man sie ihrer verschiedenen Ordnung nach betrachtet; sie würde lieber die Seele eines einzigen wilden Räubers in Kalabrien oder eines winselnden Bettlers in Palermo retten, als hundert Eisenbahnlinien kreuz und quer durch ganz Italien ziehen oder in allen Einzelheiten eine gesundheitliche Reform in jeder Stadt Siziliens durchführen, es sei denn, diese große nationalen Werke bezweckten darüber hinaus ein geistliches Gut."
Sobald man die unvergleichliche Bedeutung einer unsterblichen Seele gegenüber allen sozialen Verbesserungen und zivilisatorischen Fortschritten nicht mehr sieht, ist man dem Kollektivismus und der Entpersonalisierung zum Opfer gefallen. Man braucht nur an die unseligen Dialoge mit den Kommunisten zu denken, bei denen man durch den äquivoken Gebrauch des Terminus Zukunft eine illusionäre gemeinsame Basis finden will. Hier wird der Primat der Seele des Einzelnen völlig preisgegeben.<<

[DvH zitiert Newman aus "Die Kirche und der Zustand der Welt".]

Donnerstag, 28. Juli 2011

Benedikt XVI. in seiner Würdigung für Dietrich von Hildebrand

und das "Legacy Project":

>>"Grounded in the rich philosophical movement which stretches from the Pre-Socratic's through Plato, Aristotle, and Plotinus, to Augustine, Thomas and the great thinkers of the modern age, and taking up the challenge set forth in the encyclical 'Fides et Ratio,' the Dietrich von Hildebrand Legacy Project aims to enter into reasoned dialogue with contemporary currents of philosophy, bringing the full scope of reason to bear on fundamental human questions and contributing to the recovery of the sapiential dimension inherent in the 'philosophia perennis.'

"Without such a commitment to the philosophical enterprise, Christian faith would fall prey to a 'fideism' which would deprive it of its grandeur as man's free submission of intellect and will to the splendor of God's truth, and gravely compromise its missionary dynamism, whereby believers are called to offer to all a reasoned account of the hope that is within them.

"I therefore express my appreciation and support for the work of the Dietrich von Hildebrand Project, and my confidence that this praiseworthy initiative will bear abundant fruit for the evangelization of contemporary culture."

[Hervorhebung von mir.]

Im gesamten Artikel, der teils von Zenit übernommen wurde, finden sich am Seitenende noch jede Menge interessante Links.

cantare

sofort dachte ich an...
der bei dem großen Beben von 1915 in einer Kirche in...
Cassian (Gast) - 25. Aug, 07:41
hab an Dich vorhin gedacht,...
hab an Dich vorhin gedacht, als ich Nachrichten sah...
fbtde - 24. Aug, 22:38
Das Wetter...
... lässt wie jedes Jahr zu wünschen übrig. War auch...
Marco Gallina (Gast) - 11. Aug, 16:46
Lange nicht mehr hier...
doch freue ich mich sehr, daß es diesen Blog noch gibt....
Arminius (Gast) - 29. Jul, 20:23
Lebenszeichen
Ein Lebenszeichen für uns Besorgten wäre wirklich nett....
Theodred (Gast) - 21. Jul, 21:36

attenzione

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