und Bob Geldof erklärt gerade, was auf der Welt abgeht - ziemlich scheintot aussehend. Ich glaube, Bob Geldof ist der einzige Mensch aus meiner Generation, der ÄLTER aussieht als ich. Zuviele Montage, vermutlich.
ElsaLaska - 15. Dez, 22:53
"Was die erstere, die wissenschaftstheoretische Bedeutung [von Wissenschaft] angeht, so ist uns bereits begegnet, dass in der mittelalterlichen Terminologie 'subiectum' etwas Intersubjektives meint, mithin objektive Bedeutung hat. Wenn vom 'subiectum scientiae' die Rede ist, so ist genau dasjenige gemeint, was wir im Deutschen als 'Objekt' einer Wissenschaft bezeichnen. Es ist daher in der Überschrift zu diesem Abschnitt vom 'Subjekt/Objekt' der Wissenschaft die Rede."
Beckmann, Jan P. , Einführung in die Philosophie des MA. S. 22
:(
ElsaLaska - 15. Dez, 14:23
Wherefore, my friend, we're fighting here
this bloody battle, tell me, what
we are killing for - dishonour rules wherefore
The enemy - a man like me, began his life like you'd begun
remember, friend, a loving mother's beloved son.
How many killed on battlefields are never to come home
to kiss again their mother's cheeks, their wife's lips and sister's brow?
Instead of this they're staining now
the fighting grounds
with purple blood of theirs
and as you listen you may hear
the begging pleading crying
and sometimes, friend,
the silent sound of praying.
My buddy soldier, are you thinking now how this will end for us?
Wherefore, my friend?
Let us accuse this slaughter fury hell
But even more, let's take a stand and pray,
there'll come a day, our children, friends,
will realize that battle's but a stupid word
for silly games they used to play.
Wherefore, my friend, we're fighting here
tell me, dear friend, wherefore
we're killing here - dishonour rules wherefore?
The enemy - a man like me, began his life like you and me
remember, friend, in mother's loving arms.
How many killed on battlefields are never to come home
to kiss again their mother's cheek and wife's lips and sister's brow
Instead of this are staining now
the fighting grounds
with purple blood of theirs
and as you listen you can hear
the begging pleading crying
and sometimes, friend,
the silent sound of praying.
My buddy soldier, are you thinking now, how this will end for us?
Wherefore, my friend?
Let us accuse this slaughter fury hell
But evenmore, let us now pray,
there'll come a day, our children, friends,
will realize that battle's are but stupid words
for silly games they used to play.
Dies ist der Versuch einer Übertragung eines Reimgedichtes in Deutsch, das ein Kriegsveteran des Zweiten WK geschrieben hat, der Cousin meines Vaters. Fallschirmspringer auf Kreta, Lebensretter eines griechischen Jungen, Afrikafeldzugteilnehmer, involviert in die Invasion in der Normandie, in Kriegsgefangenschaft in Schottland. Er wird 86 Jahre alt und möchte im Mai nach Kreta, auf das Treffen der Veteranen der Fallschirmspringer dort. Vielleicht gibt es dort Gelegenheit, seine Verse in der englischen Version vorzutragen. Wenn jemandem ein Fehler in der englischen Übertragung auffällt, wäre ich froh, wenn er es anmerkt.
Die Reime schaffe ich leider nicht zu übertragen, mir geht es v.a. um die Grammatik.
Im Deutschen heißt es "mein Freund", ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich "my friend", "dear friend" oder "buddy" benutzen soll, buddy ist wohl das Wort mit dem sich Soldaten untereinander ansprechen.
ElsaLaska - 12. Dez, 23:38
was es mal war ...
Ich kann mich noch an die gute alte Adventszeit erinnern, wo kurz vor Weihnachten regelmäßig wieder die Serben, die Bosnier, die Kroaten sich irgendeine miese Sauerei ausdachten, die Hamas irgendeinen bullshit produzieren musste, einfach so richtig schön satt Bürgerkriegsgräuel auf allen Kanälen um den 24. Dezember rum gesendet wurde.
In den Gebieten ohne Bürgerkriege gab es gigantische Naturkatastrophen.
Dann heißt es immer, wo ist denn Gott? Ich finde das timing als solches schon bewundernswert. Bei Naturkatastrophen um Weihnachten herum ist sichergestellt, dass alle spenden wie die Verrückten.
Aber die exakte theologische Antwort lautet natürlich anders: Gott hat die Welt zwar schön und gut geschaffen, aber niemals gesagt, dass Bangla Desh das ideale Siedlungsland sei.
Dieses Jahr ist (noch) alles anders. Dieses Jahr verhungern nicht nur die üblichen Kinder in den einschlägigen Gebieten oder werden als Kindersoldaten rekrutiert, dieses Jahr kann man nicht nur die EX-DDR in einem Atemzug mit dem Sudan nennen, nein, dieses Jahr werden in der Adventszeit großflächig überregional Kinder zum Fenster rausgeworfen, verhungern lassen, in Mülltüten auf Parkplätzen entsorgt, wird auf Schwangere eingestochen, weil das Dezember ALU-Geld ausgeblieben ist und wird es für in Ordnung befunden, dass man Embryos mal eben so ausschlachten und wegwerfen kann.
Da es zu Weihnachten darum geht, dass ein Kind geboren wird, auch unter widrigsten Umständen, und erstaunlicherweise nicht in der Krippe im Stall vergessen oder in der nächsten Oase in den Brunnen geworfen wird, empfinde ich die Zeichen der Zeit, und das sage ich ohne hysterischen Unterton, irgendwie als Menetekel.
Oder drücken wir es klar und einfach aus:
Mir ist momentan zum Kotzen.
ElsaLaska - 12. Dez, 22:30
Frau Schavan ist eine katholische Theologin?
Wo hat sie denn den Abschluss in kath. Theologie gemacht? In Nord-Korea? Der Ex-DDR? Akademgorodok? Peking?
ElsaLaska - 12. Dez, 19:44